Media Monday #435

Lesezeit: 2 Minuten

Seit dem 18. Dezember 2017 nimmt Geek Germany am Media Monday teil, der jede Woche vom Medienjournal ausgerichtet wird. Dabei wird ein Lückentext zur Verfügung gestellt, den wöchentlich ein anderer Redakteur von Geek Germany beantwortet.

Media Monday #435 wird präsentiert von Hero Kage

1. Wenn am Donnerstag – mittlerweile ja auch immer öfter hierzulande – wieder Halloween gefeiert wird interessiert mich das wenig. Ich finde es sehr viel interessanter wieder darüber zu lesen, wo die Ursprünge des Festes liegen.

2. Meiner Meinung nach sollte Tucker and Dale vs Evil in keiner Sammlung eines ambitionierten Horrorfilm-Fans fehlen, schließlich schafft es kein anderer Film so gut, das Genre aufs Korn zu nehmen und gleichzeitig zu zeigen, was guten Horror ausmacht.

3. Jump-Scares, Psycho-Terror, fiese Clowns und böse Geister; am meisten grusele ich mich ja bei nicht-sichtbarem Spuk und Horror. Wenn also die Psyche der Protagonisten und der Zuseher strapaziert wird.

4. Zwischen dem gruseligen Monat und dem weihnachtlichen Monat liegt ja nun auch stets der November. Für mich die passende Zeit, um noch einmal zu überprüfen was man auf den Lese-, Film- und Serienstapel noch angesammelt hat und zu planen, diese noch in diesem Jahr abzuarbeiten.

5. Langsam kann ich es nicht mehr hören, dass bekannte Filmemacher Probleme mit Comic-Verfilmungen haben. Sie sind erfolgreich, gefallen den Leuten und liefern neben der Popcornunterhaltung sehr oft mehr, das die Zuseher eintauchen lässt.

6. Die jüngst durch die Zeitumstellung “gewonnene” Stunde habe ich zum Schlafen genutzt und meinen durch Krankheit verdrehten Schlafrhythmus wieder in Ordnung gebracht.

7. Zuletzt habe ich den Film zur Anime-Serie Konosuba im Kino gesehen und das war wieder einmal beste Kinounterhaltung, weil die Art der Comedy genau mein Ding ist und die Vorstellungen bei uns im Stadtkino immer nur Leute sehen, die am Film interessiert sind. Das macht das ganze Erlebnis viel besser.

Sharing is caring / Artikel teilen:

Hero Kage

Hero Kage ist Test Engineer für einen der weltweit größten Chiphersteller und sorgt unter anderem dafür, dass die Elektronik in Autos richtig funktioniert. In seiner Freizeit erholt er sich mit jedem Medium, das eine Geschichte bieten kann, die ihm gefällt. Dabei unterscheidet er nicht zwischen einzelnen Medien. Es geht ihm nur darum, besonders gut unterhalten zu werden. Zudem ist er auch noch passionierter Brett- & Kartenspieler und immer für ein neues Spiel zu begeistern.

avatar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Ayres
Redakteur

Geradezu lächerlich, dieses Herumgehacke auf Marvel-Filmen. Was erwarten die Leute denn? Dass hier plötzlich ein Kunstanspruch verfolgt wird und man hochtrabende Dialoge um die Ohren gehaut bekommt? Mir scheint einfach die Angst dahinter zu stecken, mit den eigenen Produktionen weniger Aufmerksamkeit zu bekommen in einer Zeit, in der es dank Streamingalternativen viele Leute weniger als 5x im Jahr ins Kino zieht.

Taria
Redakteur

Ich finde es auch lächerlich, wie man auf die Marvel-Filme derartig herumhacken kann und ihnen alles Mögliche abspricht oder sie gar abscheulich nennt (Francis Ford Coppola). Einmal ist die Zielgruppe eine gänzlich andere, zweitens sollte man nie behaupten, dass da keine Gefühle etc. transportiert werden, nur weil man selbst nicht damit warm wird oder nichts davon hält.

Ayres
Redakteur

Ist schwer etwas über die Meinung der beiden zu sagen, ohne Bezug auf deren Alter zu nehmen. Das lässt es schnell despektierlich wirken, aber sie sind nunmal auch nicht zwingend die Zielgruppe. Die sollen ruhig bei dem bleiben, was sie machen. Damit sind ja auch nicht unerfolgreich und die Zielgruppe dafür ist zweifelsohne vorhanden.

Interessant finde ich auch, dass diese ganzen Ermüdungserscheinungen immer nur von Leuten vorgehechelt werden, die damit nichts anfangen können. Da hört man immer “ständig kommen nur Marvel-Filme ins Kino”, dabei sind es gerade einmal 2-3 im Jahr.

Taria
Redakteur

Wie gesagt, man muss es ja nicht mögen, aber man sollte dennoch keine solchen Aussagen tätigen. Scorsese ist bereits zurückgerudert und meint plötzlich, dass es eine andere Art Kino ist. Man kann halt nicht für alle sprechen, wenn man schlichtweg nicht die Zielgruppe ist, und es einem missfällt. Die Erfolge der Marvel-Filme sprechen eigentlich für sich.

Diese Leute sehen wohl nicht den Rest des Kinoprogramms. Wobei 2-3 Filme pro Jahr für ein Franchise jetzt auch nicht so wenig sind. Würde man 2-3 StarWars-Filme jedes Jahr bringen, würden die Leute wohl genauso reagieren.