Akis Jahresrückblick 2025
Ich fand nach einer langen Reise einen gigantischen Goldschatz. Mit einer Apothekerin löste ich Mordfälle von großer politischer Tragweite und das in verschiedenen Medienformen. Lässig schwang ich mich auf einen Lichtrenner oder flog mit einem Raumschiff auf einen abgelegenen Mond, um dort mit einem Inquisitor bei einem Mord zu ermitteln. Und am Ende des Jahres hing ein Holzblättchen mit einer Nummer um meinem Hals. Ich besuchte gleich mehrere Kaiserhöfe. Mit mehreren Booten führ diese Dame über die See, belagerte eine französische Stadt und versuchte immer noch mit den Helden der Menschheitsgeschichte, eben diese zu retten. Mein geekisches Jahr bot also wieder jede Menge Abwechslung. Wobei doch etwas häufiger der eine oder andere ein Schwert schwang, gewisse Vorlieben bleiben halt! Perlen, Lieblinge, Fehlgriffe und Zeitverschwendungen – all das gab es. Ob sich das Ganze die Waage hielt? Tja, das könnt ihr herausfinden, wenn ihr euch durch meinen Jahresrückblick in monatlicher Aufstellungsform lest, bei der ich auf eine Auswahl meines Konsums eingehe.
Ins Abenteuer aufbrechend in den Januar mit K.I. Entwickler Finch, Hausmeister Danny und dem Gott Tezcatlipoca
Mein Filmjahr 2024 endete noch mit einer letzten Perle: Alien: Romulus. Kein Quantensprung in der Handlung, doch der Film ist unglaublich spannend und aus dem Bekannten wurde wahrhaftig jeder letzte Tropfen Säureblut geholt, um es Horrorfans zu versüßen. Meine Hoffnungen waren daher, dass auch das neue Jahr ein paar unterhaltsame Filmstunden liefern würde. Dank Apple TV+ startete es schon einmal gut! Über ein Wochenende war das komplette Angebot auch für Nichtkunden freigeschaltet und so nutzte ich die Gelegenheit, um ein paar Titel anzuschauen, auf die ich es schon länger absah. Den Anfang machte der Science-Fiction-Film Finch mit Tom Hanks. Dass ich ein paar Taschentücher brauchte, verheimliche ich nicht. Im Grunde war dies sogar von Anfang an klar, die Handlung machte um einen Fakt nie ein Geheimnis. Im Gegenteil: Gerade das Schicksal einer Figur regt zum Nachdenken an. Ein schöner Film, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Ganz im Kontrast dazu stand der Kriegsfilm Greyhound, ebenfalls mit Tom Hanks. Mich erinnerte die Handlung stark an Schiffeversenken, nur eben im historisch verankerten Kontext. Unerwartet stand keine ganze Mannschaft im Mittelpunkt, sondern nur ein Mann und viel eher ging es um den nervenaufreibenden Konflikt. Der Film ist kein Vergleich zu Das Boot, aber dennoch sehr packend.
Ein großes Ärgernis ereignete sich, als Amazon Prime Video endlich Blink Twice ins Programm holte. Den Film wollte ich schon seit dem ersten, wirklich nichts verratenden Trailer sehen. Also Film angeklickt und dann kommt doch tatsächlich eine verdammte, spoilernde, dämliche Trigger-Warnung! So ein … Ich machte bis dahin tatsächlich einen Bogen um jede Information, die mir zu viel verraten würde und dann das. Ist doch klar, dass ich bei einem Psycho-Thriller keine lieben Menschen beim Schäfchen zählen beobachte und ärgere ich mich jetzt noch darüber, weil diese Warnung mir das Erlebnis versaute.
Tief durchatmen und lieber zu einem anderen guten Medium wechseln. Mit Ihr wollt es Dunkler von Stephen King las ich eine richtig gute Geschichtensammlung des alten Meisters. Gerade die um Dannys Traum packt mich total und ich würde diese wirklich gerne als Film umgesetzt sehen.
Auch 2025 ging es im Mobile Game Fate/Grand Order weiter. Schließlich war ich noch weit davon entfernt auf dem aktuellen Stand zu sein. Auf den Januar 2025 freute ich mich deswegen besonders, weil Assasine Tezcatlipoca zum Beschwören freigeschaltet wurde und wie ich auf den Kerl meine Kristalle sparte! Mein Glück war mir mehr als hold, denn der Gute ließ sich zweimal blicken. Das Jahr durfte ruhig in diesem Sinne weitergehen!
In die Schlacht ziehend im Februar mit General Xin, FBI-Agent Terry Husk und ein letztes Mal mit Ex-Soldat Sachi Sugimoto
Wenn ein langes Abenteuer zu Ende geht, kann es schon einmal passieren, dass Frau sich etwas vor dem Abschluss drückt. Warum? Ganz einfach: weil es dann kein Wiedersehen mehr gibt. Daher kam es erst im Februar dazu, dass ich mir die letzten drei Bände Golden Kamuy schnappte, sie in einem Rutsch durchlas und am Ende mit einem zufriedenen Lächeln über ihnen saß. Ein würdiger, passender Abschluss. Auch die fünfte Staffel Kingdom flog nur so dahin. Kein Wunder, denn der Abschnitt bietet packende Konflikte und großartige Charaktermomente. Dank Netflix konnte ich auch bei den Realfilmen weiterschauen: Kingdom III: The Flame of Destiny und Kingdom IV: Return of the Great General. Inhaltlich gehören beide stark zusammen und ich war froh, sie am Stück schauen zu können. Meine Verbeugung gilt dabei vor allem dem Schauspieler Takao Osawa, der Wang Qi alias Ou Ki so perfekt zum Leben erweckte, dass ich fast selbst vor ihm salutierte. Und wenn ich gerade im alten China unterwegs war, warum dann nicht noch ein bisschen verweilen? Mit Creation of the Gods I: Kingdom of Storms folgte ein recht interessanter Film. Bei der Handlung merkte meine eine einfach, dass es sich nicht um eine Hollywood-Produktion handelt, denn die Geschichte verläuft einfach ungewohnt, was aber nichts Schlechtes heißen soll. Im Gegenteil. The Order ist ein Film, den ich unbedingt erwähnen muss. Starke Schauspielende, interessante Handlung und Themen, die zum Nachdenken anregen. Klare Empfehlung, während ich für Borderlands eine Warnung aussprechen muss: Lasst die Finger davon! Dieser Streifen ist eine einzige Katastrophe. Status: Unwatchable!
Bei Fate/Grand Order schaffte ich es durch Lostbelt 5.1. Irgendwie fühlte ich mir bei einer Sache nur verarscht, denn einen Gegner müssen wir gar nicht bekämpfen, doch hatte ich mich gerade auf diesen gefreut. Sehr schade, dennoch bot sich in dem Abschnitt wieder ein schönes, wenn auch ausgesprochen trauriges Abenteuer.
Durch Dan Jones Roman Winter Wölfe musste ich mich etwas durchkämpfen, wie es seine Figuren in der Geschichte tun. Es geht einfach sehr lange um eine Belagerung. Die stellt sich sehr realistisch dar, was auf der einen Seite sehr informativ ist, aber auf der anderen sehr zäh.
Dass ich mehr oder minder auf einen China-Trip war, merkt Crunchyroll und bot mir Psychic Princess an, was ich dann auch anfing und sogleich feststellen musste, dass diese Serie das wohl bescheuertste Opening der Welt besitzt. Zum Glück ist die Geschichte besser. Wobei, das ist sie erst in der zweiten Hälfte, denn davor wiederholt sich der Ablauf immer wieder und ich tat mich auch etwas schwer, die Figuren zu mögen.
Intrigierend am Kaiserhof im März mit Kaiserin Yu, Konkubine Wanyin und Kardinal Thomas Lawrence
Nachdem ich Psychic Princess eher durchwachsen bewerte, schaute ich mich ein wenig um, welche richtig guten Donghua es gibt. Dabei stieß ich auf No Doubt in Us, dessen guten Ruf ich bestätigen kann, denn hier stimmt einfach alles. Die Figuren sind super sympathisch, die Story ist von Anfang an spannend und mir gefielen die Animationen. Durch die zwei Staffeln flog ich nur so. Gut, die Episoden gehen auch lediglich sehr kurz. Mit How Dare You!? folgte ein weiterer toller Streich aus dem Land der aufgehenden Sonne. Mit Konkubine Wanyin fieberte ich unheimlich mit und es gibt vor allem eine Folge, die ließ mich echt sprachlos zurück, einfach weil sie etwas offenbart, womit ich niemals rechnete. Dadurch ergaben plötzlich Szenen einen ganz anderen Sinn. Mich dermaßen kalt zu erwischen, schaffen nicht viele Medien, deswegen zolle ich meinen Respekt an das Produktionsteam.
Im Bereich Filme erfüllt Konklave meine Erwartungen fast komplett. Positiv ist erst einmal zu sagen, dass ich visuell begeistert bin, denn die Kameraeinstellungen, die Wahl der Farben und schlichtweg alles, ist perfekt für das Auge abgestimmt. Ich sage bloß die weißen Schirme, die roten Roben und der graue Stein. Die Geschichte selbst ist interessant, für mich hätten es hier und da noch ein paar Wendungen mehr sein können. Trotzdem ein sehenswerter Film.
Bei der zweiten Staffel von Ishura liegt das Problem schnell auf der Hand: Zwei Light Novel-Bände in 12 Folgen. Das ist schlicht zu viel und leider fallen dann doch manche Szenen zu kurz aus, es fehlt etwas ganz oder die Wirkung verpufft. Daher landet die Bewertung bloß im Mittelfeld. Gegen eine dritte Staffel sage ich dennoch nichts, immerhin sind die alle Figuren platziert und es kann nun storytechnisch richtig losgehen.
Letztes Jahr begann der Anime-Watch-Club mit einem Mammutprojekt, als wir gemeinsam mit Ace of Diamond starteten. Im März trafen wir uns erneut. Zusammen durchlebten wir dann das nervenaufreibende Finale, bei dem alle Sofakissen leiden mussten.
Auch bei Ketzer – Tödliches Wissen über die Bewegungen der Erde durchlebten meine Kissen die Hölle. Dieser Serie ist ein Drama vom Feinsten, bei dem es besser wäre, keine der Figuren ins Herz zu schließen. Doch das geht einfach nicht. So leidet Frau komplett mit, überlegt jede Woche, wie diese aus ihren misslichen Lagen entkommen und kann es noch immer nicht glauben, wie die Serie am Ende alles perfekt abschließt. Ganz große Watch-Empfehlung von mir!
Sich der Vergangenheit stellend im April mit Priester Father Paul, Dämonenkiller Dante und dem Rächer Chihiro
Dass die Serie Midnight Mass den Zeitraum um Ostern behandelt, wusste ich nicht, als ich am Donnerstag vor Karfreitag mit dieser begann. Schon sehr witzig. Das Regisseur Mike Flanagan ein Stephen King-Fan ist, lässt sich bei seiner Liste an Filmen schwer leugnen und auch seine für Netflix produzierte Serie ist keine Ausnahme. Brennen muss Salem diente als Vorlage für sein Inseldrama und genau deswegen ist es für mich inhaltlich vorhersehbar, da ich den Roman vor Jahren las. Nichtsdestoweniger überzeugen die schauspielerischen Leistungen der Darstellenden von Anfang an. Ich ziehe sogar meinen Hut vor Hamish Linklater, der als Father solch bewegende Reden hält. Allgemein strotzte die Geschichte vor starken Mono- und Dialogen über schwierige Themen, die nur hier und da ein bisschen zu lang sind.
Der April stand für mich in diesem Jahr nicht für einen Hasen mit Versteckmanie, sondern für einen Dämonenjäger, dem ich schon überaus lange meine Fanliebe schenke: Es ist die Rede von Dante oder besser gesagt von der Netflix Version von Devil May Cry. Meine Vorfreude war gigantisch. Meine Sorgen aber auch! Am Ende saß ich mit höchst gemischten Gefühlen nach der letzten Folge der ersten Staffel da, einfach weil sie einiges zu sehr änderten. Die Kämpfe sehen hingegen oft gut aus, die Musik ist top, nur warum rückt Dante selbst in den Hintergrund, menno … Meine Hoffnungen sind auf jeden Fall da, dass Staffel 2 noch einiges nachliefert.
Das zweite Level *hust Staffel 2 hust* von Shangri-La Frontier macht Spaß. Die Kämpfe sehen durchweg durch toll aus und es gibt immer wieder etwas zu Lachen. Die Folgen in dem Mecha-Game sind zwar nicht meine, dafür rockte der Kampf gegen den Wolf umso mehr.
Ein mediales Highlight war in diesem Monat klar zu erwarten: das deutsche Erscheinen der Manga-Reihe Kagurabachi. Ich verfolge diese schon länger über Manga+. Daher war es für mich ein Pflichtkauf, der sich auch mehr als bezahlt machte, weil der Titel immer noch voll ins Schwarze bei mir trifft. Ich mag den Hauptcharakter Chihiro total, die Kämpfe sehen genial aus und die Story zieht mich in ihren Bann, wie eine Motte das Licht. So ähnlich verhielt es sich mit dem fünften Band der Light Novel-Reihe Ishura. Packend bis zum letzten Wort ist der Kampf von Mele vs Shalk, welchen ich unbedingt einmal animiert sehen möchte. Im Gegenzug bietet das letzte Aufeinandertreffen des Bandes einen tragischen Moment, der mir sehr nahe ging. Was das Thema Filme angeht, war gefühlt bewertungstechnisch alles dabei. Fangen wir mit etwas Witzigem am: bei mir auf der Arbeit entdeckte ich Ong-Bak. Keine Perle der Erzählkunst, die Schauspielenden möchte ich fast nicht so nennen, aber die Kampfszenen sehen klasse aus. Kein Wunder, denn Tony Jaa kann kämpfen. Schade, dass sich seine Moves ab der Hälfte des Films abnutzen, jedoch gibt es zwei herrliche Verfolgungsjagden. Was hingegen den Film Havoc angeht, haben wir hier eine besser Story und viel besser Leute vor der Kamera am Start, im Gegenzug macht mich diese unruhige Kamera in den Actionszenen irre. Allgemein wirkte alles immer wieder, als laufe der Film in doppelter Geschwindigkeit ab. All Is Lost, Heretic und The Accountant sind hingegen tolle Titel. Bei Ersteren ist es die simple Idee, die dennoch von Anfang an zu fesseln weiß, während The Accountant eine andere Art von Hauptcharakter zeigt und der mittlere Film ist sehr faszinierend und gespickt mit tollen Monologen. Gerade der Vergleich von Religionen und Monopoly ist genial.
Gruselnd durch den Mai mit Vampir Nosferatu, zwei Leuchtturmwärtern und einem jungen Optimus Prime
Plan-to-Listen sind schon etwas Feines. Leider füllen sie sich gerne und werden gefühlt nie wieder kürzer, daher entschied ich mich im Mai zu guter Letzt meine von Letterboxd in Angriff zu nehmen. Viel zu viele Horrorfilmchen sammelten sich da schon länger an. Daher lebte der Horrorfreitag so richtig wieder auf und den Anfang machte Der Leuchtturm, der es nicht schaffte, meine Erwartungen zu erfüllen. Dabei beginnt der Streifen überaus ansprechend. Das Fehlen von Farben, das eingeschränkte Bildformat und die beiden gut gewählten Schauspieler sorgten für einen mehr als sehenswerten Start. Ab der Mitte jedoch wird es zäh. Das Ende ist irgendwie auch nur so lala. Speak No Evil (2024) verhielt sich hingegen andersherum: Der Anfang ist okay, er zieht sich für mich etwas, weil mir die Anhaltspunkte dermaßen ins Gesicht springen, dass mir schnell klar ist, wo der Hase hier lang läuft. Ab der Mitte wird es aber besser, denn das Spannungslevel steigt. James McAvoy liefert von Anfang an richtig ab. Respekt. Zu Nosferatu bleibt zu sagen: schöne Kostüme, teilweise interessante Kamerafahrten, -winkel oder -einstellungen, aber eine Handlung, die mich nicht abholen wollte. Abseits der düsteren Horrorpfade folgten die drei Touken Ranbu Hanamaru-Filme, welche nicht enttäuschten. Es ist richtig toll, einige meiner Lieblingsfiguren endlich animiert zu sehen und die Handlung im dritten Teil ist sogar richtig spannend. Ebenso gefällt mir Tunnel to Summer. Das liegt vor allem daran, dass die zwei Hauptcharaktere sich langsam kennenlernen und Gefühle entwickeln, die ich nachempfinden kann. My Hero Academia: You’re Next hinterließ mich mit gemischten Gefühlen auf dem Sofa zurück. Mit Giulio Gandini bauten sie einen richtig coolen Charakter ein, von dem ich kaum genug bekam, was wohl jede Dame versteht, die diesen engagierten Butler zu Gesicht bekommt. Unglücklicherweise baut sich die Story aus lauter Elementen zusammen, die wir schon 100 Mal hatten. Gerade für den Endkampf wünschte ich mir mehr Kreativität. Positiv überrascht hat mich Transformers One. Ein wirklich witziger, emotionaler und gut mit Action portionierter Film, der endlich wieder an dem Unterhaltungswert des ersten Live Action Films anknüpft.
Ansonsten stützte ich mich in die Haupthandlungen von Fate/Grand Order. Nach Lostbelt 5 ging es ins alte Japan und das Main Interlude Heian-Kyo wusste mich zu unterhalten. Sakata Kintoki ist ein sympathischer Bro. Als Gegenspieler rückte Ashiya Douman in den Mittelpunkt und ich liebe den Kerl. Ich blieb am Ende nur mit einem einzigen offenen Wunsch zurück, dass sich nämlich das Produktionsteam des Spiels hoffentlich noch dazu entscheiden wird, Abe no Seimei als Servant herauszubringen. Bitte!
Auf heldenhaften Pfaden im Juni mit Kaiser Charlemange, Schwertkämpfer Toroa und Nachbarschaftshelfer Haruka Sakura
Auch im Juni ging es aufgrund meiner Neugier gleich weiter in der Handlung von FGO. Dabei freute ich mich auf Lostbelt 6. Einfach, weil alle Fans begeistert von dem Abschnitt sind, doch wie so oft musste ich feststellen, dass mein Geschmack nicht mit der Masse schwimmt. Fangen wir mit dem Punkt an, der mich durch diesen wirklich langen – verdammt langen Abschnitt – weiterhin motivierte, um durchzuhalten: Oberon. Der Feenkönig ist schon lange in meinem Team, gefühlt seit meiner ersten Master-Schritte. Doch seine finale Version lässt sich nur mit dem Meistern dieses Abschnittes freischalten, es ist also klar, warum ich nicht aufgab. Doch einfach machte es mir die Handlung nicht. Extrem deprimierend sind gefühlt alle Schicksale und diese werden leider auch sehr lange durchgekaut. Immerhin: War dieser Haupthandlungsteil geschafft, ging es mit dem Main Interlude Tunguska Sanctuary in einen interessanteren Abschnitt. Taigong Wang ist ein sympathischer Kerl und die Geschichte bietet ein paar interessante Enthüllungen. Als nächster Abschnitt folgte Main Interlude Traum, der sich schnell zu einem meiner Lieblingsabschnitte mauserte. Was aber auch kein Wunder ist. Drei Armeen, mit unterschiedlichen Zielen, versuchen strategisch die Oberhand zu gewinnen und das in einem mittelalterlichen Setting. Inhaltlich also ein Volltreffer. Außerdem war es endlich der Abschnitt, in dem Charlemange seinen großen Auftritt hinlegt und ich liebe meinen Charlie! Nichtsdestoweniger zog auch Kaiser Constantine XI mich in seinen Bann, denn er erzählt eine ergreifende Geschichte über Liebe und Treue, dass ich den Guten auch gerne in meinem Team hätte.
Wenn ich mich nicht gerade in FGO durch die Handlungen las, dann lag mein treuer E-Book-Reader Oreki in der Hand. Mit Ishura Volume 6 ging die Handlung einen unerwarteten Weg, der mir überaus gut gefiel, denn die Figuren treffen ohne Turnierring anders aufeinander und es ging wirklich die Post ab. Dabei gab es ein paar Schicksalsschläge, die ich immer noch verdauen muss. Oder besser, ich hoffe, dass da ein gewisser Charakter die Radieschen nicht von unten zählt.
Zufrieden entließ mich die zweite Staffel Wind Breaker. Die Handlung ist zwar immer noch simpel, aber emotional konnte mich gerade Tsubakis Geschichte extrem berühren. Im Gegenzug wollte ich nach dem Ende von Shoshimin: How to Become Ordinary nur brüllen, dass uns doch niemand an dieser Stelle zurücklassen kann! Nicht nach all den schönen Worten und diesem letzten packenden Fall. Ich brauche mehr!
Ermittelnd durch den Juli mit Apothekerin Maomao, Inquisitor Rüd Kartheiser und einem weißen Blutkörperchen
Auf der Arbeit fiel mir der Roman Athos 2643 ins Auge und weil die Inhaltsangabe durch sein Setting – abgelegener Planet, Mönche, Leiche und ein armer Ermittler – vielversprechend klang, fing ich an mit lesen. Da traf ich eine gute Entscheidung. Der Autor schafft es, eine beklemmende Handlung auf engsten Raum aufzubauen und das in einer interessanten Zukunftsversion. Vor allem das Ende kommt mit einer guten Überraschung daher, daher bin ich auf die Verfilmung gespannt, denn der Roman lebt extrem davon, dass die K.I. die Geschichte erzählt. Gerade wie sie sich im Laufe der Story verändert, kommt durch den Wechsel im Schreibstil dermaßen perfekt rüber. Auf jeden Fall ein Buch, dass ich gerne weiterempfehle.
Ebenso begeisterte mich Folge für Folge die zweite Staffel der Anime-Serie nDie Tagebücher der Apothekeri. Wie am Ende alle unscheinbaren Fäden zusammenlaufen und dadurch ein großes Bild entsteht, ist schon echt klasse, doch vor allem gibt es viele schöne Momente zwischen Maomao und Jinshi, die ich schlicht feiere. Kein Wunder also, dass ich mich nach dem Ende auf den ersten Band der Light Novel stürzte. Die war zum Glück im deutschen Raum als E-Book erhältlich. Es ist interessant, die Figuren noch einmal ausführlicher beschrieben zu erleben und noch mehr Details zubekommen, daher kann ich auch diese nur wärmsten empfehlen, für alle, die schon zu Maomaos Anhängern gehören.
In Sachen Filme erlebte ich eine wilde Achterbahnfahrt. Mickey 17 fängt recht witzig an, um dann in der Länge leider langweilig zu werden, im Gegenzug nimmt der Live Action-Film Cells at Work! eine dramatische Fahrt auf, dass meine Tempobox herbe Verluste erlitt. Der Wilde Roboter ist ein schöner Film. Eine angenehme Botschaft, nette Animationen und es gibt einen Fuchs. Was will Frau mehr? Im Gegenzug zog sich die neue Verfilmung Der Graf von Monte Christo enttäuschenderweise ab der zweiten Hälfte. Dabei sind die Bilder ein Traum. So schöne Kostüme, bezaubernde Landschaften – vom Knast einmal abgesehen – und gut Schauspielende – doch was nützen diese Dinge, wenn der Racheakt nicht überrascht und sie am Ende doch vom Buch abweichen!
Tanzend durch den August mit Buchhalter Chuck, dem Medizinverkäufer Kon und der K-pop Girl Group Huntr/x
Es zog mich endlich wieder ins Kino. Kein Wunder, denn auf The Life of Chuck freute ich mich seit der ersten Ankündigung, schlicht, weil es eine der besten Novellen des Horrormeisters Stephen King ist, die den Schritt auf die Leinwand machte. Gruselig ist der Film null. Allerdings auf emotionaler Ebene so berührend, dass ich sie gerade deswegen allen ans Herz legen kann. Besonders die wirklich lange Tanzszene ist der Hammer! Tom Hiddleston dabei zuzuschauen, ließ mich echt sprachlos zurück. KPop Demon Hunters wollte ich hingen nicht ansehen, weil es mir nach etwas ausschaute, für das ich gelinde gesagt, langsam zu alt bin. Doch wenn die beste Freundin sagt, wir schauen ihn gemeinsam an, dann lässt sich eine Dame auch überreden. Wenn ich von der einfachen Handlung, die mich sogar extrem an Die Eiskönigin erinnert, einmal absehe, machte der Film Spaß. Die Lieder gehen ins Ohr, es gibt süße Maskottchen und wer möchte nicht diesen Manager adoptieren!
Mit Mononoke The Movie: Chapter II – The Ashes of Rage verbrachte ich Stunden der Glückseligkeit. Ich bin schlichtweg rundum zufrieden. Der zweite Film profitiert einfach sehr vom ersten und kann schneller eine fesselnde Handlung aufbauen, vor allem aber auch flotter zur Action kommen. Wie gut dabei alles wieder aussieht! Die vielen Muster und Kleinigkeiten bei den Bewegungen und diese Hände!
Während die erste Staffel Sandman wirklich spannend und kreativ ist, zog sich die zweite wie ein langer Marsch durch die Wüste. Keine Oase der Spannung folgte. Einfach nur deprimierende Pfade durch zähen Sand. Meine Motivation schwand von Folge zu Folge, bis zum Ende hielt ich aber durch, doch ein zweites Mal werde ich mir diese im Leben nicht noch einmal geben. Genauso wenig wie Mobile Suit Gundam: GQuuuuuuX. Endlich ein neuer Ableger und dann entpuppte er sich als reiner Fanservice für Ur-Gundam-Fans! Die Figuren bleiben flach wie Japanpapier und die Handlung legt eine Bruchlandung hin. Sehr schade. Ich möchte gerne wieder eine gute Mecha-Serie sehen …
Die Anime-Umsetzung von With Vengeance, Sincerely, Your Broken Saintess entpuppte sich als „Hey, wir bewegen einfach die Bilder des Mangas ein bisschen!“. Also konnte ich auch gleich zu diesem greifen. Einen Blumentopf für die innovativste Geschichte bekommt die Reihe nicht. Vor allem, weil viele Zufälle den beiden helfen, dass es mehr als unglaubwürdig verläuft, doch da wir es wirklich einmal mit einem Team zu tun haben, bei dem er nicht immer sie retten muss, sondern beide miteinander reden und sich unterstützen, las ich die Reihe gerne bis zum Finale.
Der zehnte Streich der Peter Grant-Reihe litt im Deutschen leider unter einem herben Spoiler: dem Titel. Ansonsten ist Die Meerjungfrauen von Aberdeen kein schlechter Band. Im Gegenteil, führt er mit Aberdeen in Schottland zu einem coolen Ort und neuen Figuren, verpasst es aber, weitere neue Elemente einzuführen und klappert schlicht alles ab, was wir an der Reihe mögen und erwarten. Da hatte ich mir etwas mehr Mut des Autors gewünscht.
In Liebesdingen unterwegs im September mit Adelstochter Rishe Irmgard Weitzner & Kronprinz Arnold Hein, Grafentochter Ilyana Glayne & Kaiser Magnus D. Cloud und den Blutsbrüdern Abahachi und Ranger
Pinterest ist schlimm! Da tauchten plötzlich Bilder auf von einer Reihe, die ich nicht kannte, aber dessen Zeichnungen mich mehr als nur ein bisschen ansprachen. Gut, der Info-Ninja in mir recherchierte, fand die Reihe, fing an mit lesen und dank Urlaub war ich in drei Tagen durch 103 Kapitel durch. The Villaines Tames the Beast hielt mich gefühlt im Würgegriff. Mich ihm zu entziehen gelang mir einfach nicht, so verdammt fesselnd ist die Geschichte. Alleine Kapitel 71 schockte total, dass ich, glaube, ein paar Jahre meines Lebens verlor. Der Anfang ist schon extrem verzwickt und ich liebe diese düstere Aura um die Figuren. Bis zum spektakulären Finale kann die Reihe das Niveau nicht halten, zufrieden bin ich dennoch und muss auch sagen, dass ich mich jetzt noch auf die Abschlusskapitel freue.
7th Time Loop: The Villainess Enjoys a Carefree Life Married to Her Worst Enemy! ist ein elendig langer Name. Eine gute Anime-Serie aber auch. In nur wenigen Tagen rutschte ich durch die süße Geschichte, bei der vor allem Rishe herrlich mit Köpfchen die Probleme löst, dass ich sie einfach mögen muss. Und ja, die romantischen Szenen sind süß.
Doch wenn wir bei Anime-Serien sind, dann muss ich jetzt unbedingt über eine der besten des Jahres 2025 schreiben. Die Rede ist von To be Hero X. Mega kreativ konnte mich diese über Wochen hinweg top unterhalten und brachte dabei meinen Kopf zum Rauchen. Wie gehören die Puzzleteile zusammen? Wie würde es weitergehen? Wer würde überhaupt lebend davonkommen? Fragen über Fragen und das präsentiert sich in atemberaubend-genialen Animationen, unterlegt mit einem tollen Soundtrack, ich kann einfach nicht anders, als diese Lobeshymne zu singen! Ebenso kann ich auch nur in guten Tönen von der Umsetzung Der Sommer, in dem Hikaru starb berichten. Zwar wurden inhaltlich ein paar Dinge umgestellt, weswegen ich finde, dass der Mystery-Anteil weniger ist, aber dafür kommen die Gefühle genauso gut herüber wie in der Manga-Vorlage. Ebenso positiv muss ich Worte über den Film The First Slam Dunk niederschreiben. Dabei kenne ich die Vorlage nicht. Ryouta Miyagi ist einer dieser tragischen Charaktere, für die ich meine Däumchen immer drücken muss, aber nicht nur sein Schicksal machen ihn interessant, sondern das er in der Position des Point Guards der Spielmacher beim Basketball ist. Diese steht gefühlt selten richtig im Mittelpunkt und wirkte erfrischend. Ach, und My Dress-Up Darling (Staffel 2) machte Spaß.
Mit Das Kanu des Manitu erlebte ich einen schönen Kinotag mit Freunden. Wir konnten alle viel lachen und selbst die Handlung gefällt mir besser als im ersten Teil. Das wird auf jeden Fall einer der Filme, den ich immer wieder gerne anschauen werde. Im Gegenzug war ich froh, als ich die letzte Seite von Kein Zurück erreichte. Stephen King sagt selbst im Nachwort, dass er mit dem Buch nicht zufrieden ist und das kann ich so nur mehrfach unterschreiben. Durchquälen musste ich mich nicht gerade. Jedoch fehlten Spannungskurven nach oben und die Story plätscherte nur so dahin.
Ein anderes Leben erwählen im Oktober mit Sicherheitsprogramm Ares, Nachtfalke Klein Moretti und Grafentochter Inés Valeztena
Dem Erscheinen des dritten Teils der TRON-Reihe fieberte ich entgegen. Mag ich doch auch heute noch den zweiten Teil besonders gerne und schaue diesen regelmäßig an. TRON: Ares war mir daher auch einen Kinobesuch wert. Das war eine gute Idee, denn auf der großen LED-Leinwand mit Dolby Atmos kamen gerade die Stärken des Films perfekt rüber, denn das sind seine coolen Bilder und der fette Soundrack von Nine Inch Nails. Schwachpunkte liegen leider in der Handlung, aus der der Drehbuchschreibende ruhig noch mehr hätte machen können und einige blass bleibende Figuren, dennoch wurde es nicht öde und möchte den Film irgendwann gerne noch einmal anschauen.
Durch meine positiven Treffer in der Welt der koreanischen Mangas pickte ich weitere heraus, erwischte aber einige Nieten. Dabei fing I Tamed My Ex-Husband’s Mad Dog packend an und ich mag es, dass die Story dann irgendwann ihn in den Mittelpunkt rückt, wodurch einige Überraschungen ans Tageslicht kommen, doch das Hin und Her zwischen den beiden nervte irgendwann. Bei Raeliana – Warum sie die Verlobte des Dukes wurde verstehe ich den Hype nicht um den Titel. Die beiden Protagonisten reden so gut wie gar nicht miteinander, sehen sich nicht einmal besonders oft, daher fühlt sich die Lovestory extrem erzwungen an.
Doch dann griff meine eine zu The Broken Ring – Diese Ehe ist zum Scheitern verurteilt. Das Szenario ist so packend und gerade das Schicksal von Inés Valeztena nahm mich von Anfang an so mit, dass ich die ersten beiden in Deutschland erschienenen Bände regelrecht verschlang. Von den tollen Zeichnungen ganz zu schweigen!
Ebenso neugierig hinterließ mich die erste Staffel von Lord of Mysteries. Ein Titel, der es Nicht-Buchkennern übrigens äußerst schwer macht, durchzusteigen. Die Handlung ist leider enorm straff erzählt und die Welt ist extrem umfangreich, was in die wenigen Folgen einfach nicht hineinpasst. Nichtsdestoweniger begleitete ich Klein Moretti so gerne durch seine Abenteuer, dass ich mir die Roman-Reihe auch vorknöpfen werde. Mit Kaiju No 8 Staffel 2 und Demon Lord 2099 machte ich nichts falsch. Ich konnte lachen, mitfiebern, fand Lieblingsfiguren und wollte am Ende mehr haben. Nach dem vierten Band der Light Novel von Die Tagebücher der Apothekerin ging es mir genauso. Mit dem Abschnitt hatten wir die zweite Anime-Staffel abgehandelt und ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Schließlich änderte sich durch die Ereignisse in Volume 4 so viel. Aber Fan zu sein, heißt Geduld zu lernen. Rollenspieler müssen diese Fähigkeit bis zum Max-Level bringen, denn wie oft stehen wir vor einem Gegner, der so viel stärker ist und wir daher erst einmal aufleveln müssen. In Fate/Grand Order erreichte ich genauso einen Punkt. Durch Lostbelt 7 ging es sehr holprig, denn viele der Kämpfe waren nicht auf Anhieb zu schaffen. Oft lag es aber nur an der Strategie. Doch als ich in den finalen Abschnitt kam, merkte ich schnell, dass mir Helden fehlen. Ich hatte für den sogenannten „Raid“ rechnerisch nicht genug, daher begann das große Leveln, Skills verbessern und überhaupt neue Servants erspielen. Da kam mir FGO Grail Front Event ~Castle of Shining Dawn, Castle of Shadowed Dusk gerade Recht. Nicht nur, weil es Material gab, nein, einfach weil die Grail Front Kämpfe eine gelungene Abwechslung sind. Außerdem mochte ich die Story rund um die drei Schlossherren und gerade Ptolemaios ist ein sympathischer Kerl. Danach ging es wieder ans Farmen … Apropos: Lostbelt 7 besitzt eine echt coole Mischung. Wir haben die Mythologie der Azteken und Mayas, Dinos, Unterwelt-Götter und einen Gegner, den ich undurchschaubar finde. Ich will gerne wissen, wie das alles zusammenhängt, doch dafür muss ich diesen mega Gegner schaffen! *geht wieder ans Farmen*
Einen Weg suchend im November mit Schwertschwinger Shūjirō Saga, Meisterdieblehrling Daisuke Niwa und eine kleine schwarze Katze
Bei Geschichten aus dem alten Japan hänge ich so schnell am Haken, dass jeder Fischer glücklich wäre. Bei Last Samurai Standing hing ich besonders zufrieden. Die Story ist eine tolle Mischung aus Kenshin, Golden Kamuy und Tenkaichi: The Greatest Warrior Under the Rising Sun und trifft so was von ins Schwarze. Mir gefielen die sechs Folgen sogar so gut, dass ich sie einfach gleich zweimal anschaute. Gerade im zweiten Durchlauf hatte ich die Namen besser im Kopf und konnte auf viele Kleinigkeiten achten. Die abwechslungsreichen Kämpfe sind eine Augenweide, die Schauspielenden sind auch gut gewählt und die Schauplätze toll. Spektakulär ist vor allem das Staffelfinale. Jetzt heißt es hoffen, dass Staffel 2 nicht lange auf sich warten lässt.
Predator: Badlands war auch einer der wenigen Filme, den ich im Kino sehen wollte. Ich bereue den Besuch zwar nicht, aber begeistert kam ich auch nicht aus dem Saal, denn die generische Story wusste nicht so recht zu zünden. Mit dem äußerst menschlichen Killer tue ich mich auch schwer. Im Gegenzug ist der Film Flow jede seiner Minute wert. Schon witzig, wie es der Titel vor allem schafft, ohne Worte die Motivation und die Wesenszüge der Figuren gut auszuarbeiten, was andere Filme in drei Stunden mit vielen Dialogen nicht hinbekommen. Hut ab!
Bei einer Buchreihe, die sich immer wieder andere Figuren für seine Hauptrollen herauspickt, kann es passieren, dass ein Band dabei ist, der deswegen nicht zieht. In meinem Fall ist es der siebte Streich von Ishura. Der Autor ließ viele neue Figuren auftauchen, die mir gelinde gesagt, egal sind. Dafür versprach schon das Cover von acht zwei meiner Lieblinge in den Mittelpunkt zu rücken. Das motivierte mich ordentlich, die Seiten hinter mich zubringen. Was mich jedoch komplett umhaute, war das Ende des Bandes, denn es gab eine Wendung, die ich wirklich absolut nicht vorhersehen konnte und was den Verlauf der Ereignisse in ganz andere Richtung bewegte. Was für ein genialer Geniestreich des Autors!
Vor mehr als 20 Jahren fing ich als Teenager die Manga-Reihe D.N. Angel an. Erst im November 2025 konnte ich sie zu Ende lesen, weil dann das Finale bei uns erhältlich war. Wie war das noch mit dem Thema Geduld? Na ja, die Reihe ist und bleibt für mich etwas Besonderes, einfach wegen der enormen Zeitspanne und weil ich der Geschichte immer noch viel abgewinne. Dennoch bin ich mit dem Ende nur mittelmäßig zufrieden. Bei meinem Lieblingscharakter Hiwatari fehlte mir einfach noch was, könnte mir aber vorstellen, dass in der Fortsetzung noch etwas zu ihm kommt. Ich bin daher schon neugierig, die Sorge ist aber da, dass auch das wieder ein extrem langes Leseprojekt wird.
Mit der neuen Anime-Season gingen einige neue Titel an den Start. Für mich gab es da einen großen, herbeigesehnten Titel: Kingdom Staffel 6. Und wie geil sind bitte die Folgen? Die neue Kampagne klingt dermaßen verrückt und alle meine Lieblinge sind mit am Start. Wie kann ich da ruhig bleiben?
Auf Reisen gehend im Dezember mit Meuchelmörder Akira Oda, Wissenschaftsgenie Nikola Tesla und Fena, die ihre Söldnergruppe im Schlepptau mitbringt
Und, ging es bei Fate/Grand Order mittlerweile in der Haupthandlung weiter? Nein, denn noch immer ist meine Servant-Armee zu schlecht aufgestellt. Das sollte sich aber im Event GUDAGUDA Super Goryoukaku ändern. Mein Hauptziel waren dabei der Versuch an Hijikata Toshizo und Nagakura Shinpachi zu kommen, denn ich möchte irgendwann die komplette Shinsengumi zusammen haben. Doch irgendeinem Gatcha-Gott huldigte ich wohl irgendwie. Meine beiden Hauptziele erschienen nämlich schon nach wenigen Versuchen und außerdem ein besonderer Held: Takeda Shingen. OYAKATA-SAMA! Als Sengoku Basara-Fangirl konnte ich nicht anders, als das Schrei(b)en zu müssen. Jetzt heißt es nur, Material besorgen und die Männer gut versorgen und für die große Schlacht vorbereiten. Das Event selbst ist klasse. Sengoku-Epoche, Shinsengumi-Mitglieder und äh … Autorennen?! Nun gut, wieder einmal ein bunter Mix, der mir aber gefällt.
Die Anime-Umsetzung von My Status as an Assassin Obviously Exceeds the Hero’s ist visuell gelungen, leider inhaltlich ein Abenteuer auf Speed. Daher gab ich der Manga-Umsetzung eine Chance. Wieder einmal eine gute Entscheidung, schließlich bestehen die Figuren da aus mehreren Charaktereigenschaften und vor allem gibt es viel mehr Erklärungen, wo durch die Geschichte durchdachter wirkt. Im letzten Treffen des Anime-Watch-Clubs schauten wir Fena: Pirate Princess, weil dieser schon lange auf meiner Plan-to-Liste steht. Fangen wir damit an, dass der Titel irreführend und unpassend ist. Dennoch gefällt mir der Anfang gut. Es gibt viel zu lachen und Produktion I.G. lieferte wunderschöne Animationen ab. Wie da die Haare immer im Wind wehen! Allerdings bleibt unsere Heldin blass wie ihr weißes Haar und die Story wird immer seltsamer ab der Mitte. Trotzdem war es schön, noch einmal mit allen Mitgliedern zusammenzusitzen und der nächste Termin für 2026 steht auch schon. Einen heftigen, emotionalen Schlag in die Magengrube verpasste mir der achte Band von Ishura. Dabei war klar, dass wenn zwei meiner Lieblinge auf dem Cover stehen, es kein Friede-Freude-Eierkuchen Happy End geben wird. Dass jedoch einer der Charaktere so viel Last auf seinen Schultern tragen musste, ging mir extrem nahe. Sein Ableben noch mehr. Ich habe nun wirklich keine Ahnung, wie sich das entstandene Machtvakuum auswirkt. Es bleibt also weiterhin extrem spannend!
Zum Abschluss des Jahres wartete noch ein Highlight auf mich: die dritte Staffel von Record of Ragnarok. Zum ersten Mal sieht der Wettkampf durchweg flüssig animiert aus, was mein Fanherz sehr begeistert, denn die Geschichte verdient es einfach! Packend sind die Matches von Anfang an. Mein Highlight ist dabei der von Tesla, denn so hätte ich ihn mir absolut nicht vorgestellt. Durchweg ein sympathischer Mann, mit einer so schönen Botschaft am Ende, die mich sehr berührt.
Und damit komme ich dann auch am Ende an, denn der Abgabetermin ist da. Für 2026 steht medial schon einiges fest. Mit großer Neugier schaue ich auf Die Odyssee von Christopher Nolan und Der Astronaut ist eine filmische Umsetzung eines Buches, dass ich gerne las. Bei den Anime-Serien verspricht schon die Winter-Season ein Fest zu werden: Endlich geht es bei Fate/strange Fake richtig los, während mit der fünften Staffel von Golden Kamuy die Geschichte zu Ende geht. Bei Witch Hat Atelier hoffe ich auf eine gute Umsetzung und kaum zu glauben, dass Saga of Tanya the Evil wirklich 2026 in die zweite Runde geht! Als großes Fangirl freue ich mich auch auf die nächste Staffel von Ace of Diamond. In Sachen Lesestapel hoffe ich endlich Zeit zu finden Vagabond erneut zu lesen, und bei der Light Novel-Reihe Sabikui Bisco weiter zukommen. Ansonsten lasse ich mich einfach überraschen, was das neue Jahr so bringen wird.
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