Media Monday #536

Seit dem 18. Dezember 2017 nimmt Geek Germany am Media Monday teil, der jede Woche vom Medienjournal ausgerichtet wird. Dabei wird ein Lückentext zur Verfügung gestellt, den wöchentlich ein anderer Redakteur von Geek Germany beantwortet.

Media Monday #536 wird präsentiert von wasabi

1. Da man jetzt kaum noch Monate warten muss, bis ein Film aus dem Kino auch im Stream oder Handel erscheint, sortiere ich deutlich gründlicher aus. Was nicht wirklich spannend ist, kann warten, bis es vom Sofa aus zu haben ist.

2. Ich erachte es als besonderen Vorteil, dass dank Streaming fast alles mühelos zu haben ist, was mir spontan in den Sinn kommt.

3. Nachteilig hingegen ist definitiv, dass man von der riesigen Menge an Angeboten schier erschlagen wird. All die Serien und Dokus auf Netflix, für die ich nie Zeit finden werde ...

4. Früher war sicherlich einiges anders, aber nicht unbedingt besser. Beispielsweise ist da diese Kiste mit selbst aufgenommenen Videos. Wo gern mal der Anfang fehlte oder der Schluss abgeschnitten war. Dafür Schnipsel aus Werbung und Fernsehnachrichten mit dabei. Das hat mittlerweile Retro-Charme. Damals sind wir an den Launen des Videorekorders und unserer Unfähigkeit, das Ding richtig einzusetzen, schier verzweifelt und hatten lauter verhackstückte Filme im Regal.

5. Wenn es die Möglichkeit gäbe, die achte Staffel von Game of Thrones ungeschehen zu machen, würde ich all den angekündigten oder auch nur vage vermuteten Spin-offs mit deutlich mehr Interesse entgegensehen. Außer vielleicht denen, die als Animationsserien geplant sind, die machen mich doch neugierig. Das hätte ich allerdings nie vermutet, dass mich an einer GoT-Umsetzung einmal nur der Zeichenstil interessieren würde.

6. Grundsätzlich wäre es ohnehin eine feine Sache, wenn man das richtige Ende aus des Meisters Hand mal in Buchform in die Finger bekäme. Aber auch 2021 hat George R.R. Martin nur verlauten lassen, dass er noch eine Menge zu schreiben hat, bis der nächste Band, The Winds of Winter, fertig ist.

7. Zuletzt habe ich in der Kinoschlange gestanden, um Keine Zeit zu Sterben zu sehen und das war, wie alle Bond-Filme, für mich eigentlich eher ein Fall für einen sonst ereignislosen Abend auf dem Sofa. Ins Kino bin ich trotzdem gegangen, weil mich die Kinowerbung für diesen Film gefühlt die ganze Corona-Zeit angegrinst hat, ohne dass man ihn sehen konnte. Drum hatte ich selbst als Bond-Muffel einige Erwartung aufgebaut. Die der Film übrigens zufriedenstellend erfüllt hat.

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