Sapamos Jahresrückblick 2019

Ein weiteres Jahr geht viel zu schnell zu Ende. Ein Jahr voller Erlebnisse zum Mitfiebern, Momente zum Entspannen, Tränen in den Augen, Gänsehaut und eine Menge Erinnerungen, die man nicht mehr hergeben möchte. Für mich war 2019 sehr ereignisreich, meine Regale haben sich mit neuen Dingen gefüllt, aber auch beim Entrümpeln wieder ein bisschen geleert. Ich blicke mit euch zurück auf meine Highlights und was ich in diesem Jahr alles erlebt habe.

 

Bücher

Ein richtig gutes Buch schafft es, seinen Leser in eine andere Welt mitzunehmen. Beim Lesen vergisst man alles um sich herum und will es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Was dieses Gefühl angeht, hatte ich in diesem Jahr ein glückliches Händchen. Auf der Leipziger Buchmesse wurde ich auf den Roman Streuner: Verflucht liebenswert aufmerksam. Durch das Werk von Stefanie Scheurich durfte ich in dem Körper einer Katze von einer magischen Welt in die Wirklichkeit reisen. Der Joker von Markus Zusak hat mich sehr überrascht und ich habe seitdem ein ganz anderes Bild von Spielkarten rund um das Ass. Ein bisschen Comedy darf auch nicht fehlen und dafür sorgt Hape Kerkeling mit Frisch hapeziert: Die Kolumnen. In einzelnen Artikeln rund um das Königshaus, Prominente, aber auch sein Privatleben, schildert er interessante, teilweise ironische Anekdoten, die zum Schmunzeln einladen. Eines meiner ersten Bücher in diesem Jahr war Windjäger von Jim Butcher. Eine Geschichte, die mich in eine ganz andere Welt entführt, mit so vielen fantastischen und real wirkenden Elementen. Ich hoffe sehr auf einen weiteren Teil. Eine Leseerfahrung, die ich am meisten kritisieren muss, ist Wie ein Licht in der Nacht von Nicholas Sparks. Eine dramatische Liebesgeschichte, die mich überhaupt nicht in ihren Bann gezogen hat. Stellenweise kam mir die Erzählung fast schon unglaubwürdig vor. Zudem habe ich es geschafft Der Glöckner von Notre Dame von Victor Hugo zu lesen. Sehr viele Seiten, auf denen die Handlung sehr detailliert beschrieben wird. Auch hier konnte ich mich nicht richtig in die Geschichte fallen lassen. Zu den Büchern, auf die ich mich am meisten gefreut habe, zählen von Ben Aaronovitch Die Glocke von Whitechapel und Der Oktobermann. Auf das nächste Buch von Ben Aaronovitch bin ich schon sehr gespannt. Mein absolutes Lieblingsbuch für dieses Jahr habe ich im November gefunden: Wie ich mich auf einer Parkbank in einen bärtigen Mann mit sehr braunen Augen verliebte. Die Handlung basiert auf einer wahren Geschichte der schwedischen Autorin Emmy Abrahamson, wie sie sich in Wien in einen Mann verliebt, der in einer Hecke im Stadtpark schläft und ganz dringend frische Kleider und eine Dusche gebrauchen kann.

 

Filme

Filmtechnisch habe ich in diesem Jahr nicht viel Neues gesehen. Wenn ich zurück denke sind es aber zum Großteil Filme, die Musik enthalten. Ein Highlight für mich ist Bohemian Rhapsody um Freddy Mercury und die Geschichte der Band Queen, gespickt mit den größten Hits wie “We will rock you”, “Who wants to live forever” und “We are the Champions”. Weiter geht es zu Liedern wie “Hey Jude“ und „Let ist be“ von den Beatles. Nur schade, dass sich in Yesterday fast niemand an sie und ihre Songs erinnern kann. Bei einem unserer Anime-Watch-Treffen war auch ein anderer Film dabei: So haben wir zu dritt Aladdin angesehen, der die aus dem Zeichentrickfilm bekannte Musik beinhaltet. Ein weiteres Highlight war der Kinobesuch bei Der König der Löwen an Akis Geburtstag. Bekannte Lieder und eine berührende Geschichte und Spaß macht. Zum Jahresende habe ich mir wegen eines Musicalbesuchs Ghost – Nachricht von Sam angesehen und so Patrick Swayze als Geist kennengelernt. Endlich habe ich es auch geschafft, Drachenzähmen leicht gemacht 3 – Die geheime Welt zu schauen und ich freue mich riesig über eine schöne abgeschlossene Geschichte mit Blick in die Zukunft.

 

Serien

Ein Serienjahr voller Wiederholungen neigt sich dem Ende. An sich habe ich nicht viel Verschiedenes gesehen, rechnet man aber die Zahl der Folgen zusammen, kommt doch ein bisschen etwas zusammen. Vor einiger Zeit bin ich im Ersten auf In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte gestoßen und sofort an dem jungen Oberarzt Dr. Niklas Ahrend hängen geblieben. Er hat einen unglaublichen Charme und zeigt als Ausbilder der Assistenzärzte im Klinikum ein gutes Händchen dafür, wann er auch mal durchgreifen muss und wann Gefühl gefragt ist. Mir hat der Anfang der Serie gefehlt und zwischendrin sind immer wieder Lücken entstanden, da ich nicht jede Woche die aktuelle Folge sehen konnte. Dank Amazon Prime konnte ich in diesem Jahr alles aufholen, habe Lücken geschlossen und bin auf dem aktuellen Stand. Nur leider muss ich sagen, dass mich die Serie nicht mehr so anzieht wie zu Beginn. Das liegt vor allem an den Ober- oder Assistenzärzten, deren Schauspieler das Klinikum verlassen haben. Irgendwann war ich in einer Musicalphase. So habe ich drei Staffeln Glee aus meinem Regal gezogen und die musikalische Serie rund um den Schulchor und ihren Traum die nationalen Meisterschaften zu gewinnen genossen. Mitsingen ist auf jedenfall erlaubt. Eher skeptisch habe ich Charmed, einem Reboot von Charmed – Zauberhafte Hexen, entgegengeblickt. Als großer Fan der Ursprungsserie war ich auf der einen Seite gespannt, was sie wohl im Reboot zeigen möchten und auf der anderen Seite hatte ich ein ungutes Gefühl. Leider hat es sich dann auch bestätigt und die drei Hexen Macy, Maggie und Mel haben es nicht geschafft, mich so zu begeistern wie Prue, Piper, Phoebe und später Paige aus der Ursprungsserie. Am Ende des Jahres musste noch etwas Lustiges her. Und wer kann einen besser zum Lachen bringen als die Gilmore Girls. Ich weiß nicht, wie oft ich die sieben Staffeln der Serie schon gesehen habe. Also DVDs raus und ab zu Lorelai und Rory Gilmore. Ich mag die beiden unheimlich gerne und kann sagen, dass ich einige Anspielungen auf Filme jetzt besser verstanden habe als beim letzten Watch. Für 2020 habe ich mir nun vorgenommen, Gilmore Girls: Ein neues Jahr anzusehen, was etwa zehn Jahre nach dem Ende von Gilmore Girls die Geschichte weitererzählt.

 

Manga

Meine Manga-Sammlung erweitert sich jedes Jahr. Es ist ein schönes Gefühl, den ersten Band einer Reihe in die Hand zu nehmen, zu lesen und ihn dann ins Regal zu stellen, weil er einem gefallen hat. Genauso schön kann es auch sein, wenn eine Reihe nach längerer Laufzeit zu Ende geht und einem der Abschluss zusagt. Dieses Gefühl durfte ich in diesem Jahr nicht nur einmal haben, worüber ich besonders glücklich bin. Nach langer Zeit habe ich Spice & Wolf mit einem passenden letzten Band beendet. Dazu gehört auch Nah bei dir – Kimi ni todoke, eine Reihe an der wirklich mein Herz hängt. Da ich erst angefangen habe zu lesen als die Reihe schon beinahe zu Ende war, konnte ich fast 30 Bände am Stück durchziehen. Dabei habe ich das ein oder andere Mal ein Tränchen verdrückt und bin mit dem Ende super zufrieden. Meine Jungs aus Rainbow Days sind ebenfalls zum Finale gekommen und ich freue mich, die Reihe dieses Jahr zu meinen Lieblingen zu zählen. Weniger zufrieden bin ich mit Buddy Go! und Deine wundersame Welt. Der Anfang beider Reihen hat mir noch gut gefallen, aber zum Ende hin hätte ich etwas mehr erwartet. Mit Food Wars – Shokugeki No Soma habe ich nach mehreren Bänden eine Serie abgebrochen, weil mich die Handlung nicht mehr mitgezogen hat. Altes hört auf aber dafür fängt Neues an. Um meine CLAMP-Sammlung zu erweitern, stehen meine Ersten Hardcover Mangas von RG Veda Master Edition im Regal. Zu meinen Lieblingsreihen, die ich 2019 begonnen habe, gehört definitiv Living with Matsunaga und ich fiebere schon jetzt dem nächsten Band entgegen.

 

 

Anime

Mehrere Male trafen wir uns auch in diesem Jahr zum Watch-Club. Es ist eine schöne Tradition und macht unheimlich viel Spaß, zusammen mit Freunden Serien und auch Filme anzusehen. Gemeinsames Lachen, Tränchen verdrücken, Erklärungen um die Handlung zu verstehen, Meinungsaustausch und einfach das gemütliche Beisammensein. Ich will die Momente nicht missen und freue mich jetzt schon auf den nächsten Termin Anfang Januar 2020. Auch in diesem Jahr durfte unser traditioneller Detektiv Conan-Movie nicht fehlen. Diesmal war es Detektiv Conan – 21. Film: Der purpurrote Liebesbrief. Dabei waren noch Kuromukuro und Steins;Gate, zwei Serien, von denen ich im Vorfeld schon viel gehört hatte und nicht enttäuscht wurde. Über eine Fortsetzung von Kuromukuro würde ich mich unheimlich freuen. Über Grimoire of Zero sind wir mehr oder weniger zufällig gestolpert. Baccano war zu Beginn etwas verwirrend bis es dann irgendwann Klick gemacht hat und ich so neugierig auf das Ende war. Bei den Animes waren in den Seasons 2019 ein paar dabei, die mir sehr zugesagt haben. Fruits Basket hat einfach Lust gemacht, den gleichnamigen Manga noch einmal zu lesen. Immer für ein Lachen gut war Kaguya-sama wa Kokurasetai: Tensai-tachi no Renai Zunousen und Given ist eine passende Umsetzung der ersten Mangabände, die ich zu Hause im Regal stehen habe. Auch kauftechnisch war ich sehr fleißig. Dabei waren jeweils das erste Volume von Welcome to the Ballroom und Ancient Magus Bride, beide mit Sammelschuber. Auf der Manga-Comic Con in Leipzig bin ich schwach geworden und habe mir einen ruhigen, entspannenden Film Your Voice – Kimikoe gekauft und im Gegensatz dazu die spannende, actionreiche dritte Season Haikyu!!, bei der man wirklich gute Nerven besitzen muss.

 

Games

Leider war ich nicht sehr erfolgreich, was Spiele betrifft. Beziehungsweise haben mir das Durchhaltevermögen und der Ehrgeiz gefehlt. Auf Kingdom Hearts III habe ich mich nach einer sehr langen Wartezeit riesig gefreut und auch gleich angefangen zu spielen. Jedoch habe ich irgendwann den Faden verloren und hatte keine Motivation weiterzumachen. Allerdings habe ich mich durch Professor Layton und die Maske der Wunder für den Nintendo 3DS durchgerätselt. Zwischendurch war ich auch kurz vorm Verzweifeln aber es ist einfach ein Glücksgefühl, endlich die richtige Lösung zu finden. Durch einen Tipp bin ich auf Spirit of the North aufmerksam geworden. Ich habe mir das Spiel heruntergeladen und genieße ein entspannendes, ruhiges Game mit einem Fuchs und atemberaubenden Landschaften. Ich bin noch nicht fertig und weiß nicht ob ich 2019 zum Ende komme, aber bisher bereue ich nicht es gekauft zu haben.

 

Events

Dieses Jahr hat es mich wieder in bekannte Ecken Deutschlands verschlagen. Ich habe Leipzig zur Buchmesse und der Manga-Comic-Con besucht und viele Erinnerungen, Spaß und tolle Mitbringsel mit nach Hause genommen. Fast schon Tradition ist für mich ein jährlicher Musicalbesuch. In diesem Jahr hat es mich sogar dreimal ins Stuttgarter Si-Centrum mit seinen beiden Theatern gezogen. So war ich Anfang des Jahres in Frankreich bei Der Glöckner von Notre Dame. Im Mai ging es weiter nach Russland zur Zarentochter Anastasia und zum Ende des Jahres habe ich einen Abstecher nach Amerika gemacht und Ghost – Das Musical besucht. Alle Shows waren auf ihre Weise etwas Einzigartiges und mir haben alle Geschichten mit den Darsteller und den Inszenierungen gefallen. Das größte Highlight war aber definitiv Quasimodo mit seiner Geschichte, die mich nach Paris gezogen hat und mir mehrere Gänsehautmomente und Tränen beschert hat.

Es ist doch einiges in meinem Jahr passiert. Dazu gehört der Besuch der Leipziger Buchmesse und der Manga-Comic-Con im März. Unser erstes Watch-Club Treffen 2020 ist nicht mehr weit weg und ich freue mich auf noch ganz viele lustige Momente. Es macht einfach wahnsinnig viel Spaß. Mal sehen wohin es mich bei einem Musicalbesuch verschlägt. Ansonsten habe ich noch keine großen Pläne. Ich lasse auf mich zukommen, welche Bücher, Mangas, Filme, Animes und Games mir in die Hände fallen. Ich hoffe bei den Medien auf Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und bin gespannt, was 2020 alles bringt. Euch allen einen guten Start und machts gut.

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