Anime Spring Season 2024 / Woche #12

In diesem wöchentlichen Format begleiten wir The Irregular at Magic High School (Staffel 3), Tonari no Youkai-san, An Archdemon’s Dilemma: How to Love Your Elf Bride, Oblivion Battery, Unnamed Memory und Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt (Staffel 3) von der ersten bis zur letzten Episode. Neben einer kurzen Zusammenfassung der Episode lest ihr die persönliche Meinung des jeweiligen Redaktionsmitglieds. Weitere Besprechungen diverser Anime-Serien befinden sich in unserem Episodenguide. 

Titel: An Archdemon’s Dilemma: How to Love Your Elf Bride
Start: 5. April 2024
Genre: Action, Fantasy, Romanze
Animationsstudio: Brain’s Base

Episode 12

Nach all den Problemen der letzten Zeit kehrt langsam wieder Ruhe in Zagans Zuhause ein. Dank Raphael hat sich auch die Palette des Essens erweitert, was auch For sehr gut findet. Was For auf der anderen Seite noch immer seltsam findet, ist das Verhalten von Nephy und Zagan. Sie versteht auch, dass sich die beiden lieben, allerdings stellen sie sich sehr unbeholfen an und For beobachtet es mit Neugier. Raphael will sie davon abhalten, da er weiß, dass Zagan und Nephy ihr eigenes Tempo haben, weshalb das zu einem kleinen Wettkampf zwischen ihm und For wird, ob er sei beim Beobachten schnappt. Bei einem gemeinsamen Besuch in der Stadt findet Zagan bei Manuela ein kaputtes Grammophon, das Manuela von Straßenkindern bekommen hat. Zagan weiß, was es wert ist und kauft es ihr für gutes Geld ab und macht sich zu Hause an die Reparatur. Nachdem es wieder funktioniert, spielt Zagan die Musik an und beginnt mit Nephy einen Tanz. Am Ende des Tanzes entscheidet er sich, den Straßenkindern das Grammophon wieder zurückzugeben. Ohne dafür Lob zu wollen, stellt er es ab, startet die Musik und während Hand in Hand mit Nephy nach Hause läuft, tanzen die Straßenkinder und Bewohner der Stadt zum Klang der Musik.

Mit einer wunderbaren Folge verabschiedet sich An Archdemon’s Dilemma: How to Love Your Elf Bride vorerst einmal. Kein großer Kampf. Keine großen Probleme. Einfach nur eine persönliche Folge, die vor allem noch einmal einen Blick in Zagans Vergangenheit gibt. Wie er sich zurückerinnert, als er selbst um zu überleben, den Müll durchsucht hat. An die zwei Freunde, die ihm damals geholfen haben. Es zaubert ihm ein Lächeln aufs Gesicht, auch wenn es eine harte Zeit war. Wie er am Ende dann auch das Grammophon zurückgibt, ohne etwas zu sagen, einfach nur um den Straßenkindern das Leben etwas schöner zu machen, zeigt auch, wie er emotional dank Nephy aufblüht.. Nephy muss dann während des Essens auch noch einmal alle von Chastille retten, denn sie will Suppe kochen und es ist wohl eher ein biologischer Kampfstoff. Aber diese kleine Szene zeigt auch noch einmal, wie diese kleine Familie über die Zeit gewachsen ist und wie gut die Verbindung ist, obwohl sie keine Blutsverwandtschaft haben. Damit endet die Serie mit einer schönen Note, allerdings bleibt die Hoffnung, dass eine zweite Staffel nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Titel: The Irregular at Magic High School (Staffel 3)
Start: 5. April 2024
Genre: Action, Fantasy, Science-Fiction
Animationsstudio: 8bit

Episode 12

Tatsuya, Miyuki, Minami und Minoru essen in einem kleinen Lokal zu Mittag. Vom Wirt erfahren sie, wie die Traditionalisten in Kyoto zu der Aufnahme von übergelaufenen Magiern stehen und wo Zhou Gongjin sich aufhalten könnte. Beim anschließenden Treffen mit Mikihiko, Erika und Leo ist auch Masaki dabei. Sie teilen ihre Erkenntnisse und Tatsuja weiht Masaki in das Geheimnis ein, dass er ein Sonderoffizier des Magierbattailons ist. Masaki erinnert sich, dass Zhou Gongjin bei den Unruhen im vorigen Jahr die Aufständigen ausgeliefert hat. Minoru haben die Ermittlungen zu sehr angestrengt, so dass er krank im Bett bleiben muss. Minami kümmert sich um ihn, während Tatsuya, Miyuki und Masaki Mayumi treffen, auf der Polizeistation die Sachen des getöteten Nakura untersuchen und sich dann zum Tatort begeben. Unterwegs werden sie angegriffen und Tatsuya entdeckt das Hauptquartier der Feinde. Da meldet sich Minami mit der Nachricht, dass es Minoru schlechter geht. Die Gruppe fährt ohne Tatsuya nach Hause, der am nächsten Tag das Hauptquartier der Angreifer stürmt.

So kennen – und lieben – wir Tatsuya: Während alle nach den Feinden suchen, scannt er diejenigen ab, die seine Schwester anschauen. Miyuki ist und bleibt eben seine höchste Priorität. Dennoch hat er auch seine Aufgabe im Auge und nutzt dazu alles und jeden Nützliches. Erika hat schon ganz gut durchschaut, wie er andere dazu bringt, ihn zu unterstützen, das hat er an Masaki ja wieder mal gut demonstriert. Auch Minoru ist hilfreich für ihn, doch wie es aussieht, betrachtet er den Jungen nicht als Werkzeug. Dass es Minoru schlecht geht, scheint Tatsuya etwas auszumachen, und nachdem er Elemental Sight benutzt hat, um dessen Psionen zu checken, zeigt er sich ungewohnt besorgt. Überraschend ist, dass er Miyuki nach Hause schickt und noch einen Tag in Kyoto bleiben will, noch überraschender aber ist es, dass Miyuki keinen Aufstand gemacht hat, sondern sich den Anweisungen ihres Bruders gefügt hat. Aber natürlich kann sie nicht komplett ohne Tatsuya sein, deswegen telefonieren die beiden abends noch miteinander. Doch wie hat Tatsuya aus der Ferne auf sie aufgepasst?

 

Titel: Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt (Staffel 3)
Start: 5. April 2024
Genre: Action, Fantasy
Animationsstudio: 8Bit

Episode 12

Die Vorbereitungen für das “Tempest-Fest für alle Nationen” sind im vollen Gange. Alle in Tempest bereiten sich vor und Rimuru will es nutzen, um die beste Seite von Tempest zu zeigen. Mit Yoshida holt er sich den derzeit besten Koch, der ebenfalls von der Erde stammt. Mit Mjolmile hat er auch eine Person, die sich vor allem um das Finanzielle kümmert und dank eines Missverständnisses, glaubt Mjolmile auch, dass viele seiner Ideen Rimuru schon lange hatte. Rimuru verbessert das nicht und fragt ihn sogar, ob er nach dem Fest nicht dauerhaft nach Tempest ziehen will. Rimuru weiß, dass die finanzielle Stabilität wichtig für sein Land ist und jemand wie Mjolmile ist deshalb unerlässlich. Dessen Riecher für gute Geschäfte ist natürlich geweckt, weshalb er, auch ohne groß zu zögern, zusagt. Auch Fuse wird von Rimuru noch eingeladen und es zeigt sich mal wieder, dass Rimuru noch immer nicht ganz verstanden hat, welche Position er mittlerweile besitzt, was Fuse auch versucht zu erklären. Vergeblich. Zumindest gibt es auch eine Einladung für den König von Burmund und auch für Yuki, auch wenn Rimuru immer noch seine Zweifel an ihm hat. Beim Rausgehen sagt er auch noch, dass Milim kommen wird und das gibt Fuse erst einmal mental den Rest.

Nach jedem Kampf gibt es in dieser Serie ein Fest und weil der letzte Kampf so groß war, lädt man dazu halt auch die anderen Nationen ein. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die Serie diese wirtschaftliche und politische Ebene einbringt. Rimuru beeinflusst die Welt auf eine Art, wie man es nie zuvor gesehen hat. Zwar will er in seinen Augen nur eine bessere Welte erschaffen, doch der Einfluss auf die Forschung, Wirtschaft und Kultur ist enorm. Dank Mjolmile zieht er mal eben ein Fast-Food-Franchise auf und mit den ganzen Entwicklungen ändern sich auch die Art und Weise, wie Menschen ihre Zeit verbringen werden. Es wurde schon mehr als einmal gesagt, dass in dieser Welt eigentlich Kämpfe an der Tagesordnung stehen und das Recht des Stärkeren gilt. Rimuru verändert diese Ansicht aber Stück für Stück. Zwar will er eine bessere Welt für seine eigenen Leute, wenn es aber für mehr Personen und Monster ebenfalls funktioniert, ist es ihm eine Freude. Ganz besonders, wenn er dadurch noch gutes Geld macht. Leute, die Action wollen, dürften wohl noch etwas warten müssen, aber mit der angedachten Arena dürfte es wohl auch für diese Zuschauer während des Fests etwas geben, auf das sie sich freuen können.

Titel: Oblivion Battery
Start: 09. April 2024
Genre: Sport, Drama, Komödie
Animationsstudio: MAPPA

Episode 10

Ein Übungsspiel gegen die Hikawa-Oberschule steht an. Für Chihaya ein ungemütlicher Gegner, denn mit Hironobu Makita steht ihm ein Spieler gegenüber, mit dem er schon früher in einer Mannschaft war und nicht gut klarkam. Dank General Kei verläuft das Spiel zu Beginn nicht schlecht. Schnell bekommen die Jungen heraus, dass der startende Pitcher einen Cutter wirft und treffen diesen im zweiten Inning so gut, dass sie ihren ersten Punkt holen. Doch so langsam verändert sich Kei. Nach und nach kommen seine dummen Marotten wieder durch und die anderen machen sich Sorgen, dass Dummi-Kei wieder erscheint. Sie unternehmen daher alles – selbst knebeln ist ein Versuch – um den General bei sich zu behalten. Jedoch scheitern sie. Der witzereißende Kei ist wieder da und durch den eingewechselten Pitcher Makita sieht es nicht mehr so gut aus für das Team. Als die Kotesashi das Feld verlässt, um wieder in den Angriff überzugehen, stellt sich Maikta direkt vor Chihaya und das nur, um ihn zu sagen, dass er es mit seiner Größe vergessen kann, Baseball zu spielen.

Dass der General nicht für immer bleibt, war abzusehen. Würde er das, wäre klar, dass sich einige der Figuren nicht weiterentwickeln müssen, da sie einen Anführer hätten, der alles perfekt kann. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis Keis Persönlichkeit wieder wechselt. Was die anderen alles unternehmen, um ihren Chef zu behalten, ist extrem witzig. Vor allem die vielen lustigen Gesichter sind einfach herrlich abwechslungsreich. Ansonsten präsentiert Oblivion Battery einen guten Spielauftakt. Es gibt ein paar tolle Treffer und der erste Punkt ist eine schöne Teamleistung. Mit richtig freundlichen Worten baut Kei Yamada auf. Was mir hingegen gar nicht gefällt, wie Haruka Chihaya ignoriert. Hier zeigt sich, dass das Team noch einige Baustellen hat, vor allem, was seinen sturen Pitcher angeht! Was das gegnerische Team angeht, so ist Makita ein echt arroganter Kerl. Die Worte, die gegenüber Chihaya fallen, sind ein No-Go. Kein Wunder, dass unser Rotschopf seit Beginn so wortkarg ist. Es bleibt zu hoffen, dass gerade Dummi-Kei mit seiner Art Chihaya aufmuntert, sowie diesem klarmacht, dass er trotz seiner Größe ein klasse Spieler ist.

Titel: Tonari no Youkai-san
Start: 7. April 2024
Genre: Slice of Life, Fantasy
Animationsstudio: Liden Films 

Episode 12

Über den Himmel erstreckt sich ein langer Riss, aus dem Monster auf die Erde fallen und die Menschen angreifen. Es sind rote Mischwesen aus Mensch und Tier, die auf Stimmen reagieren und attackieren, wen sie sprechen hören. In Tokio wie in Fuchigamori organisieren Tengu den Schutz der Bewohner gegen die Wesen, die sie als Oni, Dämonen bezeichnen. Das Raumzeit-Institut erklärt, dass es zu einer Verbindung mit einer anderen Welt gekommen ist, nun werden sich die Dimensionen vermischen. Die Magie scheint stark gestört zu sein, Sanmoto kann seine menschliche Gestalt nicht aufrecht erhalten und wird zum winzigen, hilflosen Gargoyle-Baby. Wagen-san reagiert nicht mehr auf Ansprache, das lebende Anatomiemodell der Grundschule kann sich nicht mehr bewegen und Buchio, der Takumi zu Hilfe eilen will, verwandelt sich in einen jungen Mann mit grünen Augen. Vor Mutsumis Haus verwandelt sich ein Dämon in Mutsumis verschwundenen Vater, der noch einmal seinen letzten Wunsch, zu seiner Familie zurückzukehren, ausspricht und sich dann in Luft auflöst.

Von Slice of Life zum Katastrophenfilm. Tonari no Youkai-san wechselt in Folge 12 mit einem Finale voller Monsterkämpfe und Panik in den Straßen Tokios völlig die Tonart. Angekündigt hatte sich dieses Thema schon mehrfach und wirkte stets wie ein Fremdkörper in den leisen, emotionalen Geschichten vom Dorf der Menschen und Fabelwesen. Aber offenbar sollte es die ganze Zeit darauf hinauslaufen, dass diese Welt von einer kosmischen Katastrophe bedroht ist. Nicht allein, dass Dämonen aus einer anderen Dimension über Japan herfallen, das würde man nicht anders von ihnen erwarten. Was wirklich schmerzt, ist, dass der Zauber dieser Welt verschwindet, den man so lieben gelernt hat. Keine sprechenden Autos mehr, die durch die Zuneigung ihres Fahrers zum Leben erwachen. Denkt man das weiter, dann auch keine Tengu, keine Fuchsgeister, keine Kappas, überhaupt keine Fabelwesen als Nachbarn mehr. Ob Buchio sich noch einmal in seine Katzengestalt zurückverwandelt?

Titel: Unnamed Memory
Start: 9. April 2024
Genre: Fantasy, Romanze
Animationsstudio: ENGI

Episode 11

In der Wüste von Yarda herrscht ein Sandsturm. Tinasha, Oscar und ihre Gefolgsleute haben sich aufgemacht um Leonora, die Hexe, die nie gerufen werden kann, zu finden. Sie scheint etwas mit dem Sandsturm zu tun zu haben. Tinasha hat einen Plan, wie sie gegen Leonora vorgehen kann. Schließlich hat sie die Hexe in der Vergangenheit schon einmal besiegt. Oscar weiß nicht, wie er Tinasha helfen soll. Sie bittet ihn, sich um Unai zu kümmern. Einen Menschen, den Leonora einst einen Dämon verschlingen ließ und der nun übermenschliche Stärke besitzen soll. Tinasha hat ganze Arbeit geleistet, denn am nächsten Morgen ist der Sandsturm weg. Nun wird es nicht mehr lange dauern, bis Leonora erscheint. Oscar stellt noch einmal die berüchtigte Frage und Tinasha willigt ein, ihn zu heiraten, sollten sie siegen. Die Hexe Leonora erscheint und der Kampf beginnt. Die Hexen setzen ihre Magie in der Luft ein und Oscar kämpft am Boden gegen Unai. Aus dem Sand lässt Leonora einen riesigen Bernstein aufsteigen, in dessen Inneren sich ein Schloss befindet. Plötzlich sind alle vier darin und kämpfen. Tinasha und Oscar gelingt es, Unai und Leonora zu besiegen. Zurück in Farsas gehen die beiden den Bund der Ehe ein.

Was lange währt, wird endlich gut, sagt man doch so schön. Betrachtet man die Pärchensituation in Unnamed Memory, mag das auch zutreffen, da Tinasha und Oscar endlich das tun, was seit ihrer ersten Begegnung im Raum steht. Oscar kann Tinasha noch so oft sagen, sie solle nicht alles alleine machen. Dass seine Worte nichts bringen, sollte ihm bewusst sein. Daher fällt es auch schwer, all ihren Worten glauben zu können. Sein Vertrauen scheint demnach eine lange Leitung zu haben. Als sie auf den Kampf gegen Leonora warten, können sie sich im Schloss des Königreichs aufhalten. Im Bad trifft Tinasha die Prinzessin von Yarda. Sie scheint Gefühle für Oscar zu haben, was auf den Verlauf der Handlung jedoch null Auswirkung hat. Es wirkt, als wolle man noch einmal den Eifersuchtsfaktor für Tinasha einbauen. Was völlig unnötig ist. Beim Duell gegen die stärkste Hexe und einen Menschen mit dämonenähnlichen Kräften erwartet man ein großes Spektakel. So schnell die Erwartung kommt, ist sie auch wieder verflogen. Warum hat Oscar Tinasha bitte zur Hilfe gerufen, obwohl er gut mit Unai klarkommt? Es wirkt, als hätten sie geplant, in dem Bernstein eingeschlossen zu werden, um im Kampf die Plätze zu tauschen. Woher wussten sie das bitte?

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