Die Redaktion spielt: Unsere liebsten PlayStation 4-Spiele

Mort: Persona 5

Technisch gesehen schummele ich hier ein bisschen, denn Persona 5 war kein exklusiver PS4-Titel, sondern auch noch für die dritte Generation der Sony-Konsolen zu haben. Die erweiterte Fassung mit royalem Untertitel ist dementgegen zwar exklusiv, aber man muss trotzdem ein Auge zudrücken und das mache ich hier einfach mal. Denn für mich ist Persona 5 mein PS4-Highlight und ich bin nach Persona 3 und Persona 4 mit hohen Erwartungen an den modernsten Vertreter der Spin-off-Serie herangegangen. Mit sehr hohen Erwartungen. Man stelle sich ein Hochhaus vor, auf dem dreizehn Elefanten für ihren Auftritt bei ‘Bremen’s next Citymusicians’ proben. Und doch hat der Titel geliefert, die erweiterte Fassung nochmal alles übertroffen. Es ist ein JRPG, das man bedenkenlos jedem empfehlen kann, der sich auch nur im Ansatz für das Genre interessiert und die 180-200 Stunden Zeit nicht scheut. Es klingt enorm (ist es auch) und Royal packt noch obendrauf, aber wer wirklich hineinkommt, wird bald jeder vergangenen Stunde hinterhertrauern und dem Ende der Zeit mit den Phantom Thieves mit lachenden und weinenden Auge entgegen sehen. Es hilft natürlich, dass der Titel quasi vor Style regelrecht trieft. Musik, Artstyle, Design, Gameplay, selbst die götterverdammten Menüs haben mehr Stil als manche Games in ihrer ganzen Laufzeit. Die. Menüs. Bezüglich der Musik sollte es schon fast nicht mehr überraschen. Shoji Meguro ist vermutlich kein Mensch, sondern ein Lebewesen das Luft atmet und musikalische Awesomeness absondert. Bei Persona 5 stimmt schlicht alles und mit den royalen Zusätzen landet es für mich vollständig im persönlichen Spiele-Olymp. Mein Herzelein hängt zwar immer noch ein kleines bisschen mehr an Persona 4, aber Persona 5 hat alles Lob, das es bekommt verdient. Auf jeden Fall einen Blick wert, aber Obacht, wer sein Herz daran verliert: You’ll never see it coming.

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