Die Halloween-Reihe im Gesamtüberblick

Halloween II – Das Grauen kehrt zurück (1981)

Darum geht es: Nachdem Loomis Michael mit mehreren Schüssen niederstreckte, ist Michael verschwunden. Während Laurie ins Krankenhaus eingeliefert wird, begibt sich Loomis auf die Suche nach Michael. Dieser hat bereits das Krankenhaus erreicht und macht erneut Jagd auf Laurie. Unterdessen findet Loomis heraus, dass eine Verbindung zwischen Michael und dem keltischen Fest des Samhain existiert. Doch das ist nicht alles: Laurie entpuppt sich als Michaels Schwester…

So endet es: Nachdem Loomis herausfindet, dass Michael auf der Suche nach seiner letzten Verwandten ist, gelingt es ihm, Laurie vor Michael zu retten. Es kommt zu einer Gas-Explosion, die sowohl Michael als auch Loomis das Leben zu kosten scheint.

Timeline: Halloween (1978) – Halloween II (1981)

Opfer: 11

Hintergrund: Schon in den 80ern galt: Was sich gut verkauft, benötigt ein Sequel. Unmittelbar an den ersten Teil anknüpfend inszeniert Rick Rosenthal die nahtlose Jagd auf Laurie. Das erneut von Carpenter und Hill stammende Drehbuch sorgt für noch mehr Tote. Nach den ersten Testvorführungen kam der Film beim Publikum nicht an, weshalb noch blutigere Szenen produziert wurden. Die Konsequenz daraus ist, dass der zweite Teil in seiner ungekürzten Fassung bis heute in Deutschland nicht erhältlich ist. Halloween II ist der einzige Film der Reihe, der nicht in der Halloween-Nacht endet.

Oftmals wollen Sequels einfach nur das bewährte Konzept kopieren, doch dem zweiten Teil gelingt es, dieses würdig fortzuführen. Der Alptraum ist noch nicht vorbei und das Krankenhaus stellt sich als idealer Ort heraus, um einen Serienkiller auf das Personal loszulassen. Wieder beweisen Carpenter und Hill Humor (Stichwort Badeszene), während Michael kurzen Prozess macht. Die Idee, die Geschichte mittels Loomis auf Meta-Ebene fortzuführen, ist ein guter Einfall, denn so bekommt Michael als Figur immerhin ein Motiv hinzugeschrieben.

Eines der besten Horror-Sequels überhaupt. Die direkte Fortführung noch in derselben Nacht ist genau der richtige Weg, um den Slasher nicht komplett ins Übermenschliche zu heben (wie etwa Jason oder Freddy). Der besondere Kniff, Laurie nun als Michaels jüngere Schwester zu enthüllen, ist nicht einfach nur ein Twist des Twistes wegen, sondern dient dazu, die Story zusammenzuhalten. Gute Entscheidung. Und Krankenhäuser sind für mich ein wunderbares Horrorsetting.

Ayres

Ayres ist seit 2002 im Community Management tätig, seit einer Weile sogar beruflich. Er ist ein richtiger Horror- & Mystery-Junkie, liebt gute Point’n’Click-Adventures und ist Fighting Games nie abgeneigt. Besonders spannend findet er Psychologie, deshalb werden in seinem Wohnzimmer regelmäßig "Die Werwölfe von Düsterwald"-Abende veranstaltet. Sein teuerstes Hobby ist das Sammeln von Steelbooks. In seinem Besitz befinden sich mehr als 100 Blu-Ray Steelbooks aus aller Welt.

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Misato
Redakteur
24. Oktober 2018 16:09

Ich finde Franchises (oder was wir heute haben als Shared Universe) wahnsinnig spannend. Und irgendwie kommen mir beim Wort Filmreihe immer die Klassiker der Horrorsparte zuerst in den Sinn. Mein Favorit wird wohl ewig Nightmare on Elm Street bleiben. Aber es ist doch interessant und irre zugleich, was Halloween angestellt hat. Jetzt beklagen sich Leute, sie hätten Probleme Superhelden in die richtigen Universen zu ordnen. Hallo, bei einem Michael Myers ist das eine einzige Figur und wir kriegen so viele verschiedene Timelines und mögliche Ansehreihenfolgen! Es gibt bestimmt Leute, die 4+5+6 gern zusammen schauen. Immerhin sorgt der Bodycount für Spaß.