Zoku Touken Ranbu: Hanamaru

Sie sind 2018 wieder da! Die lustigen Abenteuer der zu Mensch gewordenen Schwerter, die neben Putzen und Wäsche waschen hin und wieder die Welt retten müssen, gehen in die zweite Runde. In Zoku Touken Ranbu: Hanamaru werden neben allen altbekannten Gesichtern auch jede Menge neue Charaktere in die Zitadelle einziehen. Mal sehen ob Laien, die das Online-Browser-Game Touken Ranbu aus dem Hause Nitroplus nicht kennen, noch mitkommen werden. Wir lassen uns den Spaß auf jeden Fall nicht nehmen und haben uns die ersten Folge angeschaut und können sagen: Es hat sich nicht viel verändert! Aber wer sind denn die zwei Brüder da…

  

Yamatonokami Yasusada beschließt nach seinen Erlebnissen in der Vergangenheit, dass er sich weiterbilden muss. Dafür verabschiedet er sich von seinem Waffenbruder Kashuu Kiyomitsu und begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Während der Zurückgebliebene in Gedanken noch beim Abschied ist, sind andere längst dabei, die Zitadelle auf Hochglanz zubringen. Dabei müssen auch die Massen an Fotos vom letzten Jahr sortiert werden. Doch da tauchen plötzlich zwei neue Gesichter auf: die Schwertbrüder Higekiri und Hizamaru.

Die Zukunft retten und die Neulinge begrüßen

Mit der ersten Folge der zweiten Staffel landen wir geradewegs wieder im Alltag der Charaktere. Wer seit der Ausstrahlung der letzten Folge der ersten Staffel einiges vergessen hat, der kann schon mal beruhigt werden, denn die wichtigsten Dinge werden hier noch einmal ganz in Ruhe erklärt: Wer ist der Feind, wie reisen die Helden in die Vergangenheit und welche Aufgaben haben die ehemaligen Klingen noch so? Was hingegen die Charakterfülle angeht, so darf man sich wohl erst Mal vor eine Namensliste setzen und lernen gehen. Oder die erste Staffel Touken Ranbu: Hanamaru erneut anschauen, um seine Erinnerungen aufzufrischen. Zum Glück spielen aber nicht alle gezeigten Figuren in der Folge ein wichtige Rolle. Im Fokus stehen neben Kashuu, der seinen Bruder vermisst, noch die beiden Neulinge. Die zwei Brüder hängen schon sehr aneinander, was kein Wunder ist, wo sie doch schon sehr alt sind und viel gemeinsam erlebt haben. Nur mit dem Namen des einigen Bruders scheint einer so seine Probleme zu haben! Katsugeki/Touken Ranbu-Fans werden die beiden übrigens schon aus jenem Anime kennen, da die Brüder dort Mitglieder der Einheit eins sind.

Ein Neujahrsfest

Originaltitel Zoku Touken Ranbu: Hanamaru
Jahr 2018
Episoden 12 (2. Staffel)
Genre Slice of Life, Comedy, Historie
Regisseur Tomoaki Koshida
Studio Doga Kobo

Da die Schwerter nun menschliche Körper haben, möchten sie auch das Neujahrsfest richtig feiern. Doch dafür müssen einige Dinge vorbereitet werden, was für den Zuschauer ein sehr angenehmer amüsanter Anblick ist. Ob nun Mochi geschlagen wird, bei dem es ziemlich schnell zur Sache geht — Vorsicht Hände! — oder ob in der Küche gestritten wird, welche Suppe nun am besten zum Essen passt. Einen kleinen Actionpart gibt es auch, bei dem die Neuen zeigen können, aus welchem ehemaligen Stahl sie geschmiedet worden sind. Die Kampfszenen sind allesamt dynamisch, kommen aber nicht an die aus der Actionvariante Katsugeki/Touken Ranbu von Studio Ufotable heran. Trotzdem sind sie solide und sorgen für einen kleinen Höhepunkt in der Folge.

Neue und alte Besetzung

Die erste Folge erinnert inhaltlich sehr an die erste Folge von Touken Ranbu: Hanamaru: Es liegt Schnee, ein Neuling kommt ins Haus und eine Mission muss neben den Alltagsproblemen gelöst werden. Wer sich die Besetzungsliste anschaut, wird auch da Mitwirkende erblicken, die schon bei der vorangegangen Staffel dabei waren: Kenji Kawai (Guardian of the Spirit) sorgt noch immer für die richtigen, passenden Klänge, während Junichiro Taniguchi (Prison School) weiterhin mit der Arbeit am Charakter Design beschäftigt ist. Das Opening der Staffel singen erneut die beiden Sprecher der Charaktere Yamatonokami Yasusada (Mitsuhiro Ichiki) und Kashuu Kiyomitsu (Toshiki Masuda) und der Song heißt “Hanamaru Shirushi“. Er klingt extrem ähnlich wie der  der ersten Staffel, geht aber nicht so sehr in Ohr. Blinzeln ist übrigens verboten, da so schnell Bildabfolgen kommen, dass man so Charakter verpassen könnte. Die Endings werden wieder von Folge zu Folge wechseln. Den Anfang machte „Ten to Koyomi“ gesungen von Higekiri (Natsuki Hanae) und Hizamaru (Nobuhiko Okamoto). Wo man hingegen eine Änderung findet, ist auf dem Platz des Regisseurs. Takashi Naoya hatte diesen Posten inne, doch wird er hier von Tomoaki Koshida, der diese Job zum ersten Mal macht, ersetzt. Normalerweise ist er eher für Storyboards verantwortlich wie beim Anime ClassicaLoid, daher bleiben Fans gespannt, ob er einen guten Job abliefert.

Erster Eindruck:

Ich mag die ersten Staffel sehr, da sie lustig ist und eine angenehme ruhige Stimmung mitbringt. Gerade richtig zum Runterkommen nach einem stressigen Alltag. Ich erhoffe mir, dass auch die zweite Staffel dies hinbekommen wird und die erste Folge macht schon mal nichts falsch. Es geht genauso weiter, wie man es kennt und liebt. Ein wenig eingerostet bin ich bei einigen Namen, daher war auch ich froh, dass man sich auf eine Hand voll beschränkt hat. Die beiden Neuen finde ich recht nett. Vor allen ihre Sprecher haben es mir angetan, denn Natsuki Hanae spricht in Aldnoah.Zero meinen Lieblingscharakter Inaho und Nobuhiko Okamoto spricht Bakugo aus My Hero Academia, dem mein Fangirlherz gehört. Gespannt bin ich, welchen roten Faden man hier einbauen wird. In der ersten Staffel war es Yamatonokami Yasusada Problem, dass er seinem ehemaligen Besitzer in der Vergangenheit helfen wollte. Ob sie dran anknüpfen werden, ist fraglich, da dieser Charakter auf Reisen ist.

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Aki

Aki verdient ihre Brötchen mit dem Buchverleihen und Wiedereintreiben und geht nie aus dem Haus ohne eine Kopfbedeckung. Wurde von ihren Eltern von klein auf zu einem Filmjunkie erzogen, liebt mittlerweile aber viele Formen des Geschichtenerzählens. Zu ihren anderen Hobbies gehören die Fotografie und das Zeichnen, egal ob auf Papier oder Leinwand. Sie besitzt eine ansehnliche Sammlung an Fuchsmerchandise und hat ihr Herz seit dem Lesen vom Manga Kenshin an Samurais verloren.

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Drottning Katt
Redakteur

Es hat mir gefallen, dass man noch mal Bezug auf das Ende der ersten Staffel genommen hat, wo Yasuada zu seiner Reise aufgebrochen ist. Nur war er damals schon in der nächsten Szene wieder da. Das fand ich etwas ungeschickt. Die zweite Staffel steigt direkt mit seinem Aufbruch wieder ein und hier wirkt es wie eine wirkliche Reise, weil die Zeit, die die Reise einnimmt, nicht einfach geskippt wird. Kashuu vermisst ihn ja auch. Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass es wie schon in der ersten Staffel einfach goldig ist, den Schwertern zuzusehen, allein schon der Trainingsausflug in der zweiten Folge^^ Da will man mit Kashuu echt nicht tauschen^^

Iruka
Gast

Beim letzten Besuch bei Aki haben wir die Folgen 2-4 geschaut und es war auch wieder ziemlich lustig. Nur diese Namen… Gott, die werden immer länger. Ob ich die mir überhaupt mal merken kann ist unklar, ansonsten müssen Spitznamen her. XD Ich werde sie mir auf jeden Fall anschauen, denn Unterhaltung bieten die Jungs in ihrer XXL-WG genügend. Auch wenn ich zwei Charaktere erst mal kräftig aufpäppeln würde. Die sind sooo dünn…

Iruka
Mitglied

Ich habe es endlich bis Folge 8 geschafft und ganz ehrlich: Ich blicke nicht mehr durch. Es sind einfach zu viele Namen. Vor allem die Kurzschwerter werden immer mehr, dass ich mich schon fast wie im Kindergarten fühle XD Die Serie schaue auf jeden Fall zu Ende, ich will schließlich wissen, wann Yasuada wieder zurück in die XXL-Zitadelle kommt und was die Jungs in ihrem Alltag weiter anstellen werden.

Drottning Katt
Redakteur

Namen habe ich mir auch keine gemerkt außer Kashuu (der ist so schön kurz und griffig)^^ Wenn überhaupt bleiben das Aussehen oder bestimmte Eigenschaften hängen. Die eine Gruppe von Schwertern wurde dann ja auch so groß, dass sie ihren eigenen Anbau in der Zitadelle bekommen haben (weiß aber nicht mehr, welche Folge das war)^^

Iruka
Mitglied

Ich habe mit viel Pause dazwischen endlich die 2. Staffel geschafft. Beim Gruppenbild habe ich mal nachgezählt: Über 60(!!) Schwerter mit teilweise ellenlangen Namen. Du lieber Himmel. Ich gebe es auf, die mir alle zu merken, das ist nur noch was für die Vollblutfans. Ansonsten war die Serie aber angenehm zum Schauen. Für einen ruhigen Abend auf jeden Fall das Richtige.