Aylas Jahresrückblick 2019

Das letzte Jahr in dieser Dekade neigt sich dem Ende, was schon verrückt ist, scheinen die letzten Jahre doch geradezu verflogen zu sein. Sowohl für den Geek in mir als auch für mich persönlich ist es ein gutes Jahr gewesen, das für mich auf vielen Ebenen besonders, wenn auch keines meiner absoluten Lieblingsjahre war. Als Geek war das Jahr aber vor allem recht vielseitig und von vielen Neuentdeckungen geprägt.

Games

Zunächst einmal zu den Games für die PlayStation 4. Den Anfang im Bereich der PS4-Games machte das fantastische Kingdom Hearts III, das ich zum Geburtstag bekam und mir diesen dementsprechend versüßte. Ich hatte insgesamt zwei Monate meinen Spaß und insbesondere Disney-Welten wie die von Die Eiskönigin und Rapunzel haben mich sehr begeistert. Passend dazu habe ich mir zum Release Kingdom Hearts: The Story So Far gekauft, welches ich jedoch erst sehr wenig gespielt habe. Top Preis-Leistungsverhältnis, aber die vielen Games fressen natürlich schon Zeit. A Plague Tale: Innocence ist ebenfalls ein sehr schönes und packendes Game, das ich jedoch noch nicht beenden konnte, obwohl mich die Geschichte um die Geschwister sehr berührt und ich vor allem das Setting sehr mag. Control ist für mich eher ein spontaner Kauf gewesen, da ich den Relase gar nicht mehr im Blick hatte, dann aber doch direkt zuschlug, als ich den Trailer sah. Ein sehr interessantes Spiel, bei dem jedoch einige Bugs an meinen Nerven zerrten und noch immer zerren, was der Grund ist, warum auch dieses noch unbeendet ist. Dabei mag ich insbesondere Jesse Faden als Protagonistin und eben die wirre Geschichte, die erst mit der Zeit deutlicher wird. Mein Lieblingsgame dieses Jahr ist aber wohl Judgement von den Yakuza-Machern, das mich fast 50 Stunden allein für die Hauptgeschichte bei Stange halten konnte. Es ist sehr schade, dass es wohl bei diesem einmaligen Detektiv-Abenteuer mit Yagami bleiben wird, da die Geschichte, die Charaktere und das Kampfsystem einfach wieder unschlagbar waren. Gerade die Geschichte mit den auch politischen Verzwickungen hat sich näher am Leben angefühlt als die Yakuza-Abenteuer von Kiryu, obwohl ich diese auch sehr mag. The Last Guardian und Nier: Automata sind Games, die mir auch noch Freude bereiten, die aber derzeit zugunsten anderer Games auf Eis liegen. Zuletzt habe ich dann noch Life Is Strange 2 genossen, das zwar meiner Meinung nach noch mehr Potenzial gehabt hätte, aber dennoch klasse geworden ist. Insbesondere die finale Episode sucht ihresgleichen und hat mich emotional sehr mitgenommen und dass es diesmal mehr Enden sind, gibt natürlich auch Pluspunkte. Auf dem 3DS habe ich dann noch mit Mario & Luigi: Abenteuer Bowser + Bowser Jr. den Kindheitserinnerungen an das Original auf dem DS gefrönt, das Game ist noch immer richtig spaßig und manchmal sogar etwas knifflig. Zum Schluss legte ich mir mit der Nintendo Switch eine neue Konsole zu, für die ich mir auch direkt Pokémon Schild gekauft habe. Das neue Pokémon macht wieder viel Spaß und von der Dynamaximierung war ich nach großer Skepsis sehr positiv überrascht.

 

Serien

Serienmäßig ging es dieses Jahr richtig ab. Mit Orphan Black habe ich mir eine Serie angesehen, die ich schon lange auf der Watchlist hatte und mich keineswegs enttäuscht hat. In weniger als drei Wochen habe ich die fünf Staffeln gesehen und mit den Charakteren gefiebert. Zwar würde ich nur die ersten beiden Staffeln sowie den zweiten Teil der fünften Staffel als unschlagbar genial bezeichnen, aber die Serie selbst gehört nun definitiv zu meinen Favoriten. In eine kleine Sucht bin ich auch mit Jane the Virgin verfallen, eine sehr lustige, aber auch sehr spannende Serie mit tollen Charakteren. Lediglich die fünfte Staffel fehlt mir noch. Da hoffe ich, dass Netflix sie 2020 rausbringt. Orange is the new Black ist eine Langzeitserie, die ich beenden konnte. Obwohl ich mich nicht als riesigen Fan bezeichnen würde und eigentlich erst ab Staffel 3 wirklich gefesselt wurde, habe ich dem Ende mit einem lachenden und einem weinenden Auge beigewohnt. Jessica Jones ist eine Serie, die mich hingegen von Anfang bis Ende gefesselt hat, was vor allem an der Protagonistin selbst liegt. Für eine Marvel-Serie ist sie dabei auch recht ungewöhnlich, da merkt man, dass es eine Netflix-Koproduktion ist. Wynonna Earp war auch eine Neuentdeckung, die ich zwar nicht als genial, sondern mehr als nett und unterhaltsam bezeichnen würde, mir aber so viel Spaß bereitet hat, dass ich die dritte Staffel sogar importiert habe. Mit Modern Family und Grey‘s Anatomy habe ich meine Langzeitserien weiterverfolgt, wobei vor allem bei Letzterem so langsam die Luft raus ist. Ich liebe Grey’s Anatomy, bemerke aber, wie ich immer öfter nur noch genervt bin und wenn ich mir dann alte Staffeln ansehe, ist der immense Qualitätsverlust nicht zu ignorieren. Der Lehrer, In aller Freundschaft und Mom verfolge ich auch schon seit längerer Zeit und haben mich wieder gut unterhalten, wobei Der Lehrer mich mit der finalen Folge der siebten Staffel emotional umgehauen hat und ich Karin Noske in Staffel 8 definitiv vermissen werde. Friends habe ich angefangen, bin aber noch bei Staffel 4, obwohl die Serie wirklich Spaß macht und ich als Kind nur wenige Episoden sehen konnte. Supergirl hat dafür mit Staffel 4 an das hohe Niveau der vorigen Staffel angeknüpft, weshalb ich viel Spaß hatte. Die ersten beiden Staffeln finde ich nicht besonders toll, aber seit Staffel 3 mausert sich die Serie wirklich sehr. Workin‘ Moms und One Day at a Time sind auch richtig tolle Serien, die ich insbesondere in den Ferien weggeschaut habe und die mich viel zum Lachen gebracht haben. Der Mix aus Witz und ernsten Themen ist einfach gut gelungen. Riverdale hingegen … ist eben Riverdale, wird also von Staffel zu Staffel schlimmer. Mittlerweile ist die Serie ein wenig mein Guilty Pleasure, es macht einfach nur Spaß, sich nach jeder Folge darüber aufzuregen. Eine schöne deutsche Serie ging dann noch mit Dr. Klein zu Ende, wobei ich immer noch sauer bin, dass die Serie mit einem Cliffanger endete und die Absetzung auch einfach nicht nachvollziehen kann.

 

Filme

Filme habe ich dieses Jahr ausgesprochen viele gesehen, vor allem meine Kinobesuche haben sich stark erhöht. Um nur eine kurze Auswahl zu nennen, finde ich natürlich insbesondere Avengers: Endgame großartig. Drei packende Stunden im Kino, in denen gegen Ende gefühlt fast alle Zuschauer weinen mussten. Ein tolles Erlebnis. Auch Captain Marvel und Spider-Man: Far From Home waren Pflichttitel und haben mir sehr gut gefallen, sodass beide in meine Sammlung wanderten. Als langjähriger Fan musste ich natürlich auch Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu sehen, der mir ziemlich gut gefällt. Sicherlich nicht die beste Handlung, aber die Grafik und die Charaktere sind wirklich toll. Ein wenig der Kindheit gefrönt habe ich auch mit dem neuen König der Löwen, der mir überraschenderweise echt gut gefällt, auch wenn das Original natürlich stets mein Favorit bleiben wird. Mit Aquaman und X-Men: Dark Phoenix habe ich noch weitere Superhelden-Filme gesehen, die mir sehr zusagen. Gegen Ende des Jahres habe ich dann noch Booksmart und My Days of Mercy gesehen, wobei es bei Ersterem ein Kampf war, überhaupt ein Kino zu finden, das diesen ausstrahlte. Umso besser war der Film, wir konnten uns im Kino kringelig lachen und das Ganze hat dem eingestaubten Genre definitiv eine neue Würze verleiht. Mit Millennium (Verblendung, Verdammnis, Vergebung, Verschwörung) habe ich vier geniale Filme sehen dürfen, auch wenn der vierte Teil ziemlich aus der Reihe fällt und für gewisse Kontiunuitätsprobleme sorgt. Da muss ich definitiv mal die Bücher lesen, um zu sehen, ob es da auch zu solchen Logikbrüchen kommt. Dann gab es noch ein paar nennenswerte Netflix-Filme, die ich sehen durfte, vor allem Tage wie diese, Marriage Story und Feuer im Kopf, die mir alle drei besonders gut gefallen.

 

Anime

An Animes herrschte bei mir in diesem Jahr eher Flaute, aber mit K-ON! habe ich einen tollen neuen Anime gefunden. Ich hatte schon viel Positives davon gehört, aber erst mit der TV-Ausstrahlung konnte ich mich selbst davon überzeugen. Auch Sailor Moon Crystal habe ich mit der TV-Ausstrahlung eine zweite Chance gegeben, habe ich die ersten beiden Staffeln ihrerzeit doch schnell abgebrochen. Die Serie weist noch immer die selben signifikanten Fehler des Mangas auf, ist aber alles in allem zumindest nett. Fairy Tail habe ich auch weitergeschaut, ebenso wie One Piece und Detektiv Conan, wobei ich die beiden Letzteren nur noch eher sporadisch als Animeserie verfolge. Vielleicht eher ungewöhnlich, aber ich habe tatsächlich angefangen, mir noch einmal Pokémon: Diamond & Pearl anzusehen, die Pokémon-Serie meiner frühen Kindheit. Noch immer meine liebsten Staffeln des Franchises, bei der mir die einzelnen Folgen noch heute Spaß machen. Auch Pokémon – Die TV-Serie: Sonne & Mond habe ich weiterverfolgt, auch wenn ich mich wohl nie so wirklich mit diesen Staffeln anfreunden werde. Auch einige wirklich schöne Pokémon-Filme habe ich gesehen. Mit Mirai, das Mädchen aus der Zukunft und Your Name. habe ich zwei großartige Animefilme schauen können, wobei ersterer nicht der beste Film von Mamoru Hosoda ist. A Silent Voice konnte ich auch zum ersten Mal sichten, nachdem ich den Manga irgendwann nicht mehr weiterverfolgt hatte. Nach dem schönen Film würde ich das aber tatsächlich gerne wieder. Boruto – Naruto next Generations habe ich nur noch eher sporadisch verfolgt, irgendwie kann mich die neue Generation einfach nicht so sehr packen.

 

Manga

An Mangas habe ich hauptsächlich meine schon länger laufenden Reihen weiterverfolgt, so wie Attack on Titan, Detektiv Conan oder One Piece. Die Reihe Citrus nahm ihr Ende, um mit Citrus+ direkt dann doch fortgesetzt zu werden. Eigentlich ist Citrus plottechnisch ein Reinfall, aber trotzdem freue ich mich auf jeden neuen Band, denn die Charaktere sind mir einfach ans Herz gewachsen. Ebenfalls zu Ende ging Naruto Massiv, was irgendwie viel schneller ging als erwartet. Es war sehr spannend, noch einmal die Geschichte um Naruto Uzumaki zu erleben (und nun auch hübsch aussehende Bände im Regal stehen zu haben, der Zustand der Ursprungsversion war bei mir teilweise wirklich nicht feierlich). Zusätzlich habe ich diverse Girls Love-Reihen begonnen, bei der mich jedoch keine so wirklich vom Hocker reißen konnte, mal abgesehen von Bloom Into You, die Reihe finde ich wirklich sehr schön.

 

Bücher & Comics

Mit Büchern hatte ich ein sehr schönes Jahr, in der ich phasenweise meine gesamte Freizeit nur mit Büchern zugebracht habe. The Upside of Unrequited und Leah off the beat sind zwei schöne Geschichten von Becky Albertalli, die mich schon mit Love, Simon bzw. Nur drei Worte überzeugen konnte. Mein Highlight ist aber Komisch, alles chemisch!, das für mich als kleinen Nerd und Streber im Chemie-Unterricht ein Pflichtbuch war. Mai Thi Nguyen-Kim gefällt mir schon auf YouTube sehr gut und ihr Buch ist auch entsprechend geworden: witzig, informativ und anschaulich. The Hate U Give und My Sister‘s Keeper sind hingegen zwei Romane, die ich schon länger lesen wollte und zu denen ich nun endlich kam. Zwei richtig gute Bücher. An Comics habe ich mit denen zu Life Is Strange begonnen, auch wenn ich den Comic entsprechend des Titels wirklich „strange“ finde und ihn nicht als canon betrachte. Zudem habe ich diverse Spider-Man Comics gelesen und die Comics von The Legend of Korra, was zwar meinen Geldbeutel weniger freut, mir aber Spaß bereitet hat. Auch die Sword Art Online-Novels habe ich natürlich weitergelesen und sie gefallen mir immer noch richtig gut, definitiv mehr als die Serie.

Alles in allem war 2019 ein tolles Geek-Jahr, das bei mir vor allem im Zeichen von Filmen, Serien und Games stand. Mit der Nintendo Switch habe ich mir zum ersten Mal seit der PS4 im Jahr 2015 eine neue Konsole zugelegt und denke, dass ich im kommenden Jahr 2020 dann auch dementsprechend viele Nachkäufe für die Switch tätigen sowie das neue Animal Crossing kaufen werde, da ich mit New Leaf auf dem 3DS seinerzeit hunderte Stunden Spaß hatte. Außerdem freue ich mich ganz besonders auf Cyberpunk 2077, The Last of Us 2 und die Yakuza Remastered Collection für die PS4 sowie auf Black Widow, der passenderweise so erscheint, dass ich ihn mir nach den schriftlichen Abiturprüfungen als Belohnung gönnen kann. Genau wegen dem anstehenden Abi werde ich aber wohl zumindest die erste Hälfte des kommenden Jahres auch nicht zu viel kommen, aber das ist in Ordnung, so lange es die Mühe am Ende wert ist. Besonders schön am Jahr 2019 fand ich aber wirklich die gesteigerten Kinobesuche mit meiner besten Freundin, da ich früher mangels Begleitung so gut wie nie im Kino war, obwohl gute Filme liefen. Ich hoffe einfach auf ein sowohl privates wie auch geektechnisch erfolgreiches Jahr.

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Ayla

Ayla ist Schülerin und beschäftigt sich hobbymäßig mit allen möglichen Medien, ohne dabei Beschränkungen zu kennen. Dennoch ist sie vor allem ein Serien- & Game-Junkie und liebt besonders actionreiche und dramatische Inhalte, wobei sie gleichzeitig für viele kindliche Themen zu haben ist, weshalb sie weiterhin großer Disney-Fan ist. Abseits ihrer Leidenschaft des Sammelns ihrer Lieblingsmedien schreibt Ayla gerne selbst Geschichten oder zeichnet Bilder, um sich so zu entspannen.

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