Media Monday #407

Lesezeit: 2 Minuten

Seit dem 18. Dezember 2017 nimmt Geek Germany am Media Monday teil, der jede Woche vom Medienjournal ausgerichtet wird. Dabei wird ein Lückentext zur Verfügung gestellt, den wöchentlich ein anderer Redakteur von Geek Germany beantwortet

Media Monday #407 wird präsentiert von Madame Melli

1. Die Entscheidung, mir einen bestimmten Film ansehen zu wollen hängt ganz oft von Stimmung, Zeit und Gesellschaft ab.

2. Serien, von denen bereits zig Staffeln existieren lassen sich viel besser am Stück sehen.

3. Troll von Michael Hvorecký hätte ich mir ja durchaus spannender/besser vorgestellt, denn die Idee, die Internettrollaktivitäten einer dystopischen Zukunft zu unterwandern, um sie von innen zu zerstören, bietet eine spannende Ausgangssituation, die sich in dem Roman leider in Nebensächlichkeiten verliert.

4. Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich das letzte Mal so begeistert von einem Superheldenfilm war wie bei Captain Marvel.

5. Asiatische Mythologie als Ideenbasis könnte für mich durchaus das nächste große Ding werden, was Fantasybücher betrifft, schließlich erscheinen im Moment viele spannende Titel, die neue Ideen mit sich bringen.

6. Gerne würde ich ja wieder häufiger etwas von oder mit Alan Rickman sehen, aber leider muss sich “Always” bei ihm auf nochmaliges Sehen von Filmen beziehen.

7. Zuletzt habe ich Osmosis auf Netflix und das war anstrengend, weil die Serie sich nach interessanten anderthalb Folgen einfach nur noch schwerfällig und vorhersehbar entwickelte.

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MadameMelli

MadameMelli ist im Berufsalltag als Informationsninja unterwegs und hilft Suchenden, die passende Literatur zu finden. In ihrem Freundeskreis ist sie als Waschbär bekannt und dementsprechend ist auch kaum ein Buch, Manga oder Comic (oder Tee) vor ihr sicher – alles wird in die Hand genommen, begutachtet und bei Gefallen mit nach Hause geschleppt. Nur nicht gewaschen, das wäre zu viel des Guten. Sinniert gerade darüber, ob es als Waschbär sehr gefährlich ist, Wölfe zu lieben, lässt sich davon aber nicht abhalten und schreibt in ihrer Freizeit selbst Geschichten. Manchmal auch über Wölfe. Oder Tee.

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Ayres
Redakteur

Ach, bei mir ist das tatsächlich genau andersherum: je mehr Folgen und Staffeln eine Serie hat, umso stärker muss ich mich aufraffen, sie anzufangen. Sonst genieße ich den Luxus, eine Woche Pause zwischen einer neuen Folge zu haben.

chianna
Redakteur

Ich kann das ganz schlecht aushalten, wenn eine Serie richtig gut ist und ich dann eine Woche oder länger warten muss, bis es weitergeht. Nachteil beim Am-Stück-Schauen ist bei mir meine mangelnde Selbstdisziplin: Ach, eine Episode geht noch. Schlaf wird überbewertet.

Misato
Redakteur

#1+2 ergänzen sich für mich da ziemlich gut. Nichts ist schlimmer als zu denken “ach, das muss ich jetzt gucken”. Wenn man einfach nicht in der richtigen Stimmung ist, kann einem eine Folge einer im Grunde guten Serie richtig lang vorkommen. Und dann geht es los mit “oh, ich hab da noch eine Staffel aufzuholen und bald kommen neue Episoden” – eine echte Qual.

Ich schaue gern mal äußerst stumpfsinnige Filme. Aber wenn ich grade keine Lust auf was habe wie MEG, dann kommt der mir grottiger vor, als er ist. Oder umgekehrt, ein wirklich gutes Drama, wenn man einen anstrengenden Tag hatte und abschalten möchte? Ne, bringt’s halt nicht. Und mit Serien, die viel länger dauern, ist das dann schlimmer.

Bei einigen Serien, würde ich mir wünschen, die Folgen schneller serviert zu bekommen. Muss aber sagen, dass es mir manchmal schon auf die Nerven geht, wie Streamingdienste ihre Sachen als Komplettpaket raushauen und im schlimmsten Falle dann vier Serien innerhalb einer Woche auf einmal. Man könnte was verpassen, wird gespoilt, es wird zum Zwang. Und wenn ich ganz ehrlich bin, ziehen sich manche Serien für mich mittlerweile in dem Format zu sehr in die Länge. Obwohl es dann nur zehn Folgen oder so sind, die aber größtenteils auf eine Stunde aufgebläht werden und dann fließen die so sehr ineinander über, dass es eh keinen Anfang und kein Ende innerhalb der Folgen gibt… da mag ich TV-Serien im 22 Episoden Format pro Jahr (mit Sommerpause) manchmal lieber. Vor allem, wenn man sehen kann, dass die Fanreaktionen doch noch Einfluss nehmen, da noch gedreht wird und auch aktuelles verarbeitet werden kann.

Bingewatchen an sich ist aber herrlich und ich zelebriere das schon ewig. Ist seit Einführung der DVD auch sehr viel einfacher geworden und das ist schön. Grade, wenn man was gemeinsam mit anderen schauen will. Aber lustig, wenn ich mir vorstelle, jemand würde zu mir sagen, “hey, ich hab noch nie Buffy, Xena oder Grey’s Anatomy gesehen”, dann wäre ich sofort dabei. Die Folgenanzahl schreckt mich nicht ab (auch über 350 Folgen GA sind für mich schnell durch). Ich wäre sofort dabei. Dagegen steht dann Supernatural, die ich in Staffel 6 aufgegeben und auf die lange Bank geschoben habe. Nun ist das Ende in Sicht und ich will die Serie irgendwann wirklich mal nachholen – aber schon der Gedanke da nur fünf Folgen an einem Wochenende zu schauen, kommt mir vor als wäre der ganze Tag verplant. Wenn man aber mal anfängt und die Story grade gut ist, merkt man das vielleicht nicht mehr. Ja, anzufangen ist in der Tat eine Sache für sich.

Übrigens, positive Gefühle über Captain Marvel erfreuen mich sehr. Ich freue mich tierisch, dass ich Carol dann nächste Woche in Avengers: Endgame direkt wiedersehe. Wobei mein Herz da natürlich mehr an der altgedienten Garde hängt. Ha, hab mein Kinoticket für ein Double Feature am Dienstag.