Aylas Jahresrückblick 2020

2020 war definitiv ein Jahr, das mir in Erinnerung bleiben wird. Die Corona-Pandemie hat meine Erwartungen und Pläne für das Jahr auf den Kopf gestellt, aber dennoch – oder wahrscheinlich sogar deshalb – habe ich viel gesehen, gezockt und gelesen, sodass erneut ein sehr starkes Geek-Jahr daraus geworden ist. Sogar Anime-Produktionen habe ich 2020 wieder mehr geschaut, nachdem ich jahrelang nur noch wenige Anime-Serien verfolgt und kein so großes Interesse mehr daran hatte.

Games

Gezockt habe ich dieses Jahr wieder einmal sehr ausgiebig. Das Game, mit dem ich dieses Jahr am meisten Zeit verbracht habe, ist definitiv Fire Emblem: Three Houses. Insgesamt 220 Stunden habe ich in alle vier Routen und den DLC gesteckt, davon bereue ich auch keine Sekunde. Ich hatte riesigen Spaß mit den Charakteren, dem Gameplay und auch der (wenn auch in allen Routen ausbaufähigen) Geschichte, sodass ich es fast das gesamt erste Halbjahr 2020 gezockt habe, bis es eben endgültig ausgereizt war. Bleiben wir bei der Switch, dort habe ich mit Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DXPokémon Let‘s Go Pikachu und den DLCs zu Pokémon Schild ebenfalls großen Spaß gehabt. Vor allem Ersteres war nach einer längeren Durststrecke an Mystery Dungeon-Games eine wahre Wohltat und der neue Grafik-Stil ist einfach unglaublich niedlich. Auch an Mario-Games gab es Nachschub: Mario Kart 8 Deluxe hat für viele spaßige Stunden mit meiner besten Freundin gesorgt, Super Mario Odyssey und die Super Mario 3D Allstars-Collection habe ich noch nicht komplett durch. Mit Animal Crossing: New Horizons und Story of Seasons: Friends of Mineral Town besitze ich zwei ruhige Games in der Sammlung, die ich immer wieder spielen. Auch hier habe ich in beide Games schon viele Stunden gesteckt. Angefangen habe ich zudem Fire Emblem Warriors und Snack World: Die Schatzjagd – Gold, Ersteres ist die übliche Warriors-Kost, Letzteres habe ich wirklich erst angespielt, scheint aber nach den ersten Stunden witzig zu sein. Weg von der Switch und hin zur PlayStation 4 ist mein Highlight auf der nun nicht mehr aktuellen Konsole hingegen Yakuza: Like a Dragon. Als großer Fan der Yakuza-Games hat mich auch dieser Teil wieder an den Controller gefesselt. Ich war wegen der neuen RPG-Ausrichtung skeptisch, aber die Entwickler haben daraus ein wundervolles Kampfsystem gezaubert und der Titel überzeugt einfach wieder durch eine spannende, immersive Geschichte und das tolle Gameplay. Ebenfalls sehr begeistern konnte mich Anfang des Jahres die Visual Novel Steins;Gate 0, die mich wirklich mitgerissen hat. Steins; Gate Elite habe ich zwar begonnen, gefällt mir durch diesen Mischmasch aus Anime und Visual Novel aber nicht so gut. Auch mit Chaos;Child, einer ebenso spannenden Visual Novel, bin ich noch nicht durch. Langersehnt und im Juni 2020 endlich erschienen ist The Last of Us Part 2, dem ich jedoch etwas zwiegespalten gegenüberstehe. Einerseits ist die Art, wie sich die Story und die Charaktere entwickeln durchaus mutig und die schonungslose Darstellung betont die Grausamkeit der apokalyptischen Welt, andererseits ist mir persönlich die Gewaltdarstellung teils einfach zu krass und es wirkt manchmal, als habe man zu sehr auf den Schockeffekt gesetzt. Mit God of War und Sword Art Online: Fatal Bullet habe ich zwei Titel nachgeholt, letzteres gefällt mir aber vor allem dadurch, dass man endlich einen eigenen Charakter erstellen und dessen eigene Geschichte erleben kann, auch wenn ich kein Fan von Shootern bin. Sehr gelungen ist auch New Super Lucky’s Tale und mit dem Point-and-Click-Adventure Edna & Harvey: The Breakout gab es auch eine genretechnische Abwechslung. Mit Dead or Alive 6My Hero One’s Justice und Kill la Kill: If habe ich ein paar sehr coole Fighting-Games gezockt. Vor allem Ersteres gefällt mir recht gut, auch wenn ich hauptsächlich immer nur einen Charakter (NiCO) benutze. Marvel’s AvengersPersona 5 Royal und Atelier Sophie wollen auch noch genannt werden. Ersteres ist trotz gelungener Kampagne insgesamt eher mau. Zuletzt habe ich auch meinen alten 3DS noch genutzt, zum Beispiel um die Inazuma Eleven-Titel nachzuholen, von denen ich nicht alle Versionen gespielt hatte, also Inazuma Eleven 3: Team Oger greift an!Inazuma Eleven Go: Schatten und Inazuma Eleven Go Chrono Stones: Flammenwall.

Serien

Mein Serienjahr war ebenfalls stark, wenn auch nicht so stark wie 2019. Highlight unter den Serien ist tatsächlich eine Zeichentrick-Serie: She-Ra und die Rebellenprinzessinen habe ich gebingewatcht, einfach eine großartige Serie mit spannendem, dichtem Plot und tollen Charakteren. Gut gefallen mir auch die japanische Netflix-Serie Followers, die mit interessanten Figuren und spannendem Plot zu überzeugen weiß. Bei The L Word: Generation Q bin ich gespaltener Meinung, einerseits ist es schön, die Mädels aus der Original-Serie wiederzusehen und ich hatte meinen Spaß, andererseits sind mir fast alle der neuen Figuren ziemlich egal und ich vermisse an manchen Stellen einen etwas lockereren Humor. Shadowhunters war zwar schon lange auf meiner Watchlist, den Ruck zum Schauen hat mir aber erst der Lockdown gegeben. Eine Serie, die durchaus ganz nette Fantasy-Kost darstellt, mich aber einfach nicht richtig gepackt hat, weswegen ich mit der finalen dritten Staffel noch immer nicht angefangen habe. Abschied nehmen musste ich von einem meiner Favoriten: Modern Family ging zu Ende, aber ich werde sicherlich immer wieder gerne einige Staffeln rewatchen. Anfang 2020 habe ich auch endlich die siebte Staffel Once Upon A Time geschaut. Ich habe die Serie schon seit 2012 verfolgt, da war es schon ein komisches Gefühl, dass es nun vorbei ist, auch wenn Staffel 7 sowieso ziemlich unnötig ist und ich sie deshalb auch so lange aufgeschoben hatte. Dennoch habe ich die Serie dann noch einmal von Anfang an geschaut, weil sie doch einen besonderen Platz in meinem Herzen hat. Auch die Serie Jane the Virgin hat mit der fünften Staffel ihr Ende gefunden, ich habe aber tatsächlich noch einmal die ganze Serie gesehen, man kann sie einfach perfekt wegschauen. Zudem habe ich Friends fertig geschaut, wirklich eine Kultserie, die auch 2020 noch wunderbar unterhält. Eher mäßig hat mir Pretty Little Liars: The Perfectionists gefallen. Die Serie hat zwar interessante Ansätze, aber ehrlich gesagt trauere ich nicht um die Tatsache, dass es bei einer Staffel blieb. Auch die zweite Staffel von Charmed hat mich nicht wirklich überzeugen können, die neue DC-Serie Batwoman habe ich sogar erst einmal abgebrochen, weil die Serie mich irgendwie nicht packt. Merry Happy Whatever ist eine weihnachtliche Serie, die ich aber erst Anfang 2020 geschaut habe und mir echt gut gefallen hat. Da ist es wirklich schade, dass es derzeit nicht so aussieht, als würde eine zweite Staffel folgen. Abseits dessen habe ich meine üblichen Serien geschaut, so die 16. Staffel von Grey’s Anatomy, die vierte Staffel Workin’ Moms, die achte Staffel Der Lehrer und die siebte Staffel Mom. Auch In aller Freundschaft habe ich wie schon seit Jahren wöchentlich im TV verfolgt, denn die Serie hat einfach das gewisse Etwas und einen Traditionsfaktor für mich. Zu meiner Überraschung hat mich auch Seattle Firefighters – Die jungen Helden mit der dritten Staffel überzeugt. Die ersten beiden Staffeln mochte ich nicht besonders und ich habe der dritte Staffel nur wegen den Crossovern eine Chance gegeben, wurde aber nicht enttäuscht: die dritte Staffel bietet emotionale, spannende Storylines und mit den Charakteren komme ich nach dem Abtreten einiger nerviger Figuren auch viel besser klar. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die vierte Staffel Riverdale, die wieder einmal ein Trash-Fest ist und mich irgendwie genau deshalb, weil man sich über den aberwitzigen Plot so lustig machen kann, immer noch gut unterhält.

Filme

Aufgrund der Corona-Pandemie sind meine Kino-Besuche natürlich sehr spärlich ausgefallen. Zum Jahreswechsel habe ich Die Eiskönigin 2 gesehen, der mir ausgesprochen gut gefällt. Im Laufe des Jahres habe ich dann lediglich noch Bombshell – Das Ende des Schweigens und Marie Curie – Elemente des Lebens auf der großen Leinwand gesehen. Letzteres gefällt mir sehr gut, Ersteres ist ebenfalls gelungen, bietet aber mit seiner unangenehmen Thematik ein gänzlich anderes Erlebnis. Aber natürlich konnte ich im Heimkino trotzdem genug Filme sehen, wobei mir Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn und Jumanji: The Next Level recht gut gefallen. Letztgenanntes ist sogar trotz Skepsis keinesfalls schlechter als der Vorgänger, sondern besticht als klassischer Action-Film. Ein überraschendes Highlight vom Fantasy Filmfest 2020 ist aber der Thriller Bring Me Home. Ein sehr gelungener Film aus Südkorea, der mich wirklich auf emotionaler Ebene mitgenommen hat, aber auch mit gut aufgebauter Spannung punkten kann. Definitiv ein toller Film, der zeigt, dass die Genres Drama und Thriller recht gut zusammenpassen und ich freue mich schon darauf, wenn 2021 endlich die Blu-Ray-Veröffentlichung folgt. Soulfood – Familie geht durch den Magen gefällt mir auch gut. Ich hätte zwar eine tiefergehende Umsetzung der Thematik bevorzugt, aber dennoch ein gelungener Film. Mit Porträt einer jungen Frau in Flammen habe ich einen von den Kritiken hochgelobten Film gesehen, den ich aber selbst ehrlich gesagt eher mäßig bis langweilig finde. Dafür gefällt mir aber Der Honiggarten – Das Geheimnis der Bienen richtig gut, da er die Schwierigkeiten, in den 50er Jahren “anders” als die Mehrheit zu sein, gelungen und ungeschönt darstellt. Little hab ich nur ganz spontan auf Sky geschaut, gefällt mir aber wirklich gut. Ein sehr herzlicher Film und ebenso sagt mir Terminator: Dark Fate zu. Erneut ein sehr actionreicher Ableger, der zusätzlich mit viel Frauenpower punkten kann. Seperated at Birth ist hingegen ein ganz netter Thriller, der mich durchaus hier und da überrascht hat, aber auch kein großer Wurf ist, da sagt mir Nur ein kleiner Gefallen mehr zu. Besonders gut gefällt mir hingegen Systemsprenger, ein bewegendes Drama, das nicht mit dem Zeigefinger auf nur eine Person zeigt, sondern gelungen darstellt, wie verzwickt die Situation für alle Beteiligten ist. Ein wirklich toller Film, der mir die Tränen in die Augen getrieben hat, weil mir einerseits die noch so junge Protagonistin sehr leidtut, man andererseits aber auch selbst keine perfekte Lösung weiß. Auf Netflix habe ich ebenfalls einige Filme gesehen. Gut gefallen mir da u. a. 18 GeschenkeElisa & Marcela und Enola Holmes.

Animes

Mein Anime-Jahr war nach längerer Flaute nun wieder intensiver. Nachdem ich die tolle Serie K-ON! beendet hatte, habe ich mir auch K-On! – The Movie angesehen, der mir ebenfalls wirklich gut gefällt. Anfang des Jahres habe ich Detektiv Conan – 22. Film: Zero der Vollstrecker nachgeholt, der mit tollen Action-Szenen und einem spannenden Plot überzeugt. Auch Detektiv Conan – 23. Film: Die stahlblaue Faust unterhält mich relativ gut, obwohl er definitiv nicht zu meinen liebsten Filmen des Detektiv Conan-Universums gehört. Die Serien A Certain Magical IndexA Certain Scientific Railgun und A Certain Scientific Accelerator sind aber mein Highlight. Nach einigem Zögern konnte ich kaum aufhören, die Episoden dieses tollen Universums zu verschlingen. Der dazugehörige Film A Certain Magical Index: The Movie – The Miracle of Endymion spricht mich auch an. Besonders gut gefallen mir auch die vier Staffeln My Hero Academia. Wirklich ein toller Action-Shounen-Titel, bei dem ich mich auf die nächste Staffel freue. Reichlich spät habe ich durch die TV-Ausstrahlung von Mirai Nikki nachgeholt und auch die beiden Staffeln Psycho-Pass habe ich endlich geschaut, obwohl mir die Serie an manchen Stellen zu heftig ist, so ist sie wirklich gut gemacht. Nachdem ich den Manga schon kannte, habe ich auch endlich die Anime-Adaption Assassination Classroom gesehen, die mir sehr gefällt.  Animiert und in Farbe kommt die Geschichte noch einmal deutlich besser rüber. Fate/Zero habe ich auch mal nachgeholt, gefällt mir aber ehrlich gesagt nicht so wirklich, da die Charaktere alle recht unausstehlich sind. Auch Japan sinkt: 2020 ist leider ein Reinfall für mich, denn die Serie fängt stark an, fällt dann aber immer mehr ab. Gut gefallen mir die drei Staffeln Date A Live, eine unterhaltsame Serie, die viel Humor, aber auch ein paar spannende Handlungen bietet, weshalb ich auch den gelungenen Film Date a Live – The Movie: Mayuri Judgement gesehen habe. Als großer Fan von Madoka Magica habe ich mir auch die Serie Magia Record: Puella Magi Madoka Magica Side Story angesehen, die ganz okay ist, aber nicht im Geringsten an die Hauptserie heranreicht. Kakegurui – Das Leben ist ein Spiel ist eine weitere Anime-Serie, die mir zwar durch ihr eher unkonventionelles Konzept gut gefällt, aber mich an einigen Stellen auch gelangweilt hat. Auf Netflix habe ich die coolen Anime-Serien BNA: Brand New AnimalCarole & Tuesday und Great Pretender geschaut, wobei mir insbesondere Carole & Tuesday richtig gut gefällt. Canaan ist ein weiterer Titel, den ich schon sehr lange schauen wollte und tatsächlich mag ich die Anime-Serie, auch wenn ein paar mehr Episoden gutgetan hätten. Mit Pokémon Reisen ist der nächste Anime-Ableger des Pokémon-Universums gestartet und er ist definitiv besser gelungen als die Vorgängerserie, reicht aber leider weiterhin nicht an die alten Staffeln heran. Mit Um ein Schnurrhaar und Penguin Highway habe ich noch zwei sehr gelungene Anime-Filme gesehen. In der aktuellen Anime Fall Season schaue ich noch Yashahime: Princess Half-Demon, was mir bis dato wirklich gut gefällt und bei dem ich gespannt bin, wie es weitergehen wird.

Mangas

2020 war ein richtig gutes Manga-Jahr: meine schon länger verfolgten Reihen Detektiv Conan und Attack on Titan nehmen storytechnisch sehr an Fahrt auf und haben mir mit den neuesten Bänden besonders gut gefallen und ich habe einige neue Reihen begonnen. My Roommate Is A Cat besticht durch die süße Geschichte um einen Einzelgänger und seine Katze, Komi can’t communicate bringt mich mit den vielfältigen, verrückten Figuren immer wieder zum Lachen und Demon Slayer bietet tolle Action und eine spannende Geschichte. Mit My Hero Academia habe ich auch eine tolle Action-Reihe angefangen, die schon länger auf dem Markt ist. Auch der Auftakt von Spice & Wolf – Die Abenteuer von Col und Miyuri gefällt mir gut, da die Atmosphäre der Vorgängerreihe wieder wundervoll zur Geltung kommt. Nachgeholt habe ich die 18 Bände von Brynhildr in the Darkness, eine Manga-Reihe, die mir durchaus gefällt, aber leider Potenzial verschenkt und einige Handlungsstränge ins Nichts laufen lässt. Zu Ende ging Bloom Into You, eine meiner liebsten Manga-Reihen, die aber damit auch einen gelungenen Abschluss gefunden hat und wirklich rund erzählt wurde. Im Gegenzug startete die Girls Love-Reihe Lust auf ein Date?, die mir sehr gut gefällt und vor allem mit Authentizität und einem Uni-Setting zu überzeugen weiß. Endlich weiterlesen konnte ich Black Lagoon, eine tolle Manga-Reihe, bei der ich nun aber Jahre auf den elften Band warten musste. Hoffentlich schafft der Mangaka es, Band 12 ohne jahrelange Pause zu veröffentlichen. Weitere angefangene Reihen, die mir recht gut gefallen, sind Erdbeeren & Marshmellows (niedliche Kurzgeschichten, die perfekt für Zwischendurch sind) und Love You Till You Die.

Bücher

Bücher habe ich dieses Jahr leider weniger als vorgenommen gelesen, da werde ich 2021 nachlegen müssen. Dennoch habe ich einige tolle Titel gelesen. So hat gefällt mir vor allem 1984 gut, ein zeitloses Dystopie-Meisterwerk. Carmilla, die Roman-Adaption der gleichnamigen Web-Serie, hat mir hingegen nicht besonders gefallen. Als Teenager habe ich die Web-Serie geliebt, aber in Roman-Form fällt eben doch extrem auf, wie gehetzt die Handlung ist und auch die Szenen zwischen den beiden Protagonistinnen sind wenig gefühlvoll. Der Schreibstil ist leider auch recht platt, sodass mich der Roman echt enttäuscht hat, da man in der Romanfassung eigentlich aus den spannenden Ansätzen ein richtig gutes Buch hätte machen können. Mit Once Upon A Time: Regina Rising und Once Upon A Time: Red’s Untold Story habe ich zwei Romane zur Serie Once Upon A Time gelesen, die mir gut gefallen. An Light Novels habe Ich habe 300 Jahre lang Schleim getötet und aus Versehen das höchste Level erreicht angefangen, eine sehr liebenswerte Reihe, die mir bis jetzt sehr gut gefällt. Überzeugen konnten mich auch Bloom Into You: Regarding Saeki Sayaka, ein gelungenes Spin-Off, das den titelgebenden Charakter sinnvoll ausbaut. Weiter verfolgt habe ich auch die Light Novel Sword Art Online, auch wenn diese mich nur noch bedingt begeistert.

Comics

Ich versuche meinen Comic-Konsum immer recht klein zu halten und dementsprechend überschaubar ist auch mein Comic-Jahr, wenn auch stärker als 2019. Die Legende von Korra – Ruinen des Imperiums hat mir wie bereits die vorige Comic-Fortsetzung recht gut gefallen, vor allem da ich Kuvira als Antagonistin der letzten Staffel sehr mag. Auch den Life is Strange-Comic habe ich weiterverfolgt, obwohl ich an dem Comic eigentlich viel zu meckern habe, gefällt mir das Ganze dennoch zunehmend besser, als Fan nimmt man eben, was man kriegen kann. Unter dem neuen Label Panini Ink habe ich aber ein paar sehr coole Comics gefunden. Under the Moon – Eine Catwoman-Geschichte und In Batgirls Schatten gefallen mir dabei besonders gut, denn ich mag Superhelden und ich mag Coming-of-Age-Geschichten. Hier passt die Kombination einfach.

2020 war ein trotz aller Umstände gelungenes Geek-Jahr und auch privat kann ich mich nicht beschweren, schließlich habe ich direkt einen Platz in meinem Wunschstudium bekommen, das mir viel Spaß macht. 2021 freue ich mich darauf, endlich meine Remastered Collection von Yakuza 3 bis 5 zu zocken, da ich dazu 2020 noch nicht gekommen bin. Auch hoffe ich darauf, dass Nintendo bald ein vielleicht noch 2021 erscheinendes Pokémon-Game ankündigt und auch auf das neue Story of Seasons: Pioneers of Olive Town sowie die PS4/Switch-Veröffentlichung von Haven freue ich mich. Zunächst freue ich mich aber im Januar auf die deutsche Ausstrahlung der vierten Staffel Wynonna Earp und hoffe, dass ich endlich Black Widow nach all den Verschiebungen im Kino sehen kann. Ich bin in jedem Falle gespannt, wie es 2021 weitergehen wird. Mit der Corona-Pandemie ist es schließlich schwer, etwas vorherzusagen und auch Release-Termine können sich da unverhofft verschieben.

Ayla

Ayla ist Schülerin und beschäftigt sich hobbymäßig mit allen möglichen Medien, ohne dabei Beschränkungen zu kennen. Dennoch ist sie vor allem ein Serien- & Game-Junkie und liebt besonders actionreiche und dramatische Inhalte, wobei sie gleichzeitig für viele kindliche Themen zu haben ist, weshalb sie weiterhin großer Disney-Fan ist. Abseits ihrer Leidenschaft des Sammelns ihrer Lieblingsmedien schreibt Ayla gerne selbst Geschichten oder zeichnet Bilder, um sich so zu entspannen.

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