Death March to the Parallel World Rhapsody (Folge 9)

Satou gegen die verstärkte Truppe des untoten Königs. Alles, um die zweifelhafte Ehre zu erhalten, eben jenes untote Geschöpf im Kampf zu besiegen. Wie wird Satou es schaffen, alle Hindernisse zu überwinden und Mia zu retten?

Direkt  an das Ende der letzten Folge angeschlossen, wird unser Protagonist in den Kampf mit den von Zen verstärkten Homunkuli und seinen Golems geworfen. Dabei zeigen sich bei den Homunkuli schnell Nebenwirkungen der magischen Stärkung – und auch, dass sie trotzdem keinerlei Chancen gegen Satou mit dessen überlegenen Statuswerten haben. Doch weder die von ihm mit einem Schlag zerstörten Golems, noch das Blut, das den Homunkuli aus den Augen rinnt, stoppt ihre Angriffslust. Unter mehrfacher Betonung, alles für den Wunsch ihres Meisters zu tun, greifen sie unerlässlich Satou an, nur um am Ende alle von ihm mit bedachter Stärke bewusstlos geschlagen zu werden. Da er damit Zens Bedingungen erfüllt hat, erhält er von diesem die Erlaubnis, ihn mit dem heiligen Schwert Gjallerhorn niederzustrecken, womit er endlich seine gerechte Ruhe finden kann. Doch bevor ihn Satou ins Jenseits schickt, erzählt Zen ihm von seinem ersten Leben, seiner Wiedergeburt und dem zuerst glücklichen Leben, bis alles zu einer einzigen Tragödie verkommt, in der seine von Gott gegebene Fähigkeit es ihm nicht erlaubt zu sterben. Dank Satou wird ihm dieser Wunsch erfüllt und er löst sich – wortwörtlich – in Luft auf. Wem aber gehörte die Stimme, die Satou kurz nach Zens Ableben versicherte, Satou bald wieder gegenüber zu stehen?

Das Ende der Wiege und der Beginn einer Reise

Mit dem Sieg über Zen ist auch Mia gerettet, doch auch die Selbstzerstörung der Wiege wird eingeleitet. Während Satou Mia und die bewusstlosen Homunkuli über eine Art Notfall-Teleport-System aus der Wiege in Rettung bringt, versucht er natürlich auch die letzte der Homunkuli, Nummer 7, zu retten. Dazu eilt er die Wiege hinab, ergreift Nummer 7 und nutzt die Dryade diesmal in die entgegen gesetzte Richtung, nämlich nach unten. Außerhalb der Wiege ist die Gefahr noch nicht gebannt, da die Wiege durch ihre Selbstzerstörung zu einer riesigen Salzwelle verkommt, die Satou zu überschwemmen droht. Durch geschickte Nutzung seiner Feuermagie nutzt er das Wasser eines Sees und stoppt das Salz. Damit kehrt Satou zurück in die Stadt und zu seinen Mädchen. Mit der Rettung von Mia endet auch der Aufenthalt in der Stadt für Satou, da dieser nun Mia zurück in ihr Dorf bringt. Begleitet wird er dabei ebenfalls von der Homunkuli Nummer 7, die er mittlerweile Nana nennt, während ihre “Schwestern” den Ring ihres alten Meisters zum Grab seiner Frau bringen. Sie versprechen aber vehement, so schnell wie möglich zu ihrem neuen Meister Satou zurückzukehren. Ein weiteres Versprechen erhält Satou auch noch von Zena beim Verlassen der Stadt. Diese kann nämlich wegen familiärer Angelegenheiten Satou noch nicht begleiten, verspricht aber zu ihm zu stoßen, sobald ihr Bruder im Frühling das Familienoberhaupt wird. Nach dieser Verabschiedung begibt sich die Gruppe auf den Weg, um Mia nach Hause zu bringen und dabei die Welt zu entdecken.

Mit dieser Folge wurden die ersten beiden Novels vollständig adaptiert. Dabei war wieder einmal klar, dass Satou nicht eine Sekunde lang Probleme bekommen wird. Wichtiger und interessanter waren aber die Informationen, die man vor allem durch Zen bekam. Nicht nur, dass wiedergeborene Menschen häufiger sind als man denkt, auch die Art und Weise, wie ihre Fähigkeiten von Gott wirken, sind keineswegs als Segen zu sehen. Weshalb die Entscheidung von Satou, seine Fähigkeiten geheim zu halten, immer mehr Sinn macht. Auch die Stimme, die kurz nach Zens Ableben mit Satou redet, scheint auf eine höhere Macht im Hintergrund hinzuweisen, und Satou wird dadurch mehr und mehr klar, wie außergewöhnlich seine Position in dieser Welt ist. Was mir wieder sehr gut gefiel, war die Art und Weise, wie Satous Titel-Sammlung diesmal angezeigt wurde. Das klappt mittlerweile ziemlich gut, und es wurden auch alle übersetzt, was zumindest mir ein Schmunzeln auf die Lippen zauberte. Jetzt bin ich gespannt, was die letzten drei Folgen bringen.

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Hero Kage

Hero Kage ist Test Engineer für einen der weltweit größten Chiphersteller und sorgt unter anderem dafür, dass die Elektronik in Autos richtig funktioniert. In seiner Freizeit erholt er sich mit jedem Medium, das eine Geschichte bieten kann, die ihm gefällt. Dabei unterscheidet er nicht zwischen einzelnen Medien. Es geht ihm nur darum, besonders gut unterhalten zu werden. Zudem ist er auch noch passionierter Brett- & Kartenspieler und immer für ein neues Spiel zu begeistern.

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