Quin Zaza – Die letzten Drachenfänger

Lesezeit: 3 Minuten

Wie mögen wohl Drachen schmecken? In Quin Zaza – Die letzten Drachenfänger werden die schuppigen Gesellen nämlich gejagt und verspeist. Doch ist die Drachenjagd alles andere als ungefährlich oder ruhmreich. Begleitet den Drachenjäger Mika und die Crew der Quin Zaza auf ihren Abenteuern, welche Manga Cult seit Februar 2019 veröffentlicht.

  

Die Crew des Luftschiffes Quin Zaza gehört zu einer der letzten Drachenjägern, da diese Tätigkeit so einige Gefahren mit sich bringt und bei ihren Mitmenschen nicht gerade angesehen ist. Aber Erfolg wird reich belohnt, da alles verwertet und verkauft wird. Besonders Mika erkennt sofort einen schmackhaften Drachen und will sein Aroma nach Möglichkeit nicht verderben. Bei der Jagd selbst kennt sich ebenso keiner so gut aus wie er, da er stets weiß, wie seine Beute tickt. So findet er auch zusammen mit Takita einen kleinen Drachen an Bord des Schiffes, welcher nach erfolgreichen Fang in der Bratpfanne landet. Wenn sie nur wüssten, dass ihr Snack lebendig zwei Milliarden wert war. Allerdings sind Drachen nicht die einzige Gefahr am Himmel, sondern auch Luftpiraten, die es auf die Beute des Schiffes abgesehen haben.

Ein bunter Haufen

Originaltitel Kuutei Dragons
Jahr 2017
Bände 1 / ?
Genre Taku Kuwabara
Autor Manga cult (2019)
Verlag Action, Abenteuer, Fantasy

Im ersten Band stehen vier Personen besonders im Zentrum der Aufmerksamkeit: Mika, Takita, Varnabell und Gifraud. Jeder von ihnen könnte nicht unterschiedlicher sein, so sind auch ihre Motive, warum sie auf der Quin Zaza sind. Mika liebt Drachen über alles, besonders die Jagd und ihr Fleisch. Seine Begeisterung wirkt auf seine Mitmenschen eher befremdlich. Takita ist neu auf dem Schiff und muss sich an vieles gewöhnen, sie ist ein aufgewecktes Mädchen, welche ihre Schulden abbezahlen will. Varnabell oder auch oft Varney genannt ist oft recht ernst, aber sie kümmert sich gut um Neulinge wie Takita. Gifraud ist auf der Quin Zaza, weil schon sein Vater Drachenjäger war und es eine Legende von einem leuchtenden Drachen gibt, deren Wahrheitsgehalt er prüfen will. Er ist sehr gewissenhaft und genau, er kann zudem das ungerechte Verhalten Außenstehender nicht akzeptieren.

Kann das wirklich schmecken?

Das Aussehen der Drachen mag für den einen oder anderen Leser gewöhnungsbedürftig sein, da sie eher nicht der üblichen Vorstellung der westlichen oder fernöstlichen Vertretern entsprechen. Sondern eher bizarren Wesen gleichen, die sehr vielseitige Formen und Fähigkeiten haben. Allerdings hat Quin Zaza – Die letzten Drachenfänger gerade dadurch einen besonderen Wiedererkennungswert gegenüber anderen Werken mit dem Schwerpunkt Drachen. Hinzu kommt noch die ungewöhnliche Thematik der Essenszubereitung, es gibt sogar richtige Rezepte zum Nachmachen. Problem wird wohl nur das fehlende Drachenfleisch sein, es ist dennoch ein schönes Gimmick.

Erster Eindruck:

Den ersten Band von Quin Zaza – Die letzten Drachenfänger finde ich noch sehr episodenhaft und dadurch fehlt eine gewisse Spannung, was sich hoffentlich in den nächsten Bänden ändern wird. Das Werk hat aber sonst einige gute Ansätze und könnte zu einer meiner Lieblingsserien werden, wenn sich eine zusammenhängende Geschichte herauskristallisiert. Die Welt finde ich nämlich jetzt schon sehr interessant und möchte gerne noch mehr darüber erfahren. Ansonsten mag ich schon jetzt die Figuren sehr, besonders Mika ist ein sympathischer Kauz, der nur dann Elan zeigt, wenn es ums Drachen jagen oder essen geht. Seine Hintergrundgeschichte interessiert mich sehr und bin daher gespannt, wann diese gelüftet wird. Einen Blick ist die Serie auf jeden Fall wert. Ich bin froh, dass Manga Cult den Titel auf deutsch bringt, da ich Printmedien bevorzuge und deshalb auf den Kauf der weiteren englischen E-Book-Bände so verzichten kann.

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Taria

Taria arbeitet seit einigen Jahren für einen großen Automobilzulieferer in der Produktion. Abseits von der Arbeit beschäftigt sie sich in ihrer Freizeit vor allem mit Manga, Animes und Videospielen, in diesen Bereichen hat sie genretechnisch einen sehr breiten Geschmack bewiesen. Weiterhin sammelt sie gerne Figuren und anderes Merchandise von den Serien Gintama und JoJo's Bizarre Adventures.

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Aki
Redakteur

Eigentlich wollte ich im Laden erst einmal reinblättern, nur waren die Bände eingeschweißt. Ok also kaufen oder nicht kaufen. Wer mich kennt, kann sich denken, dass ich mit einem Band an der Kasse stand. Immerhin kann ich nach einem Band ja auch wieder aufhören, wenn er mir nicht gefällt. Zu Hause habe ich das gute Stück ausgepackt und gelesen. Ich bin froh über meine Entscheidung, denn mir gefällt der erste Band sehr gut. Die Rezepte sind eine lustige Idee. Allgemein erinnert mich das Feeling an Das Schloss im Himmel mit seinem Luftschiff und an Planets, was die Mannschaft angeht.
An Mika habe ich auch gleich einen Narren gefressen, da er schon ein wenig freaky ist aber auf sympathische Art. Ansonsten finde ich die eine Dame, Vinni (glaube ich), recht cool. Ich hoffe, dass noch genau erklärt wird, warum sie am Boden kein Zuhause mehr hat.
Ich bin wirklich gespannt, weile Abenteuer noch kommen und ob noch so was wie ein roter Faden sich entwickelt. Band eins ist auf jeden Fall eine schöner Einstieg in eine interessante Welt, bei der es halt keine Walfänger sondern Drachenfänger gibt.