Death March to the Parallel World Rhapsody (Folge 11)

Lesezeit: 3 Minuten

In der vorletzten Folge von Death March to the Parallel World Rhapsody bekommen wir einen Einblick in die Grundlagen der Alchemie, erste Versuche der Werkzeugherstellung, lernen eine Hexe und ihre Assistentin kennen und werden Zeuge eines versuchten Betruges auf ganz hoher Ebene. Satou hat also wieder einiges zu tun.

In einer neuen Stadt angekommen, geziemt es sich, die lokale Bar aufzusuchen und Informationen zu sammeln. Satou nutzt dabei seinen Wohlstand, um sich die Gunst der angetrunkenen Meute zu sichern und darf sogar ein amouröses, nächtliches Abenteuer mit der Bedienung erleben. Natürlich alles zum Wohle des Beschaffens von Informationen. Wie gedacht, bleibt der nächtliche Besuch nicht unentdeckt und der Rest von Satous Gruppe, allen voran Arisa, hat einige Probleme damit mit wem Satou seine Nächte verbringt. Während sie sich auf dem Weg in die nächste Stadt begeben, hilft Satou einem verletzten Paar aus und gibt ihnen einen Heiltrank, worauf Arisa ihm rät, vorsichtig mit ihren Vorräten umgeht. Satou sieht das aber nur als Herausforderung, sich selbst am Brauen von Tränken und der Alchemie zu versuchen. Für den Tausendsassa ist das Kinderspiel und nur die ausgehenden Zutaten stoppen weitere Versuche. Ein weiteres Produkt seiner Alchemieversuche ist ein einfacher magischer Schaltkreis. Während Arisa etwas enttäuscht ist, dass der Schaltkreis nur ein wenig aufleuchtet, wenn sie ihr Mana hineinfließen lässt, zeigt Satou, dass seine überbordende Menga an Mana ihn zu einem effektiven – wenn auch unfreiwilligen – Sprengsatz verwandelt. Um ihre Vorräte wieder aufzufüllen, nutzen sie den Magieladen in der nächsten Stadt und Satou kann, in Verkleidung, auch noch magische Schriftrollen erhandeln, die ihm erlauben neue Magie zu verwenden.

Die Hexe des Waldes und ein Betrug der Adligen

Eines der nahen Gebiete wurde selbst von Satous Skills nicht angezeigt, woraufhin er selbst im Schutze der Nacht die Erforschung wagt. Das Gebiet, Wald der Illusionen genannt, wird auch von einer Barriere geschützt, die Satou ohne Probleme überwindet, woraufhin er aber angegriffen wird. Ohne große Probleme wehrt er die Aggressoren ab und findet sich schließlich der Hexe des Waldes und ihrer Assistentin gegenüber. Wegen des Elfenglöckchens wird er allerdings als Freund der Elfen erkannt und von der Hexe eingeladen. Nachdem er von ihr auch eines ihrer Rezepte erhält, begibt er sich mit ihrer Hilfe wieder aus dem Wald. Sein spätes Erscheinen im Gasthaus wird von Arisa natürlich mit einer lauten Beschwerde begrüßt. Am nächsten Tag bekommt Satou dann in einer Schenke mit, wie zwei vermummte Gestalten über verdächtige Machenschaften reden, nur um kurz später zu erfahren um was es geht. Vor dem Stadtor wird die Assistentin der Hexe von Banditen überfallen, als sie versucht die Tränke ihrer Meisterin in die Stadt zu bringen, wie es vertraglich mit dem Lord geregelt ist. Zwar kann Satou mit seinen Mädchen die Banditen abwehren, doch leider wird ein Großteil der Tränke bei einem inszenierten Unfall zerstört. Bei dem Versuch, mit einem der Verwalter das Problem zu lösen, muss Satou leider erkennen, dass es sich bei ihm und seinen Begleiter um die vermummten Gestalten aus der Schenke handelt und er damit sofort erkennt, dass er sich selbst ins Spiel bringen muss, wenn er die Hexe und ihren Wald beschützen will. Mit geschickter Nutzung von Verhandlungstechniken und einer gesunden Prise Einschüchterung, kann Satou zumindest die Chance auf die Erfüllung der Lieferung aufrechterhalten. Leider weiß er nur zu gut, dass seine Gegenspieler alles getan haben und auch noch tun werden, um die fristgerechte Einhaltung zu verhindern. Wie sich Satou aus dieser Misere befreit wird dann die letzte Folge zeigen.

Sehr amüsant, wie sich diese Folge das Thema mit Satou nächtlichen Besuch durchgezogen hat und die Mädchen alles dafür getan haben, um ihn von seinen “unlauteren” nächtlichen Besuchen abzuhalten. Nebenbei wird mit der Alchemie ein weiterer Aspekt der Welt eingeführt, der sehr an bekannte Videospiel-Settings erinnert. Auch die Tatsache, dass magische Schaltkreise möglich sind, zeigt dass Satou in der Lage wäre Äquivalente zu modernen Geräten erstellen. Wunderschön finde ich, wie diesmal der Wald der Illusionen als dieser besondere Ort präsentiert wurde, wodurch Satou nur einen weiteren Grund erhält, warum er später der Hexe helfen will. Wieder einmal werden dabei die Adligen als Bösewichte gezeigt, die sich unlauterer Methoden bedienen, um ihre Macht zu mehren. Ich finde dabei die Nutzung der Skill-Icons während der Verhandlung als gekonntes Mittel um Satous Gedanken noch etwas Nachdruck zu verleihen und die Einschüchterung der Adligen zu verstärken. Die Frage ist jetzt auch nicht OB Satou es schafft, die Bestellung zu erfüllen sondern nur WIE. Ich erwarte gespannt die letzte Folge.

Sharing is caring / Artikel teilen:
  •  
  •  
  •  

Hero Kage

Hero Kage ist Test Engineer für einen der weltweit größten Chiphersteller und sorgt unter anderem dafür, dass die Elektronik in Autos richtig funktioniert. In seiner Freizeit erholt er sich mit jedem Medium, das eine Geschichte bieten kann, die ihm gefällt. Dabei unterscheidet er nicht zwischen einzelnen Medien. Es geht ihm nur darum, besonders gut unterhalten zu werden. Zudem ist er auch noch passionierter Brett- & Kartenspieler und immer für ein neues Spiel zu begeistern.

avatar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: