Akis Jahresrückblick 2020

Für wohl niemanden verlief das Jahr 2020 wie geplant. Der zweiwöchige Japan-Urlaub: Einreiseverbot. Messebesuche: abgesagt. Mit Freunden ins Kino, wenn nicht gerade der Film verschoben wurde, auch nur selten möglich, da fast alles geschlossen war. Tja, freizeittechnisch gab es viele Einschränkungen, doch zum Glück für den wachen Geist gab es noch das heimische Hobby-Programm in Form hochgestapelten ungelesenen Futters und den Watchlisten, die über die Jahre irgendwie nur länger wurden als kürzer. Zwar nicht immer ein perfekter Ausgleich für das menschliche Beisammensein, aber in der einsamen Stunde auch einmal Trostspender. Hier geht es deshalb um einige konsumierte Medien und das sogar unter Einhaltung der Abstandsregel!

Januar mit Ryhalt Galharrow, Benoit Blanc und Rodrigo De Souza

Während Geralt von Riva in The Witcher mich zwischen den Jahren mit auf Suche nahm, war mein erster und vorerst für lange Zeit letzter Kinobesuch Knives Out – Mord ist Familiensache. Was soll ich sagen, ich bin begeistert. So viel wunderbar verpackter Witz und eine durchdachte, knifflige Handlung mit überraschenden Wendungen, was also möchte ich mehr. Genau: Gleich nochmal. Etwas, was ich von Hereditary – Das Vermächtnis nicht sagen kann. Selten nervte mich ein Film so sehr, dass ich es kaum in Worte packen kann. Einfach nur grauenvoll. Genauso wenig überzeugte mich die letzte Staffel von Mozart in the Jungle. Die Luft war schon in der vorherigen leicht heraus und das ständige Hin und Her war dann schlussendlich zuviel. Trotzdem ist es schade, dass keine weitere Staffel mit einem richtigen Ende produziert wird.
Zum Glück bot der Januar noch ein paar bessere Medientitel. Der Schrei des Raben schaffte es zwar nicht komplett an seinen Vorgänger heran, unterhielt mich aber von der ersten bis zu letzten Seite. Mit den zwei OVAs von Haikyu!!: Riku vs. Kuu erschien etwas für mein Volleyball-Fan-Herz und auch der Anime-Film Your Voice -KIMIKOE- bietet eine wirklich nette Geschichte über Freundschaft. Da sieht Frau auch einmal über den gefühlten Unfall namens Ni no Kuni, den es auf Netflix zu finden gibt, fast schon wieder hinweg. Zum Glück tagte der Anime-Watch-Club (AWC) und mit der Anime-Serie The Vision of Escaflowne hatten wir genug Gesprächsstoff, dass zwei Personen versuchten ihre Erinnerungen zusammenzufügen, um den Verlauf der Serie zu rekonstruieren. Den Abschluss für diesen Monat machte dann Spider-Man: Far From Home, nette leichte Kost und der Abschluss der Manga-Reihe Ayanashi, der da aufhört, wo es so richtig interessant wird. Schade.

Februar mit Hyakkimaru, Shirayuki und der Familie Locke

Letztes Jahr hatte ich damit angefangen, mich durch meine alten Manga-Reihen zu lesen. Einfach, um zu entscheiden, ob ich sie behalten wollte. Im Februar schnappte ich mir daher alle Bände von Die rothaarige Schneeprinzessin und las sie erneut, was sehr viel Spaß machte. Die Figuren sind einfach alle so liebenswert und auch die Geschichte entwickelt sich in einem angenehmen Tempo weiter. Die Anime-Serie Dororo dürfte von mir aus gerne noch weiter gehen, denn die letzten Einstellungen sind fies. Trotzdem folgte ich dem Heldenduo bis dahin sehr gern, was nicht nur an den optischen sehenswerten Kämpfen oder Hiroki Suzuki, Sprecher von Hyakkimaru, in seiner ersten Sprecherrolle lag. Violet Evergarden stellten sich die Mitglieder des AWCs als nächstes. Doch trotz all den schönen Bildern und sogar dem mehrfachen Griff zur Tempobox finden wir die Figur Violet zu übertrieben. Das minderte in den späteren Folgen doch sehr das Sehvergnügen, wobei nichts an Flüstern des Meeres – Ocean Waves herankommt. Also, wenn ein Mädel mich so weit bringt, dass ich ihr gefühlt an die Gurgel will, dann heißt das schon etwas.
Anders bei der Serienumsetzung einer meiner Lieblingscomicreihen: Locke & Key. Trotz einiger Änderungen bleibt sie dem Feeling der Vorlage treu, die Schauspieler liefern eine tolle Leistung ab und auch optisch lässt sich die Magie der Schlüssel mehr als sehen. Ich bin daher wie ein Flitzebogen gespannt, was die zweite Staffel bringen wird. Meine Vorliebe für römische Geschichte wird in der Codex Alera-Reihe von Anfang an bedient, doch Band 3 Die Verschwörer von Kalare setzt noch eine Schippe darauf. Das und die wirklich spannende Handlung, die glaubhafte Entwicklung der Figuren und der Lesefluss machen diesen Band auch zu meinem Lieblingsteil der Reihe.

März mit Sakaido, Merlin und Kyouma Mabuchi

Der März stand ziemlich im Zeichen von Animes. Das lag aber auch schlicht daran, dass ich endlich Zeit fand, die aktuellen Titel zu beenden. Um gleich mein Highlight zu nennen: ID:INVADED, die kreative Wundertüte. Optisch nicht nur sehr ansprechend, war ich von der Idee der Täterermittlung so begeistert, dass ich die Folgen regelrecht verschlang. Wobei das immer nur dann ging, wenn ich noch Kopf hatte, denn die Handlung ist wirklich anspruchsvoll. Aber ich freue mich, dass Peppermint Anime den Titel auf Disc veröffentlicht wird. Pflichtkauf! Genauso hoffe ich, dass KAZÉ Anime die dritte Staffel von Psycho-Pass, sowie den Film Psycho-Pass 3: First Inspector auf Silberlinge herausbringt. Letzteres erschien im März auf Amazon Prime Video und wurde natürlich sofort angeschaut, denn schon die dazugehörige Staffel versetzte mich in den Fan-Himmel. Der Film schließt den Story-Abschnitt auf jeden Fall perfekt ab, bietet sogar noch ordentlich Portion Spannung und einige tolle Charaktermomente. Bei Fate/Grand Order: Absolute Demonic Front – Babylonia wurde zum Glück am Ende schon der nächste Abschnitt angekündigt. Mit dem Anime-Titel bekam ich auch einige tolle Sehmomente und mit dem Charakter Merlin nicht nur ein neues Cosplay-Objekt, sondern auch eine neue Lieblingsfigur.
Mit einem weinenden Auge schaute ich auch die vorerst letzte Folge von Ace of Diamond Act II. Die Serie verdient gerade einmal einen Blumentopf für die Animationen, aber ich mag die Figuren und würde einfach zu gerne wissen, wie es mit dem Team weitergeht. Da die Baseballspiele in meiner Gegend alle ausfielen, war der Titel meine wöchentliche Portion meines Lieblingssports. Dank einer Woche Urlaub, die eigentlich dafür gedacht war nach Leipzig zu fahren, um die LBM zu besuchen, hieß es dann immerhin Carole & Tuesday-Anime-Marathon. Die Folgen schauen sich dank der chilligen Atmosphäre und der tollen Musik sehr gut, dass es schade war, als die letzte Folge endete. Mit Blade of the Immortal verhielt es sich nicht ganz so. Irgendwie wirkte da alles etwas zu sehr gehetzt, was kein Wunder ist, wenn sie all die Bände in die wenigen Folgen drücken. Gerade die Kämpfe empfinde ich als zu schnell und teilweise lieblos. Auch Toilet-bound Hanako-kun ist durchwachsen. Die Optik spricht mich sehr an, doch verbirgt sich hinter dem Titel eine Mogelpackung da viel zu wenig richtig animiert ist. Dafür brauche ich dann echt keinen Anime! Lesetechnisch hieß es Abschied nehmen von Dimension W, denn der letzte Band erschien. Eine spannende Reihe, die jedoch in den späteren Bänden mich nicht mehr so in seinen Bann schlug. Nach dem Abschnitt auf der Osterinsel wurde es etwas seltsam, trotzdem finde ich das Ende als passend und bin froh, bis dahin drangeblieben zu sein. Und wo bleibt meine Portion Tavi? Richtig, Band 4 Der Protektor von Calderon las ich auch irgendwie fertig, was aber eher ein Wunder war. Schließlich begann der Lockdown und damit die bis jetzt stressigste Zeit in meinem bisherigen Arbeitsleben. So kaputt wie ich war, musste ich aufpassen in den Bahnen nach Hause nicht einzuschlafen, daher kam ich mit dem Lesen nur noch langsam voran.

April mit Tyler Rake, Tavi und dem Karasuno-Volleyballteam

Mein körperlich mieser Zustand hielt an, deswegen sieht die Liste für April sehr mau aus. Das hier irgendetwas steht, verdanke ich meinen einsamen Tagen an Ostern. Da saß ich nämlich alleine in meiner Wohnung und hielt brav die Kontaktbeschränkungen ein. Zum Glück dachte Anime-on-Demand an Menschen wie mich und schaltete seinen kompletten Katalog für die Feiertage kostenlos frei. Ein kleiner Film-Marathon folgte daher! Den Anfang machte Black Butler: Book of the Atlantic, einer der besten Abschnitte des Mangas, das Studio auch wirklich ansprechend umsetzte. Es folgte dann Mirai, verschenktes Potenzial mit einem wirklich nervigen Kind, danach dann Lu Over the Wall mit wirklich schrägen Ideen, bis dann ganz am Ende meinem persönlichen Favoriten erschien: Penguin Highway. Liebenswerte Figuren treffen auf eine neugierig machende Story, mit einer tollen optischen Aufmachung. Und ja, die Pinguine sind niedlich! In dem Monat fand ich dann auch die Zeit die erste Hälfte von Haikyu!!: To the Top fertig zu schauen. An die neue Optik werde ich mich glaube ich nie gewöhnen, aber trotzdem macht es Spaß mit den Krähen zu spielen. Bei der vierten Staffel von My Hero Academia kann ich das nicht ganz so sagen. Irgendwie lag mir der Abschnitt nicht so sehr, wobei ich es nicht einmal so sehr festmachen kann. Wohingegen Tyler Rake Extraction einen Nerv traf. Bis auf ein, zwei längere Stellen im späteren Teil empfinde ich vor allem den Anfang als wirklich spannend und perfekt mit der Kamera eingefangen. Eine persönliche Empfehlung gebe ich auf diesem Wege auch mit: Bis zum Untergang. Ihr sucht einen Film, in dem Figuren um ihr Überleben kämpfen, aber sich schlau anstellen? Ich fand ihn in diesem Titel. Und ja, ein weiterer Codex Alera war auch noch drin.

Mai mit Lady Hellaine, Duo Maxwell und Emma

Vor vielen Jahren fand ich in Mobile Suit Gundam 00 meine Einstiegsdroge in die Welt der Gundams. Seitdem hole ich immer wieder ältere Titel nach und so wurde es Zeit für Mobile Suit Gundam Wing, bei dem ich mich frage, wie ich das durchhalten konnte. Hero ging mir so auf die Nerven, dicht gefolgt von Relena und Wufei! Aus der Handlung hätte das Produktionsteam auch so vieles mehr machen können, doch immer wieder zieht sie sich wie zäher alter Kaugummi, sodass nur Duo mein Lichtschein am Horizont war. Den Film Endless Waltz gab ich mir dann auch noch, aber auch nur, um hinter das Thema „Wing“ einen Haken machen zu können. Immerhin bietet der Film brauchbare Animationen und eine kompakte Handlung.
Tiefer konnte es aber noch gehen, denn ich schaute mir Predator – Upgrade an. Ich frage mich echt, wie man so einen Schrott (sorry für meine Ausdrucksweise) drehen konnte, der vor allem auf einem tollen Kult basiert! Grauenvoll, einfach nur grauenvoll hohl, dumm und reine Zeitverschwendung. Allgemein war der Mai nicht mein Monat. Ich hatte mir den ersten Band von Hell’s Paradise spontan gekauft, doch es blieb dann bei dem einen. Die Handlung wollte mich null packen und die Figuren interessierten mich auch nicht. Etwas besser lief es mit dem ersten Comic-Band von Mercy: Die Dame, die Kälte und der Teufel, der optisch toll ist und einen brauchbaren Story-Anfang bietet. Mal sehen, ob die Folgebände aus dem Setting noch mehr herausholen können. Die Flüsse von London, Band 4 – Detektivgeschichten fiel mir auf Arbeit in die Hände. Leider der schlechteste Band, da er nur aus sehr kurzen Geschichten besteht, die zwar nett sind, mehr aber auch nicht. Da bin ich froh, dass am Ende des Monats ein Rewatch von The Promised Neverland folgte, und auch das Ende der Manga-Reihe This Lonley Planet mich gnädig stimmte. Die Reihe beginnt so gut, zieht sich dann jedoch und vor allem die Figuren wirkte hin und wieder nicht richtig durchdacht. Mein Re-Read von Aposimz – Land der Puppen gestaltete sich auch als gute Idee. So am Stück wirkt die Story einfach kompakter und runder.

Juni mit Ginko, Sophie und der Crew der Queen Zaza

Es war endlich so weit, denn ich konnte den letzten Band der Codex Alera-Reihe gelesen ins Regal stellen. Doch muss ich leider sagen, dass ich Der erste Fürst als schlecht empfinde. Die Story zieht sich extrem, dann passiert vieles, was mir gar nicht gefällt und irgendwie hatte ich noch mehr das Gefühl, dass der Autor keine Lust hatte. Wirklich schade. Trotzdem behalte ich die Bände und werde sie irgendwann bestimmt noch mal lesen. Da ich nun mich neuen Projekten widmen konnte, wurde es Zeit für Monografien. Bei Eine Studie in Tintenblau: Herr Fuchs und Frau Elster ermitteln flogen die Seiten nur so durch meine Hand und was soll ich anders sagen, als dass ich Fuchs und Elster als angenehme Figuren empfinde. Ein wenig enttäuschte mich nur das Ende des Falls, aber trotzdem würde ich die beiden gerne noch einmal begleiten. Mit dem Buch Das Wandelnde Schloss wurde ich hingegen nicht warm, obwohl ich den Film so sehr liebe. Doch Jones’ Schreibstil liegt mir einfach nicht.
Animetechnisch sah es da schon viel besser aus! Bei Dorohedoro dauerte es zwar etwas, aber nach ein paar Folgen machte mir die freaky Story echt Spaß, während Beastars mich von Anfang an zum Weiterschauen animierte. Grauwolf Legoshi empfinde ich als interessanten, sympathischen Hauptcharakter, der sich toll weiterentwickelt. Bei Handlungen mit mysteriösen Türmen kann ich ja fast nicht anders und auch Tower of God zeigt so ein Gebilde, das mich neugierig machte. Und erst der Soundtrack! Bitte mehr! Der AWC konnte auch sich wieder offiziell treffen und so nutzen wir die Gelegenheit und schauten Queen Zaza – Die letzten Drachenfänger an. Ein gezeichneter Anime-Titel wäre mir lieber gewesen, aber die Computerfiguren gingen, für die deutsche Sprachfassung kann ich auch noch ein Lob aussprechen. Das Nippon Connection Festival fand in diesem Monat digital statt. Für ein paar Euro schauten wir uns ebenso Her Blue Sky an. Für mich so ein Anime-Film, der besser als Serie aufgehoben wäre, da die Story irgendwie nicht ganz rund ist, vor allem brauchen aber die Figuren alle noch mehr Zeit für die Entfaltung.
Im Bereich Manga zog der erste Band von Mushishi bei mir ein und nein, ihr wollt nicht wissen, wie sehr ich mich darüber freute. Ich liebe die Geschichten und bin daher so froh, sie nun auf Deutsch mein Eigen nennen zu dürfen. Zum Abschluss wagte ich mich auch endlich an Star Wars: Der Aufstieg der Skywalkers. Als Kind begann ich meine Reise mit der Macht und irgendwie fühlte es sich schon komisch an, auch wenn ich nie so ein großer Fan der Reihe wurde. Naja, der Abschluss ist in Ordnung, doch ich hätte mir bei ein, zwei Figuren ein anderes Schicksal gewünscht.

Juli mit Cloud, Kyukuro und der Moiwayama Radio Station

Endlich war das jahrelange Warten beendet: Das Remake von Final Fantasy VII erschien! Natürlich kaufte ich die Disc sofort und legte sie in den Player, doch ich stehe dem Titel mit gemischten Gefühlen gegenüber. Ja, die Optik ist klasse, die Sprecher, die vielen liebevollen Dialoge und modernen Ideen und zum Leben erweckten alten Spielelemente … Doch ich persönlich hätte gerne noch mehr Erkundungsmöglichkeiten und weniger Schlauchlevel. Was das Ende angeht, so stehe ich gerade diesem skeptisch gegenüber, denn das kann gewaltig in die Hose gehen oder richtig genial werden. Trotzdem, das Abenteuer in Midgar macht Spaß und ich hoffe, dass der nächste Teil nicht so viele Jahre auf sich warten lässt. Richtig begeistert folgte ich der Serie Wave, Listen to Me!. Hier konnte ich so viel lachen, wie schon lange nicht mehr und das wegen den frechen Dialogen und der liebenswerten Figur Minare. Gott, die kann aber auch ohne Punkt und Komma reden und dann noch das Thema Radio. Seit ich klein bin, lasse ich meines laufen und kann eigentlich keinen Tag ohne. Daher bitte irgendwann eine zweite Staffel!
Die Manga-Reihe Attack on Titan: Before the Fall beendete ich in diesem Monat und gönnte mir einen kompletten Lesemarathon der Reihe. Dank der liebenswerten Figuren hänge ich sehr an der Geschichte, die zu Beginn etwas Zeit braucht, sich dann aber nervenaufreibend weiterentwickelt. Anders bei Say „I love you!“. Nach der Hälfte der Reihe konnte ich schon fast nicht mehr, zog dann aber alle 18 Bände durch. Das war mir schlicht zu viel Romantik am Stück und leider schaffte es die Autorin nicht, alle ihre Figuren gleichmäßig zu behandeln. Da vor allem eine Figur oft im Rampenlicht steht, die ich nicht mag, ziehen sich einige Stellen. Erwähnen möchte ich ansonsten noch Um ein Schnurrhaar, ganz nett und BNA: Brand New Animal. Letzteres war im AWC dran und irgendwie hätte der Titel die doppelte Anzahl Folgen gebraucht, denn das Ende wirkt sehr gehetzt. Trotzdem hatten wir viel Spaß mit dem abgedrehten Humor.  Stichwort Baseball.

August mit Kaz Brekker, Mickey Pearson und Alpha

Wenn es ein Buch gibt, von dem ich 2020 sagen kann, dass ich es liebe, dann ist es Das Lied der Krähen. Viele interessante Figuren auf einen Haufen. Ich verfiel dem schlauen Fuchs Kaz nach nur wenigen Seiten, und dann noch eine wunderbare Story über einen Einbruch, der unmöglich scheint. Packend, emotional und nervenaufreibend — I love it! Genauso begeisterte mich der Film The Gentleman. Witzig, charmant und von Anfang an ein Geniestreich von einer Regiearbeit. Danke Guy Ritchie für diese wunderbare Filmperle! Und wenn wir schon bei Filmen sind: What Happened to Monday besitzt eine wirklich anregende Geschichte, kombiniert mit einem tollen Spannungsbogen, was Aquaman nicht von sich behaupten kann. Der zieht sich wie das Betrachten eines toten Fisches und verliert sich für mich in seinen CGI-Schlachten. Anders verlief es zum Glück bei Alpha! Die Geschichte, wie der Mensch zum Hund kommt, wird hier in ein packendes Abenteuer gebettet, das ohne viele Worte genau die Seele berührt.
Bleibt noch Tenet. Oh mein Gott, ein Kinobesuch! Es war so bewegend, alleine wieder in einem großen Kinosaal zu sitzen, der Geruch nach frischem Popcorn …. Da konnte ich glatt vergessen, wie nervig die Musik des Films ist. Auch sonst kann ich nicht viel positives nennen, denn Nolans neuer Streich schwächelt bei seinen lieblosen Figuren, verlor mich bei dem Hin und Her im Finale und hinterließ einen nüchternen Nachgeschmack.
Ansonsten fand das Japan-Filmfest 2020 digital statt. Als Redaktionsmitglied gab es daher einiges zu entdecken. Auf Cencoroll Connect freute ich mich sehr, hatte ich vor Jahren den ersten Teil gesehen und konnte so nun den zweiten Teil ebenso genießen. Ich mag die Idee der Monster und die actionreichen Konfrontationen. Hoffentlich dauert Teil 3 nicht noch einmal zehn Jahre! Etwas ungewöhnlich gestaltet sich Children of the Sea oder sagen wir besser: Gott, welche Drogen waren da im Umlauf? Optisch eine Wucht, inhaltlich … seltsam.

September mit Loid "Twilight" Forger, Ralph Anderson und Holly Gibney

Zu Beginn des Monats las ich Das Gold der Krähen fertig, das zweite Abenteuer mit Kaz und seiner Gang. Dieses kommt zwar nicht an den Erstling heran, machte aber viel Spaß und ich vermisse die Figuren, weswegen ich hoffe, dass ein dritter Band kommen wird. Ein schönes Wiedersehen gab es hingegen in Blutige Nachrichten, der vierten Novellensammlung von Stephen King, da Holly hier wieder einem ungewöhnlichen Fall auf der Spur ist. Es freut mich, wieder Teil ihres Lebens sein zu dürfen und auch die anderen Geschichten des Bandes sind lesenswert. Vor allem gab es einige kreative Ideen zu finden und da wir gerade schon bei King sind, geht es mit der Serienumsetzung The Outsider weiter, die ich mehr als gelungen finde. Tolle Schauspieler, die aus der Geschichte echt alles herausholen und dann noch die dichte Atmosphäre, so lob ich mir eine Umsetzung.
Genauso gerne bei der Stange blieb ich bei Deca-DenceAppare-Ranman! und The God of High School. Letzteres hätte nur mehr Folgen gebraucht, denn irgendwann ging doch alles sehr schnell und leider unverständlich für jemanden, der die Vorlage nicht kennt. Trotzdem hoffe ich auch hier auf eine zweite Staffel, denn das Ende macht Lust auf mehr. Im Gegenzug finde ich die dritte Staffel von Free! nicht mehr so ansprechend. Ein gewisser Charakter ging mir so auf die Nerven, dass die erste Hälfte zäh war. Die späteren Folgen, in denen es wieder mehr um Haru und das Thema Zukunft ging, schauten sich hingegen besser. Ich mag halt auch Haru.
Richtig verliebt habe ich mich in Spy x Familiy, weil der erste Band eine perfekte Mischung aus Spannung, Humor und Charaktereinführung ist. Ich habe die komplette Familie schon jetzt ins Herz geschlossen und kann gar nicht abwarten, dass es weitergeht. Dazu dann noch die klaren Zeichnungen, die zu jeder Situation die richtigen Gesichter liefern und auch in Sachen Kampfszenen ans Papier fesseln. Wenn es so bleibt, könnte ich seit langem einen neuen Lieblingsmanga in meine Liste aufnehmen. Auch nicht schlecht finde ich Zum Glück bei dir, der zwei sympathische Hauptcharaktere besitzt sowie mit einer angenehmen kleinen Prise Erotik um die Schreinecke kommt. Doch bei all den tollen Sachen gab es auch eine Nullnummer zu vermerken: Venom! Dabei bin ich Fan von Tom Hardy, doch selbst er rettet diese vermurkste Handlung nicht.

Oktober mit Mob, Jessie Burlingame und den Wilden Hengsten

Zu Ehren all der Jahre, wollte ich Bill & Ted retten das Universum gerne im Kino sehen. Doch bei nur einem Tag Spielzeit wurde nichts daraus, weswegen es am Ende ein Stream wurde. Schade, dass es schon wieder neue Stimmen für das Duo gibt, trotzdem hatte ich meinen Spaß mit dem Teil, da ein paar moderne Ideen flott erzählt werden, weswegen es nur schade ist, dass die Musik etwas zu kurz kommt. Einmal schaffte ich es dann doch noch ins Kino: Dragon Dentist lief dank den KAZÉ Anime Nights 2020, ein Anime-Film mit vielversprechenden Ideen, die aber an der kurzen Laufzeit scheitern.
Ansonsten standen drei volle Wochen Urlaub an. Eigentlich sollte es nach Japan gehen, stattdessen hieß es zu Hause bleiben, weil mein Landkreis einer der ersten in feuerrot war. Toll! Dann halt ab ans Manga-Regal. Dadurch beendete ich Mai Ball!Kiss x Death und Mob Psycho 100. Die ersten beiden Reihen sind in Ordnung, doch Mob vermisse ich etwas. Mein kleiner Held entwickelte sich ordentlich weiter, daher hoffe ich, dass auch die letzten Bände noch animiert werden, denn in bewegten Bildern kommt die Geschichte einfach spektakulärer rüber. Ansonsten fing ich die neue Ausgabe von Shaman King an, was alte Erinnerungen wach rüttelte. Ich las die Reihe früher schon einmal und finde das Yo mit seiner chilligen Art ein ungewöhnlicher aber sympathischer Held ist. Und dann ist da ja noch Anna! So ein taffes Mädel trifft Frau nicht alle Tage, daher bin ich gespannt, wie ein zweiter Durchlauf mir gefallen wird.
Chainsaw Man Band 1 war hingegen ein Spontankauf, der mich noch nicht so 100% packte. Die Zeichnungen sind okay, doch die Story ist nur so lala, doch da mir Denji Leid tut, möchte ich schon wissen, wie es mit ihm weitergeht. Genauso geht es mir mit Arte aus dem gleichnamigen Manga, nur dass ich bei ihrer Geschichte auch die Zeichnungen toll finde. Sehr detailliert und die Renaissance interessiert mich schon sehr lange, da es eine erfinderische Kunstepoche ist. Mit My Roommate Is A cat folgte noch ein ruhiger Titel für meine innere Katzenstreichlerin.
Nach langem Zögern beendete ich auch endlich Game of Thrones, dabei habe ich echt lange gebraucht, um die Disc der achten Staffel einzulegen. Was soll ich sagen: Der Winter kam, nur war er zu schnell vorbei und das Ende … nicht meins, jedenfalls nicht was alle Figuren angeht. Da schaute ich die zweite Staffel von Fruits Basket viel lieber. Da steckt jede Menge Gefühl drin und sehr viele schöne Charaktermomente. Zum Monatsabschluss folgte noch der Roman Das Spiel – Gerald’s Game, ein weiteres King-Puzzleteil für mein Lebensziel, alles von ihm einmal zu lesen. Gehört auf jeden Fall zu seinen besseren Werken, denn die Geschichte ist sehr spannend und mit Jessie gibt es eine vielschichtige Figur, deren Schicksal einen nicht kaltlässt.

November Peter Grant, Maddie Townsend und Sukuna

Ein Monat mit recht vielen Serien. Zu Beginn beendete ich die zweite Staffel von NOS4A2, die im Gegenzug zum Buch, mehr Einblicke in die Vergangenheit von Manx bietet und einen besseren Erzählfluss besitzt, als die erste. Auch bei The Alienist: Die Einkreisung ging es weiter und der neue Fall hat es auch wieder in sich. Schade nur, dass die Figuren diesmal eher etwas nebensächlicher sind, trotzdem rutschten die acht Folgen nur so dahin und ich hoffe, dass es irgendwann mit einem dritten Fall weitergeht. Mit einer Freundin zusammen schauten wir uns durch die emotionale Achterbahnfahrt namens Süße Magnolien. Was mich positiv überraschte, ist wie viele ernste, kompakte Themen hier angeschnitten werden. So geht es oft auch um Verlust, Freundschaft, und dem Ziel seinen eigenen Weg zu gehen. Ich konnte gar nicht schauen, wie schnell ich die Bewohner der Stadt ins Herz schloss!
Mit Ein weißer Schwan in Tabernacle Street folgte der nun mehr achte Band der Peter Grant-Reihe und leider gefällt mir der Teil nicht so sehr. Den eigentlichen Fall baute der Autor interessant auf und es gibt viele neue Elemente, doch Peter als Figur entwickelt sich nicht weiter. Dass er Lehrling ist, geht zum Beispiel komplett unter, kaum andere magische Wesen und selbst der Humor zog diesmal nicht. Was aber richtig nervt, ist dass die Comic-Bände zur Pflicht werden, denn ohne diese fehlen Informationen. Immerhin konnte ich noch Die Flüsse von London: Fuchsgeschrei nachholen, da der Comic-Band mittlerweile erhältlich war. Wieder einer der besseren Bände, der bei mir vor allem punktet, da die Füchse eine größere Rolle spielen.
Nach nur sechs Folgen von Jujutsu Kaisen war ich Feuer und Flamme für die Anime-Serie. Die Kampfszenen sind nämlich mehr als sehenswert, die Welt der Flüche auch recht interessant und mit Yuji, sowie seinem neuen Untermieter Sukuna, fanden sich gleich zwei tolle Figuren für mich. Da ich so angetan war, überfiel ich auch zwei Buchläden, um mir die Manga-Bände zu besorgen. Die finde ich bis jetzt zwar noch nicht so gut wie animiert, weil dort der Erzählfluss für mich besser funktioniert, trotzdem bin ich gespannt auf die nächsten Bände. Da zum Glück mit The Golden Sheep und Wo die Liebe anfängt … zwei Manga-Reihen, die ich als in Ordnung einstufe, zu Ende gingen, konnte ich mit gutem Gewissen ja etwas Neues anfangen.
Zwei Sachen möchte ich dann noch erwähnen: Zum einen die zweite Staffel von Major 2nd, die wohl mit Abstand bestanimierte Staffel des ganzen Franchise, die an einer echt doofen Stelle aufhört und Spider-Man: A New Universe, dem besten Beispiel dafür, dass Superheldenfilme auch wieder kreativer sein können. Bitte mehr davon!

Anfang Dezember mit Annie Wilkes, Sherlock Holmes und dem Geschwisterduo Lann und Reynn

Nach Final Fantsy VII Remake fing ich mit World of Final Fantasy an. Mein Sammelwahn nahm seinen Lauf, weswegen ich sehr viel Zeit damit verbrachte, die tollen Monster zu fangen, zu entwickeln oder überhaupt an die Gegenstände zu kommen, um dies zu tun. Mit dem Geschwisterpaar durch die fantasievolle Welt zu spielen, ist von Anfang an lustig, geht am Ende aber emotional so richtig ab. Daher war ich echt traurig, als ich das True Ending erreichte und es hieß Abschied nehmen. Genauso traurig war ich, als ich den letzten Band von Miracles of Love – Nimm dein Schicksal in die Hand fertig las. Ich mag die lebensnahen Figuren, die sich im Laufe der Geschichte sympathisch weiterentwickeln, daher hoffe ich, dass die Autorin bald eine neue Reihe beginnt, die es auch wieder nach Deutschland schafft.
Ansonsten stand der Anfang des Dezember voll und ganz im Zeichen von Misery, bzw. Sie, wenn es nach dem deutschen Titel geht. Es wurde einfach mal wieder Zeit einen echten Stephen King-Klassiker zu lesen und was soll ich sagen, der Roman hat es in sich. Da saß ich nicht nur einmal da und dachte, dass das doch nicht passieren könne. Und dann gab es auch noch in der zweiten Staffel von Castle Rock ein Wiedersehen mit der durchgedrehten Krankenschwester. Da musste ich dann schon grinsen, denn die Gute ist auch hier nicht normal, was aber perfekt in die Geschichte passt. Das Suchen der King-Eastereggs war eine reine Freude, genauso wie die Story zu erleben, die von Anfang an ein angenehmes Tempo vorgibt. Es ist daher schade, dass keine weitere Staffel folgen wird, da nun ein paar Sachen offen bleiben, was den Sehgenuss der Zweiten aber keinen Abbruch tut. Des weiteren kämpfte ich mich mit Sugimoto durch die Schneemassen in Golden Kamuy Staffel 3, was eine emotionale Achterbahnfahrt darstellt und folgte den Machenschaften von Sherlocks Gegenspieler in Moriarty the Patriot. Einem Anime-Titel der eine Freude für die Augen darstellt, denn das alte London wird sehr detailliert wiederbelebt. Die Darstellung meines Lieblingsdetektivs zaubert mir auch ein Grinsen ins Gesicht, weswegen ich sehr gespannt auf weitere Fälle bin. Die zweite Staffel von Fire Force stellte sich auch als besser heraus. Weniger an die Arbeiten von Studio Shaft erinnernd, wirken die Animationen für mich ansprechender. Die Story entwickelt sich interessanter weiter und mit Benimaru und Joker gibt es auch einfach zwei Figuren, die ich einfach klasse finde.

Tja und nun wird es Zeit aufzuhören, denn der Abgabetermin steht vor der Tür. Insgesamt war 2020 ein durchwachsenes Jahr, denn vor allem im Filmbereich fand ich nur wenige tolle Streifen. Was aber auch kein Wunder ist, bei all den geschlossenen Kinos. Bei den Anime-Produktionen sah es da schon besser aus, was auch mehr daran lag, dass ich von Anfang an kritischer an die Auswahl ging. Bei den Büchern schaffte ich es zum ersten Mal nicht, meine Goodreads-Challenge zu schaffen. Das lag schlicht an dem Chaos auf Arbeit (Umzug, Corona-Regeln und Personaländerungen), weswegen ich oft zu müde war, noch ein Buch aufzuschlagen. Einige Manga-Reihen konnte ich immerhin beenden, oder noch einmal lesen, so dass Platz wurde für Neues. Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass das Jahr 2021 besser wird. Etwas mehr Kinoluft mit ein paar Freunden einatmen, würde schon gut tun …

Aki

Aki verdient ihre Brötchen mit dem Buchverleihen und Wiedereintreiben und geht nie aus dem Haus ohne eine Kopfbedeckung. Wurde von ihren Eltern von klein auf zu einem Filmjunkie erzogen, liebt mittlerweile aber viele Formen des Geschichtenerzählens. Zu ihren anderen Hobbies gehören die Fotografie und das Zeichnen, egal ob auf Papier oder Leinwand. Sie besitzt eine ansehnliche Sammlung an Fuchsmerchandise und hat ihr Herz seit dem Lesen des Mangas "Kenshin" an Samurais verloren.

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Sapamo
1. Januar 2021 18:11

Ja, unser Anime-Watch-Club macht einfach wahnsinnig viel Spaß und ich bin so happy, das wir jetzt unser erstes Jubiläum feiern konnten. Fünf Jahre AWC. The Vision of Escaflowne hat definitiv für Gesprächsstoff gesorgt und der Aha-Effekt kam des Öfteren, wenn ich mir nur gedacht habe, ach stimmt, so war das. Wir konnten uns so aber gegenseitig die Erinnerungen vervollständigen und es war sehr lustig und einfach nur toll. Ich freue mich auf unser nächstes Treffen in der Hoffnung, das sich die ganze Situation soweit normalisiert, das wir es machen dürfen.
Auf den Anime Beastars bin ich sehr gespannt und möchte ihn irgendwann mal schauen. Besonders da mir der Manga so gut gefällt und ich von der Anime-Umsetzung Positives gehört habe.
 
Ich habe mir auch fest vorgenommen Die rothaarige Schneeprinzessin noch einmal am Stück zu lesen, da ich die Charaktere und die Handlung einfach so liebe. Nachdem du davon erzählt hast und ich nun auch deinen Jahresrückblick lese, bekomme ich jetzt wieder Lust darauf. So, das wird ein Vorsatz fürs neue Jahr, Shirayuki und Zen, ich komme!
Jeweils der erste Band von Spy x Familiy und Jujutsu Kaisen liegt bereit und ich bin nach deinen Berichten sehr gespannt, wie mir die Geschichte gefällt. Ja, das Jahr startet mit neuen, überraschenden und spannenden Dingen.
Von Shaman King kenne ich nur die bisherige Anime-Umsetzung, daher interessiert mich der Manga sehr und genau wie du finde ich hat Yo so eine coole und gelassene Art und Anna ist einfach genial.
 
Der Film The Gentleman hat mich ja einfach nur begeistert. Danke, das wir ihn zusammen geschaut haben, ich weiß nicht, ob ich ihn sonst überhaupt mal gesehen hätte. Besonders nachdem ich ihn erst gestern nochmal geschaut habe, kann ich definitiv sagen, dass die Geschichte mein Filmhighlight 2020 ist. Der Humor und einfach die coole, gelassene, charmante Art der Figuren mit einem gewissen Stil begeistern mich. Den Film zusammen zu schauen hat einfach mega Spaß gemacht.
Der Film Alpha! reizt mich auch sehr.
 
Bei der Peter Grant-Reihe finde ich es so extrem mega schade das es immer komplizierter wird. Ich lese die Bücher ja wirklich gerne und freue mich immer wieder auf einen neuen Teil, aber wenn es jetzt zur Voraussetzung wird, auch die Comics zu kennen, um die Geschichte zu verstehen, ist es schade. Von den Comics habe ich bisher glaub nur einen gelesen. Ich hoffe einfach, das Ganze ändert oder bessert sich wieder.
  
Nach allem, was du mir erzählt hast, bin ich so neugierig, gespannt und jetzt schon begeistert von dem Spiel World of Final Fantasy. Von der Hauptreihe habe ich zwar noch nicht so viele Teile gespielt, aber ich kenne die Monster und auch die Helden des Final Fantasy Universums. Ich möchte den Teil auf jedenfall spielen und mal schauen, wie ich mich schlage. Bei Fragen oder wenn ich nicht weiter weiß, darf ich mich bestimmt an dich wenden Aki. Die Bilder der Chibis sind soooooo mega niedlich das es mir einfach nur gefallen kann.