Tarias Jahresrückblick 2025
Das Jahr 2025 ist zu Ende und hinterlässt bei mir einen bleibenden Eindruck – auch wenn sich dieser nicht unbedingt in der schieren Masse gelesener Seiten widerspiegelt. Wenn ich meinen Blick über die überquellenden Lesestapel, die eng belegten Regalplätze und die sorgsam in Beuteln verpackten Bände schweifen lasse, wird mir klar: Ich habe zwar quantitativ weniger gelesen als in anderen Jahren, dafür war die Auswahl der Titel umso intensiver. Von humorvollen Isekai-Geschichten über nostalgische Klassiker bis hin zu düsteren Dark-Romance-Werken war alles dabei. Doch nicht nur Mangas haben mich begleitet; auch Webtoons, Animes, Games sowie Serien und Filme haben mein Jahr geprägt und für so manche Überraschung – im Guten wie im Schlechten – gesorgt. Werfen wir also einen Blick zurück auf die Highlights und Enttäuschungen meines Medienjahres 2025.
Manga
2025 habe ich relativ wenig gelesen, was sich an meinen Lesestapeln und -regalplätzen sowie in Beuteln verpackten Bände widerspiegelt. Doch auf einige Titel möchte ich eingehen. Da wäre Vom Yakuza zur Villainess: Wiedergeboren in einem Otome-Game, was humorvoll und unterhaltsam ist und viel Potenzial hat. Allerdings bleibt noch Luft nach oben und der deutsche Titel wirkt etwas irreführend. Ein absoluter Klassiker ist Lady Oscar: Die Rose von Versailles und ist eines meiner Lieblingswerke. Schade ist allerdings, dass die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen des Verlages zurückbleiben – verdient hätte die Serie deutlich mehr Aufmerksamkeit. Mit The Too-Perfect Saint: Tossed Aside by My Fiancé and Sold to Another Kingdom ist ein sehr schönes Werk mit einer sympathischen Protagonistin in meine Sammlung gekommen. Klassische Romantasy, die durch ihre Figuren und emotionale Tiefe überzeugt. Undetectable Murderer bleibt auch weiterhin sehr spannend, mit einer Entwicklung hin zu weniger episodischen Kapiteln. Leider scheint die Serie bei der deutschen Leserschaft nicht den erhofften Erfolg zu haben. Unverdient niedrige Verkaufszahlen hat auch Nenn es nicht Mystery, denn die Serie ist grandios anders, voller cleverer Dialoge und ungewöhnlicher Ansätze. Weiterhin einer meiner liebsten Titel ist Die Tagebücher der Apothekerin. Es macht einfach Spaß, Maomao und Jinshi zusammen zu sehen und die Geschichte bleibt ebenso spannend wie charmant. Immer wieder schön zu lesen ist auch Pakt der Yokai. Die einzelnen Geschichten bieten eine große Vielfalt an Themen und Gefühlswelten, was den Manga besonders macht. Revenge Bully hatte auch einen gelungenen Abschluss. Die Mobber haben bekommen, was sie verdient haben – ein konsequentes und befriedigendes Ende. Claudine, nur auf Englisch erhältlich, ist eine tragische Geschichte über eine Frau, die sich nie als solche betrachtet hat und sich stets in die falsche Person verliebt. Ein Werk voller Melancholie und gesellschaftlicher Brisanz. Ein weiterer Shoujo-Klassiker ist Red River (Anatolia Story), der leider nicht mehr auf Deutsch erhältlich ist. Der amerikanische Markt punktet jedoch mit einer empfehlenswerten 3-in-1-Ausgabe. Dark Romance in Manga-Form: das ist Guilty Smile. Intensiv und nichts für empfindliche Gemüter – ein Werk, das polarisiert, aber genau dadurch seine Wirkung entfaltet.
Webtoons
Webtoons gehörten auch 2025 zum festen Lese-Sortiment. Eine interessante Geschichte mit einem wunderschönen Zeichenstil ist The Dragon King’s Bride. Der Titel überzeugt vor allem durch seine Atmosphäre und die gelungene visuelle Umsetzung. Bianca – Ehe ohne Liebe? kann ich nun endlich unzensiert auf deutsch lesen, da die frei verfügbaren Kapitel in Südkorea als R15 limitiert sind, für R17 musste man zahlen. Mein verflucht heißer Ehemann ist spannend und bietet eine starke weibliche Hauptfigur. Der schöne Zeichenstil unterstreicht die Dynamik der Handlung und macht den Webtoon zu einem echten Hingucker. Interessant durch seine untypische Protagonistin, deren Absichten nicht immer klar sind, das ist The Broken Ring. Gerade diese Ambivalenz sorgt für Spannung und hebt den Titel von klassischen Romance-Webtoons ab. Doom Breaker ist ein kurzweiliger Action-Titel, der solide unterhält. Kein Genre-Revolutionär, aber ein Titel, der genau das liefert, was man von ihm erwartet: packende Kämpfe und gute Unterhaltung. Ein spannender Action-Titel mit starker Optik wäre Level up with the Gods. Auch wenn er an andere Werke dieser Art erinnert, überzeugt er durch seine Präsentation und bleibt visuell eindrucksvoll. Ein weiterer Action-Titel ist Second Life Ranker, der zwar Parallelen zu ähnlichen Serien hat, aber dennoch sein eigenes Ding macht. Gerade diese Eigenständigkeit macht ihn interessant. Nach wie vor ist The Remarried Empress ein großartiger Manhwa mit sympathischen Protagonisten. Die Serie bleibt ein Dauerbrenner, der auch 2025 nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Men of the Harem ist hingegen sehr spannend, vor allem weil unklar bleibt, mit welchem Pairing die Geschichte enden wird. Aber auch die Geheimnisse rund um den Tod des Kaisers fesseln einen sehr. Dazu kommt, dass die Figuren visuell extrem ansprechend gestaltet sind – ein Webtoon, der sowohl durch Drama als auch durch Ästhetik überzeugt.
Anime
Das Anime-Jahr 2025 war geprägt von gelungenen Manga-Adaptionen, nostalgischen Rückkehrern und spannenden neuen Titeln. Wie schon der Manga ist auch die Anime-Umsetzung von The Too-Perfect Saint: Tossed Aside by My Fiancé and Sold to Another Kingdom sehr gelungen. Eine sympathische Protagonistin und eine stimmige Inszenierung machen den Titel zu einem der besseren Romantasy-Animes des Jahres. The Dark History of the Reincarnated Villainess ist witzig, charmant und eine gute Umsetzung der Vorlage. Der Anime fängt den selbstironischen Ton des Mangas wunderbar ein und sorgt für viele unterhaltsame Momente. Die zweite Staffel von Ranma 1/2 hat das humorvolle Erbe der Serie fortgeführt. Es gibt viel zu lachen und die Mischung aus Slapstick und absurden Situationen funktioniert auch heute noch. Das Highlight des Jahres ist GINTAMA – Mr. Ginpachi’s Zany Class. Ein Wiedersehen mit den geliebten Gintama-Charakteren, das für Fans pure Freude war. Der Humor und die Energie der Serie sind ungebrochen – ein echtes Geschenk für alle, die Gintama vermisst haben. The Gorilla God’s Go-To Girl hat eine sehr lustige Idee hervorragend umgesetzt. Besonders positiv: Die Beziehung der beiden Protagonisten wurde ohne unnötiges Hin und Her dargestellt, was den Titel angenehm erfrischend macht. Mit May I Ask for One Final Thing? hatte ich wieder eine sehr humorvolle Geschichte mit einer untypischen Protagonistin, deren Reaktionen erfrischend anders sind. Ein Titel, der das Genre auflockert und durch seine Figuren überzeugt. Ein spannender Isekai mit sympathischer Hauptfigur ist My Status as an Assassin Obviously Exceeds the Hero’s. Intrigen und Action sind gut ausbalanciert, sodass der Titel zu den besseren Genrevertretern zählt. Eine schöne Romanze ist Betrothed to My Sister’s Ex, die allerdings etwas darunter leidet, dass die Protagonistin ständig an sich selbst zweifelt. Teilweise nachvollziehbar, aber manchmal auch nervig. Dennoch insgesamt ein gelungener Titel. Endlich kam auch die nächste Staffel von Black Butler: Emerald Witch Arc. Die Umsetzung ist sehr gelungen und es macht großen Spaß, Sebastian wieder in Action zu sehen. Ein würdiger Beitrag zur Reihe. Die 2. Staffel von Die Tagebücher der Apothekerin ist ebenso einfach grandios. Die Interaktionen sind weiterhin ein Highlight, und die berühmte Frosch-Szene war einfach herrlich. Ein Anime, der Spannung und Humor perfekt verbindet. Eine weitere schöne Serie ist auch I Want to Escape from Princess Lessons, auch wenn die Romanze etwas bedenklich wirkt. Im Kontext des Settings passt es jedoch und sorgt für interessante Dynamik. Solo Leveling Season 2 -Arise from the Shadow- überzeugt mit Spannung und hat mich sogar zurück zum Webtoon gebracht, den ich länger pausiert hatte. Eine starke Fortsetzung, die die Faszination des Originals neu entfacht. Sakamoto Days bietet liebenswerte Charaktere, Humor und Spannung – eine perfekte Mischung. Beide Staffeln waren ein Genuss und haben gezeigt, wie viel Potenzial in der Serie steckt.
Games
Von Diablo IV waren die Seasons zwar handwerklich solide, aber irgendwann stellte sich doch Langeweile ein. Es fühlte sich einfach zu sehr nach Routine an – immer wieder dieselben Mechaniken, ohne den großen „Wow“-Moment. Ein gutes Fundament, aber die Luft war schnell raus. Hello Kitty Island Adventures war hingegen eine echte Überraschung. Eigentlich habe ich mit dem Franchise nichts am Hut, doch das Spiel hat mich mit seinem Charme und Humor abgeholt. Locker, verspielt und witzig – ein Titel, der zeigt, dass man Vorurteile gegenüber „Kinder-Marken“ ruhig mal über Bord werfen sollte. 100 Stunden Spielzeit – und trotzdem das Gefühl, es kaum angerührt zu haben. Ein kurioses Phänomen, das zeigt, wie sehr The Elder Scrolls Online im Hintergrund läuft: mal hier ein Dungeon, mal dort ein Quest, und plötzlich summiert sich die Zeit. Ein Spiel, das unterschwellig mehr fesselt, als man denkt. Gegen Ende des Jahres kam Where Winds Meet wie aus dem Nichts. Die Flut an Videos und die teils absurden Szenen machten neugierig – und tatsächlich: das Spiel ist spaßig und bietet frischen Wind. Ein gelungener Überraschungshit, der zeigt, wie Marketing und Neugier Hand in Hand gehen können. Rune Factory Guardians of Azuma ist ein Titel, der immer wieder zurückstecken musste, weil andere Spiele dazwischen kamen. Dabei ist er richtig gut und verdient mehr Aufmerksamkeit. Ein klassisches „Muss ich unbedingt weiterspielen“-Spiel, das hoffentlich im nächsten Jahr mehr Raum bekommt. Final Fantasy XIV gehört auch dazu, irgendwie wird es immer schwieriger, alles unter einen Hut zu bekommen. Lego Fortnite Odyssey ist für zwischendurch immer wieder nett. Das Bauen und Kämpfen machen Spaß, ohne dass man sich langfristig festlegen muss.
Romane
2025 stand bei mir im Zeichen von Harry Potter. Ist zwar spät, aber besser als nie. Vor allem nachdem man die TV-Serie schon gegen die nächstbeste Wand gefahren hat, bevor überhaupt mit dem Dreh angefangen wurde. Aber da ich unbedingt wissen wollte, was jetzt zu den Filmen alles anders war und vor allem, ob man Snape im Buch wirklich mehr hassen würde (nein, tue ich bis Band 5 immer noch nicht und die letzten beiden Bände werden das auch nicht mehr ändern), gab es nun mal nur noch die einzige Möglichkeit die Bücher selber zu lesen. Die Frage war dann aber, welche Ausgabe und ob Deutsch oder doch Englisch. Es wurde letztlich die Slytherin-Box-Variante in Englisch. Harry Potter and the Philosopher’s Stone ist ein guter Einstieg und ließ sich recht schnell lesen, ist ja auch das dünnste aller Bücher. Im November habe ich dann noch die Full-Cast Edition als Hörbuch hinterher geschoben. Da sämtliche Rollen mit Schauspielern besetzt sind, ist es noch einmal ein gänzlich anderer Hörgenuss als wenn es nur einen Erzähler gibt. An die Stimme von Professor Snape muss ich mich zwar gewöhnen, da diese sich sehr stark von der von Alan Rickman unterscheidet, aber sie passt eigentlich besser zu einem 31-jährigen Lehrer. Harry Potter and the Chamber of Secrets war auch schnell durch und war auch recht spannend zu lesen, selbst wenn man weiß, was im Grunde passiert. Harry Potter and the Prisoner of Azkaban mochte ich auch sehr und hatte auch viele andere Szenen als die Filme, weshalb es da auch mehr neu zu entdecken gab. Dasselbe gilt auch für Harry Potter and the Goblet of Fire und Harry Potter and the Order of the Phoenix, die alleine schon vom Umfang nicht in einem Film gepasst hätten. Durch die vielen Abweichungen sind diese beiden Bücher definitiv lesenswert und aufschlussreich.
Serien
Die zweite Staffel von House of Dragon hat die Spannung noch einmal deutlich erhöht. Intrigen, Verrat und Machtspiele stehen im Vordergrund und machen die Serie zu einem echten Highlight des Jahres. Wer politisches Drama im Fantasy-Gewand liebt, kam hier voll auf seine Kosten. Für damalige Verhältnisse war Buffy – Im Bann der Dämonen sehr gelungen, doch heute merkt man, dass sie nicht gut gealtert ist. Manche Charaktere wirken nervig, und die Inszenierung ist aus heutiger Sicht holprig. Dennoch bleibt die Serie ein Kultklassiker, der seine Bedeutung für das Genre nicht verliert. Dexter: Origin Sin ist eine Serie mit viel Potenzial, die leider zu früh gecancelt wurde. Sie erinnert stark an die alte Dexter-Serie und hätte Fans sicher noch mehr spannende Geschichten liefern können. Ein bedauerlicher Verlust. Wiederum ist Dexter: Wiedererwachen zwar ganz interessant und durchaus sehenswert, aber mit Luft nach oben. Die Serie hat gute Ansätze, erreicht aber noch nicht die Intensität der Originalstaffeln. Man darf gespannt sein, ob sie sich in kommenden Staffeln steigern kann. Auch einige Marvel-Serien waren wieder am Start, davon ist Daredevil: Born Again noch die beste, aber auch kein Meilenstein. Die Serie liefert solide Unterhaltung, ohne jedoch die Klasse der ersten Daredevil-Staffeln zu erreichen. Für Fans dennoch ein nettes Wiedersehen mit dem Charakter. Währenddessen ist Ironheart durchaus anschaubar, aber nicht herausragend. Positiv hervorzuheben ist immerhin, dass Mephisto endlich seinen Auftritt hatte – ein Moment, auf den viele Marvel-Fans lange gewartet haben. Bei Marvel Zombies war die Erwartung deutlich höher. Die Serie konnte nicht ganz liefern und endete zudem in einem Cliffhanger, was die Enttäuschung verstärkte, da man auch nicht weiß, ob es weitergeht. Ein Titel, der mehr versprochen hat, als er letztlich halten konnte.
Filme
Ich mag Filme eigentlich sehr gerne, aber 2025 war doch etwas durchwachsen, vor allem das MCU. Captain America: Brave New World ist solide, unterhaltsam, aber kein Meilenstein. Der Film funktioniert als Action-Spektakel, hätte jedoch mehr Tiefe und Innovation vertragen. Venom: The Last Dance ist sehr amüsant – vor allem das Zusammenspiel von Eddie und Venom bleibt das Herzstück. Die Story ist zwar nicht bahnbrechend, aber genau das erwartet man hier auch nicht. Ein gelungener Abschluss für Fans. Währenddessen ist The Fantastic 4: First Steps ein überraschend solider Marvel-Film, der Spaß macht und eine bessere Story bietet als manch anderer Beitrag des MCUs. Besonders gelungen: Galactus wird am Ende nicht endgültig besiegt, was Raum für spannende Entwicklungen lässt. Dagegen enttäuscht Thunderbolts ein bisschen. Es ist kurzweilig und auch lustig, mit gelungenen Team-Interaktionen. Die Story bleibt aber etwas oberflächlich, doch für leichte Kost funktioniert der Film sehr gut. Allerdings ist Kraven the Hunter leider eine Enttäuschung. Zwar nicht der schlechteste Film des Jahres, aber dicht dran. Handlung und Umsetzung wirkten unausgegoren, sodass kaum etwas wirklich passte. Schlechter sind nur Hubie Halloween und The Minecraft Movie. Der Überraschungshit ist definitiv Die nackte Kanone. Der Film tritt würdig in die Fußstapfen seiner Vorgänger und sorgt für jede Menge Lacher. Eine der besten Komödien des Jahres, die zeigt, dass Slapstick und Wortwitz zeitlos sind. The Thursday Murder Club ist charmant, humorvoll und mit gelungenen Charakter-Interaktionen. Ein Krimi, der sich nicht zu ernst nimmt und gerade dadurch überzeugt. Death of a Unicorn ist durchaus ganz nett, aber insgesamt doch eher mittelmäßig. Kein Film, den man unbedingt ein zweites Mal sehen muss, aber auch keine totale Zeitverschwendung darstellt. Die Harry Potter-Filme hatte ich bislang nie nacheinander angesehen, sondern immer wild durcheinander im Free-TV. Dadurch fehlte mir der Überblick, was ich schon alles kannte und was nicht. 2024 hatte ich aber Lust, das zu ändern und habe mir jeden Film vorgenommen und musste überraschend feststellen, dass ich gar nicht so viele Lücken hatten wie gedacht. Auf jeden Fall eine Reihe, die ich wohl noch öfters sehen werde. Zum Schluss habe ich noch Wake up Dead Man, der dritte Teil der Knives Out-Reihe, geschaut und er ist wieder gelungen. Dabei geht es nicht mal um die Findung des Täters, das war eigentlich recht schnell klar, aber das Wie und Warum finde ich immer spannender.
Rückblickend war 2025 ein Jahr, das mich vor allem durch seine Vielseitigkeit überzeugt hat. Auch wenn meine Leseliste kürzer ausfiel als geplant, haben mich Titel wie Nenn es nicht Mystery oder Die Tagebücher der Apothekerin einmal mehr daran erinnert, warum ich dieses Medium so liebe. Dass ich endlich die Bildungslücke rund um Harry Potter geschlossen habe, war ein persönlicher Meilenstein, der mir zeigte, dass Klassiker ihren Ruf oft nicht ohne Grund genießen. Zwischen enttäuschenden Marvel-Experimenten und überraschenden Gaming-Hits wie Hello Kitty Island Adventures wird deutlich: Das beste Entertainment findet man oft dort, wo man es am wenigsten erwartet. Trotz kleinerer Frustrationen über abgesetzte Serien oder schwache Verkaufszahlen verdienter Mangas bleibt das Gefühl, viele wertvolle Geschichten entdeckt zu haben. Ich bin gespannt, welche Abenteuer 2026 auf mich warten – und ob ich es schaffe, meinen „Pile of Shame“ im Regal endlich ein Stückchen abzuarbeiten.
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