Anime Winter Season 2026 / Woche #11

In diesem wöchentlichen Format begleiten wir Fate/strange Fate und SI-VIS: The Sound of Heroes von der ersten bis zur letzten Episode. Neben einer kurzen Zusammenfassung der Episode lest ihr die persönliche Meinung des jeweiligen Redaktionsmitglieds. Weitere Besprechungen diverser Anime-Serien befinden sich in unserem Episodenguide. 

Anime-Episodenguide

 


Titel: Fate/strange Fake
Start: 31. Dezember 2024
Genre: Action, Fantasy
Animationsstudio: A-1 Pictures

Folge 12


Sigma nutzt die Gelegenheit, als Tsubakis Vater aus dem Haus kommt, um ihm Fragen zu stellen. Dabei kommt die schockierende Wahrheit heraus, dass das Magier-Ehepaar auf Bakterien gestoßen ist, die die Magierkreisläufe verstärken, was sie dann an ihrer eigenen Tochter ausprobierten. Dass dabei das Gehirn Schaden nimmt, wusste es nicht. Tsubakis Angst und Nähe zum Tod sind es, die die aktuelle Situation hervorrufen. Assassin machte sich derweil auf den Weg in die Stadt, wo sie auf die Gruppe rund um Flatt trifft und diesen nach seinem Wunsch ausfragt. Durch Lord El-Melloi und Flatts ehrliche Worte, dass sie nach einer Alternative suchen, ohne Tsubaki töten zu müssen, aus dem Ganzen herauskommen möchten, will sie mit ihnen zusammenarbeiten. Jester hat da freilich ein Wörtchen mitzureden. Im Versuchskeller findet Sigma Tsubaki, die sich gerade mit einem anderen Wesen unterhält, dass dem Attentäter den Weg zu einer Waffe zeigt. Leider verschwindet das freundliche Wesen dann und es ist Jester, der als Kind Tsubakis Geist mit Fragen anregt, wodurch sich in der Stadt der Apokalyptische Reiter des Todes manifestiert. Saber und die Clan Calatin müssen es nicht nur mit einem Zerberus aufnehmen, sondern mit einem ganzen Rudel. Dabei machen die Verletzungen Richard zu schaffen. Als er in ein Haus geschleudert wird, rennt Ayaka ihm zur Hilfe, wobei sie dem Rotkäppchen erklärt, dass sie für sie keine Zeit hat. Richard spielt seine Verletzungen herunter, doch Ayaka möchte sich endlich dem allen stellen und bittet ihn, seine volle Kraft zu entfalten, was er jedoch ablehnt, wegen seiner vergangenen Taten und dem Fehlen eines Wunsches.

Arme Tsubaki! Dass ihre Eltern nicht zur netten Sorte gehören, war im Grunde zu vermuten. Dass sie allerdings so leichtsinnig sind, ihre eigene Tochter als Versuchskaninchen missbrauchen, ist unter aller Sau. Da freut es, dass immerhin ein Servant/Wesen auf ihrer Seite ist und ihr helfen möchte. Schade nur, dass diesem die Kraft aktuell fehlt, sich richtig zu manifestieren, vor allem wäre ein Name noch schön gewesen, bevor es sich wieder auflöst. Mit dem Stichwörtern „Hai und Gott“ komme ich jedenfalls noch auf keinen Namen. Der Kampf von Saber sieht wieder klasse aus. Noch mehr ist es aber Ayaka, die über sich hinauswächst. Schade nur, dass Richard noch nicht bereit ist. Trotz seiner strahlenden Worte steckt echt viel Reue in ihm. Ob der Blick auf seine Ehefrau uns aber einen weiteren Hinweis geben soll, vermute ich sehr. Wir wissen immer noch nicht, wer Ayaka genau ist und vor allem, welchen Katalysator es gab, um Richard zu rufen. Warum also nicht mal die These aufstellen, dass hinter Ayaka Berengaria von Navarra steckt, die von Ishtar – Göttin der Liebe – mit in alles verwickelt wurde. Klasse, dass Waver wieder einmal als Detektiv seinem guten Ruf gerecht wird. Noch mehr, dass er sogar mit seinen Worten Assassin beruhigt. Durch den Reiter der Apokalypse steigt die Spannungskurve ein ganzes Stück, denn keine Ahnung, wie sie das Wesen in dieser Pseudo-Hölle besiegen sollen! Die Waffe in Sigmas Hand könnte ein Schlüssel zum Sieg sein. Fate strange Fake brachte auf jeden Fall alle Figuren in Position, für ein hoffentlich spektakuläres Staffelfinale.


Titel: In the Clear Moonlit Dusk
Start: 11. Januar 2026
Genre: Slice of Life, Romanze
Animationsstudio: East Fish Studio, Atelier Peuplier

Folge 10


Yoi wirkt des öfteren abgelenkt, denn in Gedanken ist sie noch immer bei dem gemeinsamen Ausflug nach Kobe. Aus zeitlichen Gründen schafft sie es nicht, sich mit Kohaku zu treffen. Dieser kommt deswegen ins Nasu-Oyaji, um sie mal wieder zu sehen und sich mit ihr zu verabreden. Gleichzeitig kommt auch Takuto kommt an seinem freien Tag zum Essen vorbei. Kohaku trifft auf dem Heimweg auf Shun, der andeutet, dass Takuto in Yoi verliebt sein könnte. Als Yois Vater mit einer Lebensmittelvergiftung ausfällt, haben Yoi und Takuto unerwartet frei. Sie gehen gemeinsam shoppen und stellen fest, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben. Takuto gesteht Yoi, dass er in sie verliebt ist. Er umarmt sie, dann lässt er sie einfach stehen und geht weg. Er erinnert sich, wie unsicher er sich bisher in der Gegenwart von Mädchen gefühlt hat und dass er sich auf den ersten Blick in Yoi verliebt hat, als er das erste Mal das Nasu-Oyaji besucht hat. Yoi ist verwirrt über seine Worte, doch dann läuft sie hinter ihm her.

Oh Mann, Takuto, du Depp! So geht das doch nicht, einem Mädchen einfach zu sagen, dass du in sie verliebt bist, und sie zu umarmen, wenn du doch genau weißt, dass sie einen Freund hat. Und dann auch noch einfach weggehen, also wirklich. Aber in der Hinsicht fehlt Takuto eben die Erfahrung, da er sich bisher Mädchen gegenüber immer unbeholfen gefühlt hat. Yoi hat die gleichen Erfahrungen mit Jungen hinter sich. Das schafft schon mal eine Basis, auf der die beiden sich auf Augenhöhe treffen können, und sie harmonieren ja auch wirklich gut miteinander, sowohl optisch als auch, was die Interessen angeht. Und doch müsste es Takuto klar sein, dass Yoi sich ihm lediglich rein freundschaftlich verbunden fühlt, ohne irgendwelche romantischen Gefühle für ihn zu hegen. Sie geht mit ihm genauso um wie mit anderen, nur in Gegenwart von Kohaku verhält sie sich anders, wirkt verletzlicher. Dieses unerwartete Liebesgeständnis könnte dazu führen, dass Yoi sich in Takutos Gegenwart unwohl fühlt und beginnt, in zu meiden. Ob er das wirklich wünscht?


Titel: HELL MODE: The Hardcore Gamer Dominates in Another World with Garbage Balancing
Start: 10. Januar 2026
Genre: Action, Fantasy
Animationsstudio: Yokohama Animation Laboratory

Folge 10


Allen ist mittlerweile zehn Jahre alt. Die Erforschung der Gebiete um die Mithril-Minen ist nun schon ein halbes Jahr im Gange und schreitet stetig voran. Allerdings haben die Ritter noch immer alle Hände voll damit zu tun, die zahlreichen Monsterdörfer rund um die Minen auszulöschen, damit die Arbeiter endlich sicher mit dem Abbau des wertvollen Erzes beginnen können. Auch Mihail kommt noch einmal vorbei, denn er hat mittlerweile die Akademie abgeschlossen und muss bald für drei Jahre an die Front. Ein letzter Kampf gegen Allen geht auch dieses Mal wieder an ihn, was Allen natürlich ärgert. Dieser hat dafür inzwischen eine neue Möglichkeit gefunden, Erfahrung zu sammeln. Durch „Teilen“ kann er mehrere Jagdteams gleichzeitig erstellen und so aufleveln, während er andere Aufgaben erledigt. Seine Beschwörungen übernehmen dabei die Kämpfe. Hin und wieder muss er allerdings selbst eingreifen. Bei einem Kampf in einem der Dörfer trifft Allen schließlich erneut auf die Ritter und sieht aus erster Reihe, wie stark nicht nur der Kommandant, sondern auch dessen Vize ist. Natürlich wird ihnen dadurch bewusst, dass Allen doch ein Talent hat, aber so ziemlich jedem bei den Granvelles ist das ohnehin längst klar. Deswegen kann Allen nun auch offiziell dabei helfen, die Ritter bei der Beseitigung der Monster zu unterstützen. Leider gibt es auch noch traurige Nachrichten, denn wie die Familie erfährt, ist Mihail an der Front gefallen.

Wurde auch endlich Zeit, dass Allens Geheimnis ans Licht kommt. Bei all seinen unglaublichen Taten, noch bevor er überhaupt zehn Jahre alt ist, ist es kaum verwunderlich, dass dieses Geheimnis nicht ewig bestehen kann. Was man dieses Mal besonders deutlich sehen kann: Allen ist mehr oder weniger eine Ein-Mann-Armee. Seine Beschwörungen erlauben es ihm, selbst ohne eigene Beteiligung schwache Monster zu besiegen. Dadurch kann er ein Goblin-Dorf nach dem anderen auslöschen. Er macht das auch aus Dankbarkeit, weil er den Granvelles etwas zurückgeben will, bevor er mit zwölf plant, Abenteurer zu werden. Das gesamte Gebiet des Barons soll deshalb so sicher wie möglich sein. Doch noch schafft er es nicht alleine. Auch sein Kampf gegen Mihail zeigt, dass seine Stärke noch Luft nach oben hat. Mihails Schicksal trifft dann auch noch einmal alle schwer. Vor allem, weil der Verdacht naheliegt, dass er Opfer politischer Machenschaften wurde und nur deswegen an die vorderste Front geschickt wurde, weil die Granvelles nun die Minen haben. Dadurch wird auch klarer, weshalb Carnel sich so darüber gefreut hat, dass seine Kinder kein Talent haben: weil diese Menschen in den Kampf ziehen müssen und dabei, so wie Mihail, sehr schnell ihr Leben verlieren können. Wird das vielleicht Allens Entschluss, das Lehen zu verlassen, verändern?


Titel: SI-VIS: The Sound of Heroes
Start: 4. Oktober 2025
Genre: Musik
Animationsstudio: Studio VOLN

Folge 22


Nagi wird vor Kyoyas Augen in die Tiefe gerissen und findet sich zwischen Apollon und Samael wieder. Samael plant, ihre Kraft zu absorbieren, um genügend Energie für seinen finalen Schlag gegen die Erde zu sammeln. In diesem Moment erkennt Apollon, dass er selbst ein Opfer von Intrigen geworden ist. Nicht nur er, sondern unzählige andere wurden manipuliert und missbraucht. Doch hinter all dem steht noch eine größere Bedrohung: Archon. Er will die vereinte Kraft von Nagi und der Gesangsprinzessin Eden nutzen, um ein gigantisches Xenos-Kriegsschiff zu erwecken – ein Konstrukt, das einem schwarzen Loch gleicht. Schon in der Vergangenheit drohte dieses Ungetüm die Welt zu verschlingen, doch damals konnten Yosuke die Katastrophe abwenden. Währenddessen befinden sich Siren und Kurios auf der Erde. Kurios ist bereit, sein Leben zu opfern, damit Siren wieder singen kann – doch sie weist ihn zurück. Er soll nicht das gleiche Schicksal erleiden wie sein Bruder. Dennoch gelingt es ihm, ihr einen Teil seiner Kraft zu übertragen. Mit dieser neuen Stärke kann Siren nun ihren Bandmitgliedern im letzten, entscheidenden Kampf beistehen.

Ohne Umschweife: Die Episode von SI VIS: The Sound of Heroes dient als direkter Aufbau für das Finale und bringt alle Figuren in ihre entscheidenden Positionen. Besonders deutlich wird, dass Nagi im Mittelpunkt des Endkampfes stehen wird. Als eine Art Tochter von Eden und des Priesters Archon besitzt sie für die Xenos einen enormen Wert – sei es durch ihre Herkunft oder allein durch die Energie, die man ihr entreißen könnte. Sie ist die zentrale Schlüsselfigur, und die Frage bleibt offen, ob sie zur Retterin oder zum Opfer wird. Einige Nebenfiguren geraten dabei leider ins Hintertreffen, etwa Medeia, die zuvor noch eine bedeutende Rolle spielte. Umso größer ist die Freude über Sirens Comeback. Sie greift wieder aktiv ins Geschehen ein und verhindert sogar, dass sich ein Charakter opfert – ein emotionaler und für den Anime wichtiger Moment. Ihre Rückkehr wirkt wie ein Symbol der Hoffnung unmittelbar vor dem Finale. Siren findet zu ihrer alten Stärke zurück. Sie sieht sich weiterhin als Frontsängerin von SI VIS und ist nicht bereit, ihren Platz endgültig aufzugeben. Sie schreibt erneut einen Song, der vermutlich die entscheidende, finale Performance darstellen wird – und vielleicht sogar die Welt retten kann.

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