Anime Winter Season 2026 / Woche #12

In diesem wöchentlichen Format begleiten wir Fate/strange Fate und SI-VIS: The Sound of Heroes von der ersten bis zur letzten Episode. Neben einer kurzen Zusammenfassung der Episode lest ihr die persönliche Meinung des jeweiligen Redaktionsmitglieds. Weitere Besprechungen diverser Anime-Serien befinden sich in unserem Episodenguide. 

Anime-Episodenguide

 


Titel: Fate/strange Fake
Start: 31. Dezember 2024
Genre: Action, Fantasy
Animationsstudio: A-1 Pictures

Folge 13


Francesca und François Prelati zeigen Richard und Ayaka Ereignisse aus dem vierten Gralskrieg. Vor allem das Gespräch des König soll den Wanderkönig verzweifeln lassen, da sein großes Idol, zum einen eine Frau ist und zum anderen wünschte, ihren ganzen Weg verschwinden zu lassen. Doch Richard lässt sich davon nicht beirren. Im Gegenteil: Er findet endlich einen Wunsch, weswegen er Ayaka erneut fragt, ob sie sein Master ist. Zurück im Kampf gegen die Ungeheuer kann sich Richard gut zur Wehr setzen. Währenddessen können Hansa, Flatt und die Kirchendamen Jester in einen Hinterhalt locken und damit die Verbindung zu seinem kindlichen zweiten Ich zerstören. Sigma kommt auf der anderen Seite der Stadt nicht dazu, dieses Ich zu töten, da Tsubaki aus dem Haus läuft und damit deutlich sieht, was in der Stadt vorgeht. Ihre Eltern sind stolz auf sie, aber das kleine Mädchen beschließt, dem ein Ende zu setzen. Sie bittet ihren Rider, alles zu beenden. Damit landen alle wieder in der Realität. Flatt trifft auf Ayaka und kurz bevor er ihr aber erklären kann, wer sie genau ist, wird er durch einen Scharfschützen von Faldeus erschossen. Der kann sich jedoch nicht wirklich freuen, denn alle seine Überwachungskameras fallen kurz danach aus.

In der letzten Folge der ersten Staffel beschließt Fate/strange Fake, noch ein paar heftige Schläge in die Magengrube zu verteilen. Dass Hansa und Co. Jester eins auswichen, fühlt sich gut an, bloß schade, dass Sigma nicht dazukommt, ihm noch einen weiteren Schlag zu verpassen, indem er die Kinderversion beseitigt. Was vor allem wohl keiner bei diesem Finale erwartet hat, dass es Tsubaki selbst ist, die einen Schlussstrich unter allem zieht. Wie so ein kleines, einsames Mädchen beschließt wieder allein zu sein, tut schlicht weh. Bleibt zu hoffen, dass es doch noch einen Weg gibt, sie zu retten, da die Kleine noch Befehlszauber besitzt. Der zweite heftige Schlag ist der Tod von Flatt. Nicht nur, weil er nicht dazukommt, das Rätsel um Ayaka zu lüften, nein, einfach weil der Junge ein liebes Kerlchen ist und das nicht verdient. Aber ist er wirklich tot? So ein ganz kleiner Hoffnungsschimmer bleibt, denn dass die Überwachungskameras präzise ausfallen, könnte ein Zeichen sein. Was in dieser Folge sehr schade ist, dass alles rund um Jesters Identität unverständlich bleibt. Vandelstam ist ein Charakter aus dem Tsukihime-Universum, wer darin also nicht bewandert ist, hat Pech. Die Szenen aus Fate/Zero sind immerhin verständlich geschnitten. Schon irgendwie cool, diese vor allem in einem passenden Stil nachgezeichnet zu sehen. Und ja, Richard ist ein wahrer Fanboy, der zur großen Überraschung nicht einknickt. Süß, wie er Ayaka dann noch einmal fragt. In Sachen Animationen hat die Folge noch einmal ordentlich abgeliefert. Schade nur, dass wir mit diesem Cliffhanger zurückgelassen werden.


Titel: In the Clear Moonlit Dusk
Start: 11. Januar 2026
Genre: Slice of Life, Romanze
Animationsstudio: East Fish Studio, Atelier Peuplier

Folge 11


Yoi läuft Takuto hinterher, der sie nach seiner Liebeserklärung einfach hat stehen lassen. Sie sagt ihm, dass sie seine Gefühle nicht erwidern kann. Kohaku bekommt Besuch von einer alten Sandkastenfreundin. Yoshiko möchte, dass er sie in ein Restaurant begleitet, da sie sich in einen der Mitarbeiter dort verliebt hat. Sie ist völlig überrascht, an Kohaku eine neue Seite zu entdecken, als er ihr von Yoi erzählt. Das Restaurant entpuppt sich als das Nasu-Oyaji und Yoshikos Angebeteter als Yois Vater. Yoi ist bei ihren Freundinnen, dafür arbeitet Takuto. Dieser ist nicht erfreut, Yois Freund mit einem fremden Mädchen so vertraut umgehen zu sehen, und erzählt Kohaku, dass Yoi von seinen Gefühlen für sie weiß. Yoi beschließt, mehr die Initiative zu ergreifen, und verabredet sich nach der Schule mit Kohaku. Doch das Cafe, welches sie besuchen wollen, ist so voll, dass sie sich etwas mitnehmen und zu Kohaku nach Hause gehen. Fast kommt es zu einem Kuss, aber Kohaku zieht sich zurück und fragt Yoi, ob zwischen ihr und Takuto etwas läuft.

Da denkt man, unmöglicher kann Takuto sich nicht verhalten, aber dann macht der Gute einmal seinen Mund auf und siehe da, es gibt doch noch eine Steigerung. Erzählt er Kohaku doch einfach, dass er Yoi seine Gefühle mitgeteilt hat! Geht`s denn noch? Er weiß, dass Yoi und Kohaku zusammen sind. Ihm ist bewusst, dass Yoi ihm gegenüber höchstens freundschaftliche Gefühle hegt. Und wenn er genau zugehört und hingeschaut hätte, hätte er gemerkt, dass zwischen Kohaku und Yoshiko absolut nichts läuft. Aber nicht doch, erst drängt er Yoi die Kenntnis seiner Gefühle auf, dann reibt er Kohaku diese Tatsache unter die Nase. Aber warum? Dass er mit diesem Verhalten eine Menge Schaden anfügen kann, dürfte ihm doch wohl klar sein. Ob Yoi und er wirklich weiterhin nur als Kollegen zusammenarbeiten können, ist nun fraglich. Kohaku, der schon durch Shuns warende Worte irritiert wurde, ist auf jeden Fall verunsichert und fragt sich, wie es zwischen Yoi und Takuto steht. Und genau diese Frage stellt er Yoi dann auch, als sie zusammen sind.


Titel: HELL MODE: The Hardcore Gamer Dominates in Another World with Garbage Balancing
Start: 10. Januar 2026
Genre: Action, Fantasy
Animationsstudio: Yokohama Animation Laboratory

Folge 11


Cecile ist von der Trauer über Mihails Tod vollkommen überwältigt und flüchtet aus dem Anwesen. Zum Glück findet Allen sie relativ schnell und ist für sie da. Er redet ihr gut zu und schlägt ihr sogar vor, einfach irgendwohin wegzulaufen. Das holt Cecile wieder etwas in die Realität zurück und sie lässt sich schließlich von Allen zurück zu ihrer Familie bringen. Die Monate vergehen und Allen ist mittlerweile elf Jahre alt. Die meisten der Monsterdörfer sind ausgelöscht, und eigentlich bleibt nur noch der Bau der Panzerameisen in der Mine als letztes großes Hindernis. Nach tagelangen, kräftezehrenden Kämpfen gegen die Ameisen kann Allen mit seinen Beschwörungen endlich tief in den Bau vordringen und trifft dort schließlich auf die Ameisenkönigin. Auch diese kann Allen nach einem intensiven Kampf besiegen, und damit ist die Mine endlich frei für den Abbau. Durch seinen entscheidenden Beitrag erhält er sogar Anteile an allem, was dort gefördert wird, was ihn besonders freut. Unerwartet taucht jedoch plötzlich Viscount Carnel gemeinsam mit einem Gesandten des Königs auf und fordert, die Minen künftig zusammen zu verwalten. Granvelle möchte das natürlich nicht akzeptieren. Aus diesem Grund lässt Carnel schließlich Cecile entführen, doch die Kidnapper machen einen entscheidenden Fehler und nehmen auch Allen mit. Damit ergibt sich zumindest eine Chance zur Flucht. Allerdings müssen sie zunächst von dem Flugschiff entkommen, auf dem sie sich befinden.

Es ist sehr verständlich, dass Mihails Tod Cecile so sehr erschüttert. Besonders die Erinnerung an seinen Brief, in dem er die Möglichkeit seines Todes bereits erwähnt, trifft sie schwer. Wenigstens hält Allen sein Versprechen und passt auf sie auf. Mit ihrer Rückkehr verändert sich jedoch etwas in Cecile. Das junge Mädchen, das zuvor oft eingebildet oder verzogen wirkt, zeigt sich nun deutlich reifer und entschlossener. Sie will, genau wie Mihail, ihre Pflicht erfüllen und sogar Allen auf der Jagd begleiten, was ihr Vater jedoch noch verhindern kann. Ihr Entschluss steht dennoch fest. Allen kann in den folgenden Monaten ebenfalls viel erreichen, und mit dem zusätzlichen Einkommen aus den Minen kann er sich wichtige Manasteine für die Zukunft sichern. Eigentlich scheint sich alles zum Guten zu wenden, doch die politischen Machtspiele von Carnel machen diese Hoffnung zunichte. Seine Handlanger entführen Cecile. Zwar kann Allen sie kurzzeitig aufhalten, wird dann jedoch ebenfalls außer Gefecht gesetzt und verschleppt. Ein Fehler, denn auch ohne Waffen kann Allen seine Fähigkeiten nutzen, und das bekommen seine Gegner bald zu spüren. Dennoch planen Carnel und der Gesandte weiterhin, sich die Rechte an der Mine zu erpressen. Dafür engagieren sie sogar jemanden, der Zenof ebenbürtig sein soll. Ob Allen gegen diesen Gegner bestehen kann?


Titel: SI-VIS: The Sound of Heroes
Start: 4. Oktober 2025
Genre: Musik
Animationsstudio: Studio VOLN

Folge 23


Die Lage spitzt sich zu, denn die komplette Erde wird von den Xenos bedroht. Priester Archon opfert seine Lebensenergie, um mithilfe des monsterartigen Wesens, das sich der Erde nähert, diese zu zerstören. Sämtliche Regierungen arbeiten zusammen und feuern Raketen auf den Gegner. Doch ohne Erfolg. Als das Monster, die Erde berührt entwickelt sich eine kugelförmige Mirage, die genauso groß ist wie der Planet. Das komplette Team von SI-VIS ist von den vorherigen Ereignissen angeschlagen und mehrere Mitglieder zweifeln an sich selbst und ob ihre Mission überhaupt Erfolgschancen hat. Doch der direkte Angriff von Archon zwingt das Team zum Handeln. Auf der Erde halten sich Siren und Kurios bereit in den Kampf einzugreifen. Als die Lage für die restliche Band aussichtslos erscheint, erklingt Sirens Gesang und gibt ihnen die nötige Kraft, Archon zu besiegen. Kurios unterstützt sie dabei so gut er kann, damit sie durch den Gesang nicht zu viel Kraft verliert. Geleitet durch Sirens Stimme findet auch Nagi wieder zurück. Mit Siren vereint, feiern sie ihren Sieg, doch über ihnen am Himmel thront Apollon.

Dieses Mal kombiniert SI-VIS: The Sound of Heroes emotionale Charakterentwicklung, steigende Spannung und wichtige Enthüllungen. Gleichzeitig legt die Handlung die entscheidende Grundlage für das große Finale, indem sich die Bedrohung zuspitzt. Die letzte Szene deutet zudem darauf hin, dass das Finale nicht ohne Verluste ausgehen wird. Das Team von SI-VIS ist gespalten, sowohl emotional als auch im Kampf. Konflikte innerhalb der Gruppe sorgen dafür, dass ihre Zusammenarbeit ins Wanken gerät. Besonders Nagi kämpft mit Selbstzweifeln und ob sie der Verantwortung überhaupt gewachsen ist. Kaum ist der vermeintliche Endgegner da, ist er auch schon platt gemacht. Für das, dass die Erde kurz vor der Auslöschung war und eine weltkugelgroße Mirage den Planeten verschlingen wollte, geht innerhalb gefühlt einer Minute der Sieg an SI-VIS. Etwas mehr Spannung wäre wünschenswert gewesen. Ein zentrales Thema ist erneut die Kraft der Musik und die Erkenntnis, dass die Figuren nur dann eine Chance haben, wenn sie zusammenfinden und ihre Kräfte vereinen. Der zentrale Schlüssel hierfür ist wieder mal Siren. Sie und Kurios als zentrale Figuren lassen alle anderen untergehen und retten der Erde den Hintern.

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