Sapamos Jahresrückblick 2020

2020 ist ein Jahr, das uns allen in Erinnerung bleibt. Von Beginn an verging kein Tag, an dem man das Wort Corona nicht gehört oder gelesen hat. Wir haben viel gelitten durch die verschärften Regeln. Viele Veranstaltungen konnten nicht stattfinden, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen wurden geschlossen. Mit der Hoffnung, dass es nur besser werden kann, was das öffentliche Leben betrifft, blicke ich aufs nächste Jahr. Trotz der schwierigen Zeit möchte ich mich an jene Dinge erinnern, die dem Jahr Freude, Glück und Momente gaben, die für ein Lächeln im Gesicht sorgten und durch die man sich einfach mal entspannen und alles vergessen konnte. Ich möchte mich bei allen bedanken, die daran beteiligt waren.

Bücher

Beim Lesen eines wirklich guten Buches passiert es, dass man sich einfach fallen lässt und in eine andere Welt gezogen wird. Ich liebe die Momente mit einem Buch in der Hand, nur leider gab es in diesem Jahr nicht so viele davon. Im Vergleich zum Vorjahr habe ich insgesamt weniger Bücher gelesen. Das mag auch daran liegen, dass ich zwei Monate lang mit dem Auto zur Arbeit gefahren bin und mir da die morgendliche und abendliche Lesezeit in der Bahn gefehlt hat. Zu Hause war ich dann meistens so erledigt, dass ich mich nicht mehr richtig konzentrieren konnte. Dennoch gibt es einige Perlen, die ich in der Buchwelt finden konnte. Mein absoluter Lieblingstitel aus diesem Jahr ist Das Antiquariat der Träume von Lars Simon. Wer sich gerne einmal mit Romanfiguren wie Sherlock Holmes und Pippi Langstrumpf unterhalten möchte, dem kann ich dieses Werk nur empfehlen. Ich durfte die Band PUR bereits zweimal auf der Bühne sehen und mag einfach die Musik. Nadja Otterbach hat ein Buch veröffentlicht mit dem Titel: Hartmut Engler: PUR. Popstar, Poet, in dem sie den Sänger vorstellt und porträtiert. Ich lese auch gerne zwischendurch mal klassische Romane. Sehr beeindruckt hat mich Mord im Orientexpress von Agatha Christie. Sie erzählt diesen Fall mit so einer Spannung, dass die Zeit so schnell verfliegt und ich richtig erstaunt war, als ich die letzte Seite aufgeschlagen habe. Mit Hercule Poirot macht das Ermitteln einfach Spaß. Mit dem englischen Gentleman Phileas Fogg durfte ich eine Reise um die Welt in 80 Tagen machen. Bei dem Werk von Jules Verne war ich zu Beginn ein bisschen skeptisch, aber ich konnte lachen, mitfiebern und bin sehr glücklich, es gelesen zu haben. Einen richtigen Fehlkauf in der Welt der Bücher kann ich 2020 nicht verbuchen. Auf der Arbeit haben wir ein offenes Bücherregal, dort habe ich mir den Roman Das Liebes-Projekt von Lydia Netzer rausgefischt. Die Geschichte klang durch den Kosmologen, der das Universum erforscht und eine Astrophysikerin, die schwarze Löcher im Labor erschafft, eigentlich interessant, was man vom Lesen leider nicht sagen kann. Ein neuer Teil der Peter Grant-Reihe durfte auch sein. In diesem Jahr Ein weißer Schwan in Tabernacle Street. Ich muss sagen, dass ich von dem Band ein bisschen mehr erwartet habe. Die Geschichte und der Fall sind richtig interessant, aber Peter, seine Ausbildung und die Magie geraten doch sehr in den Hintergrund, was ich sehr schade finde. Mein zuletzt gelesenen Buch ist der erste Band einer Trilogie Daringham Hall – Das Erbe von Kathryn Taylor. Ich finde es so klasse und bin gespannt auf die beiden anderen Bände, die bereits erschienen sind.

Filme

Filmtechnisch konnte ich in diesem Jahr leider nicht viel Neues sehen. Beim Ausmisten habe ich sehr viel noch einmal angesehen und durchaus Spaß gehabt. Der Film Snow Dogs – Acht Helden auf vier Pfoten mit der Geschichte eines Zahnarztes aus Miami, den es nach Alaska verschlägt, um das Erbe seiner wahren Mutter anzunehmen. Besonders die Huskys haben es mir als Hundeliebhaber angetan und einmal mit so einem Schlitten zu fahren, wäre schon geil. Ausgegraben habe ich Nachts im Museum. Ich liebe den ersten Teil rund um das lebendige Museum und den Nachtwächter. Den Film könnte ich mir noch so häufig sehen und muss immer wieder lachen. So was ist einfach toll. Shang-High Noon rund um Jacki Chan und Owen Wilson habe ich lange nicht gesehen und ein Highlight sind einfach immer die Outtakes am Ende. Ein Film, der ebenfalls Humorelemente beinhaltet, ist Kalender Girls, eine spritzige Geschichte um ältere Damen, die wie es der Titel sagt, einen besonderen Kalender produzieren möchten. Sie ziehen sich für diesen Kalender nämlich aus und lassen sich ablichten. Der Erlös soll der örtlichen Krebsstation des Krankenhauses zu Gute kommen. Sie machen das alle so toll, posieren und so entstehen Bilder, die so eine Echtheit ausstrahlen. Zum ersten Mal habe ich bei Aki The Gentlemen gesehen. Zu Beginn war ich etwas skeptisch, was auch die Altersfreigabe betrifft, aber der Film war einfach genial und ich habe ihn mir auch gekauft. Für mich auf jeden Fall ein Filmhighlight. Vor Kurzem habe ich erst über Amazon-Prime Mamma Mia! Here We Go Again geschaut. Als großer Musical Fan bietet das natürlich einen perfekten Abschluss des Jahres und mir gehen die Lieder von ABBA nicht mehr aus dem Kopf. Mitsingen ist auf definitiv erlaubt.

Serien

Ein Serienjahr mit einigen Wiederholungen geht zu Ende. Aktuell verfolge ich jeden Donnerstag In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte im Ersten. Momentan sind wir da an einer ganz spannenden Stelle und ich fiebere dem Donnerstag immer wieder entgegen. Drei Staffeln Robin Hood mit den Darstellern Jonas Armstrong, Gordon Kennedy und Sam Troughton aus dem Jahr 2012 habe ich geschaut. An sich hat die Geschichte rund um den Helden der Armen Spaß gemacht, er sieht vor allem auch gut aus. Leider hatte ich mit Lady Marian ein bisschen meine Probleme und das Ende der Serie gefällt mir einfach nicht. Die erste Staffel Dance Academy habe ich auf Amazon Prime Video begonnen. Da ich mich gespoilert habe, habe ich nach der ersten Staffel aufgehört und konnte die zweite einfach nicht mehr angehen. Im Fernsehen wurden zehn Staffeln von JAG: Im Auftrag der Ehre gespielt. Früher habe ich jeden Sonntag die Folgen rund um Harmon “Harm” Rabb und Sarah MacKenzie mit meiner Mutter angeschaut. Erst später habe ich erfahren, dass diese Serie der Grundstein für Navi CIS war. Ich habe die Folgen, die in der Regel 30 Minuten gehen, aufgenommen und am Wochenende dann immer wieder angeschaut. So was macht einfach Spaß.

Animes

Trotz allen Schwierigkeiten konnten wir uns zum Anime-Watch-Club treffen. Es ist einfach nur schön und macht so viel Spaß, gemeinsam Serien anzusehen, die man noch gar nicht kennt, zu rätseln, worum es geht, was passiert, zu lachen, mit den Tränen kämpfen und einfach nur gemütlich beieinander sein. Angefangen hat alles mit der Serie The Vision of Escaflowne und dem Film Escaflowne The Movie. Den Anime-Titel kannte ich bereits aus dem Fernsehen und besitze auch DVDs, aber gemeinsam macht es nochmal mehr Spaß und ich hatte auch einiges vergessen. Obwohl ich die Serie nicht kenne, war der Film My Hero Academia Movie 1 für mich richtig klasse. Ich konnte so viel lachen und hatte des Öfteren Tränen in den Augen. Violet Evergarden ist da das komplette Gegenstück. Ein schöner, ruhiger und entspannender Titel ist Natsume Yujin-cho Movie Ephemeral Bond. Mit den Jungs vom Schwimmclub kommen Frauen natürlich auf ihre Kosten. So ging es mit Free! Dive to the Future in die dritte Staffel. Detektiv Conan ist Pflicht und durfte auch dieses Jahr nicht fehlen. Gleich zweimal durften wir den kleinen Meisterdetektiv begleiten. Film 22 Detektiv Conan: Zero der Vollstrecker und Film 23 Detektiv Conan: Die stahlblaue Faust. Es macht schon irgendwie Spaß, aber gerade der 23. Teil ist doch sehr sehr sehr absurd. Gesprächspotenzial ist auf jedenfall da. Als Sherlock Holmes-Fan war die Serie Kabukichou Sherlock Pflicht, so wie momentan Moriarty the Patriot. Die zweite Staffel Kaguya-sama: Love is War gefällt mir besser als die erste und ich würde mich sehr über eine dritte freuen. Spaß gemacht hat auch The God of High School und der Höhepunkt ist momentan einfach die vierte Staffel von Haikyuu!!. Ich lass mich überraschen, was 2021 alles bringt. Auf alle Fälle freue ich mich sehr auf den zweiten Teil von Moriarty the Patriot.

Mangas

Einiges ging zu Ende, einiges hat begonnen. Mein Manga-Stapel wird nicht kleiner, dafür kommen immer wieder schöne neue Dinge dazu. Von einigen Bänden habe ich mich auch getrennt, da ich gesagt habe, dass ich sie nicht mehr lese. Aber andere sind komplett ins Regal gewandert, haben ihren festen Platz und freuen sich darauf, wieder in die Hand genommen zu werden. Zu meinen Lieblingsreihen 2020 gehören die drei Bände von Liebe im Fokus. Von der Mangaka habe ich bereits Mein wildes Geheimnis gelesen und bin von beiden Reihen einfach begeistert. Weiterhin habe ich nach 18 Bänden Say “I love you”! komplettiert. Es ist eine schöne Reihe mit perfektem Ende. Ich werde die Bände auf jeden Fall noch einmal am Stück lesen. Auf das Ende von This Lonely Planet war ich gespannt. Die Geschichte bekommt einen schönen Abschluss, aber das ist auch so eine Reihe, die ich am Stück lesen möchte um zu entscheiden, ob ich sie behalte. Weniger begeistert und sogar enttäuscht bin ich von Bad Boy Yagami. Die erste Hälfte der Serie ist genial. Es ist alles dabei, man hätte so viel daraus machen können, aber dann geht es leider Berg abwärts. Ich habe wirklich gedacht, das wird eine meiner Lieblingsreihen. Leider nicht. Meine CLAMP-Sammlung durfte weiter wachsen. Mit fünf Hardcover-Bänden von RG Veda stehen diese nun komplett im Regal und der erste Teil der Luxus-Edition von Chobits ist auch schon gelesen. Ich schaffe es noch, meine CLAMP-Sammlung zu vervollständigen. Ganz viel Neues kam auch dazu. Der Manga Beastars wurde mir empfohlen. Ich muss sagen dass ich die Serie nicht kenne, die ersten sechs Bände aber am Stück verschlungen habe. Zum Glück bei dir ist ein Manga-Titel, der einfach Spaß macht mit einem Priester, der gut aussieht und sympathisch ist. Auf die Bände von Relife habe ich mich riesig gefreut. Die Großformate bestehen nur aus Farbseiten, ich liebe die Serie und hoffe, das ich in den Bänden noch erfahre, wie die Geschichte weiter geht. Was die Zeichnungen angeht, ist Magus of the Library das größte Highlight. So detailliert dass man gefühlt stundenlang auf eine Doppelseite schauen kann. Echt toll.

Games

Ende 2019 habe ich Spirit of the North begonnen, Anfang 2020 dann beendet. Es ist so eine schöne Geschichte rund um einen Fuchs, der durch atemberaubende Landschaften streift. Das Spiel regt auch sehr zum Nachdenken an. Ich werde es definitiv noch einmal spielen. Ebenfalls im letzten Jahr habe ich angefangen, Kingdom Hearts III zu spielen. Ich hatte mich im Vorfeld riesig darauf gefreut und auch gleich angefangen, doch irgendwie habe ich den Faden verloren und dann auch aufgehört. Die Motivation war einfach weg. In diesem Jahr habe ich mir gesagt: So, jetzt spielst du weiter. Und dann war ich drin. Es hat so Spaß gemacht, war schön bekannte Charaktere zu treffen und den Endgegner zu besiegen. Mir fehlen ein paar Features, die ich noch nicht freigeschaltet habe, daher werde ich noch einmal rein schauen, aber ich bin einfach nur happy, es geschafft zu haben. Früher zur Schulzeit war ich ein Grießiger Fan des kleinen lilanen Drachen Spyro. Auf der Playstation One habe ich die Spiele verschlungen. Nun besitze ich für die PlayStation 4 eine Compilation dreier Spiele rund um den Drachen: Spyro Reignited Trilogy. Der Anfang ist gemacht, mal schauen, wie es weiter geht. Rätseln muss auch immer wieder sein, deswegen gehört Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant dazu. Der Anfang bereits ist nicht ganz leicht und ich muss zugeben, dass ich bei einem Rätsel, an dem ich sehr lange hing, Google befragt habe.

In meinem Jahresrückblick für 2019 habe ich geschrieben, dass ich mich auf ein spannendes und überraschendes Jahr freue, mit vielen schönen Momenten, die auf mich warten und ich wollte es einfach nur genießen. Mit spannend und überraschend hatte ich es so allerdings nicht gemeint. Mein alljährlicher Musical-Besuch fiel auch ins Wasser, ich hatte mich gefreut, vielleicht zu viert mit meinen Mädels ins Musical Aladdin in Stuttgart zu gehen. Mehrere Veranstaltungen wurden abgesagt. Als bestes Beispiel die Leipziger Buchmesse mit der Manga-Comic-Con und das Konzert von DJ Bobo, auf dessen Show ich sehr gespannt war. Einige Termine wie ein Musical-Konzert und die Live Tour der Fernsehshow Let‘s Dance wurden zumindest nicht abgesagt, aber verschoben. Ich versuche jetzt nach vorne zu blicken und freue mich trotz allem über die schönen Momente, die ich auch in diesem Jahr erleben durfte. 2021 kann kommen und wir machen das Beste draus.

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Aki
Aki
28. Dezember 2020 20:48

Zu aller erst: Ich feiere gerade das DER COACH in deinem Header ist Sapi xD Gott der Charakter ist so genial und ich bin wirklich mega froh, dass dir der Film so gut gefällt. Ich war ja echt kaum zu halten, als ich von ihm erzählt habe, wusste aber echt nicht, ob er dir zusagt. Hat aber auch sehr Spaß gemacht, ihn zu dritt noch einmal anzuschauen. Wie du schon sagst, die Anime-Watch-Club-Runden sind einfach was besonderes. Ich habe es vor allem in diesem Jahr gemerkt. Ich bin ja oft am Wochenende bei Freunden und gerne auch in größeren Runden. Doch so viel wie dieses Jahr, war ich noch nie alleine. Da war so ein Treffen zu dritt schon Balsam für die Seele. Vor allem wenn dann noch lustige Titel dabei waren. Gott der Moment bei dem Conan Film über die Beziehung von Ran und Shinichi, wo drei Leute nur ein” Bitte was!” heraushauen XD Unvergesslich!

Ja die fehlenden Messebesuche gingen auch an mir nicht spurlos vorbei. Ich habe einige Menschen dieses Jahr nicht einmal treffen können T_T Und erst meine Fotosammlung… Meine Kamera hat fast schon Staub angesetzt. Ich hoffe wir schaffen es zusammen in Aladdin, denn ich liebe den Film und weiß dank dir, dass sie viel Liebe ins Detail gesteckt haben, was diese Umsetzung angeht.

Bei Moriarty the Patriot bin ich auch sehr auf die zweite Staffel gespannt. Schön das wir uns da auch einig sind das Sherlock und Watson auch dort ein tolles Gespann sind und wir unseren Stammfiguren wieder treu bleiben XD Sorry Moriarty aber ich bin Sherlockian und kann nicht anders! Bei Haikyuu hoffe ich, dass eine fünfte Staffel nicht lange auf sich warten lässt. Gerade bei dem Ende! Ich bin so froh, dass ich schon viel weiter durch die englischen Manga-Bände bin.

Freut mich auch sehr, dass dir Beastar so gut gefällt. Da hat sich meine Empfehlung ja auch gelohnt! 😉

Hoffen wir jetzt einfach mal, dass sich die Fallzahlen langsam beruhigen und es wieder in Ordnung ist sich zu dritt zu treffen, damit wir das Jahr 2021 mit einem Anime-Watch-Club-Treffen einweihen können. Immerhin: 5 Jahr Club hieß es 2020 ja. Immerhin ein schönes Highlight!