Golden Kamuy (Staffel 3)

Start: 5. Oktober 2020 – 21. Dezember 2020 
Episoden: 12
Genre: Action, Abenteuer, Historie
Regie: Hitoshi Nanba
Studio: Geno Studio

Folge 1: Auf nach Karafuto

Um Asirpa zu finden, begeben sich Sugimoto, Tanigaki, Koito und Tsukishima auf die noch nördlicher liegende Insel Karafuto. Seit dem Russisch-Japanischen Krieg zählt der Süden der Insel zum japanischen Hoheitsgebiet. Beim Besuch in einer Bar erfahren die Männer, dass ein Ainu-Mädchen vor kurzem hier war und nun Richtung Wald und dem dahinter liegenden Ainu-Dorf unterwegs ist. Sugimoto und die anderen stürmen daher los. Zwar finden sie dann auch ein Mädchen, allerdings entpuppt sich das als fremdes Kind, dass von ihrem Großvater getrennt wurde. Viel Zeit zum Reden bleibt nicht, denn ein Bär rennt durch den verschneiten Wald. Auf dessen Rücken hockt ein Vielfraß, den die russischen Einwohner als schlimmeres Tier erachten als einen Bären. Unterleutnant Koito darf mit diesem großen Mader Bekanntschaft machen und nur dank des Großvaters, der auf einem Hundeschlitten zur Rettung eilt, kann die Gruppe entkommen. Im Ainu-Dorf erfahren die Männer, dass Asirpa und ihre Begleiter hier waren. Doch bei ihrer weiteren Suche landen sie in einer Bar voller gefährlicher Russen. Einer von diesen greift Sugimoto an, der sich jedoch zu wehren weiß. Da die Männer einen der Schlittenhunde als Geisel nehmen, müssen die Japaner an einem Wettkampf teilnehmen. Das kommt Sugimoto jedoch auch ganz recht, denn immer mal wieder taucht in der Kampfhalle ein Mann mit seltsamen Tattoos auf.

Nach dem wirklich fiesen Ende der zweiten Staffel von Golden Kamuy sind Sugimoto und Co. wieder zurück. Und das mit all dem Charme, den die Serie so bietet. So vergreift sich unser Held permanent bei den Fotos, so dass er den Leuten keines von Asirpa zeigt, sondern welche mit Tanigaki, der gelinde gesagt so gut wie nix an hat. Das ist genau die Sorte Humor, die seit der ersten Folge vorherrscht und dem Titel seine besondere Note gibt. Ungewöhnlich ist hingegen die Gruppenzusammenstellung. Zum einen fehlen einfach Asirpa und ihr nie zu stillender Hunger, gefolgt von ihrem „Hinna Hinna“. Doch auch Sugimoto vermisst seine Partnerin und das sehen wir ihm die ganze Folge über an. Verständlich, dass er daher jeder noch so kleinen Spur nachrennt und es so dauerhaft spannend ist, ob er sie findet. Eine regelrechte emotionale Achterbahnfahrt, die uns daher in dieser ersten Episode der dritten Staffel erwartet. Wäre das nicht schon genug, taucht auch noch ein weiterer geflohener Sträfling auf. Daher bleibt es nicht nur bei der Suche. Während Sugimoto und Co. auf Karafuto sind, erhaschen wir immerhin noch einen kurzen Blick auf Hijikatas Gruppe, die es auch lebend aus dem Gefängnis schaffte. Welchen Weg werden sie nun einschlagen und was tun Asirpa und ihre Männer gerade? Viele interessante Handlungsfäden, die hoffentlich geschickt verwoben werden.

Folge 2: Stenka

Beim nächsten Stenka sollen Sugimoto und Co. den Kampf verlieren. Doch der Unsterbliche überlegt sich einen anderen Plan, den er jedoch im heißblütigen Kampf gegen Gansoku vor lauter Raserei vergisst. Allgemein erkennen ihn seine Kameraden nicht wieder, und da er irgendwann mit einer Sichel auf seinen Gegner zuläuft, weiß dieser Bescheid, dass seine Tattoos auf dem Spiel stehen. Gansoku flüchtet daher Hals über Kopf in den Wald. Tanigaki, Koito und Tsukishima laufen hinterher und erreichen ihn gerade noch rechtzeitig, denn ein Vielfraß hat sich an dem ehemaligen Sträfling festgebissen. Sie retten ihr Ziel und verschanzen sich in einer Hütte. Nur stellt sich das nicht als normale Behausung heraus, sondern als russische Sauna ‒ eine Banja ‒, weswegen es ein schweißtreibender Aufenthalt wird. Währenddessen retten Cikapsai und das Ainu-Mädchen den Leithund und flüchten damit ebenso in den Wald, genau auf den Vielfraß zu. Zu dem ganzen Getümmel gesellt sich auch der vor Wut schäumende Sugimoto. Ein Ereignis jagt dann das nächste: Tanigaki erschießt mit Cikapsai den Vielfraß, Sugimto besiegt Gansoku in einem Faustkampf und danach brechen alle in den See ein, der unter ihren Füßen liegt. Also zurück in die Sauna …

Was für eine herrliche Folge von Golden Kamuy. Zum einen sind die Männer gefühlt dauerhaft in einem nackten Zustand, dass es sich irgendwann schon normal anfühlt, und dann geht es auch noch ordentlich zur Sache, was die Kämpfe angeht. Beim Stenka muss man einfach irgendwann lachen (gerade bei der passenden russischen Musik im Hintergrund), denn auch Gansoku ist kein normaler Mann. Wie auch nicht anders zu erwarten! Der Kerl liebt den Kampf, was er in einer Art Interview den Zuschauenden erklärt. Ein nettes Stilmittel, um die Figur bei all den Kampfhandlungen zu charakterisieren, doch egal, wie verrückt sich Gansoku gibt, als Sugimoto blind vor Wut wird, verblasst echt alles. Dass ein Kopfschuss Folgen hat, erleben wir hier live, und es wundert, dass am Ende alles gut ausgeht. Wobei „gut“ ja so eine Sache ist. Immerhin brechen alle ins Eis ein, weswegen Frau da vom Hinschauen schon kalte Füße bekommt! Schön, dass es ja noch die Sauna gibt! Bei all den überdrehten Ereignissen überrascht jedoch der traurige Einblick in Sugimotos Inneres. Als er zugibt, nutzlos zu sein, geht einem das sehr nahe. Hoffentlich findet er seine Partnerin schnell. Asirpa sehen wir immerhin am Ende doch noch und die Erklärung mit dem Kopfschuss bezieht sich da wohl nicht nur auf den Seelöwen. Unsere kleine Heldin hat ihren Mut nicht verloren und was noch wichtiger ist: auch nicht ihr “Hinna Hinna”!

Folge 3: Igogusa

Asirpa und ihre Männer wollen das Seelöwenfleisch an eine Fuchsfarm verkaufen. Für Kiroranke geht es vor allem aber darum, herauszubekommen, was aus dem Ainu-Dorf wurde, dass an dieser Stelle früher einmal war. Es ist nämlich der Ort, an dem Asirpas Vater Wilk geboren wurde, doch der Besitzer der Farm kann ihnen in dem Punkt nicht weiterhelfen. Sugimoto und Co. verabschieden sich von Gansoku, der von Tsukishima die Anweisung bekommt, Japan zu verlassen und ein neues Leben in Russland zu beginnen. Sollte er sich nicht an die Abmachung halten, würde Tsurumi von Gansoku erfahren. Eine ähnliche Warnung gibt Tsukishima Sugimoto. Dieser darf sich so einen Ausraster nicht noch einmal erlauben, denn sonst bekommt er eine zweite Kugel in den Kopf. Doch Tsukishima kennt solche starken Gefühle und er erinnert sich an seinen Lebensweg, der ihn bis hier hinführte. Der Frau, die er liebte, erzählte sein verbrecherischer Vater, dass er im Krieg gegen China gefallen war. Daraufhin nahm sie sich das Leben, was Tsukishima tragischerweise erst bei seiner Rückkehr erfuhr. Vor Wut, dass sein Vater so eine Lüge in die Welt setzte, brachte er ihn um und landete im Gefängnis. Dort wartete Tsukishima auf seine Hinrichtung, allerdings bewahrte ihn Tsurumi davor und gab ihm eine neue Lebensaufgabe. Im Krieg gegen Russland ist es Tsukishima zu verdanken, dass Tsurumi einen Bombeneinschlag überlebt hat.

Wer hätte das gedacht! Von all den Figuren in Golden Kamuy wirkte Tsukishima bis jetzt als der ruhigste, bodenständigste und vor allem normalste Charakter. Doch sein langer Rückblick lässt tief blicken, wobei es für ihn nicht einfach war, als Sohn eines Verbrechers in einem kleinen Dorf groß zu werden. Die Geschichte über die Frau, die er liebte, ist tragisch, denn im Laufe der Folgen kommt die Wahrheit ans Licht, wobei es bis dahin einige überraschende Wendungen gibt. Obwohl seine große Liebe noch lebt, nimmt Tsukishima Abschied und stellt sich ganz in den Dienst von Tsurumi. Der schlaue Fuchs hat damit einen vertrauensvollen Untergebenen gewonnen, was er gelinde gesagt nicht verdient. Im Raum steht, ob Tsukishima sich daran erinnert, dass es Sugimoto war, dem er seine Leben verdankt. Vielleicht etwas, was im Laufe der aktuelle Ereignisse noch eine Rolle spielen wird? Die ausgesprochene Warnung hängt im Raum und ich denke nicht, dass Sugimoto nicht noch einmal in eine solche Situation geraten wird, wo er die Kontrolle verliert. Nicht, wenn er auf die Gruppe rund um Asirpa trifft. Allgemein ist Folge 3 der dritten Staffel von Golden Kamuy voller Tragik. Der Besuch der Fuchsfarm führt uns zu weiteren Informationen zu Wilk, der bis jetzt immer noch viele offene Fragen aufgibt. So wie sich Kiroranke gibt, steckt einiges hinter seinen Beweggründen, um an das Gold zu kommen, was mit der traurigen Ainu-Geschichte der Gegend zu tun hat. Es bleibt spannend, ob diese Reise auch Asirpa beeinflussen wird. Schließlich stellt sie den Schlüssel für die Tattoo-Karte dar.

Folge 4: Die Harakiri-Show des unsterblichen Sugimoto

Sugimoto wird von einen Jungen bestohlen, den sie dank der Beweglichkeit von Unterleutnant Koito schnell fassen können. Der Dieb stellt sich als ein Mitarbeiter des Yamada Zirkus heraus, der aktuell in der Stadt Toyohara seine Zelte aufbaut. Das Highlight des Abends: eine Harakiri-Show. Und genau in der sieht Sugimoto seine Chance, Asirpa die Nachricht zukommen zu lassen, dass er noch am Leben ist. Dafür überredet er den Direktor, ihn und seine Männer bei der nächsten Show mitmachen zu lassen. Doch die gestandenen Soldaten müssen sich mit ernsten Problemen herumschlagen. Muskelberg Tanikagi muss beim Tanzen mit den Kindern alles geben und doch schafft er es nicht, die strenge Tanzlehrerin zu überzeugen. Im Gegenzug ist Koito so begabt, dass er alle im Zirkus mit seiner Akrobatik in den Schatten stellt. Vor allem Sugimoto, der mit der Harakiri-Nummer hofft, in der Zeitung zu landen, damit seine Partnerin von ihm erfährt. Beim Abend der Vorstellung geht allerdings doch etwas schief. Da Koito glaubt, Sugimoto habe mit einem Foto von Leutnant Tsurumi seine Nummer sabotiert, tauscht er das falsche Samurai-Schwert gegen ein echtes aus. Das merkt Sugimoto auch recht schnell, doch will er die Nummer bis zum bitteren Ende durchziehen. Sein Auftritt wird allerdings von drei Russen gestört, die ihn erschießen wollen. Er schafft es jedoch mit dem echten Schwert, die Gegner zu erledigen. Wie sich herausstellt, sind die Männer hinter dem Direktor her, der ein japanischer Spion ist. Am nächsten Tag kann sich Sugimoto immerhin ein bisschen freuen: Sein Name steht in der Zeitung, leider mit einem Fehler. Schade nur, dass Asirpa aktuell keinen Blick dafür hat. Als Ogata einen Moshusbullen erlegt, erinnert sie sich an eine Begebenheit mit ihren Vater.

Wieder einmal hält Golden Kamuy die Waage ausgeglichen. In der vorherigen Folge ging es sehr ernst und traurig zur Sache, daher dient die vierte Folge dazu, wieder mehr lockere Stimmung zu verbreiten. Oder besser gesagt, seine Zuschauerschaft zum Schieflachen zu bringen. Es fällt aber auch echt schwer, beim Anblick der Verzweiflung in Tanikagis Gesicht nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. Wie er da mit den kleinen Mädchen tanzen muss und dann noch der ernste Blick von Tsukishima, der bei all dem nicht einmal die Miene verzieht, ist einfach göttlich. Nebenbei fliegt Koito durch die Luft und lässt die Herzen aller ‒ bis auf das von Sugimoto ‒ höher schlagen. Als dann bei der Show jedoch das echte Schwert zum Einsatz kommt, wird es schlagartig spannend. Wie würde wohl der Unsterbliche aus der Sache wieder herauskommen? Abbrechen ist für diesen Mann keine Option. Irgendwie ist der Angriff der Russen daher ein Glücksfall. Im Grund haben die Männer eh mal wieder mehr Glück als Verstand, denn dank Direktor Yamada bekommen sie eine neue Spur, um Asirpa zu finden. Überraschend ist nur, dass die Tanzlehrerin so dermaßen eiskalt ist, dass selbst die Soldaten bleich werden. Unsere junge Heldin ist hingegen am Anfang der Folge mit der Jagd auf einen Moschusochsen beschäftigt, was uns neue Tierinfos beschert und Asirap ein paar schöne Erinnerungen an ihren Vater. Es bleibt interessant, was ihr noch einfallen wird und was Kiroranke geplant hat. Von dem Zeitungsartikel bekommt sie am Ende der Episode leider nichts mit. Es bleibt daher zu hoffen, dass sie bald von ihren noch lebenden Partner erfährt.

Folge 5: Die Grenze

Immer weiter nach Norden geht es für Asirpa und ihre Männer. Nachdem Ogata einen Hirsch erlegt, stellt sich heraus, dass er ein zahmes Rentier erwischt hat. Um sich mit bei der Gruppe des Stammes Uilta zu entschuldigen, dennen das Tier gehörte, müssen er und die anderen mit auf die Jagd nach wilden Tieren. Dabei erinnert sich Asirpa erneut an ihren Vater. Schon bald treffen sie auf eine Herde und Ogata beweist, dass er nicht umsonst einer der besten Scharfschützen der siebten Kompanie genannt wird. Dank der großen Beute und eines Geschenks, das Kiroranke den Frauen des Stammes macht, dürfen sie sich als Stammeszugehörige verkleiden sowie mit den Rentierschlitten transportiert werden. Den wandernden Uilta ist es nämlich erlaubt, die russische Grenze zu passieren. Doch der Versuch scheitert. Ein Scharfschütze eröffnet sofort nach dem Grenzstein das Feuer und trifft einen der Uilta. Nur mit Glück und Ogatas Künsten schaffen sie es in den Wald. Leutnant Tsurumi dachte sich, dass die Gruppe so ihren Weg über die Grenze nehmen würde, weswegen er den Russen einen Tipp gab. Die haben alles Grund, auf Kiroranke Jagd zu machen, denn dieser hat als Jugendlicher eine Bombe gebaut und damit den Zaren Alexander den Zweiten ermordet. Die russischen Grenzposten nehmen die Verfolgung auf, doch für Ogata ist es die Gelegenheit, den russisch-japanischen Krieg fortzusetzen.

Diesmal begleiten wir eine komplette Folge lang die Geschehnisse rund um Asirpas Gruppe. Dabei stellt die fünfte Folge von Golden Kamuy Staffel 3 eine perfekte Mischung aus Wissensvermittlung, Charaktervertiefung und Spannung dar. Erneut lernen wir etwas über einen nativen Stamm, der sich noch einmal von den Ainu unterscheidet und seine ganz eigenen interessanten Lebensweisen hat. Ogatas anfängliches Missgeschick stellt sich schnell als geplant heraus, denn auf diesem Weg kommt die Gruppe über die Grenze. Doch der Angriff des russischen Grenzpostens lässt die Spannungskurve in die Höhe schießen. Dabei wird klar, dass Kiroranke eine unendliche Wut im Bauch hat, wie mit den einzelnen Stämmen umgegangen wird. Daher rettet er den Uilta. Es überrascht nun fast nicht mehr, dass er den Zaren ermordet hat, doch wie wohl Asirpa damit umgehen wird, wenn sie die dunkle Seite ihres Onkels kennenlernt? Doch noch mehr dürfte erst mal das Scharfschützenduell alle Neugier auf seiner Seite haben. So ein Duell ist eher selten, denn herumgeballert wird da nicht einfach blind darauf los. Viel eher ist es ein eiskaltes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem offen bleibt, ob Ogata so einfach gewinnen wird. Das Ending war noch nie so unerwünscht wie in dieser Folge, denn hat der Feind seine Beute wirklich im Blickfeld?

Folge 6: Ein böses Zeichen

Der russische Schütze glaubt seine Beute entdeckt zu haben. Doch er zweifelt daran, dass sein Gegner so schlampig arbeitet. Nachdem er die ganze Nacht Beobachtungen anstellt, glaubt er sicher zu sein und schießt. Ogatas Falle schnappt zu und er schießt seinen Gegner mitten ins Gesicht, um dann schnell zu den anderen zurückzukehren. Da er die ganze Nacht Schnee essen musste, um seinen Atem zu verstecken, bricht ein hohes Fieber in ihm aus. Zum Glück nehmen die Uilta die Gruppe bei sich auf. Für Ogate beginnt im Fiebertraum ein Höllentrip zurück zu seiner Armeezeit und seinem jüngeren, verhassten Bruder. Dieser war als Fahnenträger das stolze Symbol der Kompanie, doch Ogata schaut ihn sich genauer an. Sein Bruder machte sich nämlich auf dem Schlachtfeld keine Finger schmutzig, indem er den Feind tötete. Bei einem Angriff traf eine Kugel den Fahnenträger. Allerdings kam sie von den eigenen Reihen. Nachdem Asirpa davon erfährt, dass ihr Vater und Onkel den Zaren ermordet haben, beschließt sie, trotzdem weiterzumachen, um mehr zu erfahren. Nachdem Ogata wieder gesund ist, bricht die Gruppe auf. Für Shiraishi der Moment sich zu entscheiden. Da Sugimoto ihm aber immer wieder auftrug, sich um das Mädchen zu kümmern, wählt er den Weg, den Asirpa nimmt.

Da knisterte es fast vor Spannung! Die sechste Folge der dritten Staffel von Golden Kamuy beginnt nicht nur mit der Enthüllung, dass Wilk, Asirpas Vater, ein Attentäter war, sondern setzt auch das Scharfschützenduell fort. Dabei setzt eine fast schon Bond-ähnliche Musik ein, welche die Nerven nur noch mehr herausfordert, so wie unklar ist, ob der russische Schütze sein Ziel wirklich gefunden hat. So einfach losschießen kann er nicht und Zuschauende werden sich ebenso fragen, wie Ogata seinen Gegner schlagen will. Die Falle ist auf jeden Fall gelungen und vor allem, wie unser Japaner in Zeitlupe seine Deckung fallen lässt und sein Ziel trifft, ist mehr als sehenswert. Allerdings kommen ein paar Zweifel auf, ob sein Gegner wirklich tot ist. Der Schuss ging ins Gesicht, doch reichte das aus? Ein Sugimoto würde wieder aufstehen! Ansonsten überrascht, wie ehrlich Kiroranke in der Folge ist. Er zwingt Asirpa nicht, sondern legt die Karten offen, wodurch sie selbst entscheiden kann. Es bleibt jetzt spannend, ob sie wirklich den Schlüssel kennt, und selbst wenn, ob sie es durchzieht, das Versteck nicht preiszugeben, weil sie weiteres Blutvergießen verhindern will. Immerhin hat sie Shiraishi bei sich, der hier wirklich seine beste Seite präsentiert und nicht die Beine in die Hand nimmt, sondern Pflichtbewusstsein an den Tag legt. Sugimoto wäre stolz auf ihn. Und dann ist da noch Ogata, bei dem immer noch nicht klar ist, was sein Ziel ist. Da haben auch die Rückblicke noch kein Licht ins Dunkel gebracht. Jedoch macht das den Reiz der Figur auch schon aus, undurchschaubar zu sein.

Folge 7: Mako Oyashi

Sugimoto und seine Gefährten werden von einem heftigen Schneesturm erfasst. Dabei verlieren sich die beiden Schlitten, auf denen sie sitzen, aus den Augen, da die Sicht fast bei null ist. Als Sugimoto, Tanigaki und Cikapasi mit ihren Schlittenhunden am Meer landen, versuchen sie sich in einer Kuhle zu verschanzen, um so dem Sturm zu trotzen. Dabei erinnern sich die Männer an ihre Zeit im Schützengraben. Für Sugimoto keine schöne Zeit, wobei er meint, dass er Tanigakis leckeren Mochi schon einmal gegessen hat. Tsukishima Gruppe schafft es hingegen zu einem Hof, der noch bewirtschaftet wird. Die Bewohner helfen sofort und zünden im alten Leuchtturm ein Feuer an. Dieses wird von den Verschollenen gesichtet und führt sie zum Haus, wo sie sich sofort aufwärmen. Die russische Familie erklärt ihnen am nächsten Tag, dass ihre Tochter entführt wurde. Als Dank für die Unterkunft nimmt Sugimoto ein Foto der jungen Frau mit und verspricht, nach ihr zu suchen. Im nächsten Ainu-Dorf beginnt er gleich damit, während Cikapasi die Gruselgeschichte über den Meko Oyashi hört. Währenddessen findet Asirpa Spuren einer großen Katze. Kiroranke erklärt ihr, diese stammen von einem Luchs, was bei dem jungen Mädchen Erinnerungen an ihren Vater wach ruft. Um noch mehr über Wilk zu erfahren, bricht die Gruppe nach Alexandrowska-Sachalinski (kurz Ako) auf, um dort Sofia zu treffen, die damalige Anführerin des Widerstandes. Bevor die Gruppe ihren Weg fortsetzt, sieht Ogata einen Luchs, doch er findet keine Zeit, das Tier zu erlegen.

Schon beim Hinschauen bekommt man kalte Füße, denn der Schneesturm, in den die Gruppe gerät, ist nicht ohne. Daher heißt es einmal mehr in Golden Kamuy: Mensch gegen Natur. Zum Glück für Sugimoto ist Tanigaki eher erfahren in solchen Dingen. Wobei die größte Ironie ist, dass sich beide nicht daran erinnern, dass sie schon einmal auf dem Schlachtfeld begegnet sind. Sugimotos geschulter Gaumen irrt sich da nicht. Hoffentlich macht es irgendwann doch noch klick, denn immerhin ist Tanigaki ein Mann, auf den sich Sugimoto wirklich zu 100% verlassen kann. Zum Glück bleibt die Geschichte auch weiterhin sehr realistisch und zaubert kein Wunder aus dem Hut. Ein Leuchtturm am Meer überrascht nicht und passt daher, um die verlorenen Schaffe nach Hause zu holen. Das Gespräch am nächsten Tag über den Verräter Ogata, der in der Kompanie den Spitznamen Luchs hatte, da er als Sohn einer Geisha geboren wurde, zeigt nicht wirklich, wie Sugimoto über ihn denkt. Es wirkt eher so, als versuche er aus dessen Verhalten schlau zu werden. Geschickt nutzt die Handlung das Thema Luchs, um dann zur anderen Gruppe zu schwenken. Dabei gibt es wieder ein neues Puzzleteil zu Wilk und den nächsten Zielpunkt: Richtig, wieder ein Gefängnis. Das hatten wir ja lange nicht! Dass Ogata am Ende nicht zum Schießen kommt, passt irgendwie.

Folge 9: Revolutionär

Während die Vorbereitungen für den Ausbruch von Sofia aus dem Gefängnis in Alexandrowska-Sachalinski laufen, erzählt Kiroranke eine alte Geschichte. Nachdem Wilk, Sofia und er auf der Flucht waren, trafen sie in Wladiwostok auf den japanischen Fotografen Hasegawa. Dieser brachte den dreien seine Landessprache bei. Während Wilk und Kiroranke sich dabei sehr gut anstellten, tat sich Sofia schwer. Das lag in erster Linie daran, dass sie nicht so viel Interesse an dieser Sprache hatte. Viel eher fand sie Freude darin, mit Fina und ihrem Baby Zeit zu verbringen, der Familie von Hasegawa. Doch die ruhige Zeit nahm schnell ihr Ende. Hasegawa schickte eines Tages seine Frau mit dem Kind zu ihrer Familie. Sie solle nicht zurückkommen, denn die Staatspolizei war schon im Anmarsch und das gerade, als seine drei Schüler das Haus betraten. Doch sind es nicht die drei, nach denen die Russen suchten. Es war Hasegawa. Ein japanischer Spion, dessen Kamera sogar ein Teilstück einer Gatling Gun war, womit Kiroranke das Feuer auf die Feinde eröffnete. Ein Sieg war schnell errungen, doch bei all dem Kugelhagel erwischte es Fina, die aus Sorge zum Haus zurückkam. Hasegawa schickte die anderen vor Trauer weg. Die drei Flüchtlinge reisten weiter nach Norden, um mit dem auftauchenden Packeis das Festland zu verlassen und so auf die Insel Karafuto zu gelangen. Doch Sofia kam nicht mit. Sie liebte Wilk, doch das Baby ging ihr nicht mehr aus dem Kopf, gab sie sich doch selbst die Schuld. Hasegawa hingegen verließ ebenfalls Wladiwostok und nahm wieder seinen richtigen Namen an: Tokushirou Tsurumi.

Der Rückblick schließt einige zeitliche Lücken und beantwortet viele Fragen. Schließlich ist Sprache immer so ein Faktor, der damals nicht durch einen Schnellkurs im Internet erledigt werden konnte. Ebenso ist es interessant, Wilk einmal mehr erleben zu können. In der Nähe von Asirpa wirkte er immer wie ein fürsorglicher Vater, daher fällt es schwer, ihn sich als Attentäter vorzustellen. Jedoch sind stille Wasser ja bekanntlich tief. In dieser Folge von Golden Kamuy zeigt sich dies auch einmal mehr. Wilk ist allgemein ein schlauer, geradliniger Mensch. Jedoch dürfte die wohl größte Überraschung am Ende der Folge kommen. Dabei war schon die Enthüllung von Hasegawas Job als Spion ein Aha-Moment, doch dass hinter diesem Mann Tsurumi steckt, ist echt eine Bombe! Lob für den Sprecher Houchuu Ootsuka, denn der hat seine Stimme so dermaßen verstellt, dass es nicht herauszuhören war. Als er am Ende dann seiner sterbenden Frau seinen wahren Namen sagt, wechselt er von einem Satz auf den anderen die Stimme und genau das lässt beim Zuschauenden die Kinnlade nach unten wandern. Was für ein Schock! Da bauen sich so viele neue Theorien auf. Niemals würde Tsurumi das Gesicht seiner Gäste vergessen. Stellt sein Verlust daher ein weiterer Grund für seine Jagd nach dem Gold dar? Arbeit Ogata nicht vielleicht doch noch für Tsurumi und hat deswegen Wilk erschossen? Es bleibt daher spannend, denn bei dem Ausbruch wird 100% nicht alles glatt gehen!

Folge 10: Den Wind einholen

Fast der komplette Sprengstoff versagt, als es darum geht, an vier verschiedenen Stelle die Außenmauer des Gefängnisses zu sprengen. Immerhin ein kleines Loch entsteht, doch gerade durch das drängt sich ein sibirischer Tiger ins Gefängnis. Allerdings gibt Sofia so schnell nicht auf. Sie stürzt sich auf die große Katze und vertreibt sie, um so mit ihren Leuten durch eine weitere Öffnung zu fliehen, die Kiroranke in die Mauer haut. Da auf dem Packeis gerade die einheimischen Fischer unterwegs sind und Sofia sofort andere Kleider anbekommt, werden sie nicht verfolgt. Unter Shiraishi bricht irgendwann das Packeis auseinander. Der ehemalige Sträfling muss daher zurück rennen, um so auf die andere Seite zu kommen. Währenddessen erzählt Sofia von Wilk und dessen Vorliebe für Wölfe. Selbst sein Name stammt von diesen Tieren, denn es ist das polnische Wort für Wolf. Bei diesem Begriff fällt Asirpa die Begebenheit ein, in der ihr Vater in einer Winternacht davon erzählt, dass seine Frau ihm einst seinen Namen in die Sprache der Ainu übersetzt. Und genau da wird es dem Mädchen klar: Dieser Name ist der Schlüssel für den Schatz. Währenddessen sind Sugimoto und die anderen mit dem Hundeschlitten ebenfalls auf dem Eis. Doch irgendwann will Ryu weiter, weswegen Sugimoto den Hund vom Schlitten losmacht und voran rennt. Gerade rechtzeitig, denn erneut bricht das Eis unter Shiraishi und er droht in die kalten Fluten zu rutschen, bis ihn eine vertraute Hand packt …

Wie nicht anders zu erwarten, geht einiges beim Ausbruch schief. Aber dass gerade ein Tiger um die Ecke kommt, ist schon etwas zu viel des Guten. Doch während es storytechnisch nicht die beste Wendung ist, überzeugt diesmal die zeichnerische Umsetzung in Golden Kamuy. Während in der ersten Staffel die Bären noch am Computer entstanden und sich wirklich unschön ins Bild einfügen, ist die gestreifte Katze komplett per Hand gezeichnet. Dadurch sieht Sofias Kampf gleich viel besser aus und auch sonst zeigt die Folge einige schöne Szenen. Gerade die Rückblicke zu Asirpa und ihrem Vater wirken warm und herzlich. Vor allem für die Augen bieten die oft farbenfrohen Szenen einmal eine gelungen Abwechslung zum tristen Grau und Weiß der Eislandschaft. Wobei gerade die Szenen mit dem Wolf und dem kleinen Wilk eine dichte Atmosphäre erzeugen. Die Natur kennt halt kein Erbarmen und dass dieses Ereignis den Jungen so sehr prägt, ist verständlich. Mit dieser Folge ist auch der Groschen bei dem Mädchen gefallen und nun wird die Party so richtig losgehen. Wer wird sich das Mädchen schnappen und davon profitieren? Ogata steht schon in den Startlöchern, Kiroranke ist auch nicht zu verachten und dann – was sehen unsere müden Augen: Sugimoto nähert sich dem Ziel unaufhaltsam! Was für ein schöner Moment, als er Shiraishi rettet, nur schade, dass wir noch nicht sehen, wie der Ex-Knacki auf seinen alten Gefährten reagiert. Wenn der nicht vor Freude weint, dann sollte Sugimoto ihn ins Meer werfen!

Folge 11: Sündenbefleckt

Die Wiedersehensfreude zwischen Shiraishi und Sugimoto wehrt nicht lange. Dafür ist Asirpa zu nahe, weswegen die beiden sich schnell auf den Weg machen, um sie einzuholen. Da Ogata bemerkt hat, dass dem Ainu-Mädchen etwas eingefallen ist, nimmt er sie etwas abseits der Gruppe. Da der Wind heftig und das Schneetreiben mehr wird, geht die Sicht für alle auf dem Packeis gegen Null. Daher verlieren sich einige aus den Augen und andere finden sich wieder. Tsukishima findet das Mädchen der Familie des Leuchtturms, Tanigaki und Koito werden von Sträflingen angegriffen und ein Schuss erregt Ogatas Interesse, weswegen er das Eis nach Feinden absucht und dabei den Unsterblichen erblickt. Er versucht daher immer mehr, Asirpa die Information für den Goldschatz zu entlocken, dabei verrät er sich jedoch. Das Ainu-Mädchen zielt daher mit einem Pfeil auf den Verräter, kann und will aber diesen dann doch nicht töten. Das kann Ogata nicht glauben und provoziert das Mädchen. Ein Pfeil löst sich dann unabsichtlich, als Sugimoto Asirpas Namen brüllt. Dieser trifft genau ins Auge von Ogata, allerdings stürzt sich Sugimoto gleich auf ihn, um die Wunde vom Gift zu reinigen. Danach herrscht ein inniges Wiedersehen. Währenddessen trifft Tanigaki auf Kiroranke und aus dem Kampf gegen beide verwundet hervor. Koito und Tsukishima finden ihren verletzten Kameraden und nehmen die Verfolgung auf, nur um in eine Sprengfalle zu geraten.

Nach elf Episoden treffen endlich die Gruppen aufeinander und das, während ein heftiger Schneesturm tobt, der einen vor dem Fernsehen frösteln lässt. Die Emotionen werden in dieser vorletzten Folge der dritten Staffel von Golden Kamuy ordentlich aufgewühlt. Da wäre zum einen der nette fröhlich Auftakt zwischen Shiraishi und Sugimoto. Der Ex-Knacki springt seinem Retter nämlich wortwörtlich in die Arme und kann es nicht glauben. Genauso geht es dann Ogata, der hier tief blicken lässt. Die gute Asirpa kann er nicht täuschen, doch vor allem ist es diese unerwartete psychologische Wendung, dass er im Grunde gar nicht mehr an das Gold denkt, sondern nur noch daran, die Reinheit der Kleinen zu zerstören. Das ist ziemlich interessant, denn da Ogata denkt, dass alle Menschen wie er eine dunkle unreine Seele haben, kann er damit die Ermordung seines Bruders hinnehmen. Bleibt daher abzuwarten, wie es mit ihm weitergehen wird. Das Auge sieht hinüber aus und das bei einem Scharfschützen! Und dann noch Sugimoto, der noch ein Hühnchen zu rupfen hat, aber vor allem weiß das Mädchen nun, wer ihren Vater ermordet hat. Außerdem ist immer noch nicht klar, wofür Ogata das Gold will. Das Wiedersehen zwischen Sugimoto und Asirpa ist dann einfach nur schön. Anders lässt es sich nicht sagen, doch es bleibt keine Zeit es auszukosten. Kiroranke ist auf der Flucht. Was ihn antreibt, liegt auch noch im Dunkel, hoffentlich gibt die letzte Folge dann Aufschluss auf sein Verhalten. Noch mehr hoffe ich, dass Tsukishima seine Verletzung überlebt. Schließlich zeigt Koito auch das erste Mal, dass er wegen einem anderen als Tsurumi wütend wird.

Folge 12: Leben

Koito kämpft um sein Leben gegen den verletzten Kiroranke. Als es für ihn schlecht aussieht, wird sein Gegner angeschossen, denn Tanigaki und Tsukishima helfen ihrem Vorgesetzten trotz ihrer Verletzungen. Doch bevor einer der Männer Kiroranke endgültig töten kann, wirft sich Asirpa ihren Onkel an die Brust. So viele Fragen drängen sich dem Mädchen auf, doch als erstes erzählt sie ihm, dass sie auf die Lösung kam. Das freut Kiroranke, denn somit waren die Reise sowie all die damit verbunden Begegnungen nicht umsonst. Er verblutet in den Armen von Asirpa. Trotz allem, was passiert ist, bauen sie ihm aus Eis einen Sarg. Sofia, die alles mit ansah, schließt sich ihren russischen Gefangenen an, jedoch nicht, ohne sich vorher von ihrem alten Gefährten zu verabschieden. In einem kleinen Dorf bei Ako werden die Verletzten behandelt. Doch für Ogata sieht es ohne Arzt schlecht aus. Daher verkleiden sie sich, um in der Stadt einen Doktor aufzutreiben. Ihre Tarnung fliegt auf, jedoch kommt ein Arzt mit, nur um dann aber zu erklären, dass der Verletzte im Krankenhaus operiert werden muss. Sugimoto willigt ein. Die OP verläuft nicht gut und Ogata hat nicht mehr viel Zeit. Jedoch legt er die anderen herein und kann fliehen. Sugimoto bekommt daher keine Antworten auf seine Fragen, hofft aber, ihn wiederzusehen, um ihn eigenhändig umzubringen.

Bis jetzt ging es den Hauptakteuren in Golden Kamuy schon an den Kragen, und wenn auch Blut in Mengen floss, Narben zurück blieben, überlebten bis jetzt doch all. Doch mit dieser Folgen müssen wir vom charismatischen Kiroranke Abschied nehmen. Trotz der Sache mit der Ermordung von Wilk zeigte er gegenüber Asirpa immer eine väterliche Seite, daher fällt es schwer, am Ende nicht traurig zu sein. Schade ist nur, dass das Mädchen ihre ganzen Fragen nicht mehr stellen konnte. So bleiben auch wir zunächst einmal im Dunklen, warum Kiroranke sich gegen seinen Freund Wilk stellte. Das Gleiche gilt für Ogata, der hier zum zweiten Mal dem Tod von der Schippe springt und sogar mit einer großen Überraschung noch einmal für Furore sorgt. Er kann Russisch! Woher kann er das? Und vor allem wofür? Da eröffnen sich wieder einmal einige ernste Fragen. Doch der Luchs schafft es zu fliehen, weswegen wir uns auch hier mal wieder in Geduld üben müssen. Neben all diesen Ereignissen schaffen es Asirpa und Sugimoto, ein paar schöne Worte zu wechseln. Es freut einen, dass das Team wieder zusammen ist und vor allem noch ein gemeinsames Ziel hat. Wobei Sugimoto nun noch ein weiteres hat, denn er versucht das Mädchen vor einem Krieg zu retten. Ob ihm das gelingt? Es bleibt abzuwarten.