Akis Jahresrückblick 2018

Lesezeit: 14 Minuten

Hallo lieber Leser! Lust, eine kleine Zeitreise mit mir zu unternehmen? Ich garantiere für nichts! Hier erwarten dich nämlich: gefressene Drachenpiloten, suchende Revolvermänner, ehrenvolle Samurais, ermittelnde Ermittler, rennende Spione, kämpfende Halbdämonen, lernende Zauberer, aggressive Goldsucher, fleißige Blutkörperchen, stampfende Monster, der etwas andere Weihnachtsmann, viele Pinien, geschockte Waisenhauskinder, aktive Schlüsselbenutzer, nervige Piraten, suchende Jedi und vieles mehr. Neugierig geworden? Dann beginnen wir unseren Ausflug am Anfang des Jahre bei der Mission: „Akis Jahresrückblick oder der Versuch, sich an alles zu erinnern, was sie konsumiert hat.“

Januar mit Godzilla, Sosuke Sagara und Daryl Ward

Gleich am 1. Januar 2018 bin ich ins neue Geek-Jahr eingestiegen. Mit Freunden zusammen habe ich Bright mit Will Smith angeschaut. Leider muss ich sagen, dass der Trailer mir zu viel versprochen hat und das Einzige, was mir gefällt, der Soundtrack ist. Schade, dabei ist das Konzept der Welt interessant, aber total verschenkt. Mein erster Kinobesuch führte mich mit Sapamo zusammen in Greatest Showman. Ich bin sehr wählerisch bei Musicalfilmen, doch der gefällt mir, da es nicht zu viele Songs gibt. Animetechnisch habe ich mich endlich an das Full Metal Panic! Franchise gewagt. Da in Amazon Prime Staffel 1 und Full Metal Panic? Fumoffu vorhanden waren, habe ich diese mit der deutschen Sprachfassung angeschaut. Sie ist wirklich gut, weswegen es schade ist, dass Full Metal Panic! The Second Raid nicht synchronisiert wurde. Daher musste ich mich bei dieser erst einmal auf die japanischen Sprecher umstellen. Meinen Rewatch von Fullmetal Alchemist: Brotherhood habe ich auch in diesem Monat beendet. Und wenn wir schon bei Netflix sind: Godzilla: Planet der Monster ist leider nicht das Gelbe vom Ei. Hingegen konnte Fate/Apocrypha hinten herum noch einiges herausholen und Inuyashiki finde ich insgesamt auch sehr gut. Our Love Has Always Been 10 Centimeters Apart habe ich spontan angefangen, weil mir ausnahmsweise nach Romance war. Nett, aber verläuft leider schnell in nervigen Bahnen. Fertig gelesen habe ich: Is Dorothy in a Bad Temper?, leider auch nicht so das Wahre; den Comic Klaus: Die wahre Geschichte von Santa Claus, der so schöne Bilder hat und eine tolle Story; und Mord in der Mangle Street, mein Weihnachtswichtelbuch. Angefangen habe ich auch mit This Lonley Planet, welches Spaß macht und zwei liebenswerte Hauptcharaktere besitzt.

Februar mit Killy, Bill Hodges und Dr. Bravestone

Nachgeholt habe ich endlich Ghost in the Shell, von dem ich mir viel mehr erhofft hatte, was sich aber nichts bestätigt hat. Überrascht hat mich hingegen Power Rangers (2017)! Ein toller Soundtrack, kombiniert mit nicht-klischeehaften Figuren, deren Probleme interessant sind. Bis auf das Finale empfehlenswert. Am Geburtstag meiner Mum ist meine Familie ins Kino. Ausgewählt wurde Jumanji: Willkommen Im Dschungel auf den ich gespannt war. Ich liebe den alten Film und ich hatte meine Bedenken, ob das etwas werden kann. Positiv überrascht bin ich wieder raus aus den Saal, denn der Film ist lustig, hat sympathische Figuren und eine gute Handlung. Nachgeholt habe ich in diesem Monat Blood+, denn es war das Einzige, was mir von dem Franchise noch fehlte. Leider ist der Anime nicht mein Fall und ich habe mich wirklich durchkämpfen müssen. Die grauenvolle deutsche Sprachfassung tat ihr übriges. Immerhin, ich kann einen Haken dahinter setzen als erledigt. Da hatte ich mit der Anime-Version von Angelic Layer mehr Glück. An den Manga erinnere ich mich kaum noch, daher bin ich gut unterhalten worden. Der letzte Band der Bill-Hodges-Serie: Mind Control ist ein würdiger Abschluss der Reihe und ich habe ihn gerne gelesen. Er ist packend, bietet eine gute Charakterentwicklung und ein emotionales Ende, das einfach passt. Die Chronik des eisernen Druiden (Band 4): Getrickst habe ich auch gelesen, aber es ist einfach Fakt: Der erste Band der Reihe ist unterhaltsam, aber keiner der Nachfolgebände schafft es an das Niveau heran. Im Februar erschien auch endlich der Blame! Movie auf Disk, wurde sofort gekauft und nochmal angeschaut. Ich finde den Film wirklich sehr gelungen und bin gespannt, wie die Fortsetzung wird.

März mit Mikazuki Munechika, Leslie und Esro

Bekanntlich muss man immer mal wieder schlechte Titel erwischen. Bei The Witch, den ich spontan über Amazon Prime geschaut habe, hatte ich mir zum Beispiel mehr erhofft. Meine Erwartungen erfüllt hat hingegen Detektiv Conan – 20. Film: Der dunkelste Albtraum. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich den Film klasse finde. Im Gegenteil: Kopfschütteln wegen übertriebener Actionszenen war vorprogrammiert! Mehr Glück hatte ich bei meinem Lesestoff. Immerhin ist im März auch immer Leipziger Buchmesse mit Manga-Comic-Con! In diesem Jahr mutierte sie zu einem Kampf gegen die Kälte. Zum Glück hatte ich für mein Cosplay eine Thermoleggins besorgt und hey, Perücken wärmen echt gut den Kopf! Gekauft habe ich mir auf der Messe den zweiten Band von ControNatura – Tierisch menschlich, und weil Mirka Andolfo da war, konnte ich mir eine Zeichnung und ein Autogramm sichern. Auf Aposimz – Land der Puppen habe ich mich sehr gefreut, doch der Funke ist noch nicht übergesprungen. Aber was nicht ist, kann noch werden. Vor der Messe wollte ich eigentlich nur kurz in A.I.C.O.: Incarnation reinschauen. Tja, es wurde ein langer, spannender Abend. Tsubasa World Chronicle – Niraikanai konnte ich auch fertiglesen und es ist schade, dass wieder keine Antworten geliefert worden. Daher hoffe ich, dass es bald eine weitere Fortsetzung geben wird. Animetechnisch ging The Ancient Magus’ Bride zu Ende und was soll ich sagen: Ein schöner Anime. Viel Spaß hatte ich auch mit der zweiten Staffel von Touken Ranbu: Hanamaru. Und nach all den Jahren habe ich es endlich geschafft, den Anime von Tenjou Tenge zu beenden. Schade, dass nur der Anfang des Mangas — den ich leider nicht sehr interessant finde — umgesetzt wurde.

April mit Lara Croft, Pochi und Laszlo Kreizler

An Ostern war Familytime mit Tomb Raider. Okay, aber ich habe mir mehr von der Handlung erhofft. Auch mein zweiter Kinobesuch sollte nicht die erwünschen Erwartungen erfüllen: Ready Player One sieht optisch toll aus, aber die Handlung ließ mich doch den Kopf schütteln. Das können Sie besser, Mister Spielberg! Leider sollte mich auch Thor: Tag der Entscheidung enttäuschen. Endlich mal eine böse Frau und dann wird sie überhaupt nicht richtig genutzt. Wirklich schade! Vielleicht wird es ja was mit Spectral, den Netflix im Programm hat! Insgesamt okay, wenn man wirklich nicht viel darüber nachdenkt. Zu Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache sage ich mal nicht viel, was nichts Gutes heißt. Mein Filmlichtblick: Auslöschung. Seltsam, interessant, und er ließ mich nach dem Ende nicht los. Fate/Zero mit Freunden angeschaut und ihn wie immer als spannend befunden. Von Anfang an recht durchwachsen ist Garo: Vanishing Line, doch ich hatte meinen Spaß damit. Allem voran endlich mal wieder ein richtiger Mann als Hauptcharakter! Angeregt durch den Artikel habe ich mir The Alienist – Die Einkreisung angeschaut. Mir gefällt die Serie, vor allem, wie die Ermittlungen geführt werden. Außerdem: Ich steh auf die Kleidung von damals. Einige Mangareihen gingen in dem Monat auch zu Ende. Wirklich Spaß gemacht hat mir Pochi & Kuro, was wirklich süß ist. Hingegen finde ich The Magician and the Glittering Garden eher langweilig, und Mein wildes Geheimnis ist solide. Nach mehrere Monaten bin ich auch mit der Light Novel Reihe Kieli fertig geworden, und was soll ich sagen? Sie ist schön. Sie ist traurig. Ich wollte gar nicht, dass sie zu Ende geht. Hingegen war ich froh, es durch Harry Hole (Band 1): Der Fledermausmann geschafft zu haben. Langweilig ohne Ende, weil vorhersehbar.

Mai mit Roland Deschain, Tony Stark und der Familie Locke

Mein Highlight in diesem Monat war das „The World of Hans Zimmer”-Konzert. Ich hatte schlicht Tränen in den Augen bei Der König der Löwen und Gänsehaut bei Gladiator — meinem absoluten Lieblingsfilm. Und wenn wir gerade schon bei Filmen sind: Deadpool 2 war natürlich unterhaltsam, Star Wars: Die letzten Jedi nachgeholt und für durchwachsen befunden, The Cloverfield Paradox ist okay und Avengers: Infinity War ist mein Lieblingsfilm des Jahres. Während der Monat kein Animemonat war (Serien zwar angeschaut, aber nichts beendet), gab es einige Mangatitel. Nach langem Warten erschien der letzte Band von Orange, der meinem Lieblingscharakter gewidmet ist. Mit Strike the Blood bin ich auch fertig geworden, und ich bin so froh, dass ich für diesen Titel kein Geld ausgeben musste, da ihn meine Bibliothek hat. Überrascht hat mich das Ende von Does Yuki Go to Hell. Hätte einfach nicht gedacht, dass die Autorin es durchzieht. Dafür mein Respekt, doch ich bin nie so ganz warm geworden mit dem Titel. Hingegen habe ich mir endlich alle Bände von Daytime Shooting Star gekauft, gelesen und wieder über das Ende gefreut. Einen Comic gab es diesen Monat auch: Locke & Key Master-Edition: Bd. 2. Ich finde die Handlung immer noch genial und erst die Zeichnungen. Jetzt kriegt jeder was ab hatte ich beim Osterbuchwichteln erwischt und im Mai durchgezogen. Mich hat es sehr gelangweilt, daher war ich stolz, es trotzdem fertig gelesen zu haben. Recht unterhaltsam finde ich das Sachbuch Lonely Planets kuriose Welt: Eine Reise zu 360 rätselhaften Orten. Witzig ist, dass ich an einigen davon sogar schon war. Für das Monatsthema Magier auf Geek Germany habe ich nach all den Jahren einen Reread meiner Lieblingsbuchreihe angefangen. Was soll ich sagen, Dunkler Turm (Band 1): Schwarz hat seine Schwächen, aber ich bin Rolands Reise sofort wieder verfallen.

Juni mit Saichi Sugimoto, Peter Grant und Emma

Deepwater Horizon ist kein Film, denn ich so schnell wieder vergesse. Es ist einfach tragisch, was hier aufgrund von Geldgier passiert ist. Von Erdöl zu den Tieren dazu: Jurassic World – Das verlorene Königreich schafft es leider nicht, an seinen Vorgänger anzuknüpfen. Mich erinnert der Anfang zu sehr an Teil 2 der alten Reihe, und das Finale in der Villa ist sehr durchwachsen. Ich sage nur Bett! Leicht durchwachsen ist auch der Abschlussfilm von Sense8. Dass es überhaupt ein Finale gibt, freut mich total. Doch die Handlung wird mir zu einfach aufgelöst. Mit Before I wake hatte ich auch endlich mal wieder einen Glücksgriff im Bereich Horror und animetechnisch war richtig viel los. Basilisk: Ouka Ninpouchou ist leider nicht das Gelbe vom Ei, während Cardcaptor Sakura: Clear Card-hen mir Spaß gemacht hat, und WOTAKOI: Keine Cheats für die Liebe ist einfach mal lustige, leichte Kost. Überrascht hat mich Hinamatsuri: teilweise sehr idiotisch, aber interessant sozialkritisch. Mein Highlight ist die erste Staffel von Golden Kamuy, die von der ersten Folge an ein interessantes Setting, einen spannend Plot und sympathische Figuren aufzuweisen hat. Mit Food Wars! The Third Plate: Totsuki Train Arc ging die lustige Kochrunde auch wieder zu Ende. Hoffentlich geht es da auch bald weiter. Im Anime-Watch-Club war diesmal Fate/stay night: Unlimited Blade Works dran. Beim zweiten Mal empfinde ich die Staffel ein klein wenig besser. Besonders gefreut habe ich mich auf Peter Grant (Band 5,5): Geister auf der Metropolitan Line: Eine Peter-Grant-Story. Gekauft, gelesen und für toll befunden. Dunkler Turm (Band 2): Drei, den ich zum zweiten Mal in meinem Leben gelesen habe, finde ihn noch genauso genial, wie damals vor über zehn Jahren. Zum Abschluss habe ich noch mit The Promised Neverland den Manga angefangen. Die Reihe ist spannend und ich hoffe, sie bleibt so.

Juli mit Debbie Ocean, Saki Morimi und Jake Chambers

Es wird warm, als ab ins Kino mit meinen Mädels. Und was eignete sich da gut? Richtig: Ocean’s 8! Er ist cool, er macht Spaß, aber für mich kommt er nicht an die Männergruppe heran. Für das Monatsthema Gedächtnisverlust habe ich meine Eden of the East-Volumes aus dem Regel gezogen. Ach, wie sehr liebe ich die Staffel! Einfach mal ein Anime, der abseits der Klischees unterwegs ist. Schade nur, dass die Filme das Niveau nicht halten. Noch weniger konnte Godzilla: Eine Stadt am Rande der Schlacht mich überzeugen. Schlechter als sein erster Teil zu sein ist auch eine Kunst! Recht durchwachsen finde ich Darling in the FranXX, was im Juli zu Ende ging. Selten zwei so langweilige Hauptcharaktere gehabt! Hingegen haben die Nebenfiguren so tolle Geschichten und Entwicklungen! Mit Full Metal Panic! Invisible Victory und Megalo Box gingen zwei Titel zu Ende, die ich wirklich gerne angeschaut habe. Da das letzte Volume von Aldnoah.Zero Staffel 2 erschien, habe ich die komplette Staffel noch einmal angeschaut. Leider ist sie nicht besser geworden! Auch beim zweiten Mal toll ist Dunkler Turm (Band 3): tot.. Endlich, Jake ist zurück! Ein wirklich packender Band, den ich kaum aus der Hand legen konnte, und das, obwohl ich weiß, wie es weitergeht. Ansonsten gab es als Lesefutter noch den letzten Band von Rock – The Clockwork World, der leider da aufhört, wo es interessant wird, und der Zusatzband Locke & Key: Himmel und Erde, der nett ist, aber mehr auch nicht. Den Roman Viking Warriors (Band 1): Der Speer der Götter beendete ich und griff gleich zum zweiten Band. Nette Geschichte, die gut recherchiert ist. Ein Besuch auf der Stuttgarter Comic Con war auch drin und mein Geldbeutel durfte weinen.

August mit Deku, Jake Epping und Leila Watanuki

Auf der Comic Con habe ich mir die Serie 11.22.63 – Der Anschlag gekauft und im August auch Zeit gefunden, sie anzuschauen. Eine tolle Serie, in der wirklich viel Liebe zum Detail steckt. MadameMelli hatte auf der Messe die erste Staffel Wayward Pines gewonnen. Gemeinsam wagten wir uns in den Ort der Pinien und Mysterien. Jedoch sind wir nicht fertig geworden und mussten einen zweiten Termin suchen gehen. In diesem Monat fand ich endlich die Zeit, meinen angewachsenen, ungelesenen Mangaberg anzugehen. One Week Friends, Suisai, Jünger als ich und Love Hotel Princess habe ich zu Ende gelesen. Viel Spaß hatte ich mit den letzten zwei Titeln, die ich wirklich gerne in meine Sammlung gestellt habe. Die anderen beiden waren zum Glück nur ausgeliehen. Dahinter steckt viel Potenzial, aber es wurde nicht komplett genutzt. Auf der Animagic hieß es schwitzen und sich freuen. Tolle Kombination! Mein persönliches Highlight waren die ersten 30 Minuten von My Hero Academia The Movie. Ich hoffe, dass Kazé den Film 2019 auf Disk herausbringt, denn der Anfang ist schon genial. Es war ein Erlebnis, ihn in einem vollen Raum mit Fans und dem Kreativteam anschauen zu können! Bei den hohen Temperaturen flüchtete ich auch ins Kino: Mission: Impossible – Fallout, guter Film, nur etwas vorhersehbar, und Ant-Man and the Wasp, klasse Fortsetzung, bei der ich viel gelacht habe. Ich konnte den Film vor allem im ersten LED Kinosaal Europas genießen. Wirklich klasse Bild muss ich sagen. Mit meinem Dunklen Turm ging es auch weiter: Glas und Wind waren dran. Ersterer ist für mich leider immer noch der Schwächste der Reihe, weil ich ihn hier und da zäh finde. Zwei Nieten zog ich auch: Ghostbusters (2016) und The Shallows – Gefahr Aus Der Tiefe. Beide haben mich genervt, nur musste ich den Haiangriff nicht alleine schauen und hatte jemanden zum Lästern.

September Part 1 danke Urlaub mit Rodrigo De Souza, Ralph Anderson und Nobunaga Oda

Endlich, mein Jahresurlaub stand an. Sonne, Strand und Meer! Nur bekommen habe ich Dauerregen, Mückenstiche und einen Verband am Fuß. Toll, nicht? Dafür hatte ich viel Zeit, um Der Outsider genüsslich zu verschlingen und dank gutem WLAN Mozart in the Jungle auf Amazon Prime anzufangen. Die Serie ist wirklich unterhaltsam, dank sympathischer Figuren, toller Musik und einem interessanten Setting. Im Flieger zurück bin ich mit Re:Creators fertig geworden. Toller Titel, der mich bis auf ein paar Kleinigkeiten wirklich begeistern kann. Vor allem der Soundtrack ist klasse. Dank weiterer freier Tage zu Hause ging es mit dem Mangaberg weiter: ano hana – Die Blume, die wir an jenem Tag sahen, Geten no Hana, Sommer der Glühwürmchen und Auf der Suche nach Licht waren fällig. Genauso fertig geschaut habe ich Kakuriyo: Bed & Breakfast for Spirits (nett), Major 2nd (leider etwas zu viel Drama am Ende) und My Sweet Tyrant (von drei-Minuten-Folgen erwarte ich nichts). Richtig viel Spaß hatte ich mit Cells at Work!. So macht Biologie Spaß, und ich will nie wieder bluten! Schade finde ich, dass Angolmois: Record of Mongol Invasion etwas zu offen endet. Gute Story, nur leider waren die Animationen hier und da ein Graus.

September Part 2 mit Dante, Thomas und Toyohisa Shimazu

Nach langer Zeit hat es mich auch wieder an die Konsole verschlagen. Grund dafür war der Trailer des fünften Teils von Devil May Cry. Daher habe ich Teil 4 noch einmal durchgezockt und Spaß gehabt. Sobald Dante seinen ersten Spruch heraushaut, bin ich am Dauergrinsen. Den Anime dazu habe ich auch aus dem Regal gefischt, doch hat der mir nicht so viel Freude bereitet. Mit dem Spiel Tales of Berseria fing ich an, bin aber bis zum Schreiben dieser Zeilen noch nicht weit in der Handlung gekommen. Meine Animesammlung ist erweitert worden um Drifters – Battle In A Brand-New World War. Die Box ist richtig schick und die deutsche Sprachfassung hat mich überzeugt. The Eccentric Family habe ich mir gekauft und gemeinsam mit meinen Freunden aus meinem Anime-Watch-Club angeschaut. Ich hoffe, die zweite Staffel erscheint auch noch, denn die finde ich sogar noch besser als die Erste. Damit ich endlich auch dahinter einen Haken machen konnte, schaute ich mir Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone an. Im Vergleich zum zweiten Teil viel besser, nur stören mich dann doch ein paar Sachen. Als Peter Grant Fan konnte ich mir den Comic Die Flüsse von London Band 1 – Autowahn nicht entgehen lassen. Macht genauso viel Spaß wie die Romane, nur gibt es hier zusätzlich noch schicke Bilder. Viking Warriors (Band 2): Der Ring des Drachen bot einige Antworten, nur das Ende war fies, daher weiter mit dem nächsten Band.

Oktober mit Vergil, Masotan und Vanessa Ives

Drachen, die ihre Piloten herunterschlucken und dann von dort aus gelenkt werden. Klingt seltsam und ist es auch. Jedoch ist Drachenflieger alias Hisone and Masotan wirklich eine schöner, kreativer Titel, den ich über Netflix verschlungen habe. So viel Spaß wie mit dem Anime hatte ich auch mit Devil May Cry 3: Dante’s Awakening, das ich auch noch mal durchgespielt habe. Die neuen Bilder zu Teil 5 ließen mich nicht los. Ich brauchte eine weitere Portion Dante. Außerdem brauchte ich nach dem Film Wolfsnächte wieder was Schönes. Suspence und ich werden einfach keine Freunde. Dabei fing der Titel interessant an, es fehlen für mich nur überraschende Wendung, er plätschert so dahin. Viel besser ist da ARQ, der aus einem kleinen Budget viel herausgeholt hat. Die Blame! Masteredition habe ich fertig gekauft und damit auch ein zweites Mal in meinem Leben gelesen. Und ich habe tatsächlich mehr verstanden und finde Killys Reise daher um einiges besser. Hingegen fiel die zweite Hälfte von Wayward Pines sehr ab, so dass mich das Finale nur noch gelangweilt hat. Daraufhin wurde ich überredet, mit Penny Dreadful anzufangen. Interessantes Settting, trifft auf eine Handlung, die mich schon gut gepackt hat. Mal sehen, wann es weiter geht. My Hero Academia Staffel 3 konnte ich fertig schauen. Ich liebe die Story, die Figuren und freue mich, dass die nächste Season schon angekündigt wurde. Nach gefühlten Jahren nahm ich mir die Zeit, Kamisama Kiss fertig zu lesen. Die Reihe ist nett, aber für mich sehr durchwachsen bei ihren Arks.

November mit Paddington, Kevin Wendell Crumb und Kennosuke Tokisada Ouma

Mit Kuromukuro habe ich einen Titel erneut angeschaut und hatte viel Spaß damit. Das liegt nicht nur an dem Samurai, sondern an vielen Faktoren. Im Anime-Watch-Club beendeten wir Karas und Free!: Take Your Marks. Beides Titel, die ich gerne im Regal stehen habe. Mit einer Freundin habe ich Black Panther angeschaut. Wir sind beide der Meinung, dass es König der Löwen mit Menschen ist, was nicht negativ gemeint ist. Die erste Folge Spuk in Hill House angeschaut und für interessant befunden. Filmtechnisch war einiges los: Paddington 2, so süß, Split genial gespielt und Das Spiel, der einen unter die Haut geht! Zwei Dwayne Johnson-Titel folgten: Rampage – Big Meets Bigger und Skyscraper. Beide Popcornkino, bei dem ich nicht so viel nachdenke. Auf Outlaw King war ich sehr gespannt, nur finde ich den Titel durchwachsen. Ist auch schwer, fast 200 Jahre in zwei Stunden zu bekommen. Auch nicht ganz nach meinem Geschmack ist The Open House. Dabei fängt der Film spannend an, doch ist es die Auflösung, an der ich mich schwer tue. Noch weniger gefällt mir Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. Viele interessante Ansätze, aber die Durchführung ist mangelhaft. Sad Love Song, Parasyte – Kiseijuu und Frau Faust habe ich zu Ende gelesen. Ersterer hat in meinen Augen einige Schwächen, der zweite Titel ist wirklich gut, der Letzte wirkte etwas gehetzt und bietet leider nicht das Ende, das ich wollte. Biomega habe ich mir als Gesamtausgabe geholt und muss sagen, dass mir die erste Hälfte sehr gut gefällt. Die Zweite verliert sich leider in seiner eigenen wirren Erzählung. Einen Comic gab es auch: Locke & Key: Masteredition, der letzte Band. Immer noch eine tolle Geschichte, die von Anfang an durchdachte ist. Genauso Erhebung von Stephen King, welche nur wenige Seiten lang ist und eine schöne Botschaft vermittelt. Mit dem Dunkler Turm ging es auch weiter: Wolfsmond und Susannah.

Dezember mit Meister Quiffreys Hexenlehrlingen, Velvet Crowe und Hei

Das Jahr neigt sich dem Ende und ich habe es geschafft, meinen Mangaberg einmal auf null zu bekommen. Mit Color of Happiness ist ein Titel dabei gewesen, der mich wirklich von meiner anfänglich Skepsis weggeführt hat. Ich hoffe nur, dass die Autorin die Geschichte in den nächsten Bänden weiterhin psychologisch glaubhaft voranbringt. Die ersten vier Bände von Given gefallen mir total gut. Dass die Musik einen wichtigen Teil einnimmt und nicht nur Vorwand ist, damit sich Männer hier näher kommen, ist, was mich überzeugt. Atelier of Witch Hat ist auch einer der großen Titel aus dem Jahr 2018. Der Manga verbindet tolle Ideen mit sympathischen Figuren und genialen Zeichnungen. Weg vom Papier und zurück zum Bildschirm: Die Freundin, mit der ich Mozart in the Jungle angefangen hatte, war nach Monaten zu Besuch. Wir nutzen die Gelegenheit weiterzuschauen. Staffel 2 war schnell verschlungen, nur bin ich nicht ganz so zufrieden mit den ersten drei Folgen der dritten Staffel. Der Wechsel zur Oper mag sich für mich noch nicht so gut einfügen. Doch ich warte ab, was die anderen Folgen bringen werden. Da im Januar das Monatsthema Agenten ansteht, habe ich mit einem Rewatch von Darker Than Black angefangen. Ist echt lange her, doch Hei mag ich immer noch sehr. Da ich auch ein paar Tage Urlaub hatte, fand ich die Zeit, um endlich Tales of Berseria weiter zu spielen. Den letzten Band der Dunkeln Turm Reihe ist nun auch fällig. Ich bin gespannt, ob er mich emotional wieder so mitnimmt wie damals.

Und hier beende ich dann auch unsere gemeinsame Zeitreise. Wir sind nämlich im „Jetzt“ angekommen, als ich diese Zeilen tippe. Ich weiß, dass ich einige Titel vergessen habe. Ein „Sorry“ an diese, dass ich sie nicht erwähne. Doch mein Rückblick ist schon so lang geworden. Müsste ich mein Jahr in wenigen Worten wiedergeben, würde ich sagen, dass es Monate der alten Medien waren. Viele Dinge mal wieder in die Hand genommen, wie meine Dunklen Turm-Bände oder gekaufte Animes, aus dem Regal gezogen und mit Freunden angeschaut. Der Griff zum Altbewehrten liegt leider daran, dass mich viele neue Titel nicht angesprochen haben. Gerade viele meiner Kinobesuche waren nur okay, was schade ist. Ich hoffe daher, dass das Jahr 2019 wieder mehr für mich bietet. Immerhin: mit Devil May Cry 5 und Die Glocke von Whitechapel, dem siebten Band der Peter Grant-Reihe, sind Titel für mein Fanherz dabei. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen meines Jahresrückblickes und habt vielleicht den einen oder anderen Titel für euch entdeckt. Wir lesen uns im nächsten Jahr wieder. Bis dahin: Lange Tage und angenehme Nächte.

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Aki

Aki verdient ihre Brötchen mit dem Buchverleihen und Wiedereintreiben und geht nie aus dem Haus ohne eine Kopfbedeckung. Wurde von ihren Eltern von klein auf zu einem Filmjunkie erzogen, liebt mittlerweile aber viele Formen des Geschichtenerzählens. Zu ihren anderen Hobbies gehören die Fotografie und das Zeichnen, egal ob auf Papier oder Leinwand. Sie besitzt eine ansehnliche Sammlung an Fuchsmerchandise und hat ihr Herz seit dem Lesen des Mangas "Kenshin" an Samurais verloren.

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Iruka
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Iruka

Das Jahr hatte in der Hinsicht gut angefangen. Gleich “The Greatest Showman” hat mir so gut gefallen, dass ich ihn am liebsten gleich noch mal geschaut hätte. Wenn ich nicht gerade die Musik im Ohr hatte, kam dafür das Opening von den Zellen bei der Arbeit. Der Anime hat so viel Spaß gemacht, hoffentlich kommen irgendwann noch ein paar weitere Folgen. Von der Reise durch den Körper ging es weiter mit einer Reise durch die Zeit mit den Helden der Geschichte bei Drifters. Zuerst skeptisch, hat mir der Anime doch sehr gut gefallen. Kaum fertig wird mit “The Promised Neverland” gleich neues “Suchtmaterial” bereitgestellt. 😉 Neben den schlauen Damen, die bei Oceans 8 herrlichen Schmuck klauen, gab es noch unterwartete Action, wenn Iron Man, die Guardians, etc die Welt und gleich noch das Universum retten müssen. Alles in allem also ein unterhaltsames Jahr!

Ayres
Redakteur

Buntes Jahr, das du da hinter dir hast. Filmtechnisch staune ich ja aber schon etwas über Auslöschung, welchen ich persönlich eher mau finde. Aber mit M:I Fallout und Avengers: Infinity War hast du schonmal zwei meiner Lieblinge gesehen, insofern kann ich dir meinen dritten aus 2018 auch ans Herz legen: Thelma. Freut mich, dass du dir ARQ auch angesehen hast.

Ein Film, den du uuuuuunbedingt nachholen solltest und bei dem ich mir sicher bin, dass er dir wirklich gefallen wird, ist Isle of Dogs. Der ist just auch für zwei Oscars nominiert worden.

Ansonsten lockt ja auch die Locke & Key-Serie voraussichtlich dieses Jahr.