Media Monday #382

Lesezeit: 2 Minuten

Seit dem 18. Dezember 2017 nimmt Geek Germany am Media Monday teil, der vom Medienjournal wöchentlich ausgerichtet wird. Dabei wird ein Lückentext zur Verfügung gestellt, den wöchentlich ein anderer Redakteur von Geek Germany beantworten wird.

Media Monday #382 wird präsentiert von wasabi

1. Am kommenden Wochenende ist wieder die Messe SPIEL in Essen und das Mekka für alle Brett-, Gesellschafts-, Karten-, Rollenspieler usw. öffnet wieder seine Pforten. Ich für meinen Teil wäre gern dabei, schaffe es aber selten, an einem Wochenende so weit zu fahren und freue mich schon, wenn ich meine Siedler von Catan – Runde zu einer neuen Erweiterung überreden kann.

2. Wo wir gerade bei Die Siedler von Catan sind: Städte und Ritter ist und bleibt für mich unerreicht, einfach weil von allen Erweiterungen des Basisspiels bei dieser das Level von neuer Spieldynamik und neuem Spielspaß am höchsten war.

3. Das letzte Mal so richtig geärgert bei einem Film, Buch, einer Serie oder sonst was habe ich mich bei der Realverfilmung von Bleach auf Netflix. Weil da ein Anime, den ich mal so richtig klasse fand, zu bloßem Cosplay-Gehampel runtergebremst wird. Und weil ich es hätte wissen müssen.

4. Fällt es dir leichter, ein Werk in den Himmel zu loben oder genüsslich zu verreißen?
Mittlerweile finde ich Verrisse häufig unnötige Wichtigtuerei auf Kosten anderer und freue mich, wenn ich mal was richtig gut finden kann.

5. Die Absetzung der beiden Marvel-Netflix-Serien “Iron Fist” und “Luke Cage” ist an mir vorbeigerauscht, ebenso wie die Tatsache, dass es überhaupt je zwei Staffeln davon gab. Für mich ist das Marvel-Universum ein an den Randgebieten noch völlig unerforschter Kosmos.

6. Gerade jetzt, wo es dann doch langsam wirklich herbstlich wird und die Temperaturen zu sinken beginnen, könnte ich was mit ganz vielen Folgen zum Bingewatchen gebrauchen. Vielleicht Game of Thrones noch einmal anfangen, bevor die letzte Staffel kommt?

7. Zuletzt habe ich mich in mittlerweile ca. 50 Folgen Twin Peaks vertieft und das war lange überfällig, weil ich seit Jahrzehnten nur wusste, dass die Eulen nicht das sind, was sie scheinen, aber nie so weit eingestiegen war, dass ich herausgekriegt hätte warum.

Sharing is caring / Artikel teilen:

wasabi

wasabi wohnt in einer Tube im Kühlschrank und kommt selten heraus.

avatar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Misato
Redakteur

Frage 4 ist herrlich und das ist eine super Antwort. Ich möchte Dinge mögen und ich suche gern nach den positiven Aspekten. Es ist aber tatsächlich leichter sich negativ über etwas zu äußern. Man kann sich da richtig in Rage tippen und was raushauen. Wenn mir etwas gefällt, sind das oft wahnsinnig kleinteilige Details und um all die positiven Gefühle zusammenzufassen, muss ganz weit ausgeholt werden. Und dann fühlt es sich schnell an, als würde man sich endlos wiederholen.

Natürlich bin ich selbst davon auch betroffen. Ich werde weiterhin in jeden Superheldenfilm im Kino stürmen und mir immer mein eigenes Bild machen. An BvS DoJ und Suicide Squad kann ich aber nur schwerlich ein gutes Haar lassen. X-Men: The Last Stand ist mein Hassobjekt schlechthin. Das hat dann aber auch viel mit dem Vergleich zur Vorlage zu tun. Grundsätzlich möchte ich von Superlativen aber Abstand nehmen. Vor allem wenn viele sich damit überbieten wollen, wie furchtbar schlecht alles ist. Etwas einfach unterhaltend zu finden ist vollkommen okay. (So würde ich nie jemandem absprechen Riverdale aus Spaß an der Freude zu schauen; ich spreche der Serie Qualität im Drehbuch ab, aber der Unterhaltungswert ist einfach da.)

Jetzt schäme ich mich, weil ich zugeben muss, dass ich die dritte Staffel Twin Peaks nie zu Ende geschaut habe. Ich weiß nicht mal warum. Ich erinnere mich noch, was es damals für eine absolut geniale Nachricht war, als die Serie erstmals auf DVD erschien.

Ayres
Redakteur

Ich schreibe lieber über Negatives. Nicht des Zerrisses wegen, sondern weil man dort mehr Möglichkeiten hat und differenzierer vorgehen kann. Bei Positivem schlägt man schnell die euphorische Richtung ein und je höher die Dichte an Superlativen, desto weniger Spaß macht auch das Lesen eines Textes.