Anime Fall Season 2021 / Woche #5

In diesem wöchentlichen Format begleiten wir die Serien Mieruko-chan, AMAIM: Warrior at the Borderline, The Aquatope on White Sand, The Faraway Paladin, The Heike Story undTaisho Otome Fairy Tale von der ersten bis zur letzten Episode. Neben einer kurzen Zusammenfassung der Episode lest ihr die persönliche Meinung des jeweiligen Redakteurs. Weitere Besprechungen diverser Anime-Serien befinden sich in unserem Episodenguide. 

Titel: AMAIM: Warrior at the Borderline
Start: 4. Oktober 2021
Genre: Action, Science-Fiction
Animationsstudio: Sunrise Beyond

Episode 5

Dank Gai findet Amo den Ort, in dem Rise mit ihrer Familie lebte. Dank der netten Hilfe einiger Leute erfährt er auch mehr über die nette Frau, muss aber auch die traurige Nachricht ihres Todes weitergeben. Er erfährt auch, dass ein neuer Stellvertreter den Ort schikaniert und Menschen plötzlich verschwinden. Als wieder jemand verschwindet, gehen die Leute vor dem Stutzpunkt protestieren. Diese Aktion bringt jedoch nichts, im Gegenteil, sie werden zum Tode verurteilt. Amo kann dies nicht einfach so hinnehmen. Er holt sich Kenbu zund schlägt zurück. Gai kann in der Zeit nicht nur die Konten des Stellvertreters freilegen, somit belegen, dass dieser illegalen Menschenhandel betreibt, nein, er kann auch die Nachrichten hacken und diese Information im ganzen Land verbreiten. Da Amos Entschluss feststeht, weiterzukämpfen, schließt er zu Gashin auf.

Vieles in der fünften Folge von AMAIM: Warrior at the Borderline überrascht nicht. Amo erfährt von weiteren Gräueltaten des Feindes und sein Entschluss, nicht einfach zu zuzusehen, sondern zu kämpfen, folgt. Trotzdem fühlt sich die Folge nicht langweilig an, denn es gibt ein paar interessante Einschübe. So wird die dritte Pilotin kurz schon angeschnitten, unser rothaariger Kommender bekommt einen neuen Mecha und macht sich auf die Jagd nach Ghost, der wiederum baut sich gerade wieder neu zusammen, wobei ich da sehr hoffe, dass es dazu noch eine logische Erklärung gibt. Er hackt sich seine Ersatzteile ja nicht aus dem Stein! Genauso sollten Gais Hackerangriff Spuren hinterlassen, wenn der im Militärserver herumwandert. Allgemein wirkt die kleine K.I sehr überpowert, denn mit den Fähigkeiten, könnte er so vieles alleine lösen. Na ja, seine Detektiv-Conan-Anspielung ist auf jeden Fall gelungen!

 

Titel: The Aquatope on White Sand
Start:
  9. Juli 2021
Genre:  Slice of Life
Animationsstudio: P.A. Works

Episode 16

Nach harten Arbeitstagen kommt ein Wohlfühlwochenende gerade recht. Genau das denken sich Kukuru und Fuuka und planen gemeinsam mit Udon einen Entspannungstag. Eingeladen sind die Kolleginnen und Kollegen aus dem Aquarium. Sie starten mit einem Mango-Cocktail und Sandwiches. So kann Udon ihre Kochkünste verfeinern. Zum Programm gehören Gesichtsmasken, Yoga, Kartenspiele und Kukurus besondere Massage. Chiyu ist hier die Testperson. Kukuru bemüht sich wirklich, doch ihr fehlt die Erfahrung, wie Chiyu feststellen muss. Diese kann allerdings massieren und so kann sich Kukuru entspannen. Zu Beginn ist Kuuya der Hahn im Korb. So schlimm ist die Sache allerdings nicht, denn es gibt Pfirsichschnaps, den er sich gönnt. Um frische Luft zu schnappen, macht er sich auf den Weg Richtung Strand und wird von Kai und Eiji aufgegabelt. Das Abendessen wird eine Art Wettkampf, denn Kuuya, Eiji und Chiyus Sohn dürfen raten, welche Fischsorte sich in den Teigbällchen verbirgt. Für alle war dieser Tag etwas Besonderes und endet mit einem kleinen Feuerwerk.

Ein Tag ohne Aquarium. Genau das gibt es auch in The Aquatope on White Sand. Kukuru und Fuuka möchten einfach für einen besseren Zusammenhalt der Gruppe sorgen und vor allem, dass sie sich besser kennenlernen. Sehr gut zu sehen ist es, dass sich die Mitarbeiterinnen des Pinguingeheges und aus dem Marketing kaum kennen. Die meisten Ideen des Tages gehen vermutlich auf Fuukas Einfälle zurück. Mit Gesichtsmasken und Yoga kennt sie sich durch ihre Gesangskarriere aus. Es scheint auch alles Spaß zu machen und sie können sich entspannen. Bei Chiyu merkt man zu Beginn ihre Zurückhaltung, wohingegen ihr Sohn total begeistert ist. Während Kukurus Massageversuch unterhalten sich die beiden auch ganz in Ruhe. Kuuya hat mir zu Beginn leidgetan, da er als einziger Mann mit sieben Mädchen im Raum sitzt. Unterstützung bekommt er dann ja immerhin. Das Feuerwerk ist ein perfekter Abschluss. Auch eine Folge ohne Fische, Pinguine, das Tingaara und strenge Chefs schafft es zu überzeugen.

Titel: The Faraway Paladin
Start:
  9.  Oktober 2021
Genre:  Action, Fantasy, Abenteuer
Animationsstudio: Children’s Playground Entertainment

Episode 4

Zuerst sieht es so aus als hätte Gus Stagnate zumindest für einige Zeit den Gar ausgemacht. Doch leider hat Stagnate mit Gus gerechnet und einzig und allein sein Interesse für Wil verhindert, dass die Familie an Ort und Stelle ausgelöscht wird. Mit einem geschenkten Tag und Stagnates Worten im Kopf, bricht Wil fast zusammen doch Mary, seine Mutter, wie sie noch einmal betont, macht ihm Mut. Gestärkt und mit Rückhalt stellt sich Wil also dem Gott entgegen und auch den untoten, ehemaligen Kameraden seiner Eltern, doch er hat keine richtige Chance. Bis die Göttin Gracefeel auf seine Gefühle antwortet und zu seiner Schutzgöttin wird. Damit wendet Wil das Blatt. doch Stagnate hat wieder ein Ass im Ärmel. Denn all das war nur Ablenkung um sich die Seelen von Mary, Blood und Gus zu holen.

The Faraway Paladin hat von Beginn an immer wieder gezeigt, dass Wil Erinnerungen aus einem früheren Leben besitzt Zumindest bruchstückhaft. Das ist in dieser Folge besonders wichtig, weil Wils Motivation sich einzig und allein darum dreht, dass er dieses neue Leben “besser” leben will als das letzte. Wofür Mary ihm eine Ohrfeige gibt. Weil es sie als Mutter wütend macht, dass ihr Sohn sich an etwas misst, dass in diesem Leben nicht relevant ist. Wunderbar umgesetzt ist dann auch die Unterhaltung mit Gracefeel im Sternenmeer, wo alle Seelen wandern. Ihr Motiv als Göttin, die mit ihrer Laterne den verstorbenen Seelen den Weg weist steht im Kontrast zu Stagnate der die Seelen an eine Welt bindet. Der Adaption der Light Novel geschuldet blieben diesmal einige Details auf der Strecke, die aber mehr zum World Building beitragen und deshalb vielleicht noch später kommen. Stark ist diese Folge auf jeden Fall und die Frage, ob Wil seine Eltern noch retten kann, wird wohl die nächste Folge beantworten.

Titel: The Heike Story
Start:
15. September 2021
Genre: Historie
Animationsstudio: Science Saru

Episode 8

Biwa macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter und schlägt sich, wie einst ihr Vater, mit Straßenmusik durch. Die Heike müssen sich wieder zum Kampf stellen. Doch Sukemori feiert lieber als sich um die Bedrohung zu kümmern und Koremori führt schon wieder ein Heer in eine vernichtende Niederlage. Die Heike wären mit 70 000 Mann in einer offenen Feldschlacht dem Gegner zwar haushoch überlegen, doch die Minamoto haben die schlaue Idee, den Kampf in waldig-bergiges Gelände zu tragen, wo ein Großteil der Heike-Kavallerie in eine Schlucht stürzt. Tokuko und ihr kleiner Sohn, mittlerweile vielleicht drei Jahre alt, fliehen mit dem kaiserlichen Hof aus Kyoto, zunächst in das verlassene Fukuhara, dann übers Meer. 

Es war abzusehen. Ohne Kiyomori, den Tywin Lannister der Heian-Zeit, geht es mit den Heike bergab. Schon wieder eine Niederlage, begleitet vom Gesang der blinden Sängerin, zu Trommelschlag und wehendem weißen Haar, wie die flatternden weißen Banner der Minamoto. Die gewinnen mittlerweile an Kontur. An die Heike mit ihren komplizierten Verwandschaftsverhältnissen hatte man sich in den letzten Folgen gewöhnen können. Die Minamoto blieben recht undefiniert. Nun bleiben Gesichter in Erinnerung: Yoritomo, mit den hager-dümmlichen Zügen wohl eher kein Held. Yoshinaka, der struppig-muskulöse Naturbursch. Und Tomoe, die Kriegerin. Tokukos Flucht per Schiff sollte misstrauisch stimmen, denn da war doch Biwas Vision von bedrohlichen Wellen in den ersten Folgen …

Titel: Mieruko-chan
Start: 03. Oktober  2021
Genre: Horror, Supernatural, Komödie
Animationsstudio: Passione

Episode 4

Yulia Niguredo geht in Mikos Parallelklasse und kann bereits seit ihrer Kindheit Geister sehen. Sie will ein Exorzist werden und vermutet, dass Miko die gleiche Gabe wie sie besitzt. Nach dem Sportunterricht lockt sie sie in den Geräteraum und konfrontiert sie mit ihrer Vermutung, doch Miko erkennt, dass Yulia die Geister nicht so deutlich wahrnehmen kann wie sie. Um sie nicht in Gefahr zu bringen, verweigert Miko die Zusammenarbeit und rät Yulia, ebenso wie sie die Geister einfach zu ignorieren. Doch Yulia missversteht Mikos Worte, die sie für eine Drohung hält. Auf dem Heimweg trifft Miko auf eine verwirrte alte Dame und bringt sie nach Hause. Dort wartet bereits ihre besorgte Tochter, aber auch ein Geist taucht auf, der Zahlen vor sich hinmurmelt. Miko erkennt, dass diese Zahlen etwas mit der alten Dame zu tun haben, tippt sie in ihr Handy und zeigt sie ihr. Zielstrebig geht die alte Dame ins Haus und öffnet mit den Zahlen den Safe ihres verstorbenen Ehemannes, in dem er ein Geschenk für sie hinterlegt hat. Der Geist bedankt sich bei Miko. Am nächsten Tag sieht sie ihn in der Schlange vor dem Froschgeist wieder. 

Waren die schattenhaften, ghoulartigen Geister in Mieruko-chan bisher vorwiegend ziellos unterwegs, so taucht nun ein Geist auf, dem noch etwas auf dem Herzen liegt, und der deswegen vor seinem alten Haus herumgeistert. Doch da ihn niemand sehen oder hören kann, nicht einmal seine Ehefrau, kann sein Anliegen nicht ausgeführt werden. Zum Glück erkennt Hana die Zusammenhänge und kann, ohne zuzugeben, dass sie den Geist gehört hat, dazu beitragen, dass sich sein Wunsch erfüllt, woraufhin er seine Existenz anscheinend beendet, indem er sich fressen lässt. Ob der puddingliebende Geist aus Mikos Haus auch diesen Weg gegangen ist? Yulia dagegen sucht die Konfrontation mit Geistern. Allerdings kann sie nur die harmlosen Wesen sehen, die wirklich gruseligen Geister nimmt sie überhaupt nicht wahr. Dass sie wegen ihrer Gabe gehänselt und ausgeschlossen wurde, ist kein Wunder. Ebenso verständlich ist ihr Wunsch, ein großer Exorzist zu werden, auf den alle anderen neidisch sein können.

Titel: Taisho Otome Fairy Tale
Start: 9. Oktober  2021
Genre: Slice of Life, Komödie, Romanze
Animationsstudio: SynergySP

Episode 4

Yuzu kümmerst sich fleissig um den gesamten Haushalt, doch bei der sommerlichen Hitze bricht sie mit hohem Fieber zusammen. Während Tamahiko völlig hilflos ist, nimmt Tamako die Sache in die Hand und holt den Doktor aus dem Dorf. Dieser hält Tamahiko eine Standpauke, dass er so rücksichtslos war, Yuzu sich hat überarbeiten zu lassen. Tamahiko macht sich Gedanken, dass Yuzu an seiner Seite nicht glücklich werden kann. Auch Tamako meint, dass Yuzu jemand anderen heiraten sollte, doch diese will Tamahiko nicht allein lassen. Als Tamahiko nach Yuzu sieht, findet er sie nach Luft ringend mit einem blutverschierten Brustwickel vor. Sie hat sich bei dem Versuch, den zu engen Wickel zu lockern, die Hand blutig gekratzt. Tamahiko lockert den Wickel und entdeckt, dass seine Braut eine beachtliche Oberweite besitzt. Als er ihre Beziehung beenden und Yuzu heimschicken will, weigert Yuzu sich und Tamahiko erkennt ihre starke Persönlichkeit. Am nächsten Tag ist Yuzu wieder ganz die Alte. Beim Frühstück erklärt Tamako, dass sie abreisen will, um Ärztin zu werden.

Die Charaktere in Taisho Otome Fairy Tale entwickeln sich langsam, jeder ganz auf seine Art. Während Tamahiko noch viel grübelt und sich in Frage stellt, handelt Tamako in der Notlage, ohne lange nachzudenken, und übernimmt wie selbstverständlich die Aufgaben, die sie erledigen kann. Dabei erkennt sie ihre Fähigkeiten und entschließt sich, einen Beruf zu erlernen, der hauptsächlich von Männern ausgeübt wird. Sie weiß, wie die Menschen um sie herum sie sehen und dass sie oft verkannt wird, doch daraus zieht sie ihre Stärke, was ihr bei ihren Zukunftsplänen sicherlich helfen wird. Yuzu dagegen übernimmt sich völlig, weil sie nicht auf sich selbst achtet, sondern nur auf Tamahiko und Tamako. Dabei besitzt sie allerdings eine innere Stärke, die es ihr erlaubt, Tamahiko zur Seite zu stehen und auch dann glücklich zu werden, wenn dieser sie nur eingeschränkt beschützen kann. Dennoch dürfte es ihr nicht schaden, etwas selbstbewusster zu werden, was ihre Haare und auch ihre Oberweite angeht. Sie passt nunmal nicht in die gängige Norm, aber das tun Tamahiko und Tamako auch nicht.

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