Anime Winter Season 2019 / Woche #4

Lesezeit: 6 Minuten

In diesem wöchentlichen Format begleiten wir die Serien Jojo’s Bizarre Adventure: Golden WindKaguya-sama: Love is WarMob Psycho 100 (Staffel 2) und  The Rising of the Shield Hero von der ersten bis zur letzten Episode. Neben einer kurzen Zusammenfassung der Episode lest ihr die persönliche Meinung des jeweiligen Redakteurs. Spoiler werden nicht separat gekennzeichnet!

Jojo’s Bizarre Adventure: Golden Wind: Episode #16

Start: 06.10.2018 • Action, Abenteuer, Horror • David Production

Prosciutto kann zwar in letzter Sekunde von Pesci mit Fisher Boy gerettet werden, allerdings nur kurz. Bruno kann mithilfe von Zipper Man den Angelhaken in seinen Körper transferieren, während sein Gegner unter den Zug gerät. Kurzzeitig lässt das Altern nach und Pesci ist am Verzweifeln. Doch The Thankful Death wird wieder aktiv, da Prosciutto den Sturz schwer verletzt im Zug eingeklemmt überlebt hat. Somit geht der Wettlauf gegen das Altern weiter und Pesci findet seine Entschlossenheit, was ihn zu einen sehr gefährlichen Gegner macht. Doch Bruno findet einen Ausweg, auch wenn ihn das fast das Leben gekostet hätte. Glücklicherweise hält Pesci den Zug an und so kann Bruno ihn endlich besiegen. Allerdings ist mit Melone bereits der nächste Auftragskiller ihnen auf den Fersen.


Die 16. Folge von JoJo’s Bizarre Adventure: Golden Wind bietet wieder einiges an Spannung. Alleine wie Bruno sich selbst zerteilt, nur um Pesci vorläufig loszuwerden und fast daran gestorben wäre, zeugt von wahrer Stärke. Pesci macht auch eine Charakterentwicklung durch, die allerdings nicht bis zu seinem Ende durchhält. Prosciutto war da deutlich stärker und es ist schon schade, dass er so sterben musste. Aber das ist halt das Leben eines Bösewichts. Interessant ist es, dass auch Trish einen Stand hat, den sie allerdings noch nicht wirklich kontrollieren kann. Sie ist auch etwas ratlos, was die ganzen Ereignisse angeht, also kein Wunder, dass sie Antworten will.


Kaguya-sama: Love is War: Episode #3

Start: 12.01.2019 • Comedy, Romance • A-1 Pictures

Der Schülerrat der Shuchiin-Schule bekommt eine Zeitschrift vom Schulleiter, der diese einem Schüler abgenommen hat. Sie sollen das Heft entsorgen, da es nichts mit Pädagogik zu tun hat. Es handelt sich um eine Liebeszeitschrift für Teenager und so kommt ein Thema auf: Das erste Mal. Wie verschieden die Ansichten der Mitglieder sind, sorgt am Ende für einen Schock und derjenige, der am ruhigsten geblieben ist, verliert. Ein Spiel sorgt des Weiteren für einen Kampf im wilden Westen. 20 Fragen, wobei Miyuki nur zehn bekommt, um herauszufinden, woran Kaguya denkt. Allerdings darf sie nur mit Ja oder Nein antworten. Der Detektiv kommt zum Vorschein. Danach führt der Weg hinaus aus dem Büro des Schülerrats und zeigt Kaguyas Weg zur Schule. In der Regel wird sie von einem Chauffeur gefahren, dank einer Katze kann sie allerdings endlich das tun, was sie schon immer wollte: zur Schule laufen. Die Begegnung mit einem kleinen Mädchen zaubert ihr ein Lächeln ins Gesicht, das ihr auch erhalten bleibt, als ein gewisser jemand mit dem Fahrrad angerast kommt und panisch auf die Uhr schaut.

In der dritten Folge Kaguya-sama: Love Is War rückt der Kampf zwischen den beiden Teenagern um das Liebesgeständnis ein bisschen in den Hintergrund. Im ersten von drei Teilen sorgt ein typisches Teenagerthema für gewisse Peinlichkeiten und im mittleren geht es mehr darum, wie gut Miyuki Kaguya kennt. Das Ganze aber mit einem positiven Ergebnis. Der letzte Part gefällt mir am besten, schon alleine deswegen, weil er nicht im Büro spielt, sondern an der frischen Luft. Das kleine Mädchen, dem Kaguya hilft, ist sehr verunsichert, weckt in ihr aber Erinnerungen und schließlich die Dankbarkeit. Unsere Stellvertreterin des Schülerrats ist ein bisschen die große Schwester und es ist schön, sie lächeln zu sehen. Der Höhepunkt der Folge ist der Kampf, nicht zu spät in die Schule zu kommen, der den Krieg für einen Moment vergessen lässt. Es gibt ein anderes Ending als in der zweiten Folge, sehr seltsam auf jeden Fall, aber irgendwie witzig. Ich bin gespannt, ob die nächste Folge wieder ein anderes hat.


Mob Psycho 100 (Staffel 2): Episode #4 

Start: 07.01.2019 • Comedy, Drama, Supernatural • Bones

Ein reicher Mann lädt mehrere Medien und Exorzisten in sein Haus ein. Seine Tochter Minori ist von einem bösen Geist besessen und dieser soll ausgetrieben werden. Geld spielt dabei keine Rolle, weswegen auch Reigen samt Mob im Schlepptau angereist ist. Nachdem anfangs angezweifelt wird, ob das junge Mädchen wirklich besessen ist, stellt sich schnell heraus, dass sich ein wirklich böser Geist eingenistet hat. Grübchen erkennt diesen sogar wieder, denn es handelt sich um die Überreste eines ehemaligen großen Mediums: Keiji Mogami. Um das Mädchen zu retten, beschließt Mob mit Hilfe seines Astralkörpers in den anderen Körper einzudringen. Reigen und Grübchen sind besorgt, denn ein falscher Schritt und Mobs Seele ist für immer verloren. Doch der Junge ist zu allem bereit und schafft es, in den Körper von Minori einzudringen.

Was mich bei der neuen Folgen von Mob Psycho 100 überrascht, dass mehr als ein Mangaband in eine Folge umgewandelt worden ist. Das soll nichts Schlechtes heißen, denn inhaltlich ist fast alles drin geblieben. Es sind nur Kleinigkeiten, die unter den Tisch fallen. Das eine oder andere wurde kreativer gelöst, wie die Versuche der anderen Medien, den Geist auszutreiben. Auch sind die Kampfszenen wieder wunderbar animiert und knackig gehalten, dass es wieder ein Vergnügen für die Augen ist. Storytechnisch ist es einmal ungewohnt, dass Mob solche Schwierigkeiten hat. Wie aber schon Reigen feststellt, will sich der Junge ändern und greift selbst aktiv ein. Leider hat er einen zu starken Gegner. Im anderen Körper wird Mob besiegt und in eine Illusion seines normalen Lebens verfrachtet. Jedoch mit einigen Umänderungen, wie wir uns denken können. Immerhin hat Mogami davon gesprochen, dass nur böse Emotionen starke Kraft heraufbeschwören können. Hoffentlich findet Mob schnell einen Weg, da wieder heil herauszukommen. Ein wirklich fieser Cliffhanger, den die vierte Folge Mob Psycho 100 Staffel 2 hat!


The Rising of the Shield Hero: Episode #4 

Start: 09.01.2019 • Action, Fantasy •Kinema Citrus

Naofumi scheint keine ruhige Minute zu haben, wenn es um das Königshaus und die anderen Helden – allen voran Motoyasu – geht, selbst nicht nach dem Feiern des Sieges. Jede Möglichkeit wird genutzt um ihn fertigzumachen, zu diskreditieren und dem letzten Rest seiner Hoffnung zu berauben. Dieses Mal ist das Ziel Raphtalia. Ihr Dasein als Sklave wird als weiterer Grund für Naofumis Niederträchtigkeit genutzt und Motoyasu, angestachelt von Myne und dem König, fordert Naofumi zum Kampf um Raphtalias Freiheit. Ihre Einwände gelten nicht und das Duell beginnt. Während alle den schwachen Schildhelden auslachen, nutzt dieser alle seine Möglichkeiten und kann Motoyasu sogar in seine Schranken weisen, bis Myne unerlaubt eingreift und so Naofumi den Sieg kostet. Ein weiteres Mal betrogen und verraten, beraubt des einzigen Wesens, dem er vertraut hat, versinkt Naofumi in tiefe Verzweiflung und verflucht alles und jeden. Erst als Raphtalia sich ihm nähert und umarmt, kehrt er in die Wirklichkeit zurück. Bei diesem Anblick zweifelt auch Motoyasu und die anderen Helden erklären ihm, was wirklich geschehen ist. Myne, die sich auch als Tochter des Königs herausstellt, hat nur ein weiteres Mal versucht, Naofumi zu zerstören. Dieses Mal ist es aber nicht gelungen und Naofumi und Raphtalia können ihre Reise weiter gemeinsam fortsetzen.

Meine Güte ist die Serie gut darin die Wut auf die Leute des Königreichs zu schüren. Man fühlt einfach mit Naofumi und versteht, weshalb er so verzweifelt ist. Alles scheint gegen ihn zu sein: Die Welt, die Menschen, selbst das Schicksal. Und als er sie verflucht, löst er etwas aus, das für uns als Zuschauer wunderbar verstörend gestaltet ist: die “Cursed Series”. Um was genau es sich dabei handelt, erfahren wir zwar nicht, aber es ist klar, dass es noch von Bedeutung sein wird. Ein weiteres Mal wird auch das starke Band zwischen Naofumi und Raphtalia gezeigt und weshalb sie für den jeweils anderen so wichtig sind. Dieses Mal sehen wir auch kurz wie Naofumi die Welt sieht und dass für ihn Raphtalia wirklich noch ein Kind war. Nachdem sie aber diesen Schleier bei ihm zerschlägt und er endlich das Licht sieht, hilft es ihm sogar noch auf eine andere Weise: Er kann endlich wieder etwas schmecken! Eine kleine Geste, die aber nur noch einmal unterstreicht, was diese Bindung für Naofumi wirklich bedeutet.

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