Leipziger Buchmesse 2019

Lesezeit: 8 Minuten

Die Leipziger Buchmesse 2019 bot wieder Unmengen zu erleben. Soviel, dass ich an den drei Tagen, die ich da war, gar nicht wusste wo ich noch überall hingehen sollte. Recht lustig finde ich, dass ich nun weiß, dass es vegane Bücher gibt, die man im Garten vergraben kann. Und dass es allgemein viel zu viele toll klingende Bücher gibt. Zweien davon schenkte ich ein neues Zuhause und wenn noch mehr Platz in meinem Koffer gewesen wäre, wären es wohl noch mehr geworden. Es macht einfach Spaß, so eine Fülle an neuen Titeln in die Hand nehmen zu können. Noch dazu waren Autorinnen und Autoren da, sodass Besucher sich gleich noch ein Autogramm sichern konnten. Schade nur, dass manche Gänge und Stände durch die Schlangen nicht gut zu besuchen waren. Doch das Problem wird sich wohl nie ändern. Leider wird sich wohl auch nie ändern, dass es schlicht zu wenige Sitzmöglichkeiten gibt. Immerhin gab es dieses Jahr kein Schneechaos, sodass die Außenbereiche mitbenutzt werden konnten. Daher verbrachten meine Freunde und ich einmal eine lange Pause in der angenehmen Sonne. Von den zwei Lesungen, die ich mitnahm, fand ich beide sehr gut. Die Lesung von Herrn von Aster war mein persönliches Highlight. So eine angenehme Stimme, eine sympathische, lustige Geschichte und eine Fragerunde danach, die toll war. Das kurze Stück, das ich von der Lesung von Frau Cowell mithören konnte, gefiel mir auch sehr gut. Es ärgerte mich aber, dass ich leider nicht viel Zeit hatte und dass mir vor allem der Anfang fehlt. Insgesamt gefiel mir die LBM 2019 wieder sehr gut.

 

Vier Tage Messe, vier Nächte ohne Schlaf: es ist Leipziger Buchmesse! Dieses Jahr gab es viele Gründe, um mich zu freuen: Kurz zuvor erschien die Anthologie Verirrte Prinzen & bockige Prinzessinnen mit einer Geschichte von mir und am Freitag und Samstag veranstaltete der Chaospony Verlag ein Meet and Greet. Ein paar der anderen kennenzulernen hat extrem viel Spaß gemacht und auch das Signieren der eigenen Kurzgeschichte ist immer toll. Auch auf die Lesung der LBM Guerillas habe ich mich sehr gefreut. Zwar lag die Initiatorin unserer Bewegung krank zuhause, aber wir haben sie würdig vertreten! Die restliche Messe verflog mit Herumlaufen, Leute wiedertreffen und ein bisschen stöbern. Veranstaltungstechnisch nahm ich eigentlich nur die Verleihung des Seraphs mit. Das Programm habe ich mir gar nicht erst angeschaut, weil es mich eh viel zu sehr gestresst hätte. So habe ich Tage voller spontaner Begegnungen und schöner Momente mitnehmen können, die ich überhaupt nicht bereue!

 

 

Die Tage auf der Leipziger Buchmesse 2019 waren wieder ein tolles Erlebnis. Wie jedes Jahr ist es in den Messehallen ein Zickzacklauf um einfach zu versuchen möglichst alle Stände der Verlage mitzunehmen. Ein Highlight sind für mich immer die Kinderbuchverlage. Bilderbücher sind einfach etwas wahnsinnig Schönes und dafür ist man nie zu alt. Beim Verlag Laurence King bin ich in diesem Jahr hängen geblieben, da Bilder mit Menschen und Hunden die sich sehr ähnlich sehen, an der Wand hingen. Es hat sich herausgestellt, dass es ein Memory gibt. Nur leider konnte ich es am Verlagsstand nicht kaufen, sondern nur in der Messebuchhandlung. Also haben wir uns auf die Suche gemacht und das mit Erfolg. Eine Lesung von Christian von Aster zu seinem Kinderbuch Igelig haben wir zufällig mitbekommen, aber genau das sind Momente, die mir an der Buchmesse so gut gefallen. Obwohl man nicht damit rechnet, stößt man zufällig auf Sachen und hat so einen Spaß dabei. Wie hier mit einer super niedlichen Geschichte voller Witz und einem Autor mit einer wahnsinnig tollen Stimme. Ansonsten waren die Hallen am Freitag und Samstag sehr voll, wodurch man bei vielen Verlagen auch gar nicht alles anschauen konnte, da es kein Durchkommen gab. Und wenn man sich nicht gerade auf den Boden setzen wollte, war das Pausieren auch etwas schwierig. Trotzdem liegen wahnsinnig schöne Tage mit sehr viel Spaß und schönen Momenten hinter mir. Und ein Buch habe ich natürlich auch von Leipzig mit nach Hause genommen.

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Ayres
Redakteur

Vegane Bücher. Das wundert mich im ersten Moment ebenso wenig wie es mich dann verwundert. Aber auch dafür wird es eine empfängliche Gruppe geben… Ich bin der Ansicht, dass man es mit Bio und Vegan nicht übertreiben sollte und dass speziell bei Medien anderes im Mittelpunkt stehen sollte.

In einer Facebookgruppe staunt man darüber, dass es es Spiele und Puzzles gegeben haben soll. Die waren scheinbar gut versteckt.

Für mich ist die LBM eher nichts, glaube ich. Auf der Frankfurter schaue ich dann doch eher vorbei.

Aki
Redakteur

Also so versteckt waren die Puzzel und Spiele gar nicht. Die Hogwarts Burg stand bei einem Stand, der in Halle 2 war. Irgendwo bei den Kinder und Jugendbuch-Verlagen. Passt ja, weil die Zielgruppe da auf jeden Fall unterwegs war. Andere Spiele habe ich auch in dieser Halle gefunden.
Allgemein muss ich sagen, lohnten es sich, wirklich jeden Gang abzulaufen, denn man findet unheimlich viel, was so nicht erwartet wird.

Bei den veganen Büchern gab es viele schicke Notizbücher. Trotzdem bin ich da auch sehr skeptisch, ob ich einen Roman haben mag, der mir dann irgendwann davon blüht XD