Ein Reiseführer durch … Mittwelt

Es gibt Geschichten, die entführen uns in andere Welten. In die Tiefen des Weltraums oder an märchenhafte Königshöfe (oder auch weniger märchenhafte, wo man zwischen all den Intrigen um sein Leben fürchten muss), an wundersame Zaubererschulen oder in verrückte Anime-Welten. Sie versprechen abwechslungsreiche Abenteuer, fantastische Orte und spannende Kulturen. Dabei laden sie zum Träumen und Verweilen ein. Unsere Reihe „Ein Reiseführer für …“ liefert eine erste Übersicht über die verschiedensten Welten. Im Fokus steht hierbei nicht einzelne Titel, sondern die Universen, in denen sie spielen.

Stephen King. Bei diesem Namen denken wir an Horror-Clownseine Katze, die aus ihrem Grab steigt und an ein Mädchen, das auf seinem Highschool-Abschlussball rot sieht. Doch der Meister des Horrors besitzt in seinem gewaltigen Portfolie auch eine Fantasy-Reihe, die es locker mit den großen des Genres aufnehmen kann: Die Rede ist vom achtbändigen Der Dunkle Turm-Zyklus. Hierin entführt uns der amerikanische Autor nach Mittwelt. Eine Welt, die im Sterben liegt, einem Ort voller Gefahren, aber auch unendlicher Schönheit, Ruhm und Ehre. Mit einem Revolvergurt an der Hüfte kann es auch schon losgehen. Der Überlebensreiseführer hilft hoffentlich dabei, sich gut vorzubereiten.

Name

Mittwelt. Für all jene, welche die Reihe in der Originalsprache lasen, natürlich Mid-World. Aufgrund der Lage des Ziels aller Ziele – der Dunkle Turm – bleibt auch Endwelt alias End-World nicht von diesem Artikel verschont.

Eine grobe Übersichtskarte

Zeitalter

„Die Welt hat sich weiterbewegt.“ Diesen Spruch werden Reisende nicht nur einmal im Laufe des Aufenthalts hören. Denn seit einem unbestimmten Zeitraum verläuft die Zeit nicht mehr normal, weswegen Jahre sich in die Länge ziehen, Jahreszeiten schneller kommen und gefühlt nicht mehr vorübergehen. Es fällt schwer, von einem genauen Jahr oder gar Jahrhundert zu sprechen. Klar ist nur:  Diese Welt ist alt und vieles, was einst bekannt war, geriet nun in Vergessenheit. Das Schlimme ist, dass sich dieser Zustand immer mehr verschlechtert, was wohl mit dem Verschwinden der magischen Stützbalken des Turms zu tun hat. Eine Reise in diese Welt sollte daher nicht zu lange in die Zukunft verschoben werden, denn sonst existiert nichts mehr, was es sich zu besuchen lohnt!

Entwicklung

Einst lebte das Alte Volk in dieser Welt, das viele hochentwickelte Technologien erfand, welche das Leben mehr als nur erleichterten. Eine Firma, deren Name auf vielen Geständen zu finden ist, heißt “North Central Positronics”. Von Robotern, über Hochleistungsszüge bis hin zu Wasserpumpen – vieles gehört in deren Produktlinie. Im Laufe der vielen glorreichen Jahren des Alten Volkes kam es allerdings zu immer heftiger werdenden Auseinandersetzungen, bis hin zu Vernichtungskriegen, deren Auswirkungen die bekannte Welt veränderten. Vor allem die eingesetzten Waffen brachten  in gefühlt jede Ritze Strahlung. Mutationen waren die Folge und auch die Mohaine-Wüste breitet sich deswegen immer mehr aus. Was aus dem Alten Volk wurde, weiß leider niemand, jedoch sind einige seiner Erfindungen noch immer funktionstüchtig. Vorsicht! Trotz ihrer höflichen Worte ist vor allem den Robotern nicht zu trauen! Über viele bekannte Dinge stolpert ein Reisender, doch da es trotzdem eine fremde, wenn auch ähnliche Welt ist, darf dieser Faktor nie vergessen geraten, um manchen Gefahren gleich vorzubeugen. Auch das Volk von Mittwelt versucht sich oft an diese Weisheit zu halten, weswegen sie ein einfacheres Leben vorziehen. Landwirtschaft ist daher ein wichtiger Teil der Wirtschaft und um das Recht und Gesetz zu wahren, gibt es die Revolvermänner. Eine Straftat zu begehen, ist aus dem Grund hier nie eine gute Idee. Diese Männer und Frauen schießen schneller als der Blitz!

© Panini Comics
Sieht doch sehr vertrauenserweckend aus, oder nicht?

Wichtige Persönlich-keiten

Die Revolvermänner stellen nicht nur die hiesige Polizei dar, sondern auch Verwalter*innen, Regierungsmänner*frauen und sogar Könige*innen. Der erste in einer solch hohen Position war Arthur Eld. Zusammen mit seinen Männern der Tafelrunde sorgte er für Recht und Ordnung und auch heute noch führen seine Nachfahren diese Aufgaben fort. Der letzte Überlebende dieses Geschlechts ist ein gewisser Roland Deschain – Revolvermann und Sucher des Dunklen Turms. Ihn zu treffen ist nicht gerade einfach, wäre aber aufgrund seiner heldenhaften Taten eine Ehre, denn er rettete nicht nur eine, sondern viele Welten vor dem Untergang. Da jedoch alle seine Gefährten in der Regel den Tod finden, ist es keine gute Idee, sich von seinem Charme und gerade von seinen eisblauen Kanonier-Augen verzaubern zu lassen. Ob er wohl für ein Selfie bereit wäre? Gute Frage …

Die größte Gefahr in Mitt- und Endwelt geht vom Scharlachroten König aus. Teilweise als Mensch, teilweise als Spinne wandelt dieses Wesen auf der Erde und will nichts anders als sie zu zerstören. Das personifizierte Böse also. Sein Zeichen ist ein rotes Auge, vor dem sich jeder in Acht nimmt und so schnell es geht, das Weite sucht, sobald es vor einem erscheint. Ebenso gefährlich, wenn auch unergründlich ist ein gewisser Walter O’Dim, auch bekannt als Marten Broadcloak oder Randall Flagg. Dieser reist im Namen des Spinnenkönigs von Ort zu Ort und begeht Gräueltaten, ob nun mit seinen Worten oder seiner Magie. Selbst die Revolvermänner konnten ihm keinen Einhalt gebieten, selbst Roland entgleitet der Mann in Schwarz immer wieder.

Wichtige Ortschaften

Die meisten großen Städte liegen in Trümmern, wie zum Beispiel Rolands Geburtsort Gilead. Früher wäre ein Besuch des Sitzes der Revolvermänner Pflicht gewesen. Heute fehlt der Stadt ihr einstiges Antlitz, trotzdem ist es ein geschichtsträchtiger Ort der Macht. Die Ausbildung der jungen Männer und Frauen fand hier statt. Nur wenige schafften die Prüfung, denn schon in jungen Jahren ging es blutig her und die Ausbilder waren harte Kerle, die kein Mitleid kannten. Viele schafften es deswegen nicht, wendeten sich ab und wurden Gesetzlose. Viele traurige, aber auch ruhmreiche Geschichten liegen hier noch immer in der staubigen Luft. Die Stadt selbst spaltete sich in zwei Teile mit einer Unterstadt für die einfachen Bürger, wo in den Straßen dank Bars und Bordellen selbst nachts noch das Leben pulsierte. In der Oberen Hälfte stand das prächtige Schloss mit der beeindruckenden Halle der Großväter, in der die Bessergestellten viele aufwendige Feste feierten. Schade, dass die Stadt im Krieg gegen den Scharlachroten König fiel.

Ein ähnliches zerfallenes Bild präsentiert sich in der Metropole Lud. Einst eine prächtige Stadt mit gigantischen Hochhäusern, vielen Straßen und einem Labyrinth aus U-Bahnschienen – New York Citys Zwilling? – zerstörten die Waffen des Alten Volkes die Stadt stark. Heute leben in den Ruinen plündernde Banden, die jedem Besucher das Leben zur Hölle machen. Immerhin: Hier kann gut für eine Apokalypse trainiert werden.

Konflikte

Die Kriege der Revolvermänner gegen die Scharen des Scharlachroten Königs liegen noch nicht allzu weit zurück. Der Konflikt gilt sogar als nicht komplett beendet, da Roland sich noch immer gegen die Machenschaften des Monsters stellt. Jericho Hill stellt dabei die letzte große Konfrontation dar. Viele herbe Verluste gab es zu beklagen und nur ein Mann überlebte diesen Ort. Ebenfalls ein Ort voller Geschichte, doch viel gibt es hier nicht zu sehen. Allerdings: Das Horn der Eld liegt vielleicht noch hier. Es gehörte Rolands Vater und befand sich während der Schlacht im Besitz von Cuthbert Allgood, einen Revolvermann und Gefährten unseres Helden, der diesen Ort nie wieder lebend verließ. Nur Roland überlebte, vergaß jedoch das Horn an sich zu nehmen. Vielleicht haben Reisende mehr Glück?

© Sony Pictures
Das legendär Horn der Eld

Sprache

Damit Besucher*innen nicht gleich als Landei aus einer der äußeren Provinzen abgestempelt werden, gehört ein Sprachkurs der Hohen Sprache vor jedem Besuch auf die To-do-Liste. Neben einigen Höflichkeitsfloskeln gibt es vor allem einige unverzichtbare Vokabeln zu lernen. Die wichtigste Redewendung in Mittwelt lautet: „Lange Tage und angenehme Nächte“. Ein Spruch, den Einheimische bei der Verabschiedung benutzen, um dem Gegenüber etwas Gutes zu wünschen. Weitere neue Wörter sind Begriffe wie “Ka” (Schicksal), “Dinh” (Anführer), “Flitzen” (zwischen den Welten reisen) und “Can’-Ka No Rey” (Das Rosenfeld, das den Dunklen Turm umgibt). Für all jene, die es mehr mit den Schimpfwörtern haben, gäbe es da noch “Ki’-Dam”, was so viel wie Vollidiot heißt. Kann im Grunde ja nicht schaden!

Spezies

Die giftige Strahlung der Waffen des Alten Volkes sorgte für viele Mutationen. Die direkten Nachkommen der Menschen, die damals die Kriege überlebten, sind heute sehr entstellt und Einheimische bezeichnen sie als “Langsame Mutanten”. Da sich diese Wesen in den Untergrund verzogen, schadet Licht ihnen mittlerweile, weswegen diese auch nur nachts oder in den frühen Abend- und Morgenstunden anzutreffen sind. Eine wichtige Information für alle, die im Freien übernachten möchten.

Eine Unterart dieser Wesen nennt man das Grüne Volk, weil deren Haut diese Farbe annahm. Um dieses Wesen zu finden, bedarf es einer Reise in die Desatoya Mountains. Was an sich aber keine gute Idee ist, da in den Bergen auch noch Dämonen ihr Unwesen treiben und im Grunde jeder hier schnell zum Imbiss für irgendein grausames Wesen werden kann. Immerhin ist das Grüne Volk sehr langsam, weswegen die Technik der flinken Füße so lange helfen kann, bis der nächste Sonnenaufgang sich ankündigt.  Während die meisten Mutanten eher keine große Gehirnaktivität vorweisen, bilden die Kinder von Roderick (Rods) eine seltene Ausnahme. Einst schworen diese sogar der eldrischen Linie die Treue und waren gute Angestellte. Eine eigene Kultur war ihnen eigen, heute jedoch dienen sie dem falschen König. Tja, die Zeiten ändern …

© Panini Comics
Ein seltenes Foto des grünen Volks

Religion

Viele heidnische Bräuche und Rituale werden noch immer praktiziert. Als weit verbreitet gilt der Glaube an den Dunklen Turm, die stützenden Balken und vor allem an die tierischen Balken-Wächter. Die Überlieferungen stellen nicht eindeutig dar, ob das Alte Volk diese Tiere erschuf oder ob sie schon früher da waren. Klar ist nur, diese Totemtiere sind mächtig. Zum Teil hörten oder sahen die Bewohner dieser Welt diese Wesen nur schon sehr lange nicht mehr. Es heißt sogar, dass der Löwe in einem weit entfernten Land gegen eine Eiskönigin an der Seite von Kindern kämpft. Ein Kinderreim existiert sogar über den Schildkrötenwächter Maturin, da dieser gerade bei den jungen Bewohnern von Mittlwelt beleibt ist. Da er bei einer Reise auch noch Glück bringen kann, wäre auswendig lernen keine schlechte Idee:

Sieh der Schildkröte gewaltige Pracht!
Auf deren Panzer die Welt gemacht.
Klar ist ihr Denken und stets rein,
Schließt uns alle darin ein.
Sie hört die Schwüre auf ihren Rücken
Und schweigt dazu aus freien Stücken.
Land und Meer liebt sie inniglich,
Sogar ein kleines Kind wie mich.

In einigen äußeren Regionen herrscht auch der Glaube an einen gewissen Jesusmenschen, der magische Fähigkeiten besitzt. Doch niemand sah diesen Mann je persönlich. Kein Wunder also, dass die Revolvermänner*Frauen dessen Existenz stark anzweifeln, vor allem weil der fanatische Glaube sogar eine Gefahr darstellt. 

Bestes Transportmittel

Das beste Transportmittel, um von A nach B zu gelangen, ist ein Pferd. Ein Reitkurs ist schlicht Pflicht, bevor es in die raue Natur von Mittwelt geht. Ohne ist man hier schlicht aufgeschmissen, außer so eine Wüstendurchquerung macht einem nichts aus, auch nicht, wenn sie mehr als 25 Jahre dauert! Sich gut um das Tier zu kümmern, hat oberste Priorität, denn ein gesundes Tier zu finden, ist schon fast so selten wie ein Sechser im Lotto. Bei mehr als vier Beinen sollten wir beim Kauf misstrauisch werden!

Natürlich gibt es auch noch eine schnellere Alternative: eine Fahrt mit einem der Hochleistungszüge. In der Stadt Lud fahren zwei dieser prächtigen Maschinen ab. Wobei wohl einer der Züge namens Patricia sich vor kurzem das Leben nahm. Tja, auch eine K.I. kann irgendwann in so einer tristen Umgebung zu Schwermut und Depression neigen. Eine Fahrt mit Blaine – der Mono – wäre noch möglich. Allerdings mag dieser Zug es Menschen zu rösten oder auf andere Art und Weise einen qualvollen Tod zu bescheren. Da eine Fahrt in dem luxuriösen Transportmittel trotzdem cool wäre, könnten Reisende es ja mit einem Rätsel probieren. Blaine scheint eine gewaltige Vorliebe für diese zu haben. Wie war das noch mit dem Baby und der Straße …

© Panini Comics
Ein verstrahlter Wolf mit zwei Köpfen. Keine Seltenheit …

Tierische Bewohner

In Mitwelt herrscht eine ausgeprägte Flora und Fauna. Zwei Arten stellt dieser Reiseführer etwas genauer vor: 

Ein Freund fürs Leben. Wer hätte den nicht gerne? In einem Billy-Bumbler, oder in der Hohen Sprache einem Throcken, finden Tierfreunde genau das. Die Waschbär-großen Rudeltiere mit dem kringeligen Schwanz sind intelligent, freundlich und treu bis in den Tod. Sich diese zu verdienen, bedarf aber auch etwas Arbeit. Wer verletzten Tieren hilft und ihnen aufrichtige Liebe entgegenbringt, dem werden diese kleinen Kerlchen mehr als nur ein wenig danken und das sogar mit richtigen Worten. Diese Tiere können nämlich menschliche Sprache lernen, wenn auch oft nur einzelne Begriffe und Namen. Dass sie noch dazu sehr niedlich sind, sollte auch nicht unerwähnt bleiben. Nur so am Rande.

© Panini Comics
Ein scheuer Billy-Bumbler

Den sogenannten Monsterhummern möchte hingegen niemand begegnen. Mindestens 70 Pfund schwer, mit scharfen Scheren, jede Menge Hunger auf Fleisch und einem unerbittlichen Willen, ihre Beute zu zerlegen, klingt auch nicht sehr einladend! Ein Strandspaziergang am Ufer der Westlichen See – der Heimat dieser Tiere – ist deshalb keine gute Idee. Schnipp, schnapp, sind da die Finger ab! Übrigens: Baden ist auch keine sehr gute Idee. Wer weiß, was da noch so im Meer lauert!

Besondere Mitbringsel

Es ist immer schön, etwas aus dem Urlaub mit nach Hause zu nehmen. Allerdings nicht, wenn es einem die Lebenskraft aussaugt, sich dadurch zu einem abhängigen Zombie macht und langsam tötet. Und nein, das ist nichts, was man der Schwiegermutter mitbringt! Daher: Hände weg von einer Glaskugel von Maerlyn. Der verrückte Zauberer erschuf zwar dreizehn Stück und normalerweise weckt das schon alleine den Sammelwahn, doch schon eine alleine besitzt so viel Macht, dass kein Sterblicher ihrer Herr wird!

Was auch – vor allem heutzutage – ein No-Go ist, ist das Mitnehmen von Pflanzen. Gerade in dieser Welt könnte es passieren, dass das gepflückte Objekt mehr als nur eine einfache Blume ist. Gelinde gesagt, könnte man hier wortwörtlich eine Welt in Händen halten. Zertrampelt, pflücken oder mit Müll bewerfen – wehe jemand tut das! Hier roten Rosen zu helfen, sie vor Gefahr schützen und ihnen Wasser zu geben, kann einen ganz positiven Effekt haben. Alleine der herrliche Gesang, der einen plötzlich umgibt, ist all die Mühe wert. Die Bewohner der anderen Welt werden auch dankbar sein.

Sollte man erleben

Das wichtigste Thema: Die Ausflugsziele. Auf Platz 1 steht natürlich eine Reise zum Dunklen Turm. Dem Gebäude, das alle Welten und Zeiten zusammenhält und unbeständig in der Mitte dieser Welt in dem Himmel ragt. Wer das Abenteuer wagen möchte, sollte sich darauf gefasst machen, zu sterben oder nie wieder mit der Suche aufhören zu können. Doch das Objekt der Begierde ist es wert und die Reise selbst gestaltet sich auf dem Papier als schaffbar. Am Rand der Welt einen Balkenwächter aufsuchen und dann dem himmlischen Objekt folgen, welches Abenteurer wunderbar an der Wolkenformation zu erkennen.

© Panini Comics
Der Balken über dem Hasen-Wächter

Die Route Bär-Schildkröte ist dank des Revolvermanns Roland und seinem Ka-Tet (seinem Team) am besten verzeichnet. Was sich natürlich ständig ändern kann, da war ja das mit dem Zerfall der Welt, ne? Auf dem Weg lauern viele Gefahren: tödliche (wie nicht anders zu erwarten!), spektakuläre (z.B. Blaine!) und abwechslungsreiche (z.B. Dämonen, Roboter, Magier). Vor allem kann es passieren, unterwegs auf eine oder mehrere Schwachstellen zu treffen. Das sind Risse in der Welt, die in andere Welten führen oder gar in die Prim – die Ursuppe, in der die Monster hausen. Die Leute in Derry hatte lange Zeit ein Problem mit einem dieser Wesen, das es aufgrund der geschwächten Balken schafft in eine oder Welt zu flüchten. Wer auf jeden Fall die lange, beschwerliche Reise meistert, wird mit einem gigantischen Rosenfeld und einem himmlischen Gesang belohnt. Totale Harmonie! Nur mit dem Selfie wird es nicht einfach, denn der Turm ist zu groß, um ihn ganz aufs Bild zu bekommen (selbst mit Weitwinkel-Objektiv!) Dieser Reiseführer bietet jedoch drei Alternativen für spektakuläre Foto-Points:

Instagram Fototipps:

  • Die freistehenden Türen am Strand der Westlichen See: Ein echter Hingucker und das ganz ohne Photoshop!

  • Wasserfälle der Hunde: Ein gigantischer Wasserfall, der von zwei zähnefletschenden Hundeskulpturen umzäunt ist. Der Name des Künstlers ist leider nicht bekannt.

  • Die zwölf Tierwächter: Jeder ein besonderer Blickfang, aber auch eine Lebensaufgabe, sie alle zu finden!
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