What If…? (Folge 1×05)

“Was wäre, wenn … Zombies?!” Das ist doch mal eine aussagekräftige Frage, die What If…? in Folge 5 stellt. Dieses Mal tritt ein wirklich seltener Fall auf (mal wieder verursacht durch Hank, langsam häuft sich das) und eine Zombie-Apokalypse überrollt die Welt. Während auch die Avengers allmählich infiziert sind, sind ein paar Überlebende auf der Flucht …

Inhaltsangabe

Bruce Banner landet auf der Erde, um die anderen Avengers vor Thanos zu warnen. Erst sieht es so aus, als bekäme er Unterstützung durch Iron Man, Doctor Strange und Wong, doch diese stellen sich als Zombies heraus und greifen ihn an. Er bekommt unerwartete Hilfe von Wasp, Spider-Man und Doctor Stranges Mantel.

Zwei Wochen zuvor war Hank in die Quantenebene aufgebrochen, um nach Janet zu suchen. Diese hatte sich mit einem Quantenvirus infiziert, der ihr Hirn befiel und schließlich auf Hank übersprang. Beim Austritt aus der Quantenebene brachte er den Virus mit in unsere Realität und infizierte Scott. In weniger als 24 Stunden war der gesamte gesamte pazifische Westen zombifiziert. Peter erklärt Bruce in einem Video, wie es dazu kommen konnte. Doch es gibt weitere Überlebende: Okoye, Bucky, Sharon Carter, Scotts Freund Kurt und Happy Hogan. Immer wieder kommt es zu Kämpfen mit infizierten Personen auch, anderen Avengers, bei denen Okoye etwa Sam Wilson umbringen muss. Die Gruppe flüchtet mit einem Zug. Ihr Ziel: Das Camp Lehigh, wo sie Hilfe vermuten.

Während der Zugfahrt kommt es zu einem Zwischenfall: Der zombifizierte Captain America beißt Sharon. Bucky kann Captain American zwar aus dem Zug befördern, doch die bereits mutierte Sharon verschluckt Wasp, welche sich zu helfen weiß, indem sie sich innerhalb Sharons Körper vergrößert und diese zum Platzen bringt. Der Einzige, der seinen Optimismus nicht verliert, ist Peter, wofür Hope ihn sehr bewundert. Doch dahinter verbirgt sich Trauer um all die Verstorbenen.

Auch Hope wird kurz darauf infiziert, als sie die Gruppe in ihrer Maximum-Form durch ein Feld aus Zombies befördert. 

Die insgesamt fünf Überlebenden plus Doctor Stranges Umhang treffen in Camp Lehigh auf Vision, welcher überraschenderweise lebt und auch Scotts Kopf retten konnte, der nun für sich unter einer Käseglocke lebt. T’Challa ist ebenfalls am Leben, aber nur noch mit einem Bein. Wie sich herausstellt, hat Vision Menschen in das Camp gelockt, um die zombifizierte Wanda am Leben zu erhalten, deren Chaosmagie zu stark ist. Diese taucht ebenfalls kurz daraufhin auf und reißt Okoye in den Tod. Vision entfernt daraufhin seinen Gedankenstein und gibt ihn an Bruce, welcher ihn an Peter weiterreicht, da er sich selbst für die Gruppe opfert, die in einem Jet davonfliegt. Somit sind nur noch Peter, T’Challa und Scott, dessen Kopf nun von dem Cape getragen wird, am Leben. Sie wollen den Gedankenstein nach Wakanda transportieren.

Der zombifizierte Thanos hat derweil alle anderen Infinity-Steine vereint.

Voraussetzung für diese Folge

Folge 5 bringt eine große Menge an Figuren mit, für die man am besten die komplette Infinity-Saga kennen sollte. Von höchster Bedeutung sind dabei Black Panther, beide Ant-Man-Filme und Spider-Man: Homecoming, aber auch WandaVision dient der besseren Einordnung.

Superheld:innen und Normalos im Überlebenskampf

Inhaltlich reißt Folge 5 keine Bäume aus, stellt sie doch einen bloßen Überlebenskampf einer Gruppe in allerbester The Walking Dead-Manier dar. Wofür die Folge aber steht und worin sie sich wunderbar schlägt, ist das Variieren einer Gruppendynamik in einer Extremsituation. Erfreulicherweise greift sie dafür nicht auf die Standard-Konstellationen zurück, die man bereits kennt (z.B. die Avengers als fester Kern), sondern schickt scheinbar willkürlich zusammengewürfelte Erdenbewohner los. Dass dabei nicht nur Figuren aus der zweiten Reihe (wie z.B. Sharon) ran dürfen, sondern sogar Charaktere aus der dritten oder vierten Reihe mitmischen wie Happy oder Kurt, ist einfach großartig. Figuren, die wahrscheinlich bei vielen Fans schon längst in Vergessenheit geraten sind, aber trotzdem ihren festen Platz in diesem MCU-Kosmos haben. Auch wenn man nicht viel über sie erfährt: Angesichts der Apokalypse gibt es keine wichtigen und keine unwichtigen Persönlichkeiten. Alle sitzen im selben Boot, Held:innen wie Normalos. 

Mini-Charaktermomente für jeden

Der Überlebenskampf scheint fast willkürlich gestrickt, so oft wie sich die Gruppe formiert und wieder Mitglieder wegfallen. Trotzdem gibt es ein paar schöne Charaktermomente, wie zwischen Peter und Hope, und auch die tragische Geschichte zwischen Wanda und Vision wird wieder aufgegriffen. Die Folge besitzt darüber hinaus aber auch die richtige Balance zwischen Survival-Drama und komödiantischen Elementen. Dabei tun sich vor allem Peter (mit seinem Zombie-Trainingsvideo) und Scott mit Mantel hervor. 

Fazit

Wenig allgemeine Plot-Relevanz, aber das alternative Szenario der fünften Folge bietet so viele Figuren, dass sich jeder Marvel-Fan nur über die Hülle und Fülle des gigantischen Casts freuen darf. Zumal auch Happy und Kurt kleine, aber feine Momente zugestanden bekommen. Der Wiederschau-Wert ist jedenfalls ziemlich hoch. Alleine schon, um den einzelnen Charakterschicksalen die volle Aufmerksamkeit zu widmen, da viele schon ziemlich nebensächlich entsorgt werden. 

© Disney

Ayres

Ayres ist seit 2002 im Community Management tätig, seit einer Weile sogar beruflich. Er ist ein richtiger Horror- & Mystery-Junkie, liebt gute Point’n’Click-Adventures und ist Fighting Games nie abgeneigt. Besonders spannend findet er Psychologie, deshalb werden in seinem Wohnzimmer regelmäßig "Die Werwölfe von Düsterwald"-Abende veranstaltet. Sein teuerstes Hobby ist das Sammeln von Steelbooks. In seinem Besitz befinden sich mehr als 100 Blu-Ray Steelbooks aus aller Welt.

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