The Big Bang Theory (Folge 11×22)

Lesezeit: 2 Minuten

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Was für den einen wunderschön ist, ist für den anderen unzumutbar. Das gilt besonders auch für Mode, was in Episode 22 der elften Staffel von The Big Bang Theory deutlich wird, als Amy sich ihr Brautkleid aussucht.

Es ist soweit. Amy begibt sich zusammen mit Penny und Bernadette auf die Suche nach dem perfekten Brautkleid. Sie wird fündig, doch ihre Freundinnen können ihre Begeisterung nicht so recht teilen. Währenddessen versucht Sheldon genügend Geld für Experimente aufzutreiben, mit denen er die String Theorie belegen will.

Kleider machen Leute

Amys Kleidungsstil ist recht eigen. Penny beschreibt ihn einmal als den eines „alten Fräuleins“. Da ist es eigentlich kein Wunder, dass Amy sich in ein eher ungewöhnliches Kleid verliebt. Es scheint geradezu ihrer geliebten Serie Unsere kleine Farm entsprungen. Penny und Bernadette können Amys Begeisterung nicht verstehen. Sie finden das Kleid rundheraus scheußlich. Während es Bernadette reicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, will Penny das Problem ansprechen. Es folgt eine Auseinandersetzung mit Amy und die beiden erkennen, dass sie sehr verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Geschmäckern sind. Trotzdem ist Amy nachdenklich und sie will das Kleid schon zurückgeben, als Sheldon sie darin sieht. Er ist regelrecht geflasht. Damit steht die Entscheidung: Dieses Kleid wird Amy auf ihrer Hochzeit tragen.

Ein teurer Spaß

Als theoretischer Physiker ersinnt Sheldon Theorien, die mit Versuchen erst noch belegt werden müssen. Doch bei seinen neueren Erkenntnissen gestaltet sich das etwas schwierig. Schließlich müsste dafür ein ungefährliches Schwarzes Loch im Taschenformat erschaffen werden. Ein teurer Spaß, denn Sheldon schlägt dafür 500 Millionen Dollar an. Bei so einer hohen Summe ist es kein Wunder, dass die Universität ablehnt. Also versucht Sheldon auf andere Weise das nötige Geld zu bekommen. Er startet eine Kickstarter-Kampagne und verkauft sogar seine geliebten Comics. Doch er nähert sich seinem Ziel nur langsam. Als letzten Ausweg versucht Sheldon sich im Glücksspiel. Als genialer Physiker sollte es schließlich kein Problem sein, auf die richtigen Zahlen beim Roulette zu tippen. Aber sein schlauer Plan geht nicht auf, da die Security auf ihn aufmerksam wird, noch bevor er überhaupt einen Einsatz tätigen kann.

Mir gefällt es, dass Amy letztendlich doch bei ihrem ausgesuchten Kleid bleibt. Nicht weil es mir so wahnsinnig gefällt (ich finde es eher gewöhnungsbedürftig), sondern weil sie es mag und es eben kein 08/15-Kleid ist. Ich sehe hier auch die Botschaft, dass man nicht immer mit der Mode gehen muss, nur weil es der Mehrheit gefällt. Man soll sich selbst darin wohlfühlen. Amy und Sheldon mögen das Kleid beide und das ist das Wichtigste. Dass Sheldon die 500 Millionen Dollar nicht bekommt, ist keine große Überraschung. Das ist eine Menge Geld. Aber er zeigt sich einfallsreich bei der Beschaffung und wenn er sogar seine seltenen Comics verkauft, wird deutlich, wie viel ihm an dieser Studie liegt. Positiv anzumerken ist hier aber auch, dass im Comic Center weiterhin viel los ist. Das ist also kein Erfolg, der nur eine Episode währt.

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Drottning Katt

Als Studentin der Linguistik hat Drottning Katt ein Faible für Sprachen aller Art – reale oder fiktive. Sie ist ein großer Fantasy-Fan und kann in diesem Bereich immer mit detaillierten Worldbuilding, einem durchdachten Magiesystem oder vielschichtigen Charas geködert werden. Dabei ist es nebensächlich, in welcher Form die Geschichte erzählt wird, Hauptsache interessant. Zudem gehören zu ihren Hobbies das Schreiben eigener Geschichten, zeichnen und an eigenen fiktiven Sprachen basteln.

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