Anime Winter Season 2023 / Woche #1

In diesem wöchentlichen Format begleiten wir The Eminence in Shadow von der ersten bis zur letzten Episode. Neben einer kurzen Zusammenfassung der Episode lest ihr die persönliche Meinung des jeweiligen Redaktionsmitglieds. Weitere Besprechungen diverser Anime-Serien befinden sich in unserem Episodenguide. 

Titel: The Eminence in Shadow
Start: 5. Oktober 2022
Genre: Action, Fantasy
Animationsstudio: Nexus

Episode 14

Cid ist zu keinem Zeitpunkt des Kampfes in Gefahr. Selbst als Olivier ihm ihr Schwert durch die Brust rammt, verzieht er keine Miene. Eher das Gegenteil, er bleibt ruhig, nur um sie festzuhalten und ihr dann wie ein wildes Tier in den Hals zu beißen und ein Stück herauszureißen. Dadurch stirbt (oder besser gesagt verschwindet) Olivier und Aurora und Nelson könnnen kaum glauben, was sie gerade gesehen haben. Nelson glaubt dennoch die Oberhand zu haben und zeigt, dass das Heiligtum voll von Olivier-Klonen ist, die nun Cid angreifen. Dieser hat mittlerweile aber wieder seine Magie reaktiviert. Er brauchte nur etwas Zeit und dadurch ist es egal, wie viele Gegner er hat. Der Kampf ist ein Kinderspiel. Schließlich ist es Zeit für seinen ultimativen Skill, der selbst dann nicht gestoppt wird, als sein Herz von einer der Oliviers durchbohrt wird. Nach dem Ausprechen von “Atomic” vergeht das Heiligtum in einer riesiegen Lichtsäule und Nelson und die Olivier-Klone sind Geschichte. Aurora, deren mentaler Körper sich langsam auflöst, bedankt und verabschiedet sich von Cid und sagt ihm noch etwas, dass er tun soll, wenn er ihren echten Körper findet. Damit sind die Probleme im Heiligen Königreich vorerst gelöst und Shadow Garden zieht sich zurück. Alexia, Rose und Natsume einigen sich ebenfalls auf eine Art Bündnis, um stärker zu werden und Informationen zu sammeln. Zurück zu Hause haben Alexia und Iris noch ein Gespräch und was vor allem dadurch klar wird ist, wie schwach Iris’ Position jetzt ist und sie dadurch etwas unvorsichtig zu werden scheint.

Man kann diese Folge in einem Wort ganz einfach zusammenfassen: COOL. Der Grund dafür ist ganz einfach, von Story, Musik, Regie und der abschließenden Präsentation her ist alles darauf ausgelegt, Cid besonders gut ausschauen zu lassen. Alleine die Szene, in der er zuerst durchbohrt wird und dann mal ganz einfach einen auf Zombie macht und Olivier den Hals aufreißt, besitzt eine hervorragende Choreographie vom Anfang bis zum Schluss und ist selbst nur der Auftakt zum wahren Höhepunkt von “I Am Atomic”, welches wieder dieselben akustischen Elemente nutzt wie beim ersten Mal. Selbst das vermeintliche Durchbohren seines Herzens dient nur dazu, den Coolness-Faktor von Cid hervorzuheben. Warum eigentlich “vermeintliches Durchbohren”? Nun, wie Cid Aurora auf ihre Frage nach dem Kampf antwortet, hat er nämlich einfach sein Herz mit Magie verschoben. Das beweist zwar einerseits Cids Stärke, aber auch seinen Wahnsinn. Ein normaler Mensch würde zumindest den Schmerz empfinden, doch die Zuschauer wissen schon seit der ersten Folge, dass Cid nicht alle Tassen im Schrank hat. Die Abschiedsszene zwischen Aurora und Cid ist dann schon fast das genaue Gegenteil, ruhig und leise. Es scheint zudem fast so, als könnte man einen Blick auf den wahren Cid erhaschen, wenn auch nur für einen Moment. Schließlich gibt es noch einige Informationen und Hinweise, wie die Verbindung zwischen Aurora und Diablos, den schlechten Stand des Königreichs und ein Mal, dass Rose zu plagen scheint. Es bleibt spannend.

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