Death March to the Parallel World Rhapsody (Folge 10)

Lesezeit: 3 Minuten

Death March goes Road Trip! Während uns die letzten Folgen mit typischen Fantasy-Settings bedient haben wird in der neuesten wieder der Aspekt der Reise durch die Parallel-Welt gezeigt. Eine ruhige Episode, die aber auch ein paar Fragen aufwirft.

Der Weg zu Mias Heimatort ist lange. Um diesen zu überwinden, ist es natürlich nötig, eine längere Zeit auf der Straße zu verbringen und immer wieder unter dem freien Sternenhimmel zu übernachten. Anstatt all diese Aspekte der Reise nur kurz zu zeigen, wird in dieser Folge der Schwerpunkt darauf gelegt, was eigentlich notwendig ist, um in einer Welt ohne moderne Annehmlichkeiten, das Reisen trotzdem so unbeschwerlich wie möglich zu machen. Das fängt schon bei der Erneuerung der Strohkissen an, damit die Hintern während den langen Fahrten in der Kutsche nicht schmerzen und geht bis zum geordneten Abbau des Rastplatzes nach einer Pause. Um das Essen muss sich weniger Sorgen gemacht werden, da vor allem Tama und Pochi immer wieder auf die Jagd nach Fleisch gehen. Und auch in dieser Welt gibt es Vegetarier – die Elfen – weshalb Mia dem einseitigen Speiseplan wenig abgewinnen kann. Für Satou heißt das aber nur ein wenig umdenken und stellt kein großes Problem dar. Im Großen und Ganzen ist die Reise aber angenehm und vor allem die jüngsten der Mädchen haben ihren Spaß dabei.

Dankbare Ratten und Do-It-Yourself-Magie

Während ihrer Reise trifft die Gruppe auch auf die restlichen Rattenmenschen, welche als Ablenkung dienten um Mia zu retten. Diese wurden gefangen genommen und Satou kauft sie frei. Sie sind ihm sehr dankbar, bitten aber nur um etwas Zeit, um noch etwas zu erledigen. Satou hat damit natürlich kein Problem und so versprechen sie, sich am nächsten Tag wieder zu treffen. Während Satou durch sein Inventar stöbert findet er auch ein Grimoire, das von Zens Besitz in seinen übergegangen ist und beim Studieren desselbigen fällt ihm auf wie ähnlich sich Magie und die Programmiersprachen aus seiner Welt sind. Dies weckt natürlich sein Interesse und er versucht sich gleich am Erstellen eines Waschzaubers. Zudem erforscht er die Unterschiede seines Inventars zur Item Box, die auch Arisa besitzt und findet dabei vor allem heraus, dass die Zeit, die im jeweiligen Speicher vergeht unterschiedlich ist. Außerdem hat Satou noch eine Art Wachtraum, als er mit Arisa umgestürzte Toriis – japanische Tore die vor allem vor Schreinen stehen – findet. Dabei fallen interessante Worte wie: Wiedergeburt, göttliche Intervention, verschiedene Welten und Zeiten. Dabei ist sich auch Satou nicht sicher, ob es eine Erinnerung ist oder sich um ein von ihm vor Jahren erstelltes Videospiel handelt. Auch die Frage, wer das bzw. die Mädchen in dieser Vision sind, bleibt zu diesem Zeitpunkt unbeantwortet. Am nächsten Tag trifft sich die Gruppe wieder mit den Rattenmenschen an einem Grab, das die Rattenmenschen für ihre gefallenen Kameraden gebaut haben. Zum Abschied erhält Satou nicht nur ihre Freundschaft – sogar offiziell mit Titel – sondern auch eine Elfenglocke, die ihn als Beschützer Mias ausweisen soll. Während sich hier also die Wege der Rattenmenschen und Satou Gruppe trennen ist die Reise zu Mias Dorf noch lange nicht vorbei.

Diese Folge ist sehr angenehm zu schauen. Keine Action, einfach nur eine Reise mit einfachen Mitteln und allem, was dazu gehört. Natürlich darf in einer Episode niemals vergessen werden zu zeigen, wie großartig Satous Fähigkeiten sind. Diesmal sind das Kleinigkeiten wie das Puppennähen oder sogar größere, wie das Erstellen eines neuen Zauberspruchs. Es war natürlich witzig zu sehen, dass selbst er, mit seinen übermenschlichen Fähigkeiten, an Grenzen stoßen kann. Was man beim Blattflöte spielen auch hören kann. Er kann also doch nicht alles. Sehr interessant ist sicher diese Vision, die Satou an den Toren hatte. Vielleicht versteckt sich darin ein Hinweis, wieso Satou so speziell ist? Ich bezweifle allerdings, dass dies zu den Dingen gehört, die wir in den letzten zwei Folgen sehen werden.

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Hero Kage

Hero Kage ist Test Engineer für einen der weltweit größten Chiphersteller und sorgt unter anderem dafür, dass die Elektronik in Autos richtig funktioniert. In seiner Freizeit erholt er sich mit jedem Medium, das eine Geschichte bieten kann, die ihm gefällt. Dabei unterscheidet er nicht zwischen einzelnen Medien. Es geht ihm nur darum, besonders gut unterhalten zu werden. Zudem ist er auch noch passionierter Brett- & Kartenspieler und immer für ein neues Spiel zu begeistern.

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