Pan

Pan aus dem Jahr 2015 erzählt die Geschichte des Jungen Peter, der 1926 von seiner Mutter in einem Waisenhaus zurückgelassen wird. Unter der Regie von Joe Wright (Stolz und Vorurteil) zeigen Hugh Jackman (X-Men), Garrett Hedlund (Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter), Rooney Mara (Verblendung) und Levi Miller (A Heartbeat Away) eine etwas andere Geschichte von Nimmerland. Mit der Handlung des Disney-Zeichentrickfilms aus dem Jahr 1953 lässt sich das, bis auf einige Charaktere allerdings nicht vergleichen.

  

Peter (Levi Miller) ist sehr forsch, vor allem lässt er sich nichts vorschreiben. Die Leiterin des Waisenhauses ist sehr streng und macht sich nicht viel aus den Kindern. Das wird sehr schnell deutlich. Es verschwinden immer mehr und Peter versucht herauszufinden woran das liegt, die können doch nicht alle adoptiert werden? In der Nacht werden die Waisen von Piraten entführt oder besser gesagt, von der Schwester an den Piraten Blackbeard (Hugh Jackman) verkauft. So gelangt Peter nach Nimmerland. Blackbeard lässt seine Gefangenen dort in den Mienen nach Pixum graben, eine Art Feenstaub. Peter macht so Bekanntschaft mit James Hook (Garrett Hedlund) und Smee (Adeel Akhtar).

Der Feenprinz und die Menschenfrau

Originaltitel Pan
Jahr 2015
Land USA, Großbritannien,  Australien
Genre Abenteuer, Familie, Fantasy
Regisseur Joe Wright
Cast Blackbeard: Hugh Jackman
James Hook: Garrett Hedlund
Peter: Levi Miller
Tiger Lily: Rooney Mara
Mary: Amanda Seyfried
Smee: Adeel Akhtar
Nibs: Lewis MacDougall
Laufzeit 112 Minuten
FSK

In Nimmerland gibt es eine Prophezeiung. Ein Junge, der Sohn eines Feenprinzen und einer Menschenfrau wurde aus dieser Welt weggebracht, um irgendwann zurückzukommen, wenn er alt genug ist um einen Aufstand gegen Blackbeard anzurichten. Und dieser Junge kann fliegen. Mit Hilfe von Hook und Smee kann Peter auf einem fliegenden Schiff vor Blackbeard fliehen. Dieses Fluchtmittel stürzt allerdings im Neverwood ab. Dort treffen sie seltsame, computeranimierte Vögel und die Eingeborenen, unter anderem Tiger Lily (Rooney Mara). Peter trägt eine Kette in Form einer Panflöte. Das einzige, das ihm von seiner Mutter geblieben ist. Diese soll ein Zeichen sein, das er der Auserwählte ist. Allerdings muss er es beweisen und innerhalb von drei Tagen fliegen lernen. Am Ende des Filmes hat Peter auch eine Begegnung mit der Fee Tinkerbell.

Die Jolly Roger

Pan bietet ironische Szenen, vor allem wenn man die eigentliche Geschichte des Peter Pan kennt. So bekommt das Piratenschiff mit dem Hook, der nun Captain ist, den Namen „Jolly Roger“. Dies ist der Name des Piratenschiffes von Captain Hook, mit dem er unterwegs ist. Und in einem Gespräch zwischen ihm und Peter fallen Sätze wie: „Wir bleiben doch immer Freunde Hook?“ Dessen Antwort darauf lautet: „Immer, was soll da denn schief gehen?“ Der Film stieß überwiegend auf schlechte Kritiken. So wurde er neben den Filmen Jupiter Ascending und A World Beyond als größter finanzieller Flop des Jahres 2015 gewertet. Darüber hinaus wurden Rooney Mara und Amanda Seyfried als schlechteste Nebendarstellerinnen für die Goldene Himbeere nominiert.

Ich war sehr gespannt auf Pan. Auch aus dem Grund, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie Blackbeard und Hook aufeinandertreffen. Nicht schlecht finde ich, dass James Hook erst einmal nicht der Böse ist, sondern selbst vor Blackbeard fliehen will, auch wenn er sich am Anfang weigert, Peter mitzunehmen und ihm zu helfen. Hugh Jackman finde ich in der Rolle sehr komisch. Es hat einfach nicht gepasst. Schon mit diesen aufgeklebten Haaren, dann die Musik und wie er durch die Gegend springt. Was mir gar nicht gefällt, sind diese komischen Vögel, auf die die Gruppe im Wald trifft, denn hier haben die Animationen leider gar nicht gepasst. Und mit Tiger Lily kann ich mich nicht anfreunden. Schön wenigstens, dass Tinkerbell einmal auftaucht, wenn auch nur kurz. Das das Highlight des Filmes ist für mich James Hook. Garrett Hedlund gefällt mir sehr in seiner Rolle. Um ihn zu sehen, hat es sich für wenigstens gelohnt den Film zu schauen, ansonsten muss ich leider sagen, dass mir die Geschichte nicht sehr gefällt.

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