Anime Spring Season 2019 / Woche #13

Lesezeit: 5 Minuten

In diesem wöchentlichen Format begleiten wir die Serien Fruits BasketJojo’s Bizarre Adventure: Golden Wind und One Punch Man (Staffel 2) von der ersten bis zur letzten Episode. Neben einer kurzen Zusammenfassung der Episode lest ihr die persönliche Meinung des jeweiligen Redakteurs. Spoiler werden nicht separat gekennzeichnet!

Fruits Basket (2019): #13

Start: 06.04.2019 • Slice of Life • TMS Entertainment

Die Tage werden kühler, als Tohru eine ungewöhnliche Begegnung mit einer Schlange hat, die einfach unter ihr Hemd kriecht. Es handelt sich um Ayame Soma, einer der Träger des Tierzeichens, der sich als Kindheitsfreund von Shigure und Hatori und außerdem als Yukis älterer Bruder entpuppt. In seiner impulsiven Art entführt Ayame Tohru zu einem gemeinsamen Essen. Yuki und Ayame verstehen sich nicht gut, aber Tohru erkennt, dass Ayame gerne eine bessere Beziehung zu seinem Bruder haben möchte. Ayame stellt sich als eine äußerst exaltierte Persönlichkeit heraus. Er bringt Shigures Haushalt gehörig durcheinander und macht keine Anstalten, nach Hause zurückzukehren. Das setzt besonders Yuki zu, woraufhin Hatsuharu Hatori benachrichtigt, der Ayame abholt.

Mit Ayame sind nun schon acht Tierzeichen aus Fruits Basket (2019) versammelt, die Bande wird immer bunter. Seltsamerweise geht mir Ayame (anders als Kagura) absolut nicht auf die Nerven, obwohl er völlig überspannt agiert und die absurdesten Geschichten erzählt, was Shigure nicht nur mit Fassung, sondern sogar noch mit Vergnügen trägt. Vielleicht deswegen, weil seine Aktionen immer auch anderen dienen, selbst wenn er sich in den Mittelpunkt stellt. Oder weil er im Trio mit Hatori und Shigure doch erträglich wirkt. Auf jeden Fall hat Ayame einiges wieder zurechtzurücken, was seinen Bruder angeht, wie der Blick in die Vergangenheit gezeigt hat. Und das wird nicht leicht, zumindest nicht mit Geschichten über Klassenfahrten oder dem Impuls, anderen zwecks Teilung der Körperwärme auf dem Leib zu rücken.


Jojo’s Bizarre Adventure: Golden Wind: Episode #36

Start: 06.10.2018 • Action, Abenteuer, Horror • David Production

Polnareff kann als Schildkröte den Pfeil aufheben, da er streng genommen keinen Stand mehr besitzt. Allerdings will Chariot Requiem ihn nun töten, lässt aber von seinem Vorhaben ab, als die nächste Phase eintritt. Denn diese sieht eine evolutionäre Veränderung der Lebewesen vor, die bei jedem anders ausfällt und zeitlich unterschiedlich einsetzt. Ein weiteres Problem stellt dar, dass Diavolo sich im Körper einer der Anwesenden aufhält. Giorno kann die Lebensenergie spüren, weshalb er auch einen zweiten ungebetenen Gast ausmachen kann. Doch Mista ist misstrauisch und will, dass Giorno sich ihm nicht nähert. Der Verdacht fällt sofort auf ihn; es steckt Diavolo zwar in Mistas Körper, aber in diesem residiert aktuell Trish. Diese hat nichtsahnend ihren Stand gerufen, und nun kann Diavolo sie durch diesen kontrollieren. Denn er weiß ganz genau, wie er an den Pfeil herankommen kann.

JoJo’s Bizarre Adventure: Golden Wind nähert sich langsam dem Finale, aber auf weitere Merkwürdigkeiten muss man nicht verzichten. Die Fähigkeiten eines Requiem-Stands sind interessant und definitiv übermächtig. Es ist nicht bekannt, wie weit die Reichweite von Silver Chariot Requiem ist, aber der evolutionäre Teil ist definitiv eine bizarre Fähigkeit, weil sie nichts mit dem ursprünglichen Können des Stands zutun hat. Eine Requiem-Version von Golden Wind oder Crimson Emperor dürften da noch um einiges mächtiger sein. Gelungen finde ich noch, dass man wirklich Mista (in Trish’ Körper) verdächtigt. Wenn man Crimson Emperor sieht, sind stets Mista und Trish zu sehen.


One Punch Man (Staffel 2): Episode #12

Start: 10.04.2019 • Action, Sci-Fi, Comedy • J.C. Staff

Bang nimmt seinen ehemaligen Schüler ordentlich in die Mangel. Für den Heldenjäger sieht es sehr schlecht aus, denn selbst wenn er einen schlägt, warten noch zwei weitere Schwergewichte darauf, ihn zu besiegen. Doch er erinnert sich daran, warum er es als Monster allen zeigen wollte. Als Kind ein Außenseiter, immer vom beliebtesten Jungen der Schule dazu verdonnert, das Monster zu spielen, hatte er die Nase irgendwann gestrichen voll. Diese Erinnerung gibt Garo neue Kraft, doch bevor er erneut angreifen kann, schnappt ihn sich ein Abgeordneter der Monster Vereinigung und flieht. Genos möchte ihn aufhalten, wird aber vom Hundertfüßer aufgehalten. Das gewaltige Monster ist selbst nach einer Doppelattacke von Bang und Bomb nicht kleinzubekommen. Was können die Helden also tun? Für Genos steht fest, er schaut nicht einfach nur zu und greift mit allem an was er hat. Jedoch reicht es am Ende nicht und King muss die Lage retten. Ja, richtig gelesen! King…

Was erwartet uns im großen Finale von One-Punch Man? Auf jeden Fall viel Action und eine nicht zu verachtende Portion psychologisches Innenleben. So dürfen wir einmal in Garos Kindheit reisen und erleben, wie es dazu kam, dass der Kleine eine Vorliebe für Monster entwickelte. Ich bin dabei das Gefühl nicht losgeworden, dass sich der Gute mal mit Mob, dem Helden von Mob Psycho 100 unterhalten sollte. Die beiden haben sehr viel gemeinsam, und für mich wird hier klar, dass beide Titel vom selben Autor stammen. Mir gefällt der Einblick und ich hoffe, dass in der dritten Staffel jemand mal mit ihm reden kann. Schließlich hat er bei dem Jungen bewiesen, dass er kein schlechter Kerl ist. Nachdem Garo weg ist, heißt es Insektenbekämpfung XXL. Genos gibt wirklich alles und es tut mir sehr leid, dass er verliert. Irgendwie soll es einfach nicht sein! Zum Glück taucht King auf und lenkt das Monster auf sich. Schon ungewohnt für seine Verhältnisse, aber wir wissen, dass er nicht alleine da ist. Und so bekommt Saitama den coolsten Punch der Staffel hin. Unglücklicherweise hört die Folge dann auch genau da auf: Garo fliegt weg, Saitama ist siegreich, Genos kaputt und Bang und sein Bruder müssen wieder auf die Suche gehen. Hoffentlich wird es irgendwann weitere animierte Folgen geben. Richtig rund fühlt sich diese Staffel von One-Punch Man im Ganzen betrachtet so nicht an, da wir mitten in der Handlung aufhören. Nun gut, der Schnitt ist an sich in Ordnung und sorgt dafür, dass man neugierig auf Weiteres ist.

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Ayres
Redakteur

Ich hatte Fruits Basket als Manga wirklich nicht lange verfolgt (ein paar DAISUKI!-Ausgaben lang), daher kam ich nie zu Ayames erstem Auftritt. Bin aber sehr angetan von ihm. Diese Folge besitzt unheimlich viel Wärme und Gelassenheit. Sein Charakter strahlt etwas aus, das mich ihn sehr mögen lässt. Tiefenentspannung zieht eben immer mehr, je älter man wird (mit 20 fand ich Kyo noch coolsten… puh).

Aki
Redakteur

Ich habe den Manga vor Jahren komplett gelesen, kann mich aber mittlerweile nicht mehr an alles erinnern. Ist aber Positiv, denn so macht mir der Anime gerade sehr viel Spaß, weil sie die Handlung wie neu anfühlt. Ayames Auftritt hat mir gut gefallen, gerade weil er als Schlange schon knuffig ist und als Erwachsener nicht eindimensional. Ich musst vor allem lachen, weil mein Lieblingssprecher ihm seine Stimme verleiht. Das passt einfach so gut zusammen!
Kyo mochte ich beim Lesen des Mangas auch am liebsten, finde aber, dass gerade am Anfang er eine weniger große Rolle als Yuki hat, was ich schade finde. Ich freue mich daher auf die späteren Folgen und auch auf die anderen Somas. Bin echt happy, dass die komplette Geschichte umgesetzt wird, denn so darf ich Pferd und Hahn animiert erleben und das wunderbare Ende *___*