Anime Winter Season 2019 / Woche #13

Lesezeit: 6 Minuten

In diesem wöchentlichen Format begleiten wir die Serien Jojo’s Bizarre Adventure: Golden WindKaguya-sama: Love is WarMob Psycho 100 (Staffel 2) und  The Rising of the Shield Hero von der ersten bis zur letzten Episode. Neben einer kurzen Zusammenfassung der Episode lest ihr die persönliche Meinung des jeweiligen Redakteurs. Spoiler werden nicht separat gekennzeichnet!

Jojo’s Bizarre Adventure: Golden Wind: Episode #24

Start: 06.10.2018 • Action, Abenteuer, Horror • David Production

Vor dem Flug bedeutet eine höhere Aufmerksamkeit bezüglich sich nähernden Personen. Da muss die Gruppe auch nicht sehr lange warten, als sich ein unförmiger Mann auf sie zubewegt, und da er einen Stand besitzt, macht Mista nach mehrmaligen Warnen kurzen Prozess mit ihm. Giorno kommt die ganze Sache seltsam vor und er wird Recht behalten. Denn der feindliche Stand Notorious Chase wird nur durch den Tod seines Nutzers aktiviert. Giorno bringt ihn obendrein noch mit an Bord, was er mit beiden Armen bezahlt. Ebenso werden Mista und Narancia schwer verletzt, und da Giorno ohne seine Hände Golden Wind nicht nutzen kann, sieht es übel für die Gruppe aus. Doch die Marienkäferbrosche beinhaltet Hoffnung, doch es liegt nun an Trish sie zu beschützen.

Flugzeuge und JoJo’s Bizarre Adventure können einfach nicht gut gehen. Das sicherste Verkehrsmittel wird schnell zur tödlichen Falle, wenn ein feindlicher Stand sich mit an Bord schleicht, der obendrein noch auf Geschwindigkeit reagiert. So bringt Giornos Opfer nicht wirklich etwas, da Notorious Chase immer der schnellsten Bewegung folgt und das ist das Flugzeug. Generell ist der Stand echt eklig, aber so etwas von nutzlos, wenn man als Nutzer ein langes Leben führen möchte. Nun müsste in der nächsten Folge von JoJo’s Bizarre Adventure: Golden Wind der große Moment von Trish kommen. Es hat sich schon vorher angekündigt, dass sie wohl einen eigenen Stand besitzt und das Opening hat eh gespoilert.


Kaguya-sama: Love is War: Episode #12

Start: 12.01.2019 • Comedy, Romance • A-1 Pictures

Kaguya ist fast nicht wiederzuerkennen. Sie freut sich riesig auf das anstehende Feuerwerk zum Ende der Sommerferien. Seit sie klein ist wünscht  Kaguya sich nichts sehnlicher, als mit Freunden und den Menschen, die sie liebt, das Feuerwerk zu sehen. Doch dann wird ihr der Besuch verwehrt und völlig verzweifelt sitzt sie zu Hause und weint, während die anderen auf sie warten. Ai erkennt sie kaum wieder, denn die alte Kaguya wäre schon längst geflohen. Wachgerüttelt setzt diese nun ihre Ninja Fähigkeiten ein und springt nach draußen. Miyuki und die anderen beiden sind auf der Suche nach ihr und der Schülersprecher alias Spürhund findet seine Stellvertreterin natürlich. Endlich vereint setzt Miyuki alles daran, dass Kaguyas Kindheitstraum in Erfüllung geht. So beginnen eine Achterbahnfahrt der Gefühle und eine rasante Taxifahrt. Gefolgt von einem Tag in der Schule voller Gewissensbisse.

Und dann ist es auch schon zu Ende. Der Beginn des letzten Teils von Kaguya-sama: Love Is War gefällt mir sehr gut. Alle zeigen so viele Gefühle, vor allem Kaguya. Aber auch Miyuki, der sie packt und mitzieht. Nur damit sie endlich ein Feuerwerk aus der Nähe sehen kann und nicht von ihrem Zimmer aus. Ich fand das so süß, wieviel Herzblut der Schülersprecher da hineinsteckt. Die beiden vergessen in diesem Moment ihre Streitereien und Intrigen und wirken beinahe wie ein Paar. In der zweiten Hälfte beginnt alles wieder von vorne. Sie sind im Büro der Schülervertretung, Miyuki schämt sich für sein Verhalten beim Feuerwerk und Kaguya will ihm danken, dass er ihr diesen Moment ermöglicht hat. Die beiden interpretieren das Verhalten des jeweils anderen komplett falsch und so endet es, wie die Serie beginnt, mit dem Thema “Liebe ist Krieg”. Echt schade, dass es kein richtiges Happy End gibt. Ich habe mir echt gewünscht, dass sie vielleicht zusammenkommen, aber wenigstens gibt es eine Umarmung, auch wenn diese nicht beabsichtigt war.


Mob Psycho 100 (Staffel 2): Episode #13 

Start: 07.01.2019 • Comedy, Drama, Supernatural • Bones

Mob hat den Turm soweit zerstört, dass der Kampf gegen Suzuki nun ungehindert in der Luft stattfinden kann. Beide Seiten setzen ihre Kräfte ein und vergessen dabei alles. Als Mob droht, sich komplett von seiner Kraft führen zu lassen, sieht er seinen kleinen Bruder und besinnt sich eines Besseren. Doch egal was er versucht, er kann Suzuki nicht vom Gegenteil überzeugen. Daher setzt er seine komplette Kraft ein. So schafft er es, seinen Gegner zu besiegen. Suzuki Energie droht nach der Niederlage zu explodieren. Während alle anderen wegrennen, bleibt Mob jedoch bei seinem Gegner. Diese Aktion zeigt dem Boss von Klaue, was er in seinem Leben verloren hat bei seiner Jagt nach Macht. Am Ende kann der Junge die komplette Energie bündeln. Unabsichtlich lässt er genau diese in die Brokkolisamen in seiner Jacke fließen, woraufhin ein gewaltiges Exemplar in der Stadt wächst. Nach alledem geht Mob seinem Job bei Reigen wieder nach, doch es gibt eine Veränderung.

Was für ein Kampf! Die letzte Folge der zweiten Staffel von Mob Psycho 100 holt animationstechnisch alles aus den Pinseln und Stiften heraus. So wie hier die Gebäude durch die Gegend fliegen, bleibt echt kein Stein auf dem anderen. Und mittendrin der kleine Mob, der sich fast verloren hätte. Daher bietet diese Folge neben all der Action auch einen schönen emotionalen Teil. Zum einen, weil Mob sein gutes Herz wieder einmal unter Beweis stellt, und zum anderen, weil Serizawa einsieht, dass er seine Frau bei all seiner Kraftsuche verloren hat. So konnte Mob am Ende doch noch seinen Gegner überzeugen, auch wenn das wirklich auf den letzten Metern passierte. Sehr witzig ist, dass wir wieder einmal den Brokkoli haben. Dieses grüne Gewächs zieht sich seit der ersten Staffel durch Mob Psycho 100 und gibt damit ein herrliches Bild ab, auch wenn die Schreiberin dieser Zeilen nur ein „Igitt Brokkoli“ von sich gibt. Ein passender Abschluss findet sich dann im Büro von Reigen, denn dort darf Serizawa nun mitarbeiten. Sein neuer Haarschnitt ist aber noch gewöhnungsbedürftig. Immerhin Grübchen hat seinen Spaß mit der verlorenen Haarpracht, wie er da so mit der Locke rumspielt. Ein passende letzte Folge und zum Glück wurde eine Abschluss-OVA angekündigt. Schließlich steht eine große Mission für Mob noch aus!


The Rising of the Shield Hero: Episode #13

Start: 09.01.2019 • Action, Fantasy • Kinema Citrus

Und wieder einmal scheint sich alles gegen Naofumi zu verschwören. Seine Rettung Meltys vor dem Anschlag wird geschickt genutzt, um es so aussehen zu lassen, als sei er ihr Entführer. Die Kirche spinnt dabei ein dichtes Netz aus Lügen und Falschmeldungen, und Naofumi und die anderen sehen daher nur eine Chance, unbeschadet aus allem herauszukommen, indem sie aus dem Königreich fliehen. Natürlich ist es auch diesmal nicht so einfach, denn die anderen drei Helden und eine Armee von Soldaten, angeführt von Myne, fängt sie an einem Bergpass ab und schafft es sogar, sie für kurze Zeit festzusetzen. Dabei zeigt Myne einmal mehr ihr wahres Gesicht und spricht eine Unwahrheit nach der anderen, um Naofumi anzuprangern. Allerdings lässt sie sich auf eine kleine Diskussion ein und Naofumi kann durch sein Geschick ihr wahres Vorhaben ans Licht bringen. Während die anderen Helden zunächst nicht glauben können, dass Myne Melty für den Thron umbringen könnte, machen ihre Taten dies klar, und so kommen zumindest beim Schwert- und Bogenhelden Zweifel auf. Die fanatischen Gläubigen der “Kirche der drei Helden” unter den Soldaten wollen aber nur den Teufel, sprich den Schildhelden, töten und nehmen keine Rücksicht auf Verluste. Zwar kann Naofumis Gruppe mit gemeinsamer Anstrengung fliehen, doch Myne plant etwas und scheint dafür den gesamten Wald, in dem sich die Gruppe findet, in Brand zu stecken.

Naofumi scheint nie zur Ruhe zu kommen. Immer, wenn wieder etwas gut für ihn läuft, plant jemand, ihm alles wegzunehmen. Diesmal scheint sogar die Kirche involviert und auch Myne nutzt deren Glauben für sich selbst. Die Genugtuung, als sie und ihr trotteliger “Hund” Motoyasu wieder einmal von Naofumi und seiner Truppe geschlagen werden, ist für mich sehr groß. Die beiden machen es einem aber auch leicht, sie zu verabscheuen. Zumindest nach der Flucht scheint Naofumi endlich auf die Königin treffen zu können, sollte nicht doch etwas schiefgehen. Der brennende Wald deutet schon einmal daraufhin. Nett zu sehen ist auch die kleine Diskussion zwischen Naofumi und Melty bezüglich ihrer Namen, was auch Raphtalia etwas eifersüchtig werden lässt. Außerdem zeigt der Glauben des Königreiches nur ein weiteres Mal auf, wie sich alles dort gegen den Schildhelden spricht. Bald gibt es hoffentlich ein paar Informationen, weshalb es so ist. Am Ende ist es aber nur eine Art Übergangsfolge und ich hoffe, das Tempo nimmt jetzt etwas zu.

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