My Roommate is a Cat

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren, schließlich kann sich kaum jemand dem Charme dieser Fellknäuel entziehen. Doch für den Krimiautor Subaru Mikazuki sind diese Wesen Neuland, allerdings ändert sich das plötzlich, als er einen kleinen Streuner mit nach Hause nimmt. Der Manga My Roommate is a Cat von Tsunami Minatsuki und As Futatsuya erzählt die Geschichte einer Freundschaft der besonderen Art, die jeweils aus der Sicht von Katzenbesitzer Subaru und der Katze Haru geschildert wird. Carlsen Manga sorgt seit Ende April 2020 dafür, dass sich interessierte Leser an My Roommate is a Cat erfreuen können. Zudem wurde der Manga-Titel aus zwölfteilige Anime-Serie umgesetzt.

   

Der Krimiautor Subaru Mikazuki ist kein Freund von Menschengruppen, eigentlich eher generell von Menschen. Deshalb ist er sauer als ihn sein neuer Lektor Atsushi in ein beliebtes Café einlädt, um ihm Material für den neuen Roman zu bringen. Nachdem das erledigt ist, geht Subaru an das Grab seiner Eltern und dort findet er eine streunende Katze. Beim Anblick dieses Fellknäuels hat er eine zündende Idee für seinen neuen Roman und nimmt es spontan mit nach Hause für weitere Inspirationen. Doch er hat eigentlich gar keine Ahnung von Katzen und ihre Handhabung. So weiß er nicht zu deuten, warum sein neuer Mitbewohner ihm Futter vor seiner Tür hinlegt. Es wird ihm allerdings später klar als er vor Hunger und Erschöpfung zusammenbricht und Atsushi ihn auf den Boden liegend vorfindet.

Eine wachsende Freundschaft

Originaltitel Doukyonin wa Hiza, Tokidoki, Atama no Ue.
Jahr 2013
Band 1 / ?
Genre Komödie, Drama, Slice of Life
Autor Tsunami Minatsuki
Mangaka As Futatsuya
Verlag Carlsen Manga
Veröffentlichung: 28. April 2020

Subaru gibt seinen neuen Mitbewohner den Namen Haru, doch dieser verbindet diesen Laut wiederum eher mit Fressen. Der Lektor Atsushi kommt ebenso immer öfters zu Besuch, da er ein absoluter Katzennarr ist, was weder Subaru noch Haru wirklich begrüßen. Dennoch ist er für Subaru eine große Hilfe, wenn es um den Umgang mit Haru geht. Denn als Neuling in der Katzenhaltung ist das Verhalten dieses Tieres für ihn ein Buch mit sieben Siegeln. Da liegt Haru einmal auf der Tastatur des Laptops, dann rennt er wild in der Gegend herum und fängt das randalieren an. Subaru hätte nicht gedacht, dass eine Katze ihn so auf Trab halten würde und ihn trotz seiner Abscheu vor Menschen dazu bewegt, in einer Tierhandlung Futter zu kaufen.

Eine Geschichte aus zwei Perspektiven

My Roommate is a Cat besitzt eine Besonderheit, denn erst wird dem Leser Subarus Sicht des Geschehens gezeigt. Im Anschluss wird dieselbe Geschichte aus Harus Perspektive erzählt, die quasi die Auflösung seines Verhaltens darstellt. Aber gleichzeitig bietet dieses Weise der Darstellung die Möglichkeit, auf beide Charaktere genauer einzugehen und ihre Leben zu zeigen, die sie vor ihrem Treffen hatten. Subaru erkennt, dass er seine Eltern vielleicht doch auf die eine oder andere Reise hätte begleiten sollen. Währenddessen erzählt Harus Sicht von den vielen Schwierigkeiten und einer gewissen Tragik seines Lebens. So musste er mit seinen Geschwistern allerhand Gefahren meistern, ging mit ihnen auf Futtersuche und war bei ihnen als sie starben. Atsushi wirkt da wie ein Bindeglied zwischen den beiden, da er Subaru viel über Katzen erklärt. Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich mit der Zeit auch hier eine Freundschaft entwickeln würde.

Erster Eindruck

Mir gefällt der erste Band von My Roommate is a Cat wirklich sehr gut. Ich liebe Katzen ja sowieso und hier ist die Geschichte auch schön aus beiden Perspektiven erzählt. Meistens liest man ja entweder nur aus der Sicht der Katze oder ihres Halters, daher ist dieser Titel mal echt erfrischend. Zudem mag ich die Charaktere alle schon sehr gerne, auch wenn mir Subaru etwas zu übertrieben menschenscheu ist. Aber seine etwas schusselige Art mit Haru gefällt mir wiederum. Was etwas negativ ist, aber nicht am Manga an sich liegt, ist ein kleiner Übersetzungsfehler. Denn Subaru wird im Band als Mystery-Autor betitelt und macht da einen sehr häufig auftretenden Fehler, da Mystery auf deutsch eine andere Bedeutung hat als im Englischen. Aber sieht man über diese Kleinigkeit hinweg, ist es ein echt schönes Werk und Katzenliebhaber kommen auf ihre Kosten.

© Carlsen Manga


Seit dem 28. April 2020 im Handel erhältlich:

Taria

Taria arbeitet seit einigen Jahren für einen großen Automobilzulieferer in der Produktion. Abseits von der Arbeit beschäftigt sie sich in ihrer Freizeit vor allem mit Manga, Animes und Videospielen, in diesen Bereichen hat sie genretechnisch einen sehr breiten Geschmack bewiesen. Weiterhin sammelt sie gerne Figuren und anderes Merchandise von den Serien Gintama und JoJo's Bizarre Adventures.

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3 Comments
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Ayla
2. Juni 2020 12:49

Kann dem Fazit nur zustimmen. Mir hat der erste Band nämlich auch sehr gefallen, eine süße Story mit hübschen Zeichnungen. Ich bin mit Katzen aufgewachsen und liebe diese Fellnasen sehr, deshalb ist der Manga genau das Richtige für mich. Die unterschiedlichen Sichtweisen sind wirklich spannend, da habe ich mich stellenweise gefragt, was wohl meine Katze so denkt und wie ich das vielleicht teilweise wie Subaru missverstehe. Im Verhalten von Haru habe ich sowieso meine Katze häufiger mal erkannt. Die Charaktere mag ich sowieso schon gerne, vielleicht sollte ich auch in den Anime mal reinschauen.

Alva Sangai
3. Juni 2020 15:58

Mag auch Katzen sehr. 🙂 Wäre meine Nachkaufliste nicht so extrem lang, dann wäre er schon längst auf meinem Tisch X__X

Ivy
Ivy
5. Juni 2020 11:08

Jetzt freue ich mich noch mehr aufs Lesen. Seit zwei Wochen liegt das Manga auf meinen Tisch und morgen wird es endlich in Angriff genommen. 🙂